Pressemitteilung Nr. 59/2008 vom 2. Dezember 2008
Erste Absolventen des Studiengangs »Master of Business Administration (MBA)« an der Technischen Fachhochschule Wildau feierlich verabschiedet / Berufsbegleitender Kurs qualifizierte Ingenieure und Nachwuchswissenschaftler für Führungsaufgaben
Am 28. November 2008 wurden die ersten vier Absolventen des Studiengangs »Master of Business Administration (MBA)« an der Technische Fachhochschule Wildau feierlich verabschiedet. Die Festrede hielt TFH-Ehrensenator Martin Wille, Landrat a. D. und Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der TFH Wildau.
Der von der Akkreditierungsagentur FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) zertifizierte Studiengang »Master of Business Administration (MBA)« wurde von der Technischen Fachhochschule Wildau im September 2006 erstmals aufgelegt. Die zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung wird vom Wildau Institute of Technology e.V. an der TFH Wildau (WIT) organisiert und ist das erste eigenständige MBA-Programm an einer Fachhochschule im Land Brandenburg. Der Studiengang wendet sich an Ingenieure und Naturwissenschaftler, die sich auf Führungsaufgaben in international tätigen Großunternehmen, aber auch in wachstumsorientierten kleinen und mittleren Unternehmen vorbereiten.
In ihren Abschlussarbeiten befassten sich die Absolventen des ersten Jahrgangs unter anderem mit Verbesserungen in Effizienz und Umweltverträglichkeit durch den Einsatz innovativer Flugzeugtechnologien und mit der Analyse des Agenda-Settings von Nicht-Regierungsorganisationen am Beispiel der Gentechnikdebatte.
Mit der Gründung des Wildau Institute of Technology e.V. (WIT) stärkte die TFH Wildau ihr Profil als ein Zentrum der akademischen Weiterbildung in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Die Studienangebote - teilweise oder komplett in englischer Sprache - werden durch den Einsatz modernster Lehrmethoden und -techniken unterstützt und durch Studiengebühren finanziert. Nähere Information erhalten Sie unter www.wit-wildau.de.
Dipl.-Ing. Bernd Schlütter
Technische Fachhochschule Wildau
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veröffentlicht am 05.12.2008
Pressemitteilung Nr. 58/2008 vom 18. November 2008
Nanopartikel in der medizinischen Diagnostik und Analytik / Workshop »Biologie trifft Nanotechnologie« am 20. November 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Eine neue Wissenschaftsdisziplin - die Nano(bio)technologie - wird schon in naher Zukunft erhebliche Bedeutung für die Humanmedizin gewinnen. So können durch den Einsatz innovativer Materialien oder durch spezielle miniaturisierte Systeme zum Beispiel Diagnoseprozesse um ein Vielfaches beschleunigen.
Der Verein für Bioanalytik und Biohybrid-Technologien in Berlin-Brandenburg (BioHyTec) veranstaltet am 20. November 2008 um 16.00 Uhr an der Technischen Fachhochschule Wildau (Haus 13 / Hofsaal) einen Workshop unter dem Titel »Biologie trifft Nanotechnologie«. Dabei berichten Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen über Möglichkeiten der Modifikation von biologischen Oberflächen mittels Nanopartikeln.
Der Workshop dient als Plattform zur Erörterung aktueller Fragestellungen bei der Nutzung von Strukturen der Nanowelt für die Bioanalytik. So sind Bio-Nano-Strukturen unter anderem dafür zuständig, dass bestimmte Moleküle an moderne Biochips »andocken« und dort qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden können. Spezielle Nanoverkapselungen tragen dazu bei, den Wirkstofftransport im menschlichen Körper gezielt zu steuern. Darüber hinaus eignen sich nano- und mikrotechnologische Verfahren zur Herstellung biotechnologischer Mikroreaktoren und kompletter »Minilaboratorien« auf einem Chip.
Die TFH Wildau hat sich mit dem Aufbau des Studiengangs und Forschungsschwerpunktes Biosystemtechnik/Bioinformatik schon frühzeitig auf den wachsenden Bedarf an Fachkräften in der Biotechnologieregion Berlin-Brandenburg eingestellt. Im Rahmen von BioHyTec gehört sie inzwischen zu den Kompetenzzentren für Bioanalytik und Molekulare Diagnostik.
Dipl.-Ing. Bernd Schlütter
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veröffentlicht am 05.12.2008
Pressemitteilung Nr. 56/2008 vom 13. November 2008
Intelligent Energie einsparen und Gebäudesicherheit erhöhen / Sensortag Wildau am 18. November 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Am 18. November 2008 findet von 9.00 bis 19.00 Uhr an der Technischen Fachhochschule Wildau der Sensortag Wildau statt. Veranstalter ist das NEMO Projekt »ProSenQU - Prozesssensorik für Umwelt, Monitoring, Analyse und Qualitätssicherung«, dessen Netzwerkmanagement durch die TFH Wildau realisiert wird. Im Mittelpunkt stehen die hoch aktuellen Themen »Gebäudeautomation« und »Umweltmesstechnik«, die sowohl durch die Entwicklung der Automatisierungstechnik, Sensorik und Funktechnologie als auch der Energiepreise in jüngster Zeit starke Wachstumsimpulse insbesondere auch in die regionale Wirtschaft aussenden.
So können mit Hilfe moderner Sensoren und Aktoren Beleuchtung, Heizung, Belüftung, Klimatisierung in Wohnungen und ganzen Gebäuden bedarfs- und nutzergerecht gesteuert werden. Solche intelligenten Systeme dienen aber nicht nur der Energieeinsparung sondern auch der Erhöhung der Gebäudesicherheit.
Das umfangreiche Vortragsprogramm des Sensortages Wildau reicht von der Präsentation von Erfahrungen bei der Vernetzung und Steuerung energie-, klima- und sicherheitsrelevanten Geräte in Wohnung und Gebäuden über die Messung von Durchflüssen in offenen Gewässern bzw. von Schadstoffimmissionen oder -emissionen bis zu Telematiklösungen für das effektive Flottenmanagement im kommunalen Umfeld. Dementsprechend wendet sich die Veranstaltung an einen breiten Kreis von Teilnehmern: Unternehmen der Wohnungs- und Gebäudewirtschaft, Baufirmen, Planungsbüros und Handwerksbetriebe, Energieunternehmen, kommunale und private Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Zulieferer und weitere Dienstleister.
Weitere Informationen sowie das Programm und das Anmeldeformular können im Internet unter www.tfh-wildau.de oder www.prosenqu.de abgerufen werden.
Dipl.-Ing. Bernd Schlütter
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veröffentlicht am 24.11.2008
Pressemitteilung Nr. 54/2008 vom 23. Oktober 2008
9. Wildauer FirmenKontaktMesse am 23. Oktober 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau / Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka eröffnete große Job- und Karrierebörse für Studierende der Hochschulen in der Hauptstadtregion
Die schon traditionelle »9. FirmenKontaktMesse für Ingenieurwesen, Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Verwaltung« an der Technischen Fachhochschule Wildau etabliert sich als große Herbstmesse für Job und Karriere in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Schirmherrin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, eröffnete die Veranstaltung am 23. Oktober 2008 mit einer Ansprache im Großen Hörsaal und einem anschließenden Messerundgang und freute sich über einen Ausstellerrekord.
Mit rund 80 Unternehmen und Institutionen bot die 9. Wildauer FirmenKontaktMesse den Studierenden der Universitäten und Hochschulen in den Ländern Berlin und Brandenburg eine exzellente Plattform für Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. In individuellen Gesprächen mit kompetenten Ansprechpartnern aus dem Management der jeweiligen Unternehmen und bei Firmenpräsentationen konnten sie sich umfassend über die vielfältigen Berufseinstiegschancen von Absolventen mit Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss, über attraktive Trainee- und Praktikumsplätze sowie Themen für Abschlussarbeiten informieren.
Auf dem gegenüber den Vorjahren stark erweiterten und großzügiger gestalteten Ausstellungsgelände in und um das neue Hörsaal-, Seminar- und Laborgebäude Halle 14 präsentierten sich Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet - von München bis Hamburg. Dazu gehörten sowohl international tätige Großunternehmen als auch innovative kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche und private Dienstleister.
Die Ausstellung war begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Rund 40 Unternehmen und Einrichtungen stellten sich in jeweils 15-minütigen Vorträgen vor und beantworteten anschließend Fragen von Studentinnen und Studenten. Die TFH Wildau nutzte die FirmenKontaktMesse für einen ersten Informationsaustausch zwischen den gerade immatrikulierten Studierenden und den beteiligten Brandenburger Unternehmen des neuen dualen Studiengangs Ingenieurwesen. Das attraktive Bildungsangebot verknüpft die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Hochschulstudium verknüpft - bei einer deutlich verkürzten Gesamtausbildungszeit. Außerdem wurden anlässlich der FirmenKontaktMesse Kooperationsvereinbarung zwischen der TFH Wildau und dem CTM Fahrzeugbau Pätz sowie dem ITW Verein der Ingenieure, Techniker und Wirtschaftler der Region Dahme-Spreewald e. V. unterzeichnet.
Alle Informationen finden Sie auch im Internet unter Firmenkontaktmesse.
Fotos von der Messe finden Sie in unserer Bildergalerie.
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veröffentlicht am 23.10.2008
Pressemitteilung Nr. 46/2008 vom 16. September 2008
Beliebte Kinderuniversität an der Technischen Fachhochschule Wildau startet am 27. September 2008 / Vorlesungsreihe erstmals im Großen Hörsaal der Halle 14 auf den Campus Bahnhofstraße / Online-Anmeldungen im Internet möglich
Die traditionelle Kinderuniversität an der Technischen Fachhochschule Wildau, die jährlich rund 400 Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe zwischen acht und zwölf Jahren in ihren Bann zieht, startet am 27. September 2008 in ihr bereits viertes Semester. Auch diesmal stehen wieder spannende und lehrreiche Themen aus Natur- und Technikwissenschaften auf dem Programm: Warum leuchten Glühwürmchen? Was kann man mit einem »luftleeren« Raum anfangen? Wie erkennt der Airbag im Auto einen Unfall? Kann man aus leeren Verpackungen neue Gebrauchsgegenstände herstellen? Was macht Dinge sichtbar oder unsichtbar?
Die Vortragsreihe mit vielen Demonstrationsexperimenten, bei denen auch die Kinder aktiv mitwirken können, findet in diesem Jahr erstmals auf dem TFH-Campus Bahnhofstraße, Halle 14, Großer Hörsaal, statt - direkt am S-Bahnhof Wildau. Unsere Experten und Professoren, darunter auch ein Projektteam von Studierenden, entschlüsseln sonderbare Naturphänomene und erklären komplizierte Zusammenhänge aus der Biologie und Physik, den Mikro- und Recyclingtechnologien sowie dem Maschinenbau.
Alle Studierenden an der Kinderuniversität erhalten wie die Großen »Studienbücher«, die sowohl Eintrittskarte zu den Vorlesungen als auch Nachweis der Teilnahme an den Veranstaltungen sind. Zum Hörsaal haben nur die Schülerinnen und Schüler Zutritt. Für interessierte Eltern besteht die Möglichkeit, die Vorträge - und die Aktionen und Reaktionen ihrer Sprösslinge - in Nebenräumen per Videokonferenz zu verfolgen.
Die fünf Vorlesungen finden samstags (27. September, 11. Oktober, 8. und 22. November, 6. Dezember) 10.00 bzw. 11.30 Uhr statt und dauern jeweils 45 Minuten. Alle Details und der Themenplan können im Internet unter Kinderuni nachgelesen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich online anzumelden. Frau Poeck nimmt aber auch nach wie vor gern weitere Anmeldungen telefonisch (03375/508-608), persönlich oder per E-Mail (kinderuni@tfh-wildau.de) entgegen.
Das Projekt Kinderuniversität an der TFH Wildau wird gefördert durch die Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.
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veröffentlicht am 18.09.2008
Pressemitteilung Nr. 45/2008 vom 15. September 2008
Technische Fachhochschule Wildau stärkt Praxisbezug ihrer studentischen Ausbildung / Unternehmer zu Honorarprofessoren berufen
Ein Markenzeichen der Technischen Fachhochschule Wildau und Trumpf im Standortwettbewerb sind ihre engen Kooperationsbeziehungen zur Praxispartner in Wirtschaft und Verwaltung. Davon profitieren in hohem Maße die studentische Ausbildung und die angewandte Forschung.
Im Rahmen des Festaktes zur Verabschiedung von 579 Absolventinnen und Absolventen des Akademisches Jahres 2007/2008 am 13. September 2008 hat TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári drei renommierte Unternehmer, Manager und Verwaltungsexperten zu Honorarprofessoren berufen:
Die neuen Honorarprofessoren werden den Studierenden interessante Einblicke in ihre Fachgebiete aus Unternehmenssicht geben. Gleichzeitig erfahren mit der Berufung die schon seit längerer Zeit bestehenden Kooperationsbeziehungen zwischen der Hochschule und den jeweiligen Unternehmen eine qualitativ neue Stufe.
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veröffentlicht am 18.09.2008
Pressemitteilung Nr. 44/2008 vom 12. September 2008
579 Absolventen des Akademisches Jahr 2006/2007 der Technischen Fachhochschule Wildau werden am 13. September 2008 feierlich verabschiedet / Festansprache von Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments
Im Rahmen eines Festaktes mit rund 700 Teilnehmern - Absolventinnen und Absolventen, deren Familienangehörige sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltungen und Wirtschaft - werden am 13. September 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau die Absolventinnen und Absolventen des Akademisches Jahres 2007/2008 verabschiedet. Die Festansprache wird, Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments, halten.
An der TFH Wildau haben im abgelaufenen Jahr 579 Studentinnen und Studenten ihre Bachelor-, Diplom- oder Masterprüfungen bestanden. In den 17 Jahren seit Gründung der Hochschule konnten damit insgesamt 4.533 Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluss als Bachelor bzw. Master oder Diplom (FH) feiern.
