Pressemitteilungen 2004

 

Pressemitteilung 42/2004 vom 20. Dezember 2004

 

Absolventin der TFH Wildau erhielt niederländischen Managementpreis / Diplomarbeit zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung bei Zulieferungen ausgezeichnet

 

Für ihre hervorragende Diplomarbeit erhielt Katrin Schneider, Absolventin der Technischen Fachhochschule Wildau im Studiengang Logistik, am 16. Dezember 2004 den »Scriptieprijs 2004« des Niederländischen Verbandes für Einkaufsmanagement NEVI (Nederlandse Vereniging voor Inkoopmanagement).

 

Zum Wettbewerb um den NEVI-Preis 2004 eingereicht wurde die Diplomarbeit von der Hochschule im niederländischen Arnheim. Grundlage dafür bildete eine Kooperationsvereinbarung mit der TFH Wildau, die im Bereich Logistik die Vergabe eines Doppeldiploms ermöglicht. Wildauer Logistikstudenten können das 6. und 7. Semester in Arnheim absolvieren. Die Diplomverfahren werden dann an beiden Hochschulen durchgeführt und mit dem Doppeldiplom als »Diplom-Wirtschaftsingenieur« bzw. »Bachelor« abgeschlossen.

 

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit, die sie am 7. Oktober 2004 erfolgreich verteidigte, untersuchte Katrin Schneider Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung und Kostensenkung in den Zulieferketten des Flugzeugtriebwerksherstellers MTU Aero Engines AG, München. Sie stellte dabei die Auswahl und Bewertung von Zulieferern sowie die Kontrolle und kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen in den Mittelpunkt. Zur Bewertung entwickelte sie ein spezielles Instrumentarium, das inzwischen in die Unternehmenspraxis implementiert wurde. Das führte zum einen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Qualitätssituation, zum anderen zu deutlichen Kostenreduzierungen.

 

Der Verband NEVI würdigte mit seinem Preis sowohl die wissenschaftliche Vorgehensweise der Diplomandin als auch die praxiswirksame Umsetzung der Ergebnisse. NEVI ist einer der weltweit größten nationalen Einkäuferverbände und Mitglied in der internationalen Einkäufervereinigung IFPMM (International Federation of Purchasing and Materials Management), zu der auch der deutsche Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) gehört.

 

Wissenschaftliche Betreuer der Diplomarbeit waren an der Hochschule Arnheim Drs. Reinder Pieters und an der TFH Wildau Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag.

 

Der NEVI-Preis ist nach dem 2. Platz im Oktober 2004 bei der internationalen Management-Olympiade in St. Petersburg / Russland bereits die zweite internationale Anerkennung, die innerhalb von wenigen Wochen einem Studierenden der TFH Wildau zuteil wurde. Die Auszeichnungen sind Beleg für das gewachsene Ansehen und den hohen Qualitätsstandard der Ausbildung an der größten Fachhochschule des Landes Brandenburg.

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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Bernd Schlütter, MediaService
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veröffentlicht am 23.12.2004

 

Pressemitteilung 41/2004 vom 14. Dezember 2004

 

Sparkasse Dahme-Spreewald unterstützt Stiftung an der TFH Wildau mit 100.000 Euro / Neue Spielräume zur zielgerichteten Förderung von Studierenden

 

Die Stiftung zur Förderung ausländischer und begabter Studierender der Technischen Fachhochschule Wildau hat zum Jahresende einen kräftigen finanziellen Zufluss erhalten: Am 8. Dezember 2004 beschloss der Verwaltungsrat der Sparkasse Dahme-Spreewald eine Zustiftung in Höhe 100.000 Euro. Damit ist das Stiftungskapital, das in Form der Zinserträge als Stipendien begabten und ausländischen Studierenden zugute kommt, auf insgesamt rund 350.000 Euro angewachsen.

 

»Ich freue mich, dass Vorstand und Verwaltungsrat der Sparkasse meinem Vorschlag gefolgt sind, das wichtige gemeinnützige Anliegen der Stiftung der Technischen Fachhochschule zu unterstützen«, betonte Landrat Martin Wille. Die TFH sei für den Landkreis Dahme-Spreewald als Wissenschaftszentrum und Partner der Wirtschaft ein bedeutender Standortfaktor. »Wenn wir über diese Spende dazu beitragen, die Attraktivität des Studiums an der TFH zu erhöhen, wirkt das letztlich positiv auf unsere gesamte Region zurück.«

 

Insgesamt nutzen rund 3.000 junge Menschen aus dem In- und Ausland das attraktive Ausbildungsangebot an der größten Fachhochschule des Landes Brandenburg, das 14 Direkt- und sechs Fernstudiengänge umfasst. Die angewandte Forschung und Entwicklung auf Basis der von Studenten und Mitarbeitern bearbeiteten Aufträge macht die TFH zu einem kompetenten und nachgefragten Partner in den Ländern Brandenburg und Berlin, aber auch darüber hinaus.

 

Bisher wurde die Stiftung der Technischen Fachhochschule Wildau vor allem durch zahlreiche Spendenaktionen des Vereins der Freunde und Förderer der TFH Wildau e.V. unterstützt. Ziele des Vereins, dessen Vorsitzender Landrat i.R. Hartmut Linke ist, sind unter anderem die Förderung von Studierenden, die Unterstützung von Forschung und Lehre, der Aufbau von Kontakten zu Politik, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung sowie die Entwicklung und Pflege von Traditionen.

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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veröffentlicht am 16.12.2004

 

Pressemitteilung 40/2004 vom 30. November 2004

 

Businessplan Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2005 an der TFH Wildau nimmt Fahrt auf / Regionaltreffen am 2. Dezember und erstes Basisseminar am 9. Dezember 2004

 

Mit einem Regionaltreffen am 2. Dezember 2004 von 18 bis 21 Uhr (Haus 100, Raum 214/222) wird der Businessplan Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2005 (BPW) an der Technischen Fachhochschule Wildau in der ersten Stufe fortgeführt. Veranstalter sind neben den BPW-Organisatoren die TFH und das bei der Hochschule angesiedelte Existenzgründernetzwerk »City of Talents e.V.«.

 

Potenzielle Existenzgründer aus der TFH sowie aus Wildau und Umgebung sollten diese Veranstaltung nutzen, um Berater und Coaches kennen zu lernen, deren Leistungen im Rahmen des BPW kostenlos in Anspruch genommen werden können. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern und Gründern. Zudem vermittelt eine Teambörse die richtigen Partner für Gründungsteams. Zur persönlichen Kontaktvermittlung stehen Scouts der BPW-Organisatoren bereit.

 

Im Rahmen des Businessplan Wettbewerbs 2005 findet am 9. Dezember 2004 von 17 bis 21 Uhr (Haus 13, Hofsaal) an der TFH Wildau eine weitere Veranstaltung statt. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Basisseminar. Diese Schulungsform ist für die Teilnehmer kostenlos und dient dazu, systematisch die wichtigsten Elemente eines Businessplanes zu erarbeiten. Im ersten Seminar werden zwei Themen behandelt:
-  die Beschreibung des Produktes bzw. der Dienstleistung als Kern eines jeden Geschäftskonzeptes und
-  die persönliche Qualifikation des Gründers bzw. der Aufbau eines optimalen Gründungsteams.

 

Wie das Regionaltreffen wendet sich auch das erste Basisseminar (und die folgenden) nicht nur an Mitarbeiter und Studierende der TFH sondern auch an potenzielle Existenzgründer aus Wildau und Umgebung. Insbesondere sollten diese Veranstaltung all jene nutzen, die eine Ich-AG gründen wollen. Bekanntlich werden nach Änderung einschlägiger gesetzlicher Regelungen seit dieser Woche an die Gründung einer Ich-AG vom Arbeitsamt höhere Qualitätsforderungen gestellt. So ist ein Geschäftsplan vorzulegen, dessen Tragfähigkeit von einer fachkundigen Stelle bestätigt wird.

 

Prof. Dr. Willi Dieterle
Tel. 0 33 75/5 08-9 53, -2 94
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veröffentlicht am 16.12.2004

 

Pressemitteilung 36/2004 vom 12. November 2004

 

TFH Wildau unterzeichnet Verträge zur Forschungskooperation in Höhe von 1,6 Millionen Euro / Ziel ist die Umwandlung von Kunststoffabfällen in hochwertige Materialien

 

Am 11. November 2004 unterzeichneten der Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, und die Geschäftsführer von vier innovativen Unternehmen aus Brandenburg und Sachsen Verträge zur Forschungskooperation. Ziel ist es, innerhalb der nächsten zwei Jahre innovative Lösungen zu entwickeln, um zum Beispiel aus PET-Getränkeflaschen und Polyurethanweichschaum-Resten, die bei der Herstellung von PKW-Sitzen anfallen, hochwertige neue Materialien zu gewinnen. Sie sollen als spezielle Kunststoffbeschichtungen oder Flammschutzmittel, zu Erzeugung von Keramikschäumen bzw. zum Bau tieftemperaturstabiler Flüssiggastanks verwendet werden.