Die 21 Beststudenten des Jahrgangs 2007/2008, die das Abschlussprädikat »Mit Auszeichnung« erreichten, werden auf dem Festakt vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule mit einem wertvollen Buchpräsent geehrt, das der Vorsitzende des Vereins und TFH-Ehrensenator, Martin Wille, Landrat i. R. des Landkreises Dahme-Spreewald, überreichten wird.
Eine gute Tradition ist es, dass im Rahmen der Veranstaltung Kooperationspartner der TFH Wildau Förderpreise für herausragende Abschlussarbeiten in einzelnen Wissenschaftsdisziplinen überreicht werden. Den Logistikpreis verleiht der Vorstandsvorsitzende des Logistiknetzes Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Ludger Wilkens. Den NIS-Preis für Wirtschaftsinformatik überbringt Dr. Karl-Friedrich Pötter, Niederlassungsleiter der NIS Ingenieure Rheinsberg. Den Ehrenpreis der DEBEKA Allgemeine Versicherung AG für eine ausgezeichnete finanzwirtschaftliche Abschlussarbeit wird Thomas Weidner, Niederlassungsleiter Königs Wusterhausen, übergeben.
Ein besonderes Highlight der diesjährigen feierlichen Exmatrikulation stellt die symbolische Übergabe eines 7er BMW als Schnittmodell an die TFH Wildau durch Prof. Dr. Helmut Schramm, Leiter Karosseriemontage im BMW Werk Dingolfing, dar. Die Dauerleihgabe dient als Anschauungsobjekt für Ingenieurstudiengänge und ist im Foyer des Hörsaal-, Seminar- und Laborgebäudes Halle 14 aufgestellt. Damit erfahren die schon seit längerer Zeit bestehenden Kooperationsbeziehungen zwischen der Hochschule und dem Premiumfahrzeug-Hersteller eine neue Qualität.
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veröffentlicht am 15.09.2008
Pressemitteilung Nr. 43/2008 vom 11. September 2008
Akademisches Jahr 2008/2009 an der Technischen Fachhochschule Wildau wird am 12. September 2008 feierlich eröffnet / 1.200 Studienanfänger im Direkt- und Fernstudium / Fast ein Viertel mehr Bewerber als im Vorjahr
Mit einem Festakt, an dem rund 1.000 Gäste - Erstsemestler, deren Familienangehörige sowie Kooperationspartner, Freunde und Förderer - teilnehmen werden, eröffnet die Technische Fachhochschule Wildau am 12. September 2008 das Akademische Jahr 2008/2009. Die Festrede hält der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge. Ein weiterer Höhepunkt wird die Vergabe von Förderstipendien an Beststudenten durch unseren langjährigen Kooperationspartner TÜV Nord AG sein.
Insgesamt wurden für das Wintersemester 2008/2009 rund 1.200 Studienanfänger immatrikuliert, davon 950 im Direkt- und 250 im Fernstudium. Trotz der negativen demografischen Entwicklung im Osten Deutschlands hat sich die Nachfrage nach einem Studienplatz an der mit aktuell rund 3.650 Studierenden größten Fachhochschule im Land Brandenburg überdurchschnittlich erhöht. So bewarben sich zum Wintersemester 2008/2009 3.388 junge Menschen, 23 Prozent mehr als zum Wintersemester 2007/2008.
Besonders hoch im Kurs standen die Studiengänge Logistik (zwölf Bewerber auf einen Studienplatz), Wirtschaftsingenieurwesen (acht), Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik (acht), Betriebswirtschaft (sieben) und Ingenieurwesen (sieben). Der Trend zur Aufnahme eines technischen Studiums setzte sich auch in diesem Jahr fort. Vor allem die Maschinenbaustudiengänge verzeichneten wiederum eine überdurchschnittliche Nachfrage. Erfreulich ist auch die verstärkte Nachfrage aus dem Ausland. 6,1 Prozent der neuen Studierenden kommen aus Lateinamerika, Mittelasien, Russland, Polen, den Niederlanden, Portugal und Thailand.
Erstmals veranstaltet die TFH Wildau zur Eröffnung des Akademischen Jahres am Nachmittag auf dem Campus eine Standortschau. Regionale Partner der Hochschule - der Landkreis Dahme-Spreewald, die Gemeinde Wildau, Unternehmen und Vereine - erhalten so eine Plattform, den neuen Studentinnen und Studenten ihre Dienstleistungsangebote vorzustellen.
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veröffentlicht am 15.09.2008
Pressemitteilung Nr. 42/2008 10. September 2008
14 Jahre Seniorenseminar an der Technischen Fachhochschule Wildau / BBI-Chef Dr. Rainer Schwarz eröffnet am 12. September 2008 das Wintersemester 2008/2009
Mit einem Vortrag zum Thema »Airport Berlin Brandenburg International BBI« wird Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsleitung der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH, am 12. September 2008 um 15.00 Uhr das Wintersemester 2008/2009 des Seniorenseminars an der Technischen Fachhochschule Wildau eröffnen. Die traditionelle Veranstaltungsreihe, die 1994 ins Leben gerufen wurde, umfasst bis zum 16. Januar 2009 insgesamt zwölf Themen der Bereiche Politik, Geschichte, Literatur, Wirtschaft, Ökologie, Astronomie, Gesundheit und Soziologie. Als ehrenamtliche Dozenten konnten wieder Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gewonnen werden.
Das Seniorenseminar wendet sich vornehmlich an Personen, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind oder sich im Übergang in die nachberufliche Lebensphase befinden. Es bietet aber auch allen anderen Bürgern die Möglichkeit der Teilnahme. Ziel ist es, ihnen neue Interessen- und Erfahrungsbereiche zu erschließen, geistige Fähigkeiten zu trainieren, die Allgemeinbildung zu erweitern sowie neue Formen der sozialen Kommunikation zu finden.
Für das Seniorenseminar bestehen weder Teilnahme- und Einschreibeverpflichtungen noch besonderen Zugangsvoraussetzungen. Auch werden keine Gebühren erhoben. Lediglich Eintrittsgelder und Fahrtkosten bei Exkursionen müssen die Teilnehmer selbst tragen. Die Veranstaltungen des Seniorenseminars finden jeweils freitags ab 15.00 Uhr auf dem TFH-Campus Bahnhofstraße entweder im Haus 100, Raum 214, oder in Halle 14, Raum B 001, statt.
Als Nächstes stehen folgende Themen auf dem Programm:
Alle Themen und Termine sowie der genaue Veranstaltungsort finden Sie auf der TFH Seite unter Seniorenseminar.
Interessenten wenden sich bitte an:
Frau Arlt
Tel. 0 33 75/ 5 08-5 98
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veröffentlicht am 15.09.2008
Pressemitteilung Nr. 40/2008 vom 14. August 2008
Technische Fachhochschule Wildau exportiert Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen nach Russland / Langjährige Kooperationsbeziehungen mit der Staatlichen Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg erhalten neue Qualität
Die Technische Fachhochschule Wildau verfügt auch auf dem Gebiet der Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren über umfangreiche fachliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Dieses Know-how findet im Ausland zunehmend Anerkennung und Interesse. Zum Wintersemester 2008/2009 startet die TFH Wildau an der Staatlichen Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg/Russland (ENGECON) die Implementierung des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau) mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugbau. Das Studium endet mit dem Doppel-Bachelorabschluss beider Einrichtungen.
Der Initiator und Leiter des aus Mitteln des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) geförderten Projektes, TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári, hat einen ganz persönlichen Grund zur Freude: »Die ENGECON ist ‚meine’ Alma Mater, an der vor drei Jahrzehnten mit dem Diplom als Wirtschaftsinformatiker meine berufliche Karriere begann. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich dafür durch einen Wissenstransfer in umgekehrter Richtung in besonderer Weise zu bedanken.«
Die wesentlichen Elemente des neuen Studiengangs werden nahezu vollständig aus dem Wildauer Lehrplan übernommen. Zusätzlicher Bestandteil ist ein zweisemestriger Studienaufenthalt bei Praxispartnern in Deutschland. Sowohl in international tätigen Konzernen wie Daimler und MTU als auch in mittelständischen Unternehmen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg werden die zukünftigen Wirtschaftsingenieure fortgeschrittene Unternehmensführung und Fertigungstechnologie kennenlernen.
Mit der Einführung des neuen Studiengangs an der ENGECON leistet die TFH einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fachkräftesituation in und um St. Petersburg. Die Metropolenregion an der Newa hat die sich in den letzten Jahren durch die Ansiedlung von großen Automobilherstellern und deren Zulieferern zu einem bedeutenden Zentrum der Kraftfahrzeugindustrie in Russland entwickelt. Insbesondere Ingenieure, die nach anerkanntem deutschem Standard ausgebildet sind und Erfahrungen westlicher Produktionskultur einbringen, werden dort dringend gesucht.
Zwischen der TFH Wildau und der ENGECON bestehen schon seit dem Jahr 2000 sehr intensiven Kooperationsbeziehungen. Eine gute und dauerhafte Grundlage dafür sind die Lehr- und Forschungsprofile beider Partner, die vielfältige Möglichkeiten eines fruchtbaren grenzüberschreitenden Erfahrungsaustauschs sowie eines erfolgreichen Wissens- und Technologietransfers bieten. Neben dem Maschinenbau sind es vor allem die Bereiche Logistik, Telematik, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsausbildung, Managementlehre und -praxis sowie Interkulturalität.
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veröffentlicht am 21.08.2008
Pressemitteilung 39/2008 15. Juli 2008
Kinderuniversität an der Technischen Fachhochschule Wildau geht zum Wintersemester 2008 in die nächste Runde / Vorlesungen und Demonstrationsexperimente für Schülerinnen und Schüler zwischen acht und zwölf Jahren
Bald ist es wieder soweit! Die traditionelle Kinderuniversität an der Technischen Fachhochschule Wildau, die jährlich rund 400 Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe zwischen acht und zwölf Jahren in ihren Bann zieht, startet am 27. September 2008 in ihr bereits viertes Semester. Auch diesmal stehen wieder spannende und lehrreiche Themen aus Natur- und Technikwissenschaften auf dem Programm: Warum leuchten Glühwürmchen? Was kann man mit einem »luftleeren« Raum anfangen? Wie erkennt der Airbag im Auto einen Unfall? Kann man aus leeren Verpackungen neue Gebrauchsgegenstände herstellen? Was macht Dinge sichtbar oder unsichtbar?
Die Vortragsreihe mit vielen Demonstrationsexperimenten, bei denen auch die Kinder aktiv mitwirken können, findet in diesem Jahr erstmals auf dem TFH-Campus Bahnhofstraße, Halle 14, Großer Hörsaal, statt - direkt am S-Bahnhof Wildau. Unsere Experten und Professoren, darunter auch ein Projektteam von Studierenden, entschlüsseln sonderbare Naturphänomene und erklären komplizierte Zusammenhänge aus der Biologie und Physik, den Mikro- und Recyclingtechnologien sowie dem Maschinenbau.
Alle Studierenden an der Kinderuniversität erhalten wie die Großen »Studienbücher«, die sowohl Eintrittskarte zu den Vorlesungen als auch Nachweis der Teilnahme an den Veranstaltungen sind. Zum Hörsaal haben nur die Schülerinnen und Schüler Zutritt. Für interessierte Eltern besteht die Möglichkeit, die Vorträge - und die Aktionen und Reaktionen ihrer Sprösslinge - in Nebenräumen per Videokonferenz zu verfolgen.
Die fünf Vorlesungen finden samstags (26. September, 11. Oktober, 8. und 22. November, 6. Dezember) statt und dauern jeweils 45 Minuten. Alle Details und der Themenplan können demnächst im Internet unter Kinderuni nachgelesen werden.
Das Projekt Kinderuniversität an der TFH Wildau wird gefördert durch die Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.
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veröffentlicht am 15.07.2008
Pressemitteilung 38/2008 10. Juli 2008
Studierende der Technischen Fachhochschule Wildau im Studiengang Physikalische Technik für eine Woche am IHP Institut für Innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) / Vorlesungen, Seminare und praktische Arbeiten im Reinstraum
In dieser Woche findet im IHP Institut für Innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) das Blockpraktikum »Chip-Processing I und II« für die Studierenden des 3. Studienjahres des Studiengangs »Physikalische Technik« der TFH Wildau statt. Zum Ende des Sommersemesters nutzen die Studenten die Gelegenheit, sich in die modernsten Methoden der Halbleitertechnologie und der Analytik auf dem Gebiet der Halbleiterphysik einzuarbeiten.
Die Wissenschaftler des IHP geben in Form von Vorlesungen und Seminaren einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung auf dem Gebiet der Entwicklung und Herstellung von Höchstfrequenz-Bauelementen auf der Basis von Silizium für den Einsatz in der Mobilkommunikation. Spannende Themen sind die Methoden der Strukturierung, wie Photolithographie und Plasmaätzen, aber auch Diagnostikverfahren zum Sichtbarmachen der Strukturen aus der Nanowelt, wie beispielsweise Untersuchungen mit dem fokussierten Ionenstrahl (FIBS). Außerdem können erste Eindrücke von praktischer Arbeit direkt im IHP-Reinstraum gesammelt werden.
Zu Beginn des nächsten Semesters werden die Studierenden der TFH Wildau in die Arbeit der IHP-Abteilungen integriert. Überschaubare Aufgabenstellungen werden dann von den Studenten selbstständig bearbeitet. Die erfahrenen Wissenschaftler des IHP stehen ihren jungen Kollegen selbstverständlich hilfreich zur Seite. Aus diesem Ansatz sind in der Vergangenheit bereits interessante Diplomarbeiten mit international beachteten Ergebnissen entstanden.
Durch diese Zusammenarbeit im Rahmen des seit Februar 2006 bestehenden kooperativen Forschungs- und Ausbildungszentrums »Joint Lab TFH Wildau - IHP« ergeben sich für die Studenten einzigartige Möglichkeiten, ihr bisher erworbenes Wissen in einem global agierenden Forschungsinstitut anzuwenden und zu erweitern. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass sie als hoch qualifizierte Absolventen von der Industrie und Forschung dringend benötigt werden.
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Heidrun Förster
Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
IHP Institut für Innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder)
Tel. 0335/5625-204
Fax 0335/5625-222
E-Mail foerster@ihp-microelectronics.com
veröffentlicht am 15.07.2008
Pressemitteilung 37/2008 6. Juli 2008
Technische Fachhochschule Wildau unterzeichnete Verträge für Schüler-Ingenieur-Akademie Brandenburg / Begabtenförderung durch praxisnahe Forschungsprojekte in den Ingenieurdisziplinen Luftfahrttechnik und Telematik
Am 3. Juli 2008 unterzeichnete der Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, zwei Kooperationsvereinbarungen zur Gründung einer Schüler-Ingenieur-Akademie Brandenburg (SIA-Brandenburg). Das Projekt, das von der Brandenburger Landtagsabgeordneten Tina Fischer initiiert wurde, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, denen auf diesem Weg die Chance geboten wird, schon frühzeitig die Anforderungen an ein Ingenieurstudium sowie das Berufsbild und die Arbeit eines Ingenieurs kennenzulernen. Vier Gymnasien, zwei innovative mittelständische Unternehmen und die TFH Wildau haben sich dazu in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.
Ziel des Projektes, das zunächst die beiden Ingenieurdisziplinen Luftfahrttechnik und Telematik umfasst, ist die Vermittlung von technisch-naturwissenschaftlichem Wissen außerhalb des gymnasialen Bildungsplanes. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer vertiefende Einblicke in ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung der Schulung von Schlüsselqualifikationen.
Am Projekt SIA-Brandenburg »Luftfahrttechnik« beteiligen sich das Humboldt-Gymnasium Eichwalde, das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Königs Wusterhausen, das Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen und das Dienstleistungsunternehmen für die Triebwerks- und Gasturbinenindustrie AneCom AeroTest GmbH Wildau. Bis zu 20 Schüler der 12. Klassen, die ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen, werden sich ab September 2008 in ihrer Freizeit mit der Untersuchung so genannter Labyrinthdichtungen befassen, die in der Turbomaschinenindustrie zur Abdichtung zwischen drehenden und stehenden Teilen dienen. Wissenschaftliche Unterstützung erhalten sie durch ein TFH-Team um Prof. Dr. Wolfgang Rüther-Kindel, Studiengangsprecher Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik.
In der SIA-Brandenburg »Telematik« kooperiert das Fontane-Gymnasium Rangsdorf mit der Funkwerk Dabendorf GmbH. Bis zu zehn Schüler der 12. Klassen, die ebenfalls ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen, werden ab September 2008 auf Basis eines vorhandenen Bausatzes einen fahrbaren Roboter entwickeln, der mittels funkbasierter Datenübertragung in der Lage versetzt werden soll, telematische Funktionen und Aufgabenstellungen zu bewältigen, beispielsweise die autonome Fortbewegung im Raum, die automatische Standortbestimmung durch einen integrierten GPS-Empfänger oder die Übermittlung von Audio- und/oder Videodaten. Als wissenschaftliche Begleitung steht ihnen ein TFH-Team um Prof. Dr. Ralf Vandenhouten, Studiengangsprecher Telematik, zur Seite.
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veröffentlicht am 07.07.2008
Pressemitteilung 35/2008 18. Juni 2008
Dr. Wolfgang Mehr von der Technischen Fachhochschule Wildau und von der IHP GmbH Frankfurt (Oder) gemeinsam zum Professor und Leiter eines Joint Lab berufen
Dr. Wolfgang Mehr, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer der IHP GmbH Frankfurt (Oder) und Honorarprofessor der Technischen Fachhochschule Wildau, wurde heute von der Brandenburger Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, zum ordentlichen Professor und Leiter des seit zwei Jahren bestehenden gemeinsamen Forschungslabors der TFH Wildau und des IHP ernannt. Erstmalig erfolgte damit die Berufung eines Professors gemeinsam von einer außeruniversitären Forschungseinrichtung und einer Fachhochschule.
Das IHP ist als öffentliches Forschungsinstitut Mitglied der Leibniz Gemeinschaft. Die Kernkompetenzen der Einrichtung umfassen neben der materialbezogenen Grundlagenforschung auch die Entwicklung von Höchstleistungstechnologien, Schaltkreisen und Systemen für modernste Kommunikationstechnologien.
Bereits seit Jahren bestehen intensive und erfolgreiche Kooperationsbeziehungen zwischen der TFH Wildau und dem IHP sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung von Studenten. Dazu zählen gemeinsame Forschungsprojekte, Diplomarbeiten und Praktika im Studiengang Physikalische Technik, gemeinsame Vorträge, Seminare und Publikationen sowie Gastvorlesungen von IHP-Wissenschaftlern. Das »Joint Lab TFH – IHP« fasst wichtige Kompetenzen an beiden Einrichtungen für die gemeinsame Forschung und Lehre im Bereich der Mikroelektronik zusammen. Unter anderem laufen dort Arbeiten zur Entwicklung neuartiger integrierter optoelektronischer Schaltungen und Biosensoren.
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veröffentlicht am 18.06.2008
Pressemitteilung 34/2008 18. Juni 2008
Wildau Institute of Technology an der TFH Wildau und Lufthansa Technical Training veranstalten am 18. und 19. Juni 2008 erstmals gemeinsame Fachkonferenz zum Fachkräftebedarf in der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie
Die Gewinnung, Qualifizierung und Bindung von hoch qualifizierten Mitarbeitern für Fluglinien, Flughäfen, Flugzeughersteller sowie Personal- und Servicedienstleister in der Luftfahrt stellt eine wachsende Herausforderung dar. Zwar ist die Branche wirtschaftlich durch extreme zyklische Schwankungen gekennzeichnet, dennoch steigt der Bedarf an Fachkräften immer weiter an.
Das Wildau Institute of Technology (WIT) an der Technischen Fachhochschule Wildau und die Lufthansa Technical Training GmbH (LTT) veranstalten gemeinsam am 18. und 19. Juni 2008 im Holiday Inn Berlin-Schönefeld erstmalig die internationale Fachkonferenz »HUMAV – Human Resource Management in European Aviation«. Eingeladen sind Manager und Wissenschaftler aus dem Human Resource Management der Luft- und Raumfahrtindustrie.
Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen stehen die Themen:
• Engpässe bei Ingenieuren, Mechanikern, Piloten etc.,
• flexible Arbeitszeitmodelle,
• Integration und Steuerung von Teilzeitmitarbeitern,
• innovative Trainingskonzepte,
• luftfahrtbezogene Studiengänge,
• Personalfragen und Streikprävention,
• Angleichung von Arbeitsbedingungen für ältere Mitarbeiter,
• leistungsabhängige Vergütungsmodelle
und zahlreichen weitere Herausforderungen der nächsten Jahre.
Mit der Gründung des Wildau Institute of Technology e.V. (WIT) im Jahre 2004 stärkte die TFH Wildau ihr Profil als ein Zentrum der akademischen Weiterbildung in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Masterstudiengänge für Führungskräfte im Luftfahrtmanagement. Die Lufthansa Technical Training GmbH (LTT) entwickelte sich aus dem Mitarbeitertraining für die Instandhaltungsbetriebe von Luftfahrzeugen und bietet heute ein breites Spektrum an Trainingsdienstleistungen nicht nur für die Luftverkehrsbranche an.
Fachlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Biermann
Tel. 03375/508-601
E-Mail info@wit-wildau.de
www.wit-wildau.de
www.humav-conference.com
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veröffentlicht am 18.06.2008
Pressemitteilung 33/2008 17. Juni 2008
Über 500 Besucher zur »Lange Nacht der Wissenschaften« am 14. Juni 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau / Sieger der Schüler-Physik-Olympiade des Landkreises Dahme-Spreewald geehrt
Zu den 66 teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen an der achten »Langen Nacht der Wissenschaften« in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg gehörte auch in diesem Jahr wieder die Technische Fachhochschule Wildau. In drei Häusern wurden den Besuchern insgesamt 23 Programmpunkte aus naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen präsentiert. Der Zuspruch war groß: Obwohl nicht in das Berliner Shuttlebus-System einbezogen, erhielten mehr als 500 Besucher bis in die späten Nachtstunden im Rahmen von Führungen durch das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum sowie verschiedenste Labore bei Experimenten, Vorträgen und Demonstrationen exklusive Einblicke in die Welt der angewandten Forschung und Entwicklung.
Vorgestellt wurden Trends aus Physik und Chemie, Biochemie und Biologie, Biomedizin und Biotechnologie, Informatik und Telematik, Maschinenbau und Konstruktionslehre, Luftfahrttechnik und Weltraumforschung, Materialforschung, Medizin und Medizintechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Energie- und Umwelttechnologien, Geophysik und Archäologie. Der Blick hinter die Kulissen der größten Fachhochschule im Land Brandenburg interessierte Jung und Alt, ob Schüler, Studenten, Eltern oder Pensionäre. Besondere Aufmerksamkeit verzeichnete der Vortrag über Ergebnisse der Forschungsarbeiten zur Früherkennung von Krebserkrankungen.
Darüber hinaus hatten die Besucher die Möglichkeit, eine Malereiausstellung der Berliner Künstlerin Gisela Przywecki an der TFH Wildau zu besichtigen, die – dem 30. Jahrestag des ersten Weltraumflugs eines Deutschen, des Kosmonauten Sigmund Jähn, gewidmet – für die Öffentlichkeit wochentags noch bis Ende Juli 2008 geöffnet ist. Die A-cappella-Band »soundappeal« setzte durch ihre mitreißenden rockigen Einlagen zusätzliche musikalische Akzente, und Dalibor Kristanovic von der Wildauer Gaststätte »Bergstübl« sorgte mit Gegrilltem, Bier vom Fass und weiteren Getränken für das leibliche Wohl vieler Gäste, die zufrieden im extra für sie aufgestellten Pavillon verweilten.
Bereits in den Nachmittagsstunden nahm TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári die Siegerehrung der Schüler-Physik-Olympiade des Landkreises Dahme-Spreewald vor. Er überreichte die schon traditionellen Geld- und Sachpreise der Hochschule, mit denen außergewöhnliche Leistungen hoch begabter Schülerinnen und Schüler prämiiert wurden.
Fachliche Ansprechpartnerin:
Ines Woblick, M. Sc.
Tel. 03375/508-280
E-Mail ines.woblick@tfh-wildau.de
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veröffentlicht am 17.06.2008
Pressemitteilung 32/2008 12. Juni 2008
Technologietransfer-Preis 2008 der Technologie Stiftung Brandenburg an ein internationales Forschungsprojekt der Technischen Fachhochschule Wildau / Technologie zur Wiederverwertung von Reststoffen der Kunststoffproduktion
Im Rahmen des 7. Technologietransfer-Tages Berlin-Brandenburg am 11. Juni 2008 in Potsdam überreichten Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, und Etta Schiller, Kuratoriumsvorsitzende der Technologie Stiftung Brandenburg, die diesjährigen Technologietransfer-Preise.
Einen der drei mit jeweils 3.000 Euro dotierten Auszeichnungen erhielt der TFH-Hochschullehrer Prof. Dr. Gerhardt Behrendt, der gemeinsam mit einem Wissenschaftlerteam in einem internationalen Unternehmensnetzwerk ein großtechnisches Verfahren entwickelt hat, um aus Reststoffen der Kunststoffproduktion hochwertige Isolationsmaterialien für unterschiedliche Anwendungszwecke herzustellen. Herzstück der im Rahmen des NEMO-Netzwerks NEPOSYS geförderten Entwicklungsarbeiten ist die Umwandlung von PET-Reststoffen in so genannte „Aromatische Polyesteralkohole“ (APP).
Die aus APP erzeugten neuen Produkte kommen unter anderem in der Wärmedämmung an Gebäuden, in Kühlhäusern sowie bei der Ummantelung von Heiztrassen oder Ölpipelines zum Einsatz. Die Herstellung solcher Materialien nach der an der TFH Wildau entwickelten Technologie ist gegenüber den bisher am Markt befindlichen Verfahren deutlich kostengünstiger. Zudem waren bisher die in den Unternehmen bei der Herstellung von PET-Produkten – zum Beispiel Getränkeflaschen und Verpackungen – anfallenden Reststoffe der Wiederverwertung nicht zugänglich und mussten kostenpflichtig entsorgt werden.
An der Ausschreibung zum diesjährigen Technologietransfer-Preis Brandenburg beteiligten sich weitere TFH-Teams mit praxisrelevanten Ergebnissen des Technologie- und Wissenstransfers in kleine und mittlere Unternehmen der Hauptstadtregion. So stellte der Lehr- und Forschungsschwerpunkt Telematik unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Vandenhouten eine gemeinsam mit der ixcellence GmbH, Wildau, entwickelte intelligente Anwendung von Kamerahandys zum Scannen und direkten Auslesen von ein- und zweidimensionalen Codes vor. In Zusammenarbeit mit der Airkom Druckluft GmbH, Wildau, entwickelte ein Team um Prof. Dr. Michael Hendrix ein mobiles Überwachungs- und Wartungssystem für Maschinen und Anlagen.
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veröffentlicht am 16.06.2008
Pressemitteilung 30/2008 5. Juni 2008
PerspektivWechsel: TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári und CTM-Geschäftsführer Dr. Matthias Zschuppe tauschen am 6. Juni 2008 ihre Chefsessel – für einen Tag
Der Präsident der Technischen Fachhochschule Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, und der Geschäftsführender Gesellschafter der CTM Fahrzeugbau GmbH Bestensee, Dr. Matthias Zschuppe, werden am 6. Juni 2008 für einen Tag ihre Positionen tauschen. Der Tausch der Arbeitsplätze erfolgt im Rahmen des von Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern initiierten Projektes »PerspektivWechsel«.