 

Der Gesamtumfang der vereinbarten Forschungsprojekte, die maßgeblich in der TFH-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gerhard Behrendt, anerkannter Experte für Abfallwirtschaft und Altlastensanierung, durchgeführt werden, beträgt 1,6 Millionen Euro. Davon steuern die Industriepartner – Firmengruppe Drochow, Dreskon Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH Radebeul, Fenotec GmbH Beelitz, Greibo-Chemie GmbH Velten – insgesamt 800.000 Euro aus Eigenmitteln bei. Weitere 800.000 Euro kommen aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die beteiligten Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen im Rahmen des Innovationsnetzwerkes FIRM (Förderung der innovativen Region Mittelostbrandenburg) der Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree, das als einer der Sieger des InnoRegio-Wettbewerbs vom BMBF gefördert wird. FIRM wurde 1999 gegründet, um die Entwicklung qualitativ hochwertiger und kommerziell attraktiver Produkte zu unterstützen, die nachhaltig eine hohe Wertschöpfung in der Region ermöglichen.

 

Prof. Ungvári betonte bei der Vertragsunterzeichnung: »Mit der verstärkten angewandten Forschung beweist sich die TFH Wildau als Motor der technologischen Entwicklung. Unser Ziel ist es, insbesondere die Trends der regionalen Entwicklung frühzeitig zu erkennen und adäquate Angebote in Lehre, Forschung und Technologietransfer zu unterbreiten.« Die praxisorientierte Forschung steuert zurzeit 46 Prozent zum Haushaltsvolumen der TFH bei. Damit steht die TFH im Vergleich der fast 200 Fachhochschulen bundesweit an der Spitze.

 

Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Hartmut Stoltenberg, Leiter TIBS
Tel. 03375/ 508 125, -912
Fax 03375/ 508 213
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veröffentlicht am 17.11.2004

 

Pressemitteilung 34/2004 vom 4. November 2004

 

Britische Königin Elisabeth II. am Informationsstand der TFH Wildau / Hohe Anerkennung für Forschungskooperation mit Rolls-Royce Deutschland

 

Der Glanz des Besuchs des britischen Königspaars in Deutschland reichte gestern auch bis zur Technischen Fachhochschule Wildau. Im Rahmen ihres Treffens mit Management und Mitarbeitern der Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG im Potsdamer Krongut Bornstedt informierten sich Königin Elisabeth II. und Prinz Philip an einem Präsentationsstand der TFH Wildau über aktuelle Projekte der Forschungskooperation mit der deutschen Tochtergesellschaft des britischen Triebwerksherstellers. TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári hatte Gelegenheit, dem britischen Staatsoberhaupt aktuelle Aspekte der Zusammenarbeit mit Rolls-Royce und der Ausbildung von Spezialisten für die Luftfahrtindustrie zu erläutern.

 

Elisabeth II. zeigte sich sehr interessiert an den Ergebnissen der gut zehnjährigen Industriekooperation und äußerte sich dabei sehr anerkennend über die praxisorientierten Forschungsleistungen der Fachhochschule. Die TFH Wildau gehört in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu den wichtigen wissenschaftlichen Kooperationspartnern der Rolls-Royce Deutschland, die ihren Hauptsitz im brandenburgischen Dahlewitz hat und dort ein großes Forschungs- und Montagezentrum für Strahltriebwerke der zivilen Luftfahrt betreibt.

 

Seit Jahren verbinden Dahlewitz und Wildau intensive Kooperationsbeziehungen bei der Industrieforschung. So wurden unter anderem in einem Logistikprojekt der Material- und Informationsfluss bei der Montage von Flugzeugtriebwerken der BR 700 Familie analysiert und optimiert. Im Ergebnis konnten die Durchlaufzeiten in der Fertigung deutlich reduziert und damit Kosten in Größenordnungen eingespart werden. Vereinbarungen gibt es auch auf dem Gebiet der Materialforschung für den Leichtbau.

 

Darüber hinaus profiliert sich die TFH als Ausbildungszentrum für die Luftfahrtindustrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Zum Wintersemester 2003/2004 wurde erstmals der Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik mit Abschlüssen als Bachelor oder Master in das Ausbildungsprogramm aufgenommen. Seit März 2004 wird der durch die EU-Gemeinschaftsinitative EQUAL zertifizierte Weiterbildungskurs Service-Ingenieur Luftfahrt als Vollzeitkurs angeboten.

 

Die engen Kontakte zu Praxispartnern gelten überregional als Markenzeichen der TFH Wildau. Kooperationsnetzwerke für den Wissens- und Technologietransfer bestehen sowohl zu international tätigen Großunternehmen der Industrie als auch zu innovativen kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region. Die angewandte Forschung und Entwicklung auf Basis der von Studenten und Mitarbeitern bearbeiteten Aufträge macht die TFH zu einem kompetenten und nachgefragten Partner nicht nur in den Ländern Brandenburg und Berlin.

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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Pressemitteilung 33/2004 vom 25. Oktober 2004

 

Qualitäts- statt Elite-Diskussion / Umfassendes Qualitätsmanagementprogramm der TFH Wildau als Modellbeispiel auf der Hochschulrektorenkonferenz am 26. und 27. Oktober 2004 in Köln

 

In vielen Unternehmen Brandenburgs hat das Qualitätsmanagement in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies gilt inzwischen auch für die Wissenschaft. An der Technischen Fachhochschule läuft dazu schon seit längerer Zeit ein intensiver Diskussionsprozess: Wie entstehen Qualität und Exzellenz, die die TFH auch zukünftig in die Lage versetzen, sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten? Wie definiert man überhaupt Leistung im Hochschulbereich und wie kann man sie in Lehre, Forschung und Organisation bzw. Verwaltung messen?

 

Zur Hochschulrektorenkonferenz am 26. und 27. Oktober 2004 in Köln hat die TFH nunmehr die Möglichkeit, vor den Vertretern von 262 Mitgliedshochschulen, die etwa 98 Prozent aller Studierenden in Deutschland erfassen, über ihre Erfahrungen beim Aufbau eines komplexen Qualitätsmanagementsystems zu berichten.

 

Seit 2003 arbeitet die TFH Wildau in einem Modellprojekt daran, verbindliche Qualitätsstandards in Lehre, Forschung und Organisation einzuführen. Ziel ist es, Philosophie und Prinzipien des »Total Quality Managements« (TQM) in der TFH anzuwenden und einen Prozess kontinuierlicher Verbesserungen zu initiieren. Grundzüge dazu wurden bereits im März 2003 im Leitbild der Hochschule verankert. Danach ist »die Evaluation von Lehre Forschung und Administration ... ein Instrumentarium der Qualitätsentwicklung und -sicherung, Ausdruck von Transparenz sowie die Basis für die Vergleichbarkeit des Wirkens auf allen Ebenen in und außerhalb der Hochschule«.

 

Der TFH-Vizepräsident, Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag, Teamleiter Total Quality Management (TQM), und die Qualitätsmanagementbeauftragte der TFH, Dipl.-Psych. Andrea Schmid, können zur Hochschulrektorenkonferenz erste Ergebnisse darüber vorlegen, welche Parameter geeignet sind, Qualität in Lehre, Forschung und Administration zu beschreiben, wissenschaftsadäquat zu messen und objektiv zu bewerten.

 

Aufbau und Einführung des »Total Quality Managementsystems« (TQM) an der TFH Wildau werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert und dienen als Referenzprojekt für die anderen Brandenburger Hochschulen.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag
Vizepräsident der Technischen Fachhochschule Wildau
Teamleiter Total Quality Management (TQM)
Tel. 03375/508-924

 

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veröffentlicht am 17.11.2004

 

Pressemitteilung 31/2004 vom 18. Oktober 2004

 

4. Diensterfindung an der TFH Wildau über Patentverwertungsagentur »Brainshell« vermarktet / Kooperationsvereinbarung mit Technologie- und Gründerzentrum Wildau zur Stimulierung von Existenzgründungen aus der Hochschule

 

Die Technische Fachhochschule Wildau baut ihre Rolle als Vorreiter für Innovationen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung durch verstärkten Wissens- und Technologietransfer weiter aus. Am 21. Oktober 2004 werden auf einer Veranstaltung an der TFH zwei wichtige Meilensteine gelegt, um die praxisorientierte Forschung weiter zu stimulieren:

 

Zum einen wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen der TFH und dem Technologie- und Gründerzentrum Wildau unterzeichnet, um die Möglichkeiten für Existenzgründungen von Studenten und Mitarbeitern aus der Hochschule unmittelbar am Campus weiter zu verbessern. Das TGZ bietet neben günstigen Mietkonditionen für die Existenzgründer Erstberatungsleistungen und spezielle fachliche Unterstützung, aber auch die Vermittlung von Kontakten zu potenziellen Kooperationspartnern.

 

Zum anderen wird Rahmen der Veranstaltung eine Diensterfindung des Hochschullehrers Prof. Dr. Franz Wildenauer aus dem Fachbereich Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen von der TFH offiziell in Anspruch genommen, um sie über die Patentverwertungsagentur »Brainshell« der Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg einer wirtschaftlichen Verwertung zuführen. Die TFH nutzt damit bereits zum vierten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren die Möglichkeit, Ergebnissen der angewandten Forschung in eigener Regie zu vermarkten.

 

Bekanntlich wurde mit Wirkung vom 7. Februar 2002 das so genannte Hochschullehrerprivileg aus dem Arbeitnehmererfindungsgesetz (ArbNErfG) gestrichen, das den Wissenschaftlern im Gegensatz zur Praxis in der Wirtschaft das alleinige Verfügungsrecht über dienstliche Erfindungen zusprach. Eine kommerzielle Nutzung blieb dadurch eher die Ausnahme.