Für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer in die mittelständische Wirtschaft sind das gegenseitige Verständnis von Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen und eine entsprechende Vertrauensbasis wichtige Voraussetzungen. Deshalb wollen sich der TFH-Präsident und der CTM-Geschäftsführer nicht nur symbolisch einen besseren Eindruck über das Arbeitsumfeld des jeweiligen Tauschpartners verschaffen, sondern mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen und vor Ort konkrete Arbeit leisten.
So ist vorgesehen, dass Prof. Ungvári eine Dienstberatung leitet, gemeinsam mit Führungskräften über die Gewinnung von Fachkräften für das Unternehmen diskutiert und auch operative Bürotätigkeiten des Geschäftsführers übernimmt. Umgekehrt wird Dr. Zschuppe an verschiedenen planmäßigen Beratungen von TFH-Arbeitsgruppen teilnehmen, so zu Fragen der Entwicklung der Studierendenzahlen, zum Projekt »Familienfreundliche Hochschule« und zur Vorbereitung der »Langen Nacht der Wissenschaften« am 14. Juni 2008 auf dem TFH-Campus.
CTM verfügt über eine 60-jährige Tradition im Fahrzeugbau und produziert Aufbauten für führende LKW-Hersteller. Der Unternehmer freut sich auf eine zukünftig noch engere Zusammenarbeit mit der TFH Wildau. Insbesondere setzt er dabei auf die Gewinnung geeigneter Fach- und Führungskräfte aus dem Kreis der Absolventen.
»Gerade als eine technische Fachhochschule haben wir ein besonderes Interesse an intensiven Kontakten zu den Unternehmen. Die Initiative des Wissenschaftsministeriums und der IHK unterstützt unsere Bemühungen, unsere studentische Ausbildung und die angewande Forschung noch enger mit dem Bedarf der regionalen Wirtschaft zu verzahnen«, betont TFH Präsident Prof. Ungvári.
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veröffentlicht am 05.06.2008
Pressemitteilung 29/2008 30. Mai 2008
Terminerinnerung: 5. Open-Air-Fest »Sommer in Wildau« am 6. und 7. Juni 2008 auf dem Campus der Technischen Fachhochschule Wildau zum Abschluss des Studienjahres 2007/2008
Zum Abschluss des Studienjahres 2007/2008 laden der Studentenrat, die Hochschulleitung der Technischen Fachhochschule Wildau, das Studentenwerk Potsdam sowie die Gemeinde Wildau alle Studierenden und Mitarbeiter, Anwohner und Gäste aus nah und fern herzlich zum mittlerweile legendären Open-Air-Campusfest ein. Unter dem Motto »Sommer in Wildau« findet eine rauschende Party in südländischem Flair statt: mit Palmen, Strand, Cocktails und Summersound.
Das 5. Open Air Campusfest beginnt am Freitag, den 6. Juni, um 18.00 Uhr mit der Band »Chili Bianco«, die bis 21.00 Uhr rhythmische Klänge aus ihrer ungarischen Heimat darbietet. Den offiziellen Startschuss geben dann gegen 21.00 Uhr TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári und der Wildauer Bürgermeister Dr. Uwe Malich. Ab 22.00 Uhr zeigt »Hans die Geige« mit seinem Programm »Classic meets Rock«, welch atemberaubender Sound mit einer Geige möglich ist. Haupt-Act und besonderes Highlight des ersten Abends ist die aus Radio und Fernsehen bekannte, erfolgreiche deutsche Band »KLEE« (www.kleemusik.de), die mit ihrer Live Performance ab 23.00 Uhr den Campus rocken wird. Zum Abschluss sorgt DJ Matze bis gegen 3.00 Uhr für ausgelassene Partystimmung.
Am Samstag, den 7. Juni, geht das Spektakel auf dem Campus ab 18.00 Uhr weiter. Die »DJ´s @ Campus« bringen die Plattenteller bis 3.00 Uhr morgens zum glühen und sorgen so für eine rauschende Party, bei der für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein sollte. Die »Tagträumer« beginnen den Abend mit Latin-House-Klängen, anschließend werden die DJ´s Marc & Little A das Publikum zum Tanzen unter den Sternen animieren.
Neben den rein akustischen Highlights wird den Besuchern auch optisch wieder viel geboten. Kunstvoll gestaltete Lichtinstallationen verwandeln den Campus an beiden Abenden auch visuell in ein Fest für die Sinne. Eine echt heiße Nacht verspricht die spektakuläre Feuershow der »Firedancer«.
Das gesamte Programm kann im Internet unter www.campusfest-wildau.de nachgelesen werden.
Also auf nach Wildau zum 5. Open-Air-Campusfest »Sommer in Wildau«! Der Campus der TFH Wildau ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Veranstaltungsgelände liegt direkt am S-Bahnhof Wildau. Die Eintrittspreise betragen für Studenten sieben Euro, für Gäste neun Euro.
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veröffentlicht am 05.06.2008
Pressemitteilung 28/2008 28. Mai 2008
Presseeinladung: Technischen Fachhochschule Wildau schärft zur ILA 2008 ihr Profil als Aus- und Weiterbildungszentrum für die Luftfahrtbranche / Ab Oktober 2008 Beteiligung an neuem Bachelorstudiengang mit Erwerb einer Verkehrspilotenlizenz
Die Technische Fachhochschule Wildau erweitert ihr auf die Belange der Luftfahrtbranche ausgerichtetes Aus- und Weiterbildungsangebot um ein neues Programm in Kooperation mit einer amerikanischen Universität und einer Flugschule. Ab Oktober 2008 bietet sie über das Wildau Institute of Technology (WIT) an der TFH Wildau erstmalig in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg die Möglichkeit, parallel zu einem vollwertigen Studienabschluss als »Bachelor of Professional Aeronautics« eine Verkehrspilotenlizenz zu erwerben.
Der Kurs in englischer Sprache geht über vier Jahre. Seine innovative Struktur ermöglicht es, bereits nach zwei Jahren im Cockpit eines Verkehrsflugzeuges zu arbeiten und die beiden Folgejahre im Teilzeitstudium, z. B. über Online-Learning, zu absolvieren – ein idealer Einstieg für die Karriere im Wachstumsmarkt Luftverkehr.
Partner in diesem gebührenfinanzierten Studienprogramm sind die private Embry-Riddle Aeronautical University (ERAU) Florida/USA und die VPS Verkehrspilotenschule GmbH Berlin-Schönefeld. Die im Jahr 1926 gegründete Embry-Riddle Aeronautical University ist die weltweit größte Universität für Studiengänge mit Luftfahrtbezug.
Am Freitag, dem 30. Mai 2008, erfolgt um 11 Uhr durch die beteiligten Einrichtungen im Career Center (Halle 6a) der Internationalen Luft- und Raumfahrt-Ausstellung ILA die öffentliche Vorstellung des »Alpha Bravo2«-Programms und die Unterzeichnung eines entsprechenden Memorandums of Understanding (MoU).
Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung stehen die beteiligten Partner für Fragen der Journalisten zur Verfügung.
Weitere Informationen unter www.wit-wildau.de
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veröffentlicht am 28.05.2008
Pressemitteilung 27/2008 26. Mai 2008
Technischen Fachhochschule Wildau zur ILA 2008 als Bildungs- und Forschungszentrum für die Luftfahrtbranche / Traditioneller Brandenburg-Empfang am 27. Mai 2008 im TFH-Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum
Die Technische Fachhochschule Wildau wird zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2008 vom 27. Mai bis 1. Juni ihre gewachsene Kompetenz als Ausbildungszentrum von Luftfahrtspezialisten und als wichtiger Forschungsstandort für die Luftfahrtbranche unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt der Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand des Landkreises Dahme-Spreewald (Halle 7.A, Stand 7A350) steht der bundesweit einzigartige Studien- und Forschungsschwerpunkt »Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik«.
In sechssemestrigen Bachelor- und viersemestrigen Masterstudiengängen werden zurzeit rund 110 junge Menschen zu Spezialisten für den Betrieb von Verkehrs- und Geschäftsreiseflugzeugen, von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen sowie für die entsprechende Zulieferindustrie ausgebildet. Darüber hinaus wurde der Weiterbildungsmodul »Service-Ingenieur Luftfahrt« aufgelegt, der sich an Mitarbeiter von Luftfahrtunternehmen sowie Techniker des Maschinenbaus mit mehrjähriger Berufserfahrung, aber auch an Arbeitsuchende wendet und aktuelles Spezialwissen vermittelt.
Auf dem Programm des Wildau Institute of Technology (WIT) an der TFH Wildau stehen mehrere speziell auf die Belange der Luftfahrtbranche ausgerichtete postgraduale Fortbildungsangebote: Eine zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung in deutscher Sprache führt zum Abschluss als „Master of Business Administration“ (MBA) mit der Spezialisierung Luftverkehrsmanagement. Der internationale Masterstudiengang »Aviation Management« (AVIMA) in englischer Sprache dient der Ausbildung hoch qualifizierter Führungskräfte. Darüber hinaus bietet das WIT eine auf einzelne Unternehmen zugeschnittene Weiterbildungsmöglichkeit im Rahmen einer Virtual Corporate University an.
Als Highlight der angewandten Forschung zeigt die TFH Wildau Entwicklungsmuster unbemannter ziviler Kleinflugzeuge. Solche Drohnen, die zur Erzeugung hochwertiger Luftbildaufnahmen für Vermessungszwecke und weitere Anwendungen eingesetzt werden können, sind das Ergebnis Studiengang übergreifender Projektarbeit, an der die Lehr- und Forschungsbereiche Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik sowie Telematik gemeinsam mit Praxispartnern beteiligt sind. In Vorbereitung befindet sich zudem ein Prüf- und Testcenter für solche Kleinflugzeuge, das in Kooperation mit der TÜV Nord AG aufgebaut werden soll.
Eine besondere Ehre wird der Hochschule am 27. Mai 2008, dem ersten ILA-Tag, zuteil: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck lädt zum traditionellen Messeempfang der Landesregierung in das neue Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) auf dem TFH-Campus Bahnhofstraße ein. Daran nehmen etwa 120 Spitzenvertreter der Luft- und Raumfahrtbranche, Politiker und Verbandsfunktionäre teil. Die TFH Wildau nutzt diesen Rahmen, um ihr breit gefächertes Angebot für die Zukunftsbranche einem hochkarätigen internationalen Publikum zu präsentieren.
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veröffentlicht am 28.05.2008
Pressemitteilung 26/2008 19. Mai 2008
Kooperation zwischen der Technischen Fachhochschule Wildau und dem A.M.M. Aktionszentrum Multi Media Potsdam stärkt Motivation zum Studium in Ingenieurwissenschaften
Vor den Hintergrund der in den letzten Jahren gesunkenen Studierneigung von Schülern mit Hochschulzugangsberechtigung im Land Brandenburg leistet die Technische Fachhochschule Wildau einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Studierquote und zur Senkung der Zahl von Studienabbrechern. Die Initiativen und eingeleiteten Maßnahmen reichen von Informationsveranstaltungen vor Ort in den Gymnasien und Oberstufenzentren sowie der Präsenz auf wichtigen regionalen und überregionalen Bildungsmessen über neue multimediale Formen der Studienberatung bis zu studienbegleitenden Förderkursen in Schwerpunktfächern wie Mathematik, Physik, Informatik und Englisch.
Am 17. Mai 2008 wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür an der TFH Wildau mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung der Startschuss für ein neues Pilotprojekt gegeben. TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári und Kathrin Schwarz, Geschäftsführende Gesellschafterin der A.M.M. Aktionszentrum Multi Media GmbH Potsdam, besiegelten mit ihren Unterschriften eine Vereinbarung zum Projekt »Lernen zu Studieren«, das einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung der Studierquote im Land Brandenburg und zur Senkung der Zahl der Studienabbrecher leisten will. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Vorhaben dient der umfassenden Beratung und Motivierung von Schülern mit Hochschulzugangsberechtigung im Vorfeld des Studiums.
Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Vorkenntnisse für ein Studium in ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Dazu wird ein Netzwerk aus Schulen, Hochschule, Berufspraxis und Coaching beitragen, das vor allem auch aktuelle und ehemalige Studenten der TFH Wildau direkt einbezieht. In der dreijährigen Laufzeit sollen über das Projekt insgesamt rund 700 Schulerinnen und Schüler von Gymnasien aus Königs Wusterhausen und Eichwalde, Oberstufenzentren in Schönefeld und Teltow sowie Studierende der TFH Wildau erreicht werden.
Der Kooperationspartner A.M.M. Aktionszentrum Multi Media gehört gemeinsam mit dem ADQ Aktionszentrum für Dienstleistung und Qualifizierung sowie der Schwarz.Training.Organisation.Personal. zu einer Unternehmensgruppe, die zurzeit 58 Mitarbeiter in Potsdam und Berlin beschäftigt. Ihre Kernkompetenzen bestehen in der Produktion von Medien sowie in der Aus- und Weiterbildungen im kaufmännischen und im Medienbereich.
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veröffentlicht am 28.05.2008
Pressemitteilung 25/2008 16. Mai 2008
Bioanalytiker der Technischen Fachhochschule Wildau entwickeln gemeinsam mit Experten aus der Hauptstadtregion Schnelltests für biologische Gefahrstoffe
Sprengstoffe, Gifte und biologische Erreger können selbst in kleinsten Mengen hochgefährlich sein. Je rascher sie aufgespürt werden – etwa auf Flughäfen, im Trinkwasser oder in der U-Bahn –, desto besser lassen sich die Menschen vor ihnen schützen. Dazu benötigen Einsatz- und Rettungskräfte vor Ort schnelle und eindeutige Identifikationsverfahren.
Das Projekt »Biologische Gefahrenlagen: Risikobewertung, ultraschnelle Detektion und Identifizierung von bioterroristisch relevanten Agenzien« (BiGrudi) ist eines von 16 Verbundprojekten zum Aufspüren von biologischen, chemischen, explosiven und anderen Gefahrstoffen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Anfang des Jahres mit insgesamt 29 Millionen Euro fördert. An BiGrudi sind zwölf Wissenschaftspartner beteiligt, darunter der Lehr- und Forschungsschwerpunkt Biosystemtechnik/Bioinformatik der Technischen Fachhochschule Wildau. Koordiniert wird das Konsortium durch das Robert-Koch-Institut, die zentrale Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention.