 

Die TFH forciert nunmehr – unter anderem durch Einsatz zusätzlicher finanzieller Mittel – die Patentierung und wirtschaftliche Verwertung der Forschungsleistung Wildenauers, der anerkannter Experte für Mikrobiologie, Bioverfahrenstechnik und Umwelttechnik ist. Er erhält für die Inanspruchnahme seiner Erfindung von der TFH eine Sofortprämie und später 30 Prozent der durch die Verwertung erzielten Einnahmen.

 

Die TFH Wildau steht unter den Fachhochschulen bei der angewandten Forschung bundesweit an der Spitze. Das zeigen auch die eingeworbenen Drittmittel, also die mit Praxispartnern vereinbarten Forschungsleistungen. In den letzten vier Jahren stiegen sie jeweils um durchschnittlich 12,1 Prozent. 2003 wurden Forschungsvorhaben mit Praxispartnern im Gesamtumfang von 3,323 Millionen Euro vereinbart. Lagen im Jahr 2001 Drittmitteleinnahmen je Professur bei 59.500 Euro, stiegen sie bis Ende 2003 auf 63.000 Euro je Professur.

 


Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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veröffentlicht am 26.10.2004

 

Bilder der Absolventenverabschiedung 2003

 

Pressemitteilung 30/2004 vom 2. Oktober 2004

 

Qualitätssiegel für bundesweit einzigartigen Bachelor-Studiengang »Telematik« / TFH-Absolventen mit hervorragenden Chancen am Arbeitsmarkt

 

Telematik verbindet zunehmend Telekommunikations- und Informationstechnik zum Beispiel mit satellitengestützten Übertragungs- und Ortungssystemen zu innovativen Produkten und Dienstleistungen für Industrie, Gebäudetechnik, Verkehr, Medizin oder Bildung. Erste Praxisanwendungen in intelligenten Navigationssystemen, bei der Überwachung schwer zugänglicher oder gefährlicher Anlagen und Gebäuden bzw. bei der Steuerung von Montageprozessen oder der Verfolgung von Gütertransporten zeigen: Die Telematik gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts.

 

Die Zukunftspotenziale dieser noch jungen Wissensdisziplin wurden an der Technischen Fachhochschule Wildau schon sehr frühzeitig erkannt. Seit dem Wintersemester 1999/2000 bietet die TFH als einzige Fachhochschule in Deutschland und als eine unter wenigen in Europa in Kooperation mit einer Vielzahl von Unternehmen den anwendungsorientierten Studiengang »Telematik« an. Die Akzeptanz dieses Modellprojektes, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, in der Wirtschaft ist hoch. Gegenwärtig stehen Praxisplätze in rund 150 Partnerunternehmen zur Verfügung.

 

Der Studiengang umfasst sechs Semester, wobei jedes Semester mit einem mindestens sechswöchigen Praktikum in einem Partnerunternehmen verbunden ist. Er schließt mit dem »Bachelor of Engineering« ab. Optional besteht für die Absolventen die Möglichkeit, in weiteren vier Semestern den Abschluss als »Master of Engineering« zu erreichen.

 

Die Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik (ASIIN) hat jetzt nach 18-monatiger Prüfung dem Bachelor-Studiengang Telematik eine hohe Qualität in Lehre, Forschung und Organisation bescheinigt und die Akkreditierung erteilt. Das ist europaweit einzigartig und setzt auch weltweit Maßstäbe. Gleichzeitig ist der Bachelor-Studiengang Telematik der erste akkreditierte kooperative Studiengang überhaupt.

 

»Das ist ein großer Durchbruch für unser praxisnahes Studienmodell, bei dem die Studierenden frühzeitig ihr späteres Tätigkeitsumfeld durch Praktika in Partnerunternehmen kennen lernen«, freut sich Studiengangsprecher Prof. Dr. Ralf Vandenhouten. Mit der Akkreditierung gewinnt der Studiengang noch mehr an Attraktivität, denn der Abschluss wird nun auch in den USA, Großbritannien, Irland, Kanada, Australien, Hongkong, Neuseeland und Südafrika anerkannt, was neue und vielfältigere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Vandenhouten: »Wegen der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Telematik und unserer ausgezeichneten Kontakte zu den Unternehmen dieser Branche gehören unsere Absolventen zu denjenigen, die am Arbeitsmarkt dringend gesucht und deshalb stark nachgefragt sind.«

 

Bis Anfang 2005 soll auch die Akkreditierung des konsekutiven Master-Studiengangs Telematik erfolgreich abgeschlossen sein.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ralf Vandenhouten
Tel. 03375/508-359
http://www.tm.tfh-wildau.de/

 

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veröffentlicht am 05.10.2004

 

Feiern wie in Bayern – Oktoberfest auf dem Campus der TFH Wildau am 22. und 23. Oktober 2004

 

Am 22. und 23. Oktober 2004 wird der Campus der Fachhochschule Wildau zur »Wiesn«. Studentenrat und Hochschulleitung laden alle Studierenden, Mitarbeiter, die Wildauer Bürger und die Einwohner der umliegenden Gemeinden zu einem zünftigen Oktoberfest nach echt bayerischer Lebensart ein. Künstlerisch gestaltete weiß-blaue Lichtinstallationen und Dekorationen werden den Veranstaltungsort unmittelbar am S-Bahnhof Wildau in eine original bajuwarische Festmeile verwandeln. Auch die Organisatoren und Helfer präsentieren sich in typisch bayerischen Trachten.

 

Den Mittelpunkt des Wildauer Oktoberfestes bildet das 1.000 Quadratmeter große, beheizte Festzelt mit rund 800 Sitzplätzen – da kann auch ungünstige Witterung die gute Laune nicht verderben. Für Volksfeststimmung sorgt ein abwechslungsreiches Programm auf der großen Showbühne. Eine Showband bietet mit Livemusik einen bunten Mix der 80er und 90er, von Balladen bis Rock und Pop. Alle Besucher sind herzlich eingeladen zum Mitsingen und Tanzen. Zu späterer Stunde – etwa ab 23.00 Uhr – werden dann Diskoklänge und unsere Gogo´s die Partystimmung weiter anheizen.

 

Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein – selbstverständlich nach original bayerischer Küche mit »Haxn« (Schweinshaxen), »Lewakaas« (Leberkäse) und »Brezn« (Laugenbrezeln). Und natürlich darf auch die Maß nicht fehlen. Bayerisches Festbier und weitere Biersorten sind im Angebot. Ausgeschenkt werden auch andere Getränke. Wem das noch nicht reicht, dem steht außerdem ein reichhaltiges Sortiment an Cocktails zur Verfügung – wohl bekomm´s.

 

Also auf nach Wildau zu den zwei schönsten Oktobertagen des Jahres nördlich des Weißwurscht-Äquators! Wir freuen uns auf unsere Gäste. Start ist jeweils um 17.00 Uhr. Von Berlin aus erreicht Ihr die TFH mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Campus liegt direkt am S-Bahnhof.

 

 

Studentenrat der Technischen Fachhochschule Wildau
Devid Richter
http://www.stura-wildau.de/

 

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veröffentlicht am 28.09.2004

 

Pressemitteilung 27/2004 vom 22. September 2004

 

Neue BMBF-Studie belegt: TFH Wildau bei angewandter Forschung an Fachhochschulen bundesweit die Nummer 1

 

Seit dem Jahr 2001 steht die TFH Wildau bei der angewandten Forschung im Vergleich von 97 Fachhochschulen Deutschlands auf Platz 1. Und sie konnte ihren Vorsprung gegenüber starker Konkurrenz aus den alten und neuen Bundesländern sogar von Jahr zu Jahr weiter ausbauen. Dies belegt die Potenzialstudie »Forschungslandkarte Fachhochschulen«, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kürzlich veröffentlicht hat. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim BMBF-Programm »Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland« (aFuE), das eine zügige Umsetzung von Innovationen in neue Produkte und Verfahren fördert. Mit durchschnittlich 0,34 bewilligten Projekten je Professur liegt die TFH deutlich an der Spitze vor den FH in Konstanz und Aachen (jeweils 0,23).

 

Den entscheidenden Grund für diese erfolgreiche Entwicklung sieht TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári darin, dass es gelang, an der Hochschule eine forschungsfreundliche Atmosphäre zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist der im Jahr 2003 erstmals verliehene »Preis der TFH Wildau für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer«. Das Instrumentarium zur Stimulierung praxisorientierter Forschung soll zukünftig noch ausgebaut und verstärkt werden, um weitere Anreize für neue Forschungsaktivitäten zu schaffen.

 

Die TFH Wildau erweist sich bundesweit als Vorreiter für Innovationen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung durch verstärkten Wissens- und Technologietransfer. Ein wichtiger Indikator dafür sind die eingeworbenen Drittmittel, also die mit Praxispartnern vereinbarten Forschungsleistungen. In den letzten vier Jahren stiegen sie jeweils um durchschnittlich 12,1 Prozent. 2003 wurden Forschungsvorhaben mit Praxispartnern im Gesamtumfang von 3,323 Millionen Euro vereinbart. Lagen im Jahr 2001 Drittmitteleinnahmen je Professur bei 59.500 Euro, stiegen sie bis Ende 2003 auf 63.000 Euro je Professur.

 

»Es ist für unsere Bemühungen sehr hilfreich, dass sich in den vergangenen vier Jahren im Land Brandenburg die Wissenschafts- und Hochschulpolitik grundlegend verändert hat«, so Ungvári weiter. »Wir haben zurzeit in unserem Land eine noch nie zuvor registrierte positive, ja sogar wissenschafts- und hochschulfreundliche Atmosphäre auf allen Ebenen in Politik.« Als wichtiges Indiz dafür nennt er die leistungsbezogene Verteilung der Haushaltsmittel an die Hochschulen. »Diesen Weg unterstützen wir nachdrücklich, auch wenn einige andere Hochschulen des Landes dieses Modell offenbar zerreden wollen.«

 

Durch die intensivierte praxisnahe Forschung ist die TFH Wildau zurzeit der größte Gewinner des Verteilungsmodells. Rein rechnerisch würde sie im Haushaltsjahr 2004 gut 30 Prozent mehr Mittel erhalten. Allerdings reduziert ein so genannter »Dämpfungsfaktor« diesen Geldfluss. Der TFH-Präsident erwartet in diesem Punkt von der neuen Landesregierung eine schnelle Korrektur: »Wir sind nicht bereit, dauerhaft auf die Mittel, die uns aufgrund unserer Leistungen zustehen, zu verzichten.«

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Pressemitteilung 26/2004 vom 22. September 2004

 

TFH-Sportler bei den Paralympics 2004 in Athen / Individuelle Förderung des Hochleistungssports durch Sonderstudienpläne

 

Zu den Spitzenathleten aus aller Welt, die seit dem 17. September 2004 in der griechischen Hauptstadt Athen an den XII. Paralympischen Sommerspielen – dem zweitgrößten Sportereignis dieses Jahres – teilnehmen, gehört auch ein Student der Technischen Fachhochschule Wildau. Der stark sehbehinderte Mathias Köhler (22) vom SC Potsdam, der an der TFH Wirtschaftsinformatik studiert, startet in der Disziplin Goalball. Zu seinem Team, das sich gute Medaillenchancen ausrechnet, gehört auch der blinde Sportler Steffen Lehmann (28), ein Absolvent der TFH. Beide erreichten gemeinsam bei der Europameisterschaft 2001 schon den 3. Platz.

 

Die TFH Wildau unterstützt seit Jahren die Entwicklung des Hochleistungssports in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Im Juli 2000 wurde eine Kooperationsvereinbarung mit dem Olympiastützpunkt Potsdam abgeschlossen. Ihr Kernpunkt ist, dass Studierende der TFH zur Bewältigung außergewöhnlicher Trainings- und Wettkampfphasen individuell abgestimmte Sonderstudienpläne erhalten. Darüber hinaus wird ihnen die Möglichkeit von Urlaubssemestern und Studienunterbrechungen eingeräumt.

 

Von dieser Art der Sportförderung profitierte in der Vergangenheit auch der Olympiasieger von 1996 und Doppelweltmeister im Zweierkanadier der Rennkanuten, Gunar Kirchbach. Er studierte an der TFH Wildau Facility Management. Inzwischen arbeitet er erfolgreich als Trainer für den Kanurennsport im Freistaat Sachsen.

 

Der Olympiastützpunkt Potsdam ist regionaler Koordinator des Spitzen- und Nachwuchsleistungssports und zugleich Service- und Betreuungseinrichtung für Topathleten der deutschen Spitzenverbände. Schwerpunktsportarten sind Kanurennsport, Rudern, Schwimmen und Leichtathletik.

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Pressemitteilung 26/2004 vom 22. September 2004

 

TFH Wildau zur InnoTrans 2004 mit Innovation für den grenzüberschreitenden Güterverkehr / Gemeinsame Unternehmensgründung mit polnischen Partnern

 

Zur gerade laufenden Schienenverkehrsmesse InnoTrans 2004 in Berlin informiert die Technische Fachhochschule Wildau gemeinsam mit der EPV-GIV Europrojekt Verkehr / Gesellschaft für Ingenieurleistungen im Verkehrswesen mbH, Berlin, auf deren Stand über das neu entwickelte »Virtuelle Deutsch-Polnische Logistik-Broker-System« (VDP). Die innovative Dienstleistung, die sich gegenwärtig in der Erprobungs- und Markteinführungsphase befindet, dient der Planung, Optimierung und Abwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs zwischen Brandenburg und Polen.

 

Kernstück ist ein Logistik- und Softwaresystem, das für eine operative und interaktive Disposition und Abwicklung von Transporten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen sorgt. Ziele sind dabei unter anderen die Gewährleistung der termin- und qualitätsgerechten Belieferung der Kunden, die Effizienzsteigerung beim Einsatz der Fuhrparks, die Optimierung der Streckenführung, die Reduzierung der operativen Logistikprozesse und die Verbesserung des Kundenservices. Mittels VDP können z. B. Transporte umweltschonend von der Straße auf Schiene oder Wasserwege verlagert und gebündelt, Leerfahrten vermieden und die Kapazitäten von Güterverkehrszentren besser ausgenutzt werden.

 

Die gesamte Kommunikation zwischen Anbietern und Nachfragern erfolgt über das Internet. Die dazu erforderliche Plattform stellt der Logistikdienstleister BLUPOL zur Verfügung. Das Gemeinschaftsunternehmen polnischer und deutscher Partner mit Sitz in Wildau, dessen Gründung gegenwärtig vorbereitet wird, übernimmt auf der Basis der IT-Lösung VDP das gesamte Auftragsmanagement von der Angebotsbeschaffung und -verhandlung über die Optimierung von Fracht- und Laderaumangeboten bis zum Vertragsabschluss und zur Kundenbetreuung. BLUPOL entlastet somit die Transportunternehmen von zeit- und kostenaufwendigen Tätigkeiten des operativen Tagesgeschäftes.

 

Die Entwicklung und Implementierung von VDP ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Fachhochschule Wildau mit dem Institut für Logistik und Lagerhaltung ILM Poznan, dem Slaskie Centrum Logistyki S.A. Gliwice/Polen, dem PSLT Fachgebiet Planung und Steuerung von Lager- und Transportsystemen der Universität Hannover, der EPV-GIV Europrojekt Verkehr Gesellschaft für Ingenieurleistungen im Verkehrswesen mbH Berlin, der PSI Transportation GmbH Berlin,  der Projektlogistik GmbH Wildau, der IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH Potsdam und der ETTC Entwicklungsgesellschaft Frankfurt (Oder) GmbH. Das Projekt wird im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA durch die EU gefördert.

 

 

Fachliche Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Hentschel
Dipl.-Ing. Karl-Michael Stüber
Tel.: 0 33 75/ 5 08-9 27 u. -662

http://www.vdp-system.de/

 

Ansprechpartner für die Presse:
Bernd Schlütter, MediaService
Tel. 03 33 97/7 30 10
Fax 03 33 97/7 31 51
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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Pressemitteilung 25/2004 vom 17. September 2004

 

Spitzenkräfte für Hightech-Branche in der Hauptstadtregion / Erste Bioinformatiker der TFH Wildau werden nach dreijährigem Bachelor-Studium in die Praxis verabschiedet

 

Wie bereits in der Presseinformation 22/2004 vom 14. September 2004 mitgeteilt, werden morgen (18. September 2004 um 16.00 Uhr) die ersten 15 Absolventen des neuen dualen Studiengangs Biosystemtechnik/Bioinformatik an der Technischen Fachhochschule Wildau mit dem internationalen Abschluss als Bachelor feierlich verabschiedet. Seit dem Wintersemester 2001/2002 läuft dieser Studiengang. Er entstand in enger Kooperation mit der InnoRegio-Initiative »Biohybridtechnologien in der Region Potsdam/Luckenwalde« (BioHyTec).  Damit reagierte die TFH Wildau schon frühzeitig auf innovative technologische Entwicklungstendenzen in der Hauptstadtregion. Denn die Länder Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten Jahren zu einem international bedeutenden Biotechnologiestandort mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten entwickelt.

 

In der Biotechnologie gewinnt die Verbindung mit der Informatik wachsendes Gewicht. Biomoleküle oder biologische Strukturen werden zunehmend mit technischen Bauelementen zu neuen Funktionseinheiten kombiniert, zum Beispiel in Form von Biosensoren und künstlichen Gewebekonstrukten. Solche biohybriden Systeme erschließen neue Anwendungsfelder in der Pharmaforschung, klinischen Diagnostik, Lebensmittelanalytik und Gentechnik.  Schon jetzt sind für diesen Markt der Zukunft nicht genügend Fachkräfte verfügbar.


 
Der duale Studiengang Biosystemtechnik/Bioinformatik hilft, diese Lücke zu schließen. Er dauert insgesamt sechs Semester, wobei jedes Semester aus einer dreizehnwöchigen Theoriephase an der TFH Wildau und einem fünfwöchigen Praktikum in einem Biotechnologieunternehmen des BioHyTec-Netzwerkes besteht. Die enge Abstimmung der Inhalte beider Ausbildungsphasen und die intensive Betreuung der Studierenden während der Praktika gewährleisten ein Studium auf hohem Niveau, die frühzeitige Aneignung von Praxis-Know-how und einen fließender Übergang in den Beruf. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss kann das Studium in vier weiteren Semestern bis zum akademischen Grad Master of Science fortgesetzt werden.