Am 8. und 9. Mai trafen sich die BiGrudi-Konsortialpartner in Erkner bei Berlin, um erste Schritte für die gemeinsame Forschungsarbeit abzustecken. Das TFH-Team um Prof. Dr. Fred Lisdat, Hochschullehrer im TFH-Studiengang Biosystemtechnik/Bioinformatik, wird dabei wichtige Themen auf den Gebieten Bioanalytik und Biosensorik bearbeiten. »Wir bringen unser Fachwissen bei der Analytik von Antikörpern und DNA-Sequenzen ein, die zum Nachweis von Gefahrstoffen dienen«, so Lisdat. »Vergleichbar einem Schlüssel, der nur in ein ganz bestimmtes Schloss passt, binden sie biologische Gefahrstoffe auf ganz spezifische Weise.« So lasse sich aus einer Vielzahl von Substanzen exakt diejenige identifizieren, die tatsächlich eine Gefährdung darstelle. Darüber hinaus wird das TFH-Forscherteam seine Kompetenz in der Biosensorik einsetzen, um einen Schnelltest zum Aufspüren von Pockenerregern auf der Basis eines Biochips zu entwickeln.
Für Interessenten bietet sich am 17. Mai 2008 ab 10.00 Uhr beim Tag der offenen Tür an der TFH Wildau die Gelegenheit, mehr über den Studien- und Forschungsschwerpunkt Biosystemtechnik/Bioinformatik zu erfahren.
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veröffentlicht am 20.05.2008
Pressemitteilung 23/2008 11. Mai 2008
Biotechnologie-Studentin der Technischen Fachhochschule Wildau Siegerin beim Speed-Lecture-Wettbewerb auf der »Bionnale 2008« / Forschungsergebnisse zum biomedizinischen Potenzial von mikroskopischen Bärtierchen präsentiert
Cassandra Falckenhayn, Studentin im 2. Semester des Studiengangs Biosystemtechnik/Bioinformatik an der TFH Wildau und mit 21 Jahren jüngste Teilnehmerin, gewann auf dem Branchentreffen der Biotechnologieszene in Berlin und Brandenburg »Bionnale 2008« mit ihrem Vortrag über das biomedizinische Potenzial von Bärtierchen den so genannten Speed-Lecture-Wettbewerb. Sie setzte sich dabei gegen Mitkonkurrenten durch, von denen einige bereits einen Doktortitel trugen, und erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro.
In dem Wettbewerb, an dem sich 20 Studenten und junge Wissenschaftler aus Hochschulen, Industrie und außeruniversitären Forschungsinstituten beteiligten, musste in nur zwei Minuten anhand zweier Bilder ein komplexer wissenschaftlicher Zusammenhang anschaulich erklärt werden. Die besten sechs Vortragenden durften ihre Forschungsgebiete anschließend vor einem hochkarätigen Fachpublikum präsentieren.
Die achtbeinigen »Bärtierchen«, die ihren deutschen Namen ihrer tapsig wirkenden Fortbewegungsweise verdanken, sind meist weniger als einen Millimeter groß und kommen weltweit in Gewässern und Feuchtgebieten vor. Wegen einer besonderen Eigenschaft, der Kryptobiose, stehen sie im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes von Prof. Dr. Marcus Frohme und seiner Mitarbeiter an der TFH Wildau: Bei Trockenheit trocknen auch sie vollständig aus und können in diesem Zustand lange Zeit verharren, ohne zu sterben. Sobald die Tiere mit Wasser in Berührung kommen, erwachen Sie wieder zum Leben.
»Wenn wir diese Prozesse verstehen, dann können wir in Zukunft z. B. Blutkonserven über lange Zeit trocken lagern. Das Trockenblut müsste vor der Anwendung lediglich in Wasser aufgelöst werden«, so Prof. Frohme. Noch viele weitere »spannende Anwendungen« sieht er zukünftig in der von Kühltechniken unabhängigen Konservierungsmethode. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm QuantPro geförderte Projekt wird im Verbund mit den Universitäten Stuttgart und Würzburg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und der Oncoscience AG, Wedel, durchgeführt.
Cassandra Falckenhayn wird mit ihrem Preisgeld einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt in der irischen Universitätsstadt Galway finanzieren. Die Wahl des Studiums der Biosystemtechnik/Bioinformatik an der TFH Wildau hat sich für Sie bereits jetzt gelohnt. Und vielleicht gehen ja auch die Erwartungen und Wünsche des Speed-Lecture-Moderators Dr. Reinhard Uppenkamp, Vorstandsvorsitzender der Berlin-Chemie AG, in Erfüllung, der ihr eine »große wissenschaftliche Karriere« vorhersagte.
Für Interessenten bietet sich am 17. Mai 2008 ab 10.00 Uhr beim Tag der offenen Tür an der TFH Wildau die Gelegenheit, mehr über den Studiengang Biosystemtech-nik/Bioinformatik und die Bärtierchen zu erfahren.
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veröffentlicht am 05.06.2008
Pressemitteilung 21/2008 30. April 2008
2. Landeshochschulmeisterschaft im Drachenbootrennen am 31. Mai 2008 auf dem Zeuthener See / Die TFH Wildau lädt alle Brandenburger Hochschulen und weitere Interessenten zum Wettstreit ein
Auch in diesem Jahr richtet die Technische Fachhochschule Wildau wieder ein besonderes sportliches Highlight aus: die 2. Landeshochschulmeisterschaft im Drachenbootrennen am Samstag, dem 31. Mai 2008, ab 9.00 Uhr auf dem Zeuthener See. Der Wettbewerb über eine Distanz von 250 Metern findet in Höhe des Seehotels Zeuthen (Fontaneallee 27/28, 15738 Zeuthen) statt.
Veranstalter der 2. Landeshochschulmeisterschaften ist der Studentenrat der TFH Wildau in traditionell enger Zusammenarbeit mit der TFH-Hochschulleitung. Die Brandenburger Hoch-schulen sind herzlich eingeladen, an diesem Wettkampf teilzunehmen. Aber auch alle ande-ren Interessenten an der Traditionssportart, die ein Team von 16 Paddlerinnen und Paddlern sowie einem Trommler mitbringen, können sich an diesem Tag sportlich messen. Als Stu-dentenmannschaften gelten Bootsbesatzungen mit mehr als neun Studierenden. Achtung: Zugelassen sind ausschließlich Mixed-Teams mit mindestens acht Frauen an Bord!
Preise winken für die ersten drei Boote, die Rote Laterne und das coolste Outfit. Anmelde-schluss ist der 20. Mai 2008, die Anmeldegebühr beträgt 30 Euro. Trainingsmöglichkeiten bestehen am Freitag, dem 30. Mai 2008, ab 13.00 Uhr auf der Wettkampfstrecke direkt am Seehotel Zeuthen.
Anmeldungen unter:
Roberto Lisker
Referat Hochschulsport I
Studentenrat der Technischen Fachhochschule Wildau
Bahnhofstraße
15745 Wildau
E-Mail sport@stura-wildau.de
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veröffentlicht am 05.06.2008
Pressemitteilung 20/2008 30. April 2008
Abitur oder Fachabitur – und was dann? Tag der offenen Tür am 17. Mai 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Was mache ich nach dem Abitur oder Fachabitur? Studieren ja, aber was und wo? Wie kann ich mich für neue Aufgaben fit machen? Die Technische Fachhochschule Wildau – mit mehr als 3.400 Studierenden die größte Fachhochschule im Land Brandenburg – hält zum Tag der offenen Tür am 17. Mai 2008 von 10.00 bis 15.00 Uhr ein umfangreiches Informationsangebot bereit. Dazu sind Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Studierende und solche, die es vielleicht noch werden wollen, sowie Interessenten an fachlicher Weiterbildung herzlich eingeladen.
Das attraktive Ausbildungsangebot umfasst 22 Direkt- und sechs Fernstudiengänge in Wirt-schafts-, Verwaltungs- und Ingenieurwissenschaften, die mit dem Bachelor, Master oder Diplom (FH) abschließen: Maschinenbau, Physikalischer Technik, Verfahrenstechnik, Bioinformatik/Biosystemtechnik, Photonics, Telematik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaft und Recht, Verwaltung und Recht, Europäisches Management. Die Fachbereiche Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik sowie Wirtschaft, Verwaltung und Recht werden sich umfassend präsentieren. Darüber hinaus haben Studieninteressenten die Möglichkeit, sich zu den einzelnen Studiengängen individuell beraten zu lassen und die modernen Studieneinrichtungen und Servicebereiche auf dem Campus zu besichtigen. Auch das Studentenwerk Potsdam, das Hochschulteam der Agentur für Arbeit und verschiedene Krankenkassen werden mit Informationsständen vertreten sein.
Das Wildau Institute of Technology e.V. (WIT) an der TFH Wildau wird den Tag der offenen Tür nutzen, um über die Angebote in der Graduiertenfortbildung zu informieren, die das WIT im Auftrag der TFH Wildau umsetzt. Der berufsbegleitende Studiengang »Master of Business Administration« (MBA) mit den Spezialisierungen »Luftverkehrsmanagement«, »Managementberatung« und »Public Affairs« wendet sich an Ingenieure und Naturwissenschaftler, die sich auf Führungsaufgaben in international tätigen Großunternehmen, aber auch in wachstumsorientierten kleinen und mittleren Unternehmen vorbereiten. Der internationale Masterstudiengang »Aviation Management« (AVIMA) ist ein Kurs in englischer Sprache zur Ausbildung hoch qualifizierter Führungskräfte für den Luftfahrtbereich. Darüber hinaus bietet das WIT auf einzelne Unternehmen zugeschnittene Weiterbildungsangebote im Rahmen einer »Virtual Corporate University« an.
Ein Höhepunkt ist die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der TFH Wildau, dem Zentrum Aus- und Weiterbildung Ludwigsfelde (ZAL) und dem Qualifizierungs-Centrum der Wirtschaft Eisenhüttenstadt (QCW) zum Start des neuen dualen Bachelorstudiengangs »Ingenieurwesen« (11.00 Uhr, Halle 14 / Foyer). Er verknüpft die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Hochschulstudium. Darüber hinaus verleiht die Funkwerk Dabendorf GmbH wieder ein Förderstipendium an einen Beststudenten in Studiengang Telematik (13.00 Uhr, Haus 13 / Senatssaal).
Der detaillierte Veranstaltungsplan zum Tag der offenen Tür an der TFH Wildau kann im Internet unter www.tfh-wildau.de abgerufen werden.
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veröffentlicht am 30.04.2008
Pressemitteilung 19/2008 29. April 2008
Hightech-Branche trifft sich zum »Tag der Luft- und Raumfahrt in Berlin und Brandenburg« und zur Verleihung des Lilienthal-Preises 2008 am 8. Mai 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Zum vierten Mal veranstaltet der regionale Branchenverband Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V. (BBAA) gemeinsam mit seinen Partnern Technische Fachhochschule Wildau und Zentrum für Luft- und Raumfahrt »Schönefelder Kreuz« am 8. Mai 2008 den Tag der Luft- und Raumfahrt in Berlin und Brandenburg.
Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr »Qualifizierung und Fachkräftesicherung« sowie „Die Zukunft des Luftfahrtstandortes Norddeutschland / Berlin-Brandenburg im Spiegel des globalen Luftverkehrs«. Die Teilnehmer erwartet ein anspruchsvolles Programm mit hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, mit spannenden Diskussionen und vielfältigen Gesprächsmöglichkeiten.
So wird Prof. Dr. Walther Zimmerli, Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus zum Thema »Gewinnung von wissenschaftlichem Nachwuchs in Zusammenarbeit mit Unternehmen und regionalen Netzwerken« referieren. An der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligen sich unter anderem Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TFH Wildau, Gerhard Janssen, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft Dahme-Spreewald mbH, Ingrid Schilling-Kaletsch, Initiative Luftfahrtstandort Hamburg, Rainer Schillo, Geschäftsführer der Trainico GmbH Berlin-Schönefeld und Edelgard Woythe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam.
Dr. Rainer Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH / Berliner Flughafengesellschaft mbH wird in einem Impulsreferat »Regionale Zukunftschancen im Spiegel des globalen Luftverkehrs« aufzeigen. Darüber diskutieren anschließend mit ihm Andreas Kaden, Präsident der BBAA e.V. und Geschäftsführer der Lufthansa Bombardier Aviation Services GmbH Berlin-Schönefeld, Andreas Richter, Initiative Luftfahrtstandort Hamburg, Prof. Dr. Gerhard Hüttig, Institutsdirektor an der Technischen Universität Berlin, und Christian Bergner, Geschäftsführer der Krauss GmbH Aviation Technologies Ludwigsfelde.
Als Höhepunkt und gute Tradition des Tages der Luft- und Raumfahrt wird durch den Schirmherrn Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, der Lilienthal-Preis 2008 für besonders innovative Leistungen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt verliehen.
Vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung besteht ab 14.00 Uhr die Möglichkeit, die auf dem Wildauer Industriegelände ansässigen Unternehmen TRAINICO GmbH – ein spezialisierter Bildungsträger – und AneCom AeroTest GmbH – ein Dienstleister für die Triebwerks- und Gasturbinenindustrie – zu besichtigen.
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veröffentlicht am 30.04.2008
Pressemitteilung 18/2008 23. April 2008
Abi – und was dann? Technische Fachhochschule Wildau präsentiert zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Brandenburg am 24. April 2008 attraktive Studiengänge sowie Laborübungen zum Zuschauen und Mitmachen
Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Technische Fachhochschule Wildau wieder am Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Brandenburg und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung in dringend benötigten Ingenieurberufen. Für die Vorträge und Laborbesuche am 24. April 2008 haben sich schon traditionell Schülerinnen und Schüler der 9. und 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Königs Wusterhausen angemeldet. Mit der Schule bestehen seit Jahren intensive Kooperationsbeziehungen.