 

Die Technische Fachhochschule Wildau ist Partner im Netzwerk für Biohybride Technologien, das Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in Brandenburg und Berlin verknüpft. Der Verein für Bioanalytik und Biohybrid-Technologien (BioHyTec) versteht sich als Koordinator im Netzwerk, das durch marktorientierte Hochtechnologieentwicklung die Biohybrid-Technologien zu einem innovativen Standbein der regionalen Wirtschaft in Brandenburg und Berlin entwickeln will.

 

 

Fachlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Franz Wildenauer
Tel.: 0 33 75/ 5 08-1 49

 

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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Pressemitteilung 23/2004 vom 15. September 2004

 

Starke Nachfrage nach Studienplätzen in Wildau / TFH startet mit vielen Neuerungen ins Wintersemester 2004/2005

 

Die TFH Wildau registrierte zum Wintersemester 2004/2005, das am 20. September 2004 beginnt, die höchste Bewerberzahl in ihrer Geschichte. »Mit 2.145 Studienbewerbern stieg die Zahl gegenüber dem Wintersemester 1999/2000 um 65 Prozent«, betonte TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári in einem Pressegespräch. »Bekanntheitsgrad und Beliebtheit unserer Hochschule haben also in den letzten vier Jahren bundesweit stark zugenommen.«

 

Im gleichen Zeitraum sei durch neue Angebote in den Bereichen Telematik, Biosystemtechnik/Bioinformatik, Europäisches Management und Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik die Zahl der verfügbaren Studienplätze um 30,6 Prozent gestiegen. Der Präsident lobte in diesem Zusammenhang die »wissenschaftsfreundliche Atmosphäre im Land Brandenburg«, die den planmäßigen Ausbau der TFH zu einer Campushochschule und die Implementierung neuer, an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientierter Studiengänge befördert. Den größten Zustrom von Bewerbern verzeichneten der Studiengang Verwaltung und Recht (5,7 Bewerber für einen Studienplatz) und der Studiengang Betriebswirtschaft (5,6 zu 1). Auch die technischen Studiengänge wurden stark nachgefragt, insbesondere der erst vor kurzem eingerichtete Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik (3,2 zu 1).

 

Das Wintersemester 2004/2005 startet an der TFH Wildau mit einer ganzen Reihe von Neuerungen. So nimmt im Oktober das gemeinsame Forschungs- und Ausbildungszentrum mit dem IHP Frankfurt (Oder) – früher Institut für Halbleiterphysik – seine Tätigkeit auf. Schwerpunkte sind die Mikrosystemtechnologie, Bioelektronik und Mikrotechnologie. Das neue Service-Center der TFH für den internationalen Wissens- und Technologietransfer (SeWiTec) initiiert und betreut internationale Gemeinschaftsprojekte mit kleinen und mittleren Unternehmen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

 

Durch die Einrichtung einer Graduate International School (GradIS) erhält die postgraduale Weiterbildung eine neue Qualitätsstufe. Sie umfasst neben eigenen Angeboten der TFH zur Erlangung des akademischen Grades »Master of Science« die Möglichkeit, in Wildau Masterangebote ausländischer Hochschulen zu nutzen. Neu ist zudem, dass die TFH Wildau nunmehr Prüfungszentrum für Wirtschaftsenglisch der Londoner Handelskammer ist.

 

Erstmals eingeführt wird eine multifunktionale Ident-Card im Scheckkartenformat, die den traditionellen Studenten- bzw. Mitarbeiterausweis ersetzt. Sie liefert einen besseren Service und entlastet gleichzeitig die Verwaltung der größten Fachhochschule im Land Brandenburg von Routineaufgaben. Die Karte, die mit Bild und Namen personalisiert ist, dient zum Beispiel den Studierenden als Bibliotheksausweis und als Semesterticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Weitere Ausbaustufen sollen in den nächsten Jahren die Nutzung von Selbstbedienungsterminals und die Geldkartenfunktion ermöglichen.

 

Im Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung mit KW tv und av recording wird demnächst »Campus TV TFH Wildau« auf Sendung gehen und über die Hochschule sowie relevante regionale Themen berichten.

 

Prof. Dr. László Ungvári
Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau

 

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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Pressemitteilung 22/2004 vom 14. September 2004

 

Spitzenkräfte für Hightech-Branche in der Hauptstadtregion / Erste Bioinformatiker der TFH Wildau werden nach dreijährigem Bachelor-Studium in die Praxis verabschiedet

 

Am 18. September 2004 werden um 16.00 Uhr die ersten 15 Absolventen des neuen dualen Studiengangs Biosystemtechnik/Bioinformatik an der Technischen Fachhochschule Wildau mit dem internationalen Abschluss als Bachelor feierlich verabschiedet. Aus diesem Anlass sandten Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Grußworte.

 

Seit dem Wintersemester 2001/2002 läuft dieser Studiengang. Er entstand in enger Kooperation mit der InnoRegio-Initiative »Biohybridtechnologien in der Region Potsdam/Luckenwalde« (BioHyTec).  Damit reagierte die TFH Wildau schon frühzeitig auf innovative technologische Entwicklungstendenzen in der Hauptstadtregion. Denn die Länder Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten Jahren zu einem international bedeutenden Biotechnologiestandort mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten entwickelt.

 

In der Biotechnologie gewinnt die Verbindung mit der Informatik wachsendes Gewicht. Biomoleküle oder biologische Strukturen werden zunehmend mit technischen Bauelementen zu neuen Funktionseinheiten kombiniert, zum Beispiel in Form von Biosensoren und künstlichen Gewebekonstrukten. Solche biohybriden Systeme erschließen neue Anwendungsfelder in der Pharmaforschung, klinischen Diagnostik, Lebensmittelanalytik und Gentechnik.  Schon jetzt sind für diesen Markt der Zukunft nicht genügend Fachkräfte verfügbar.


 
Der duale Studiengang Biosystemtechnik/Bioinformatik hilft, diese Lücke zu schließen. Er dauert insgesamt sechs Semester, wobei jedes Semester aus einer dreizehnwöchigen Theoriephase an der TFH Wildau und einem fünfwöchigen Praktikum in einem Biotechnologieunternehmen des BioHyTec-Netzwerkes besteht. Die enge Abstimmung der Inhalte beider Ausbildungsphasen und die intensive Betreuung der Studierenden während der Praktika gewährleisten ein Studium auf hohem Niveau, die frühzeitige Aneignung von Praxis-Know-how und einen fließender Übergang in den Beruf. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss kann das Studium in vier weiteren Semestern bis zum akademischen Grad Master of Science fortgesetzt werden.

 

Die Technische Fachhochschule Wildau ist Partner im Netzwerk für Biohybride Technologien, das Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in Brandenburg und Berlin verknüpft. Der Verein für Bioanalytik und Biohybrid-Technologien (BioHyTec) versteht sich als Koordinator im Netzwerk, das durch marktorientierte Hochtechnologieentwicklung die Biohybrid-Technologien zu einem innovativen Standbein der regionalen Wirtschaft in Brandenburg und Berlin entwickeln will.

 

 

Fachlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Franz Wildenauer
Tel.: 0 33 75/ 5 08-1 49

 

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veröffentlicht am 23.09.2004

 

Bilder der Absolventenverabschiedung 2004

 

Pressemitteilung

 

Projekt „IP-Tube“ der TFH Wildau erreichte beim Technologietransferpreis 2004 den dritten Platz / Strukturierte Rohre verbessern Wärmeübertragung und dämpfen Schall

 

Anlässlich des 4. TechnologieTransferTages Brandenburg wurde ein Gemeinschaftsprojekt der TFH Wildau mit der La Mont-Kessel GmbH & Co. KG, Wildau, mit dem Technologietransferpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Udo Hellwig vom TFH-Fachbereich Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen und La Mont-Geschäftsführer Lutz Dannehl nahmen aus den Händen von Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, und Etta Schiller, Vorsitzende des Kuratoriums der Technologiestiftung Brandenburg, den dritten Preis für die Entwicklung marktreifer Lösungen zur Nutzung von Strukturrohren, so genannten IP-Tubes, entgegen.

 

Im Rahmen des ausgezeichneten Transferprojektes wurden die Einsatzmöglichkeiten spezieller Metallrohre untersucht, deren Oberfläche nicht glatt, sondern – unter Ausnutzung eines speziellen physikalischen Prinzips – mit einer regelmäßigen wabenförmigen Struktur versehen ist. Werden solche Rohre von Flüssigkeiten oder Gasen durchströmt, entstehen an den Strukturen Verwirbelungen. Dies bietet für verschiedene technische Anwendungen gegenüber Glattrohren beträchtliche Vorteile. IP-Tubes beeinflussen die äußere und innere Strömung, reflektieren Schall- und Lichtwellen auf besondere Weise, und die Struktur verleiht dem Körper vorteilhafte Schwingungs- und Festigkeitseigenschaften.

 

So lassen sich Hochleistungswärmeüberträger herstellen, die gegenüber herkömmlichen Anlagen einen deutlich höheren Wirkungsgrad erreichen und eine geringere Baugröße aufweisen. Strukturierte Rohre aus dem mittelständischen Unternehmen La Mont wurden bisher schon von sieben Herstellern weltweit eingesetzt.

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen in Abgasanlagen und Katalysatoren von Kraftfahrzeugen. Die Verwendung von IP-Tubes führt dort neben einer deutlichen Gewicht- und Volumenreduktion zu einer weiteren Verringerung der Schallemission. Dadurch sind kompaktere Bauweisen möglich, die den Einsatz zum Beispiel bei Motorrädern erleichtern.

 

 

Auskünfte erteilt:
Dr. Hartmut Stoltenberg, Leiter TIBS
Tel. 03375/ 508 125, -912
Fax 03375/ 508 213
E-Mail

 

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veröffentlicht am 29.06.2004

 

Pressemitteilung

 

Schnellerer Güterfluss von der deutsch-polnischen Grenzregion bis zur
Adria/Startschuss für transnationales EU-Verkehrslogistikprojekt der TFH Wildau

 


Bis Ende 2006 soll der Güterverkehr entlang des EU-Nord-Süd-Korridors von der deutsch-polnischen Grenze bis an die Adria durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen effizienter gestaltet werden. Das ist das Ziel eines neuen von der Europäischen Union aus dem Interreg-IIIC-Programm mit 1,35 Milo. € finanzierten Projektes, für das die Technische Fachhochschule Wildau als Koordinator ausgewählt wurde.

 

Das Auftakttreffen von »ECO4LOG« – so der offizielle Projektname –, an dem Polen, die Slowakei, Ungarn, Österreich, Slowenien und Deutschland beteiligt sind, findet am 15. Juni 2004 an der TFH Wildau statt. Unter Leitung des TFH-Verkehrslogistikers Prof. Dr. Herbert Sonntag werden 20 Experten Aufgaben formulieren und erste Schritte konzipieren, um Kooperations- und Informationsstrukturen zur Steuerung des Güterverkehrs zu verbessern und die Nutzung intermodaler Systeme zu fördern. Mit ihrer Hilfe soll es möglich werden, Verkehrsströme gezielter zu steuern und organisatorische oder administrative Schwachstellen zu beseitigen.

 

Hintergrund ist, dass entlang des Nord-Süd-Korridors von der deutsch-polnischen Grenzregion über Zentraleuropa bis zur Adria in den nächsten Jahren mit einem erheblichen Zuwachs an Güterströmen gerechnet wird, für den die vorhandene Verkehrsinfrastruktur nicht mehr ausreicht. Durch Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der beiden Cluster-Regionen »Nord« (Brandenburg, Sachsen und Westpolen) und »Süd« (Österreich, Ungarn, Slowakei und Slowenien) unter dem gemeinsamen Projekt-Dach von ECO4LOG sollen kurzfristig deutliche Verbesserungen erzielt werden. Neben einem schnelleren Güterfluss geht es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Güterverkehrs- und Logistikunternehmen sowie die nachhaltige Entwicklung der beteiligten Grenzregionen.

 

Außer der TFH Wildau als Projekt-Koordinator sind von deutscher Seite die IHK-Projektgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) und die GVZ Entwicklungsgesellschaft Südwestsachsen aus Glauchau beteiligt.

 

 

Auskünfte erteilt:
Dipl.-Ing. Bertram Meimbresse
Technische Fachhochschule Wildau
Bahnhofstrasse 1, 15745 Wildau
Tel. 03375/508-355
Mobil: 0172/8 01 57 74

 

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veröffentlicht am 21.06.2004

 

Der Präsident

 

Prof. Dr. László Ungvári

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 


der Vizepräsident der Hochschulrektoren-Konferenz der Bundesrepublik (HRK), Herr Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, besucht auf meine Einladung



am 18. Juni 2004



die Technische Fachhochschule Wildau.

 

Zum Thema des Besuches von Herrn Prof. Dr. Mielenhausen haben wir die Frage der  „W-Besoldung“ gewählt, welche zur Zeit die Professorenschaft in der Bundesrepublik intensiv beschäftigt. Herr Kollege Mielenhausen ist neben den oben aufgeführten Ämtern auch der langjährige Präsident der FH Osnabrück. Die FH Osnabrück hat mit einer Übergangsquote von etwa 18 % von der C-Besoldung zur W-Besoldung in der Bundesrepublik den höchsten Realisierungsgrad erreicht und verfügt demzufolge über die meisten Erfahrungen auf diesem Gebiet.

 

Die Veranstaltung mit Herrn Prof. Dr. Mielenhausen findet



um 10:30 Uhr im Hofsaal der TFH Wildau



statt. Nach einer Kurzpräsentation der TFH Wildau folgt der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Mielenhausen zum Thema „W-Besoldung“.
Daran anschließend können im Rahmen einer Dikussionsrunde offene Fragen und Probleme erörtert werden. Die Veranstaltung wird etwa bis 13:00 Uhr, höchstens jedoch bis 13:30 Uhr dauern.

 

Ich lade Sie zu dieser Veranstaltung herzlich ein und bitte Sie, Ihre Teilnahme im Sekretariat des Präsidenten bekannt zu geben.


veröffentlicht am 01.06.2004

 

Technische Fachhochschule Wildau – Partner für Innovation und Wachstum

 

Arbeitsbesuch von Beate Blechinger, MdL, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, an der Technischen Fachhochschule Wildau

 

Fragen der Zusammenarbeit der Technischen Fachhochschule Wildau mit Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung standen am 25. Mai 2004 im Mittelpunkt eines Arbeitsbesuchs von MdL Beate Blechinger, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, die sich einen Einblick in die Anstrengungen der Hochschule um die Region verschaffen wollte. Dabei wurde sie mit Lob, Kritik und Problemen konfrontiert.

 

In seiner Einführung stellte der Präsident der TFH Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, die besondere Verantwortung seiner Einrichtung für die Region heraus: „Die Fachhochschule Wildau bietet den Unternehmen ein starkes Potenzial für Innovation, Wachstum und Wettbewerbsvorteile.“ Durch gezielten Technologietransfer würden individuelle Problemlösungen entwickelt und Kosten eingespart. „Aber auch die Hochschule profitiert davon“, so der Präsident weiter. „Durch den starken Praxisbezug wird zum einen die Attraktivität unseres Studienortes gesteigert, zum anderen können wir aus den eingeworbenen Drittmitteln neue Ausstattungen anschaffen.“ Außerdem werden auf diese Weise regionale Entwicklungstrends erkannt, aufgegriffen und mitgestaltet.

 

Kritik übten die versammelten Professoren an der Landespolitik. In Brandenburg würden nicht ausreichend staatliche Förderprogramme, insbesondere innovative Förderprogramme, für den Mittelstand aufgelegt. „Nur 6,56 % der gesamten Drittmitteleinnahmen der TFH fließen aus direkten Industrieverträgen mit Unternehmen“, betonte László Ungvári, „ein Zeichen dafür, dass die kleinen und kleinsten Unternehmen im Land Brandenburg nach wie vor und auf lange Sicht der öffentlichen Förderung bedürfen.“ Der TFH-Präsident verwies zudem auf bürokratische Hemmnisse und starre Verwaltungsstrukturen, die einem unternehmerfreundlichen Klima entgegenstehen. Auch die veröffentlichte Meinung gebe ihren „eigenen Beitrag“ dazu: „Wir reden uns schlechter als wir es tatsächlich sind“, sagte László Ungvári verbittert.

 

Frau Blechinger bestätigte Kompetenzstreitigkeiten zwischen den Ministerien, die zu Einbußen bei der Vergabe von EU- und Bundesmitteln führten. Gleichzeitig betonte sie aber, dass mittlerweile 80 % der Wirtschaftsförderung kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute kommen. Außerdem wird den Firmen verstärkt branchenspezifisch unter die Arme gegriffen.

 

Die Umstrukturierung des brandenburgischen Verwaltungsapparats, der durch seine Kosten ein Viertel des Landeshaushalts verschlingt, wird nach Einschätzung der Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion noch Zeit in Anspruch nehmen. Personalabbau könne langfristig nur durch natürliches ‚Rauswachsen’ betrieben werden. „Das Kündigungsschutzgesetz lässt derzeit keine flexiblere Regelung zu“, so die Vorsitzende der CDU-Fraktion. Als problematisch bewertete sie die Abwanderung der in Brandenburg ausgebildeten Absolventen. Wegen des höheren Lohnniveaus und attraktiverer Arbeitsplätze geht ein Großteil der Studienabgänger der TFH in die alten Bundesländer. Es entstehe ein Teufelskreis: Durch fehlende Aufträge bleibe der Wirtschaftsaufschwung aus. Das verstärke wiederum die Abwanderung von qualifiziertem Personal, da attraktive Arbeitsplätze fehlen.

 

Lob der Teilnehmer des Treffens erhielt die wissenschaftsfreundliche Politik des Landes Brandenburg. Auch die in diesem Jahr eingeführte leistungsorientierte Mittelvergabe an die Hochschule des Landes findet in Wildau eine starke Unterstützung. Dies ist auch kein Wunder, denn dieses Modell macht die Stärken der Wildauer Hochschule transparent und beloht dies mit zusätzlichen finanziellen Mitteln. „Endlich wird im Land Brandenburg in der Hochschullandschaft Leistung gewürdigt und belohnt“, betonte der Präsident zufrieden.

 

Abschließend herrschte Konsens über den wirtschaftlichen Nutzen der bereits bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen der TFH Wildau und Unternehmen der Region. Um dieses Potenzial zu erhalten und zu stärken, muss das Land Brandenburg ebenfalls seinen Beitrag leisten: Mit Forcierung seiner mittelständischen Förderpolitik und den Abbau bürokratischer Hürden. Die Formel ist ziemlich einfach: Wirtschaftliche Entwicklung gibt es auf die Dauer nur aus Innovationen. Innovationen wiederum kommen maßgeblich aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen. Diese Anregungen wurden Beate Blechinger für ihre politische Arbeit von der Fachhochschule mit auf den Weg gegeben.