Die Veranstaltungen werden mit einem Vortrag zum Thema »Studium lohnt« eröffnet. Anschließend können sich die Schülerinnen und Schüler nach Interessengruppen über die Bachelor- und Masterprofile in den innovativen Studiengängen Physikalische Technik, Telematik und Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik informieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Zukunftstag erhalten zudem die Möglichkeit, wichtige Laboreinrichtungen der TFH Wildau kennenzulernen und dort bei Experimenten zuzuschauen bzw. aktiv mitzuwirken. Im Physiklabor geht es um die Thermografie, im Luftfahrttechniklabor werden die Arbeitsweise von Flugzeugtriebwerken und der Aufbau unbemannter Messdrohnen für bodennahe Vermessungszwecke vorgeführt.
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veröffentlicht am 23.04.2008
Pressemitteilung 17/2008 vom 18. April 2008
Zweiter Teil der Ringvorlesung für Unternehmensgründerinnen und -gründer an der Technischen Fachhochschule Wildau / Im Mittelpunkt stehen die »Werte« eines Unternehmens
Unternehmensgründerinnen und -gründer, aber nicht nur sie, stehen vor zahlreichen Fragen: Woher bekommen wir das erforderliche Geld? Gründen wir eine GmbH oder eine Ltd.? Wie können wir das junge und vielleicht im Sturm schwankende »Unternehmensschiff« stabilisie-ren, auf sicheren Kurs führen? Was müssen wir tun, um auch über die Gründungsphase hinaus erfolgreich zu sein? … Mit einigen dieser Fragen müssen sich von Zeit zu Zeit auch gestandene Unternehmer befassen.
Die Ringvorlesung »Mit Strategie zum Ziel« an der Technischen Fachhochschule Wildau gibt Hilfestellungen zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Geschäftsführer, Vorstände und Juristen namhafter Unternehmungen und Kanzleien vermitteln Informationen, Tipps und Tricks. Aus der Praxis für die Praxis geben sie Empfehlungen, wie Unternehmen systematisch, zielgerichtet und erfolgsorientiert geführt werden können.
In der zweiten Vorlesung am 23. April 2008 um 17.30 Uhr im Haus 100, Raum 214, wird die Volljuristin Petra Gothe – seit mehr als zehn Jahren im Vorstand der Gesobau AG Berlin – über das Thema »Wertorientierte Unternehmensführung – Was ist zu beachten?« referieren. Die Referentin erarbeitet mit den Teilnehmern ein so genanntes Wertehaus. Sie identifiziert Anspruchsgruppen, spricht über die Rolle der im Unternehmen handelnden Personen und betrachtet die betriebswirtschaftlichen Werttreiber. Dabei steht der Dialog mit den Teilneh-mern im Mittelpunkt. Sie können und sollen sich aktiv beteiligen.
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veröffentlicht am 21.04.2008
Pressemitteilung 16/2008 vom 18. April 2008
Symposium »RFID und Medien 2008« an der Technischen Fachhochschule Wildau / Erfahrungen aus Industrie und Bibliothekswesen bei der Entwicklung und Einführung von innovativen Lösungen der Radiofrequenz-Identifikation
Am 22. und 23. April 2008 vermittelt das Wildauer Symposium »RFID und Medien 2008« Erfahrungen aus Industrie und Bibliothekswesen bei der Entwicklung und Einführung von innovativen Lösungen unter Nutzung der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). RFID ist eine Technologie, die in den kommenden Jahren die Geschäfts- und Produktionsprozesse in vielen Branchen erheblich verändern und beschleunigen wird. Sie ermöglicht es, Daten berührungslos zu übertragen bzw. aus Transpondern oder elektronischen Etiketten, so genannten TAG's, auszulesen. Damit können Objekte wie Transportverpackungen, Bücher oder Akten identifiziert, verwaltet und verfolgt werden. Das eröffnet Optimierungspotenziale in Produktion, Controlling und Abrechnung, aber auch in Fragen der Sicherheit.
Gegenwärtig sind die Bereiche Logistik, Handel, öffentliche Verwaltung und Automotive Vorreiter bei der Einführung dieser neuen Technologie. Das Symposium will Impulse zu seiner beschleunigten Anwendung in weiteren Industriebranchen und im Bibliotheksbereich geben und den Austausch von Erwartungen und Erfahrungen zwischen den Teilnehmern anregen. Dazu werden Erfahrungen präsentiert und Konzepte zur Diskussion gestellt. Eingebettet sind technische Vorführungen und Gespräche mit Hardware-Anbietern, die helfen sollen, vorhandene Hemmschwellen bei Nicht-Technikern abzubauen.
Wichtige Zielgruppen des Symposiums sind Entscheider und Techniker aus dem Bibliotheks-, Verlags- und Archivwesen, RFID-Anwender aus Industrie, Handel und Logistik sowie Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Veranstaltung endet mit der Vorstellung erster Praxiserfahrungen. So wird das TFH-Projekt »RÜFILOG - Rückverfolgung durch RFID in der Logistik bei KMU« präsentiert und seine Übertragbarkeit auf andere Branchen diskutiert. Erfahrungsberichte werden auch die Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, die Münchner Stadtbibliothek und die Universitätsbibliothek der TU Berlin geben.
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veröffentlicht am 18.04.2008
Pressemitteilung 14/2008 vom 16. April 2008
Neuer dualer Studiengang »Ingenieurwesen« an der Technischen Fachhochschule Wildau / Praxisnahe Verknüpfung von Industriemechanikerlehre mit Bachelorstudium bei kürzerer Gesamtausbildungszeit
Die Unternehmen erwarten heute von den Hochschulabsolventen nicht nur umfangreiches theoretisches Wissen sondern auch bereits Kenntnisse in der praktischen Anwendung. Vielen Abiturienten fällt es deshalb schwer, sich zu entscheiden: Gleich studieren oder erst eine Berufsausbildung durchlaufen? Nacheinander beschritten, sind beide Wege in der Regel sehr zeitaufwendig. Da die Wirtschaft bekanntlich schnell gut ausgebildete Fachkräfte braucht, da sind neue, zukunftsweisende Ideen gefragt.
Mit Beginn des Lehr- und Ausbildungsjahres 2008/2009 startet die Technische Fachhochschule Wildau gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Zentrum Aus- und Weiterbildung Ludwigsfelde GmbH (ZAL) und QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH (QCW), Eisenhüttenstadt, sowie interessierten Unternehmen aus dem Land Brandenburg den dualen Bachelorstudiengang »Ingenieurwesen«. Er verknüpft die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Hochschulstudium bei einer deutlich verkürzten Gesamtausbildungszeit.
Das Studium im Praxisverbund beginnt mit der beruflichen Ausbildung zum Industriemechaniker bei einem regionalen Unternehmen auf der Grundlage der anerkannten IHK-Richtlinien. Ziel ist es, diesen Berufsabschluss in einem zeitlich und organisatorisch optimierten Ablauf innerhalb von 2,5 Jahren zu erreichen. Das sechssemestrige Hochschulstudium beginnt bereits parallel mit der Immatrikulation zu Beginn des dritten Lehrhalbjahres. Dabei handelt es sich vom ersten bis dritten Semester um ein Teilzeitstudium und ab dem vierten Semester um ein Vollzeitstudium. Im vierten Studiensemester müssen sich die Studierenden dann zwischen den Vertiefungsrichtungen Maschinenbau und Physikalische Technik entscheiden.
Der duale Studiengang »Ingenieurwesen« verknüpft somit den internationalen Abschluss als Bachelor of Engineering mit einer qualifizierten Berufsausbildung als Industriemechaniker. Interessenten werden von Anfang an in betriebliche Prozesse eingebunden und so frühzeitig in die Lage versetzt, ihre gewonnenen theoretischen Kenntnisse direkt in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Zudem können sie vom Ausbildungsbetrieb ein Stipendium erhalten und - nach erfolgreichem Studium - einen herausfordernden und zukunftssicheren Arbeitsplatz bei einer ansprechenden Vergütung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, unmittelbar im Anschluss an das Bachelorstudium oder auch nach einer Phase der Berufstätigkeit innerhalb von vier Semestern den Masterabschluss zu erlangen.
Fachliche Ansprechpartner:
TFH Wildau: Prof. Thomas Mirre, Tel. 03375/508-220, E-Mail dekanigw@tfh-wildau.de
QCW: Frank Röder, Tel. 03364/375679, E-Mail frank.roeder@qcw.de
ZAL: Michael Köhler, Tel. 03375 212321, E-Mail michael.koehler@zal-ludwigsfelde.de
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veröffentlicht am 17.04.2008
Pressemitteilung 13/2008 vom 14. April 2008
Traditionelles »Ortsgespräch« am 16. April 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau präsentiert zukunftsorientierten Umbau denkmalgeschützter Industriearchitektur zur Nutzung als Lehr- und Forschungseinrichtung
Das erste Ortsgespräch des Jahres 2008 – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM) mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Gesellschaft für Landesgeschichte und Denkmalpflege e.V. unter dem Thema »Metropole und Provinz – Provinz und Metropole / Industrieareale« – findet am 16. April 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau statt. Im Mittelpunkt stehen die Umbaukonzepte der international anerkannten Architektenbüros Anderhalten sowie Chestnutt & Niess für zwei historische Werkhallen der ehemaligen Schwartzkopffschen Lokomotivwerke zur Nutzung als Hochschuleinrichtungen.
Im Zuge der Verlagerung des von Louis Schwartzkopff 1851 an der Berliner Chausseestraße gegründeten Maschinen- und Lokomotivbau-Unternehmens nach Wildau im Jahre 1898 entstanden neue Fertigungsanlagen mit einer Wohnsiedlung und der dazugehörigen Infrastruktur. Wegen seiner industrie-, siedlungs- und architekturgeschichtlichen Bedeutung steht das Ensemble unter Denkmalschutz. Seit 2004 wurden zwei große Produktionshallen, die nach 1945 als Domizil des Schwermaschinenbaus dienten, für eine neue Nutzung als Lehr- und Forschungsgebäude der TFH Wildau umgebaut. In der ehemaligen Verladehalle 10 entstanden das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) sowie die Mensa, aus der Halle 14 für den Räder- und Zylinderbau wurde ein Hörsaal-, Seminar- und Laborgebäude.
Die Konzepte der beiden Architekturbüros waren sehr unterschiedlich. Während Chestnutt & Niess die Halle 10 wegen des hohen Platzbedarfs für Bibliothek und Mensa durch einen Anbau in zeitgenössischer Formensprache erweitern mussten, konnten die Anderhalten Architekten für den Umbau der Halle 14 ein »Haus im Haus«-Prinzip umsetzen.
Zu dem Ortsgespräch, das neben Statements und umfassenden Erläuterungen der beteiligten Architektenbüros auch Raum für Diskussionen und Ortsbesichtigungen bietet, haben sich zahlreiche Hochschulangehörige, Architekten, Stadtplaner und Regionalpolitiker aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus Bayern und Nordrhein-Westfalen, angemeldet. Treffpunkt ist 14.00 Uhr vor der Halle 10.
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veröffentlicht am 14.04.2008
Pressemitteilung 12/2008 vom 10. April 2008
Schüler-Workshop und Unternehmer-Lunch zum Tag der Logistik am 17. April 2008 in Wildau / Technische Fachhochschule Wildau präsentiert sich als Logistik-Kompetenzzentrum in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Der 17. April 2008 steht bundesweit ganz im Zeichen der Logistik. Unter dem Motto »Logistik macht’s möglich« findet auf Initiative der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) der erste Tag der Logistik statt, um der breiten Öffentlichkeit Einblicke in diesen Wissenschafts- und Wirtschaftszweig zu geben und Interesse an den daraus entstehenden neuen Berufsbildern zu wecken.
Die Technische Fachhochschule Wildau hat vorausschauend bereits seit mehreren Jahren einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt Logistik aufgebaut und sich zu einem Kompetenzzentrum für die Branche in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit bundesweiter und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Auf einem Logistik-Lunch für Unternehmen am 17. April 2008 von 12.00 bis 14.00 Uhr wird die Hochschule ihr umfangreiches Leistungsspektrum im Bereich praxisnaher Lösungen für die Produktions- und Verkehrslogistik vorstellen. Die TFH Wildau informiert über ihre vielfältigen Angebote für die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Ergebnisse und Projekte der angewandten Forschung und Entwicklung sowie Möglichkeiten für Praktika, Beleg- und Abschlussarbeiten. Am Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer Gelegenheit zu vertiefenden individuellen Gesprächen und zur Besichtigung des RFID-Labors der TFH Wildau, in dem unter anderem über die Verknüpfung der Radiofrequenz-Identifikation mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien innovative Anwendungen für logistische Zwecke entwickelt werden.
Bereits am Vormittag von 09.00 bis 11.00 Uhr werden wichtige Weichen für die Gewinnung von Fachkräften in der Logistikbranche gestellt. Ein Workshop für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II unter dem Motto »Studium lohnt!« präsentiert die praxisnahen Studiengänge Logistik sowie Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik, die beste Aussichten für einen zukunftssicheren Berufseinstieg bieten. In Gruppen von jeweils 15 bis 20 Teilnehmern werden sie darüber hinaus logistische Problemstellungen selbstständig lösen und so das breite Spektrum logistischer Prozesse konkret erfahren können. Jeder erfolgreiche Teilnehmer erhält selbstverständlich ein Zertifikat und hat am Ende die Möglichkeit, sich in einer allgemeinen Studienberatung umfassend über alle Angebote der TFH Wildau zu informieren.