 

Ansprechpartner für die Presse:
Bernd Schlütter, MediaService
Tel. 03 33 97/7 30 10
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veröffentlicht am 28.05.2004

 

Campusfest vom 10. bis 13. Juni 2004 an der TFH Wildau:

 

Live Band / Open Air Sommerparty / Beach Volleyball / Open Air Filmfest

 

Der Campus der Technischen Fachhochschule Wildau wird sich vom 10. bis 13. Juni 2004 in eine Sport- und Partymeile verwandeln. Mit einem großen Campusfest feiern die Studenten gemeinsam mit Mitarbeitern der TFH, ihren Gästen sowie den Einwohnern von Wildau im Rahmen eines Sommerfestes erfreuliche Ereignisse im Leben der Hochschule, wie z. b. die kürzlich erfolgte Grundsteinlegung für das neue Mensa- und Medienzentrum. Unter dem Motto »Campus Festival TFH Wildau« wollen sie zeigen, dass es sich am südöstlichen Stadtrand von Berlin nicht nur hervorragend studieren, sondern auch gut leben lässt.

 

Auf dem Programm stehen unter anderem eine Live Band, Bullriding und ein Biergarten am 10. Juni, Open Air Filmfeste an den Abenden des 10. und 12. Juni und der erstmals ausgetragene Wettbewerb um den Brandenburger Beach Volleyball Cup der Hochschulen am 12. und 13. Juni.

 

Absoluter Höhepunkt wird die Nacht vom 11. zum 12. Juni sein. Dann steigt ab 20.00 Uhr eine Open Air Sommerparty. Mit einem Swimmingpool von sechs Metern Durchmesser und einer überdachten Tanzfläche wird der Campus südliches Flair und Urlaubsstimmung vermitteln.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Spezialitäten vom Grill des Studentenwerks Potsdam, gebackenes Wildschwein, Bier, Cocktails...

 

Also: Auf nach Wildau zum Campusfest. Start ist am Donnerstag, 10. Juni, 13.00 Uhr. Von Berlin aus erreicht Ihr die TFH mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Campus liegt direkt am S-Bahnhof.

 

Studentenrat der Technischen Fachhochschule Wildau
www.stura-wildau.de
Öffentlichkeitsarbeit - Stefan Vormelker


veröffentlicht am 28.05.2004

 

Pressemitteilung

 

Protokoll des Treffen der Vertreter der Technischen Fachhochschule Wildau und der Saint Petersburg State University of Engineering an Economics - ENGECON (Rußland)

 

Dokument in Englisch [DOC; 1,4 MB]

veröffentlicht am 13.05.2004

 

Pressemitteilung 4/2004 vom 4. Mai 2004

 

Verstärkter Technologietransfer aus der TFH Wildau:

 

Servicecenter »SeWiTec« forciert Einwerbung internationaler Forschungsprojekte

 

Die TFH Wildau hat für den nationalen und internationalen Technologietransfer ein eigenes »Service- und Kompetenz-Center Wissens- und Technologietransfer« (SeWiTec) eingerichtet, das Hochschulprofessoren bei der Einwerbung und Realisierung umfangreicherer Forschungsprojekte mit Praxispartnern unterstützt. Im Vordergrund stehen der verstärkte Zugang zu EU-geförderten Programmen für die Wissenschaftskooperation mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft sowie der Aufbau internationaler Forschungsnetzwerke.

 

TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári: »Unsere Hochschule ist schon heute ein gefragter und zuverlässiger Partner der Wirtschaft und Wachstumsmotor in der Region. Den erreichten Stand wollen wir engagiert ausbauen, obwohl angesichts knapper öffentlicher Kassen vom Land Brandenburg und vom Bund in den nächsten Jahren kaum höhere Mittelzuweisungen zu erwarten sind. Deshalb verstärken wir unsere Anstrengungen zur direkten Akquise internationaler Projekte.« Der Aufwand dafür sei hoch und erfordere eine professionelle Struktur innerhalb der Hochschule.

 

Aufgabe des SeWiTec, das für eine Anlaufphase von drei Jahren mit einer Anschubfinanzierung von insgesamt gut einer halben Million Euro ausgestattet wurde, ist es, ein ganzheitliches Projektmanagement aufzubauen. Es soll von der Recherche und Antragstellung über die Verhandlung und Vertragsgestaltung bis zur unmittelbaren Projektbetreuung und -ab­wicklung reichen. Das Servicecenter wird die Projektteams der Hochschule auch bei der Abwicklung der oft sehr zeitaufwändigen Berichterstattungen unterstützen.

 

Erfolgreiche Projekte der Forschungs- und Entwicklungskooperation sowie des Technologietransfers gehören schon heute zu den anerkannten Markenzeichen der TFH Wildau. In jüngster Zeit – zur diesjährigen CeBIT und Hannover Messe – machte die Hochschule wieder mit drei innovativen Exponaten auf sich aufmerksam: »Mobile Überwachung der Vitalparameter von Patienten in Krankenhäusern, ambulanten Kliniken oder Praxen«, »Neuartige voll verschweißte, dichtungsfreie Plattenwärmeübertrager» (gemeinsam mit der Caloperm GmbH Niederlehme), »Software zur rechnerunterstützte Generierung von Rohteilen für den Grauguss« (gemeinsam mit der Duktilguss GmbH Fürstenwalde und dem Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der Technischen Universität Magdeburg).

 

Solche Projekte bereichern zum einen Lehre und Studium durch anspruchsvolle Themen, zum anderen stellen sie eine finanzielle Hauptquelle für die praxisnahe Forschung der Zukunft dar. In den vergangenen vier Jahren konnten die eingeworbenen Drittmittel, also die mit Praxispartnern vereinbarten Forschungsleistungen, jeweils um durchschnittlich 12,1 Prozent gesteigert werden. 2003 wurden Forschungsvorhaben mit Praxispartnern im Gesamtumfang von 3,323 Millionen Euro vereinbart. Mit einer Drittmittelquote von durchschnittlich mehr als 60.000 Euro je Professur belegt die TFH Wildau bundesweit einen Spitzenplatz.

veröffentlicht am 06.05.2004

 

Pressemitteilung 5/2004 vom 5. Mai 2004

 

Presseeinladung zu Tag der offenen Tür am 8. Mai 2004:

 

TFH Wildau unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit dem Funkwerk Dabendorf / Betriebsstipendien für ausgezeichnete Studierende im Studiengang Telematik

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ein besonderes Highlight erwartet Sie am 8. Mai 2004, dem diesjährigen Tag der offenen Tür der Technischen Fachhochschule Wildau: Um 11:00 Uhr wird im Senatssaal (Haus 13, Raum 13-104)  eine Kooperationsvereinbarung zwischen der TFH Wildau und dem Funkwerk Dabendorf unterzeichnet.

 

Gegenüber bisherigen Kooperationsvereinbarungen mit Wirtschaftsunternehmen aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg stellt die vereinbarte Zusammenarbeit mit dem Funkwerk Dabendorf eine neue Qualität dar. Denn das Funkwerk Dabendorf wird zukünftig die Ausbildung im Studiengang Telematik für Studierende mit ausgezeichneten Studienleistungen finanziell in Form von monatlichen Betriebsstipendien fördern.

 

Das Engagement des Funkwerks Dabendorf ist beispielgebend für die gesamte Industrie der Region, insbesondere für die zahlreichen Großunternehmen, die sich auf dem Gebiet der zielgerichteten Förderung des Ingenieurnachwuchses vergleichsweise noch zögerlich und zurückhaltend zeigen.

 

Die TFH Wildau erhofft sich von der öffentlichen Vertragsunterzeichnung eine Signalwirkung für weitere Kooperationsvereinbarungen dieser Art.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich an diesem Tag Vertreter Ihres Mediums zur aktuellen Berichterstattung bei uns begrüßen könnte

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Der Präsident
Prof. Dr. László Ungvári

veröffentlicht am 06.05.2004

 

Pressemitteilung 6/2004 vom 07. Mai 2004

 

TFH Wildau präsentiert auf der ILA 2004 hochkarätige Bildungsangebote für die Luftfahrtbranche und Internet gestütztes Logistik-Broker-System

 

Die Technische Fachhochschule Wildau stellt zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2004 vom 10. bis 16. Mai auf dem Gemeinschaftsstand des Landkreises Dahme-Spreewald (Halle 6 Stand 6212) innovative luftfahrtrelevante Bildungs- und Forschungsprojekte vor:

 

- Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik

 

- Weiterbildungskurs Service-Ingenieur Luftfahrt (Vollzeitkurs)

 

- Forschungsprojekt „Virtuelles deutsch-polnische Logistik-Broker-System“.

 

Der Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik mit Abschlüssen als Bachelor oder Master wurde zum Wintersemester 2003/2004 erstmals in das Ausbildungsprogramm der TFH Wildau aufgenommen. Er verfolgt das Ziel, hoch motivierte und bestens ausgebildete Spezialisten für den Betrieb von Verkehrs- und Geschäftsreiseflugzeugen, von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen sowie für die entsprechende Zulieferindustrie heranzubilden. Dieses Studium empfiehlt sich auch für alle, die eine Pilotenausbildung anstreben.

 

Der von der EU-Gemeinschaftsinitative EQUAL zertifizierte Weiterbildungskurs Service-Ingenieur Luftfahrt wird erstmals seit März 2004 als Vollzeitkurs an­geboten. Er wurde gemeinsam mit den Weltmarktführern der Triebwerksindustrie, MTU Aero Engines und Rolls-Royce Deutschland, sowie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus entwickelt und schließt Wissenslücken von Arbeit suchenden oder veränderungswilligen Diplomingenieuren des Maschinenbaus. Das Angebot richtet sich auch an Mitarbeiter der in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ansässigen Unternehmen der Luftfahrtbranche und an Techniker des Maschinenbaus mit mehrjähriger Berufserfahrung. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von aktuellem Spezialwissen, der Erwerb, die Festigung und Anwendung von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die sprachliche Qualifikation in technischem Englisch. Für  das hoheitsrechtlich relevante Lehrmodul „Zulassungsanforderungen“ wird die Anerkennung des Luftfahrtbundesamtes (LBA) angestrebt.

 

Das Virtuelle Deutsch-Polnische Logistik-Broker-System (VDP-System) beinhaltet den Aufbau eines Internetportals, über das operativ die Angebots- und Nachfragesituation im grenzüberschreitenden Verkehr unter ökologischen und ökonomischen Aspekten gesteuert werden kann. Das aus EU-Mitteln (EUREKA) geförderte Projekt zielt auf die Bündelung bzw. Verlagerung von Transportketten, insbesondere unter Beachtung der Erfordernisse kleiner und mittlerer Unternehmen in Polen und Deutschland. Erste Einsatzorte des Systems, das gemeinsam mit polnischen und deutschen Firmen und Institutionen entwickelt wurde, sind Güterverteilzentren in Deutschland und das Schlesische Zentrum Gliwice.

 

Mit ihren neuen Angeboten stellt sich die TFH Wildau zielgerichtet auf die wachsenden Anforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie als eine Zukunftsbranche der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ein, die schon heute – neben Hamburg/Bremen und München – als dritter Standort der deutschen Luftfahrttechnik gilt. Unternehmen und Einrichtungen der Branche  verfügen über große Wachstumspotenziale in solchen Bereichen wie Triebwerkstechnik sowie Maintenance und werden in den nächsten Jahren stark expandieren. Hinzu kommen der Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Single-Airport Berlin-Brandenburg International, der wachsende Flugbetrieb auf den Verkehrs- und Sonderlandeplätzen im Land Brandenburg sowie zahlreiche Zuliefer-, Service- und Dienstleistungsfirmen. Sie alle benötigen hoch qualifizierte Mitarbeiter.

veröffentlicht am 06.05.2004

 

Pressemitteilung 3/2004 vom 1. Mai 2004

 

8. Mai 2004: Tag der offenen Tür an der TFH Wildau –

 

Wegweiser für die richtige Entscheidung zum Studium

 

Was mache ich nach dem Abitur oder Fachabitur? Studieren ja, aber was und wo? Die Technische Fachhochschule Wildau – mit mehr als 3.000 Studierenden die größte Fachhochschule im Land Brandenburg – hält zum Tag der offenen Tür am 8. Mai 2004 von 10.00 bis 15.00 Uhr ein umfangreiches Informationsangebot bereit. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Studierende und solche, die es vielleicht noch werden wollen, können sich in Vortragsveranstaltungen und individuellen Studienfachberatungen einen umfassenden Überblick über das Ausbildungsangebot der TFH Wildau verschaffen. Außerdem werden die modernen Studieneinrichtungen auf dem Campus vorgestellt: Hörsäle und Bibliothek, Labore und Fachräume, Rechenzentrum und Servicebereiche.

 


Das attraktive Ausbildungsangebot der TFH Wildau umfasst 14 Direkt- und 6 Fernstudiengänge in Wirtschafts-, Verwaltungs- und Ingenieurwissenschaften, die mit dem Diplom (FH), Bachelor oder Master abschließen: Maschinenbau, Physikalischer Technik, Verfahrenstechnik, Bioinformatik/Biosystemtechnik, Photonics, Telematik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaft und Recht, Verwaltung und Recht, Europäisches Management. Bundesweit einmalig ist der Studiengang Telematik. Der neue Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik orientiert sich an den hervorragenden Zukunftsaussichten der Branche im Osten Deutschlands.

 

Überregional als Markenzeichen der TFH Wildau gelten ihre engen Kontakte zu Praxispartnern. Kooperationsnetzwerke für den Wissens- und Technologietransfer bestehen zu international tätigen Großunternehmen der Industrie ebenso wie zu innovativen kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region. Die angewandte Forschung und Entwicklung auf Basis der von Studenten und Mitarbeitern bearbeiteten Aufträge macht die TFH Wildau zu einem kompetenten und nachgefragten Partner nicht nur in den Ländern Brandenburg und Berlin.

 

Besucher am Tag der offenen Tür können von Berlin aus öffentliche Verkehrsmittel benutzen: Der Campus der TFH Wildau befindet sich unmittelbar am S-Bahnhof Wildau.

veröffentlicht am 06.05.2004

 

Pressemitteilung

 

Erster Besuch der Leitung der
Ingenieurökonomischen Universität  St. Petersburg in Wildau

 

Der Rektor der Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg, Herr Prof. Dr. A. I. Mikhaylushkin, und die Herren Prorektoren Prof. Dr. N. V. Polyansky und Prof. M. P. Zagorulko sowie der Informatikprofessor  Dr. Y. M. Porkhovnik besuchen in der Zeit vom 01. April 2004 bis 08. April 2004 die TFH Wildau.

 

Zwischen der TFH Wildau und der Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg bestehen zwar seit dem Jahr 2000 Kooperationsbeziehungen, jedoch ist dies das erste Mal, dass offizielle Vertreter aus St. Petersburg die TFH Wildau besuchen.

 

Auf Grund der bisherigen Zusammenarbeit und des starken gemeinsamen Interesses an der Vertiefung der Kooperationsbeziehungen zwischen unseren beiden Einrichtungen bestehen weitere vielfältige Möglichkeiten, die begonnene Zusammenarbeit zu intensivieren und zu erweitern. So bestehen ausgezeichnete Möglichkeiten auf dem Gebiet der Logistik, der Telematik, des Wirtschaftsrechts, der Verwaltungsausbildung, der Managementlehre und -praxis und der Interkulturalität für einen intensiven und dynamischen Ausbau unserer Kooperationsbeziehungen. Es soll auch der gemeinsame Wissens- und Technologietransfer ein wichtiges Feld der Zusammenarbeit werden. Dieser Wunsch der Partner aus St. Petersburg war auch der Grund für ihren ersten Besuch in Wildau. Informationen über die Universität können Sie auf der Web-Site der Hochschule http://www.engec.ru/eng/index.shtml finden.

 

Die offizielle Begrüßung der Gäste findet am 01. April 2004 um 14:00 Uhr im Senatssaal der TFH Wildau statt.

 

Der Präsident
Prof. Dr. László Ungvári

veröffentlicht am 31.03.2004

 

Verein der Freunde und Förderer der Technischen Fachhochschule Wildau e.V.

 

Öffentliche Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der TFH Wildau


am Freitag, 12.03.2004, um 16.00 Uhr,


in der Technischen Fachhochschule Wildau


Bahnhofstr. Haus 13, Hofsaal



Begrüßung



Herr Martin Wille, Landrat und Vorsitzender des Vereins



Die Aufgaben des Vereins für das Jahr 2004



Herr Martin Wille, Landrat und Vorsitzender des Vereins



Die Entwicklung der TFH Wildau und die Vorhaben für das Jahr 2004



Herr Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TFH Wildau



Vortrag im Rahmen der Verleihung der Honorarprofessur an der TFH Wildau



"Das Konzept des neuen BMW Werkes in Leipzig - Entwicklung nachhaltiger Strukturen"



Herr Dr.-Ing. Helmut Schramm
Werksprojektleiter Nachfolgefahrzeuge BMW Werk Leipzig



Meinungsaustausch über die Vereinsarbeit



Empfang im Senatssaal

 

Vorstandsvorsitzender
M. Wille, Landrat
Amtsgericht Königs Wusterhausen VR 583

 

Stiftungskonto Deutsche Bank
BLZ 12070000
Konto 3320033

 

Sparkasse Dahme-Spreewald
BLZ 16050888
Konto-Nr.: 2103307600

veröffentlicht am 05.03.2004

 

Pressemitteilung

 

Messeteilnahmen der TFH Wildau



Laser-Optik-Berlin, 3./4. März;
Projekte: "Studiengang Photonics" und "Gasreinigung mit Niedertemperaturplasma"

 

CeBit in Hannover, Halle 11, Stand A15 18. - 24. März
Projekte: "Studiengang Telematik" und "Fernüberwachung von Patientendaten"

 

Hannover Messe, Halle 18, 1.OG, Stand M16; 19. - 24.April
Projekte: "Rechnerunterstützte Rohteilgenerierung von Gussteilen" und "Vollverschweißte dichtungsfreie Plattenwärmeübertrager"

 

ILA in Berlin-Schönefeld, 10. - 16. Mai

veröffentlicht am 05.03.2004