Kontakt und Anmeldung:
Logistik-Lunch: Daniela Gorsler, Tel. 03375 508-276, btl@tfh-wildau.de
Studium lohnt: Andreas Preiß, Tel. 03375 508-255, andreas.preiss@tfh-wildau.de
Weitere Informationen unter www.tag-der-logistik.de
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veröffentlicht am 16.04.2008
Pressemitteilung 11/2008 vom 7. April 2008
Neue Logistikkonzepte für den grenzüberschreitenden intermodalen Güterverkehr / Abschlussworkshop des Projektes »Integration von Nicht-EU-Staaten in den intermodalen Güterverkehr: Bahn, Binnen- und Küstenschifffahrt« am 11. April 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Am 11. April 2008 findet an der Technischen Fachhochschule Wildau der abschließende Workshop des Projektes »INTERIM – Integration in the intermodal goods transport of non EU states: rail, inland/coastal waterway modes« (Integration von Nicht-EU-Staaten in den intermodalen Güterverkehr: Bahn, Binnen- und Küstenschifffahrt) statt. Das Projekt mit Partnern aus Deutschland, Österreich, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien wurde federführend von der Forschungsgruppe Verkehrslogistik der TFH Wildau unter Leitung von Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag durchgeführt.
Die TFH Wildau konnte im Rahmen des EU-geförderten Projektes, das über ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro verfügte, erneut ihre Rolle als nationales Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Verkehrslogistik unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung von Konzepten und Lösungsansätzen für einen nachhaltigen Güterverkehr im CADSES-Raum (CADSES: Central European, Adriatic, Danubian, South-Eastern European Space). Dabei wurden Angebot und Nachfrage intermodaler Dienste – insbesondere die Bereiche Schienentransport, Binnenschifffahrt und intermodale Logistikknotenpunkte – analysiert und Vorschläge für die Überbrückung fehlender Verbindungen erarbeitet. Dazu zählen unter anderem neue Liniendienste und die Verbesserung der Hinterlandanbindung von Seehäfen.
Zudem wurde ein neues, europaweit einsetzbares, IT-gestütztes Routing- und Informationstool für Logistikunternehmer sowie Raum- und Regionalplaner entwickelt. Begleitet wurde das Projekt von umfangreichen Konsultationen mit Fachleuten aus dem Logistikgewerbe. Auf internationalen Workshops, Konferenzen und anderen Fachveranstaltung wurden Projektergebnisse mit anderen Logistikern, Verkehrs- und Raumplanern aus der CADSES-Region diskutiert. Dabei fand ein breiter Wissens- und Know-how-Transfer zwischen den Experten aus dem CADSES-Raum statt.
Der abschließende Workshop greift die im Projekt neu gewonnenen Erkenntnisse auf dem Gebiet des intermodalen Verkehrs auf und bietet allen Interessenten die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Das Programm zum Workshop und weitere Dokumente zu den Ergebnissen finden Sie unter www.interim-online.eu.
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veröffentlicht am 14.04.2008
Pressemitteilung 10/2008 vom 4. April 2008
Bauausstellung des Landes Brandenburg an der Technischen Fachhochschule Wildau / Offizielle Eröffnung am 8. April 2008, 12.00 Uhr, im Foyer der Halle 14
In der Zeit vom 7. April bis 14. Mai 2008 präsentiert das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) an der Technischen Fachhochschule Wildau im Foyer der Halle 14 die Ausstellung »Das neue Brandenburg – Bauaufgaben 1996 - 2006«. Die Wanderausstellung, die zum Gründungskonvent der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam in Auftrag gegeben wurde, zeigt seit September 2007 an den Universitäten und Hochschulen des Landes Brandenburg große städtebauliche Entwicklungsvorhaben und Transformationsprozesse vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der wirtschaftlichen sowie sozialen Umbrüche. Vielfalt und Komplexität des Stadt- und Landschaftsumbaus werden an Querschnittsthemen und an regionalen Fallbeispielen aufgezeigt.
Eines der ausgewählten Projekte ist der Campus Bahnhofstraße der TFH Wildau. In den historischen Industriehallen der früheren Schwartzkopffschen Lokomotivwerke und des Schwermaschinenbaus entstanden und entstehen Lehr- und Forschungseinrichtungen, die eine eindrucksvolle Symbiose aus Landesinvestitionen und Denkmalschutz darstellen. Die Gemeinde Wildau und die Hochschule erhalten durch die umfangreichen Investitionen des Landes in die Wissenschaftsinfrastruktur eine besondere Prägung. Das in Wildau gestaltete neue Stück märkischer Hochschullandschaft ist somit zugleich auch ein wichtiger Beitrag zur Stadtbildentwicklung und zum Erhalt eines bundesweit einmaligen Industriedenkmals.
Der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, Rainer Bretschneider, und TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári werden die Wanderausstellung »Das neue Brandenburg – Bauaufgaben 1996 - 2006« am 8. April 2008 um 12.00 Uhr offiziell eröffnen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Ausstellung an zwei Sonnabenden (19. und 26. April) in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr zu besichtigen.
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veröffentlicht am 14.04.2008
Pressemittelung 9/2008 vom 30.April 2008
Technische Fachhochschule Wildau präsentiert auf dem TechnologieTagTeltow 2008 das Netzwerk ProSenQU / Komplexe Lösungen unter Nutzung moderner Sensortechnik durch gebündelte Kompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Wissenschaftseinrichtungen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Auf dem am 4. April 2008 stattfindenden 5. TechnologieTagTeltow wird die Technische Fachhochschule Wildau wieder ihre gewachsene Rolle als engagierter und kompetenter Partner der Wirtschaft in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen, unter Beweis stellen. Unter dem diesjährigen zentralen Motto »Erfolgsfaktor: Gebündelte Kompetenz« präsentiert sich das vom Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum an der TFH Wildau e.V. initiierte Netzwerk »ProSenQU – ProzessSensorik für Qualitätssicherung und Umweltmonitoring«.
ProSenQU befasst sich mit der Entwicklung, dem Einsatz und der wirtschaftlichen Verwertung komplexer Lösungen unter Nutzung moderner Sensortechnik, von der Messwerterfassung, über die drahtgebundene oder drahtlose Datenübertragung bis zur Auswertung. Dazu haben kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen aus Brandenburg, Berlin und Sachsen ihre Kompetenzen branchenübergreifend gebündelt, um gemeinsam Synergieeffekte zu erzeugen.
Mitglieder im Netzwerk sind Sensorhersteller, Systementwickler im Bereich Hard- und Software, Kompetenzträger im Bereich Funkkommunikation, Spezialisten für die Point to Point Datenübertragung, Anwender von Sensorlösungen sowie Dienstleister der Qualitätssicherung. Ihre technologischen Potenziale und Kapazitäten nutzen sie gemeinsam, um neue Geschäftsfelder und Absatzmärkte für vorhandene, neue und weiter zu entwickelnde Produkte und Leistungen zu erschließen. Die Technische Fachhochschule Wildau fungiert dabei als Netzwerkmanager.
Die Ergebnisse der Arbeit des ProSenQU-Netzwerkes fließen unter anderem in ein Projekt zur Erschließung von Energiesparpotenzialen in der Wohnungswirtschaft ein. Ein Team der Technischen Fachhochschule Wildau um die Telematik-Professorin Dr. Birgit Wilkes hat gemeinsam mit der Deutschen Telematikgesellschaft ein Konzept für energiesparende Maßnahmen unter Einsatz moderner Sensortechnik entwickelt, das unter anderem eine nutzungsabhängige elektronische Heizungs-, Strom- und Lichtsteuerung ermöglicht.
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veröffentlicht am 03.04.2008
Pressemitteilung 8/2008 vom 25. März 2008
Projekt »HR-Campus« an der Technischen Fachhochschule Wildau verzahnt die Lehre noch enger mit dem Personalbedarf der Praxis / Frühzeitige Weichenstellung für die Karriere in Unternehmen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Am Donnerstag, dem 27. März 2008, startet um 16.00 Uhr an der Technischen Fachhochschule Wildau das Projekt »HR-Campus – Human resources meets campus«. Die Kickoff-Veranstaltung im Hofsaal (Haus 13), auf der als Vertreterin der Brandenburger Landesregierung die Ministerin der Justiz, Frau Beate Blechinger, den feierlichen Startschuss geben wird, steht unter dem Thema »Weiterbildung in Zeiten der Globalisierung«.
HR-Campus versteht sich als Schnittstelle, um den Dialog zwischen attraktiven Arbeitgebern in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und hoch qualifizierten Studierenden bzw. Absolventen zu fördern. Über Praktika, Diplom- und Belegarbeiten bis hin zu Traineestellen können so schon frühzeitig Weichen für die spätere berufliche Karriere gestellt werden. Gleichzeitig sollen sich die schon vorhandenen vielfältigen Kontakte zwischen der TFH Wildau als Lehr- und Forschungseinrichtung und der Wirtschaft weiter festigen.
Die Initiatoren des Projektes, TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári und Honorarprofessor Dr. Bernd Benser, erwarten aus dem Projekt einen intensiven Informations- und Meinungsaustausch mit den Praxispartnern über deren perspektivische Erfordernisse der Personalentwicklung. Die Ergebnisse können dann auf direktem Wege in Lehre, angewandter Forschung, Technologie- und Wissenstransfer umgesetzt werden. Prof. Dr. László Ungvári: »Ich sehe in diesem Projekt einen erfolgversprechenden Ansatz, damit die an unserer Hochschule ausgebildeten Fachkräfte auch in unserer Region bleiben und hier nachhaltig zur Steigerung der Wertschöpfung beitragen.«
Im Rahmen des HR-Campus sind zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen geplant, die den Beteiligten die Möglichkeit für interessante Gespräche und neue Kontakte bieten. Langfristig soll sich HR-Campus zu einem gut funktionierenden Netzwerk auch über Brandenburg und Berlin hinaus entwickeln. Dr. Bernd Benser: »Mit dem HR-Campus rücken wir das Thema ‚Hoch qualifiziertes Personal’ als entscheidenden Wettbewerbsvorteil in den Mittelpunkt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen der Hochschule und den Unternehmen zu praxisrelevanten Anforderungen hilft, die Studierenden optimal auf den Beruf vorzubereiten.«
Bereits in der Startphase wird die Initiative von namhaften Partnern unterstützt: PriceWaterhouseCoopers, Berliner Stadtreinigung BSR, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, T-Systems, Vattenfall Europe, Unilog Integrata Training, TKK Techniker Krankenkasse, IAV und OTIS.
Profile aller Partner sowie detaillierte Informationen zum Projekt, zu Events, Praktikums- und Stellenangeboten im Internet unter www.hr-campus.de, per E-Mail information@hr-campus.de oder telefonisch unter 030/473 72 226.
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veröffentlicht am 25.03.2008
Pressemitteilung 7/2008 vom 14. März 2008
Eltern-Kind-Zimmer an der Technischen Fachhochschule Wildau / Wichtiger Schritt für familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen
Studium, Arbeitsaufgaben und Kind unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Nicht geringe Probleme bereiten den Eltern häufig unflexible Kita-Öffnungszeiten, umständliche Fahrwege oder andere Hindernisse. An der Technischen Fachhochschule Wildau wird »Familienfreundlichkeit« jetzt noch größer geschrieben. Pünktlich zu Beginn des Sommersemesters 2008 am 17. März 2008 werden sich die Türen in das »Zwergenland« öffnen. »Zwergenland« ist der vorläufige Arbeitstitel - der endgültige Name wird noch gesucht - für ein Eltern-Kind-Zimmer, das studierenden und/oder arbeitenden Eltern an der Hochschule Platz und Gelegenheit gibt, ihre Kinder z. B. für den Zeitraum einer Vorlesung oder Besprechung sicher unterzubringen.
Die persönliche Betreuung der Kinder organisieren die Eltern in Eigeninitiative, indem sie untereinander Kontakt aufnehmen und die notwendigen Zeiträume gegenseitig abstimmen. Im Eltern-Kind-Zimmer an der TFH Wildau können die Sprösslinge - vom Babyalter bis zum Schulkind - spielen, toben und ruhen. Der Raum ist kindergerecht und kindersicher eingerichtet. Und natürlich verfügt er über eine große Vielfalt an altersgerechten Spielsachen. Selbstverständlich gibt es auch eine Wickelkommode und bequeme Sitzmöglichkeiten für stillende Mütter.
Das Projekt im Rahmen der Initiative »Familienfreundliche Hochschule TFH Wildau« ist darauf ausgerichtet, die Attraktivität der Hochschule für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter weiter zu steigern sowie neue Konzepte und Lösungsansätze für familienfreundliche Studienbedingungen und Arbeitsstrukturen zu entwickeln und im Hochschulalltag zu verankern. Es wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) innerhalb des Zukunftsprogramms für Lehre und Studium »Familiengerechte Hochschule/Chancengleichheit« gefördert. Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka begrüßte die Initiative ausdrücklich: »Wir haben das Projekt sehr gern unterstützt. Schon jetzt gehört Brandenburg zu den familienfreundlichsten Hochschulstandorten. Wir freuen uns über jedes Vorhaben, das dazu beiträgt, noch besser zu werden.«
Die feierliche Eröffnung des Eltern-Kind-Zimmers durch den TFH-Präsidenten Prof. Dr. László Ungvári findet am 26. März 2008 um 9.30 Uhr im Haus 100, Raum 008, statt. Dazu sind Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Termin eignet sich auch besonders gut für Fotografen und TV-Teams.
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veröffentlicht am 14.03.2008
Pressemitteilung 6/2008 vom 6. März 2008
1. Duromer-Tagung am 11. März 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau / Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kunststoffnetzwerk Berlin Brandenburg (KuBra)
Duromere bilden eine besondere Klasse von Kunststoffen mit herausragenden Eigenschaften. Sie sind besonders stabil und erweichen unter Wärmeeinwirkung kaum. Duromere Werkstoffsysteme, insbesondere glas- oder kohlefaserverstärkte Kunststoffe - so genannten Kompositmaterialien -, eignen sich hervorragend für den modernen Leichtbau. Schon heute sind sie im Bootsbau oder bei der Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen unverzichtbar.
Das erhebliche Potenzial zur Energieeinsparung in der Verkehrstechnik, zur Leistungssteigerung bei der Gewinnung erneuerbarer Energien oder zur Effizienzerhöhung im Maschinen- und Anlagenbau steht im Mittelpunkt umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsprogramme. Auf der 1. Duromer-Tagung an der Technischen Fachhochschule Wildau am 11. März 2008 im Großen Hörsaal (Halle 14) werden Experten aus Wirtschaft und Forschung neuste Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen bei leistungsfähigen polymeren Materialien vorstellen und mit den Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutieren.
Das Themenspektrum der Tagung reicht von der »Marktentwicklung bei Faserverbundwerkstoffen in Europa« über »Neue Kunststoffe für die Luftfahrt« und das »Belastungsverhalten der Rotorblätter von Windkraftanlagen« bis zum »Kleben von Faserverbundwerkstoffen mit duroplastischer Matrix«. Neben vielfältigen Aspekten der Materialentwicklung wird es auch darum gehen, wie die schon verfügbaren Systeme an neue technische Herausforderungen angepasst werden können. Die Experten werden aufzeigen, dass der Einsatz solcher Materialien die Leistungsgrenzen technischer Systeme immer weiter hinausschiebt.
Mitveranstalter der 1. Duromer-Tagung ist das Kunststoffnetzwerk Berlin Brandenburg (KuBra e.V.). 2005 am südbrandenburgischen BASF-Standort Schwarzheide gegründet, sind heute 50 Unternehmen der Kunststofferzeugung, -verarbeitung und -anwendung, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Dienstleister KuBra-Mitglieder, die zusammen über 5.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ziel des Verbundes ist es, durch eine engere Zusammenarbeit - vor allem der kleinen und mittleren Kunststoffverarbeiter - die Branchenkompetenz der Kunststoffindustrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg weiter auszubauen und ihr Image zu fördern.
Fachliche Ansprechpartner:
Für die TFW Wildau
Dr. Michael Herzog, Tel. 03375 / 508 332
Für den KuBra e.V.
Kerstin Dohrmann, Tel. 035752 / 949 244
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veröffentlicht am 06.03.2008
Pressemitteilung 5/2008 vom 29. Februar 2008
Technische Fachhochschule Wildau mit innovativen Lösungen zur CeBIT 2008 auf dem Brandenburger »Innovationsmarkt« in Halle 9 / Studentische Existenzgründer optimieren Margen von eBay-PowerSellern / Telematiker stellen neue Anwendungen für Kamerahandys, Smartphones und PDAs vor
Die Technische Fachhochschule Wildau stellt auch zur CeBIT 2008 vom 4. bis 9. März auf dem Gemeinschaftsstand (B39) des Landes Brandenburg »Innovationsmarkt« im Future Parc der Halle 9 wieder innovative Projekte und Lösungen aus ihrem Kompetenzfeld »Angewandte Informatik« vor.
Händler, die über das Internet verkaufen, machen häufig Verluste, weil sie meist keine systematische Sortimentsanalyse durchführen und/oder ihnen die erforderlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse fehlen. Die cockpit4 GmbH, eine studentische Ausgründung des Instituts für Angewandte Telematik (IAT) von Prof. Dr. Armin Fricke im Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum (TWZ) der TFH Wildau, liefert Softwarelösungen zur automatisierten Analyse der Handelstätigkeit auf elektronischen Marktplätzen.
Neu entwickelte Techniken und eine konsequente Anwendung bewährter betriebswirtschaftlicher Konzepte ermöglichen es, Gewinnabflüsse zu lokalisieren, Deckungsbeiträge zu analysieren und Cross Marketing Effekte zu messen. cockpit4 wird als Forschungs- und Transferprojekt der TFH Wildau durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und durch die Europäische Union im Programm Exist-Gründerstipendium gefördert.
www.cockpit4.de
Der TFH-Lehr- und Forschungsbereich Telematik unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Vandenhouten entwickelt gemeinsam mit der Firma ixellence GmbH, Wildau, mobile Business-Lösungen für Kamerahandys, Smartphones und PDAs. Sie bieten in vielen Branchen und Unternehmensbereiche eine flexible, effektive und preiswerte Alternative zu üblichen Speziallösungen.
Mit »ixMAT« wird das Handy zu einem Universalwerkzeug, das über eine ausgeklügelte Bildverarbeitung ein- oder zweidimensionale Codes scannen kann und die so ausgelesenen Informationen für unterschiedliche Anwendungsfelder bereit stellt: Zeiten, Material oder Kontrollgänge im Facility Management. »ixMAT« ermöglicht potenziellen Kunden auch das mobile Shopping. Benötigt wird lediglich ein handelsübliches Java-fähiges Mobiltelefon mit Kamera. Die Einsatzgebiete reichen von der Industrie über die Logistik bis hin zum Bauhandwerk oder Ingenieurbüro. Aber auch in serviceorientierten Telekommunikations- und IT-Unternehmen, in Bibliotheken, Kinos oder Theatern kann ixMAT ohne zusätzliche Hardware die Prozesse vereinfachen.
»ixLoc« lokalisiert Fahrzeuge via GPS. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass zur Ortung nur noch ein Handy und eine GPS-Maus benötigt werden. Über Bluetooth stellt das Handy eine Verbindung zum GPS- Empfänger im Fahrzeug her und erhält seine Ortungsinformation.
www.ixellence.com
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veröffentlicht am 29.02.2008
Pressemitteilung 4/2008 vom 26. Februar 2008
Der mühsame Weg zur Ablösung des alten Fernsprech-Festnetzes durch die Internettelefonie / Traditioneller »Voice over IP Tag« am 28. Februar 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau wendet sich an Nutzer und Systemplaner
Das Thema Internettelefonie (auch IP-Telefonie, Voice over IP oder VoIP) wird in Fachkreisen bereits seit zwölf Jahren diskutiert. Inzwischen ist eine steigende Tendenz dieser neuen Technologie im Telekommunikationsmarkt erkennbar. Allerdings haben sich die sehr optimistischen Vorstellungen aus den Anfangsjahren über ihre Verbreitungsgeschwindigkeit, Kosten und Features deutlich relativiert, Prognosen mussten wiederholt revidiert werden. Mit der kompletten Ablösung der herkömmlichen Telefonie einschließlich ISDN rechnen heute Branchenexperten etwa bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts.
Gerade wegen veränderter Zeitabläufe sowie neuer technischer und finanzieller Aspekte ist es für Entscheider in Unternehmen und Behörden wichtig, sich auch weiterhin intensiv mit dem Themenfeld IP-Telefonie zu befassen. Deshalb führt das Institut für Telekommunikation im Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum e. V. (TWZ) der Technischen Fachhochschule Wildau unter Leitung von Prof. Dr. Günter-Ulrich Tolkiehn am 28. Februar 2008 wieder gemeinsam mit der Flensburger Akademie der Technologie e. V. den schon traditionellen Wildauer VoIP-Tag durch.
In der öffentlichen Informationsveranstaltung befassen sich prominente Fachleute unter dem Motto »Nomadische Nutzung - das unbekannte Wesen« mit aktuellen Themen aus dem Bereich der IP-Telefonie und verwandten Technologien. Am Strand in der Karibik oder am Wannsee an einem voice-fähigen PC ins Internet gehen und dort auf eigene Rechnung mit eigener Telefonnummer telefonieren oder einen Anruf erwarten… Mit einem WLAN- oder Bluetooth-fähigen PDA ohne halsabschneiderische GSM- oder UMTS-Roaminggebühren an jedem Internetzugang der Welt weltweit telefonieren und angerufen werden… Das ist technisch bereits heute möglich. Aber es wird bisher weder von den Anwendern nachdrücklich verlangt, noch von den Betreibern unterstützt. Um die Möglichkeiten von IP-Telefonie nutzen zu können, müssen sowohl Industrie als auch Anwender umdenken.
Der VoIP-Tag wird potenziellen Anwendern oder Systemplanern zudem Entscheidungshilfen zu Themen geben, wie »Lieber billig mieten, statt teuer kaufen«, »Sind eigene Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnik-Infrastruktur überhaupt noch zeitgemäß?« oder »Wie steht es mit der Sicherheit bei VoIP?«
Programm und weitere Details sind unter http://adt-seminare.de/seminar169.html abrufbar.
Fachlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Günter-Ulrich Tolkiehn
Tel. 03375/508-721
tolkiehn@tfh-wildau.de
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veröffentlicht am 27.02.2008
Pressemitteilung 3/2008 vom 8. Februar 2008
Erfolgreich selbstständig als Lizenznehmer in einem Network Marketing System / 1. Workshop der »NetworkMarketingBörse« am 14. Februar 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Sein eigener Chef zu sein, ist nicht immer einfach, birgt Chancen und Risiken, hat aber bekanntermaßen auch viele Vorteile. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es sehr unterschiedliche Wege. Eine Möglichkeit ist das selbstständige Arbeiten als Lizenznehmer in einem Vertriebsnetzwerk. Produkte oder Dienstleistungen eines Herstellers werden dort direkt an einen Endkunden verkauft, zumindest aber zum Kauf empfohlen. Dem Mitwirkenden in einem solchen System steht es zudem frei, sich zur Erreichung seiner Ziele ein eigenes Netzwerk von weiteren Lizenznehmern als Geschäftspartner aufzubauen.
Inzwischen liegt die Zahl der Vertriebspartner im Network Marketing allein in Deutschland über 500.000. Doch was unterscheidet seriöses Network Marketing von einem illegalen Schneeballsystem? Welche Kosten entstehen dabei, und wie hoch ist das Risiko bei dieser Form der Selbstständigkeit? Wie groß sind die erzielbaren Handelsspannen, und wodurch kann man einen Zusatzbonus generieren?
Der 1. Workshop, den der Verein zur Unterstützung studentischer und regionaler Existenzgründungen »City of Talents e. V.« am 14. Februar 2008 in Zusammenarbeit mit der Technischen Fachhochschule Wildau und dem Bundesverband Network Marketing e. V. (BVNM) an der TFH Wildau veranstaltet, wird solchen Fragen auf den Grund gehen. Zudem werden sich Network-Marketing-Unternehmen und Dienstleister in einer begleitenden Ausstellung präsentieren.
Prof. Dr. Willi Dieterle, Hochschullehrer im Fachbereich Betriebswirtschaft / Wirtschaftsinformatik an der Technischen Fachhochschule Wildau und geschäftsführender Herausgeber des Fachmagazins »NetworkMarketingBörse«: »Das Network Marketing hat bisher leider noch nicht die ihm aus unternehmerischer Sicht zustehende gesellschaftliche und wissenschaftliche Anerkennung erfahren. Um mehr Akzeptanz zu erreichen, muss dieses Thema aus der Nische eines simplen Vertriebsinstrumentes viel stärker in den Mittelpunkt betriebswirtschaftlicher, psychologischer und interkultureller Betrachtungen gerückt werden.« Er sieht hier noch erhebliche Defizite im Vergleich zu den USA, wo solche Systeme eine breite gesellschaftliche Akzeptanz erlangt haben.
Der 1. Workshop, zu dem etwa 100 Teilnehmer erwartet werden, wird sich in den Unternehmenspräsentationen schwerpunktmäßig mit dem sehr aktuellen Thema »Wellnessdienstleistungen und -produkte« befassen. Fachexperten und Praxispartner informieren unter anderem über Chancen für den Einstieg in dieses Metier, Vergütungspläne und steuerliche Aspekte sowie das so genannte »Geldcoaching«, also das für einen erfolgreichen Unternehmer unerlässliche Finanzmanagement. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.city-of-talents.de oder telefonisch unter 03375/508-294.
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veröffentlicht am 08.02.2008
Pressemitteilung 2/2008 vom 20. Januar 2008
Interkultureller Kompetenz entscheidet über Erfolg auf internationalen Märkten / Fachtagung »Technik und Kultur« am 25. und 26. Januar 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau
Die Internationalisierungs- und Globalisierungsprozesse führen zu einer weltweiten Ausbreitung von gleichen Technologien und technischen Produkten. Die Akzeptanz und Aneignung des technischen Fortschritts bei den Menschen in unterschiedlichen Kulturkreisen sind allerdings nicht gleich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Der Report stellt anhand von Darstellungen der Technikkulturen ausgewählter Länderregionen fest, dass sich hinter der über die Kulturgrenzen hinweg sichtbaren technischen Vereinheitlichung in der Welt gleichwohl ganz unterschiedliche Technikverständnisse und somit ein kulturabhängiger Umgang mit der Technik verbergen.
Diesen Phänomenen, die beträchtlichen Einfluss auf die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Erfolg des grenzüberschreitenden Agierens von Unternehmen haben, geht eine Fachtagung nach, die am 25. und 26. Januar 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau stattfindet. Ausrichter ist das Institut für Interkulturelle Kommunikation am Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum der TFH Wildau. Wissenschaftler und Praktiker aus der gesamten Bundesrepublik werden sich in Plenarvorträgen und Workshops mit einem breiten Spektrum von Themen befassen. Dieses reicht von der spezifischen Produktgestaltung für internationale Märkte über Fragen der Ingenieurs- und Geschäftskultur im Makedonischen oder in Indien bis zu den regionalen Unterschieden in der Qualitätsauffassung und zur Gestaltung von Webseiten oder Bedienungsanleitungen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka.
Das Institut für Interkulturelle Kommunikation wurde 1997 von Frau Prof. Dr. Olga Rösch gegründet und versteht sich als Kompetenzzentrum in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Es widmet sich vor allem dem Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis und unterstützt den Ausbau der Beziehungen brandenburgischer Unternehmen und Einrichtungen zu ihren östlichen EU-Nachbarn. Das Institut engagiert sich dafür, dass die kulturellen Komponenten innerhalb internationaler Wirtschaftsbeziehungen stärker berücksichtigt werden. Erkenntnisse aus der Tätigkeit des Instituts fließen in die interkulturelle Ausbildung innerhalb der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft, Europäisches Verwaltungsmanagement sowie in die Fremdsprachenausbildung an der TFH Wildau ein.
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veröffentlicht am 29.01.2008