Transfer aktuell

Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen zu den Aktivitäten und Entwicklungen im Transferbereich der Technischen Hochschule Wildau.

 

 

Prof. Steinbach und Prof. Ungvári unterzeichnen die gemeinsame Transferstrategie
Prof. Steinbach und Prof. Ungvári unterzeichnen die gemeinsame Transferstrategie

Gemeinsame Transferstrategie 

 

Am 17. Februar 2017 haben die Präsidenten der Technischen Hochschule Wildau und der BTU Cottbus - Senftenberg eine gemeinsame Transferstrategie der beiden Hochschulen unterzeichnet. Die gemeinsame Transferstrategie ist ein weiteres Bekenntnis dazu, dass die Arbeit im Bereich des Wissens- und Technologietransfers als wichtige dritte Säule neben Forschung und Lehre an den Hochschulen wahrgenommen wird.

 

Beide Hochschulen werden den wechselseitigen Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft beschleunigt und mit deutlich erhöhter Sichtbarkeit über neue Transferwege und ein verbessertes Wissensmanagement vorantreiben und damit ihrer Rolle in der Entwicklung der Region noch stärker gerecht werden. Dieses Bekenntnis kommt auch in der Kooperationsvereinbarung zum Ausdruck, die am 14.10.2016 zwischen den beiden Hochschulen geschlossen wurde. Beide Hochschulen haben je eine übergeordnete Wissens- und Technologietransferstrategie verfasst, die durch den jeweiligen Senat verabschiedet wurde (TH Wildau am 16.01.2017 und BTU Cottbus - Senftenberg am 15.12.2016). Die formulierte gemeinsame Transferstrategie steht im Einklang mit den beiden WTT-Strategien der Hochschulen.

 

Zentrum für Forschung und Transfer (ZFT)

 

Die Transferstellen der Technischen Hochschule Wildau sind im Sinne einer klareren Struktur und Verständlichkeit seit Anfang des Jahres 2017 im Zentrum für Forschung und Transfer (ZFT) zusammengeschlossen und umbenannt worden. Zu den zentralen Einrichtungen im Bereich Transfer der TH Wildau gehören:

 

  • Forschungsservice (ehemals SeWiTec)
  • Transferservice (ehemals TiB-Stelle)
  • Gründungsservice
  • Career Service

 

 

Die Präsidenten Prof. Steinbach und Prof. Ungvári vereinbaren eine Kooperation zwischen der BTU Cottbus-Senftenberg und der TH Wildau.
Prof. Steinbach und Prof. Ungvári (re.)

Innovative Hochschule

 

Die Technische Hochschule Wildau wird in enger Kooperation mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg einen Wettbewerbsbeitrag im Rahmen der Ausschreibung „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einreichen. Unterstützt werden die beiden Hochschulen dabei von einem starken Netzwerk von regionalen Partnern aus Wirtschaft, außeruniversitärer Forschung, Politik und Gesellschaft. Mit diesem starken Netzwerk werden die Hochschulen ihre Transferaktivitäten für die Region weiterentwickeln und neue, passgenaue Angebote für den Austausch von Wissen und Technologien anbieten können.

Die Ausschreibung „Innovative Hochschule“ richtet sich bundesweit an Hochschulen, die ihre Transferaktivitäten weiterentwickeln und in innovative neue Maßnahmen etablieren wollen. Die Förderung läuft über fünf Jahre und es werden bis zu 550 Millionen Euro durch den Bund und die Bundesländer bereitgestellt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung „Innovative Hochschule“ finden Sie auf der Webseite des BMBF.

 

Bei Fragen zur Ausschreibung und den Transferaktivitäten der TH Wildau wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Forschungsservice und des Transferservice.

 

Kooperationsvereinbarung zwischen TH Wildau und BTU Cottbus - Senftenberg

 

Am 14. Oktober 2016 wurde zwischen der TH Wildau und der BTU Cottbus - Senftenberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsame Aktivitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer für die Region, die zwischen Berlin und Dresden liegt, voranzutreiben. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von den beiden Präsidenten der Hochschulen, Prof. Dr. László Ungvári (TH Wildau) und Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (BTU Cottbus-Senftenberg).

Die beiden Hochschulen erkennen an, dass durch eine gemeinsame Arbeit die Chancen der Region besser genutzt und Herausforderungen besser bewältigt werden können. Mit ihren diversen Kompetenzen in der Grundlagen- sowie angewandten Forschung werden die Hochschulen einen Beitrag zum Fortschritt der Region leisten und Wandlungsprozesse begleiten und unterstützen.

Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit sollen die strategische Weiterentwicklung der Austauschbeziehungen mit wichtigen regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft stehen. Zusätzlich haben sich die beiden Hochschulen darauf verständigt, im Rahmen der Ausschreibung „Innovative Hochschule“ einen gemeinsamen Wettbewerbsbeitrag einzureichen.

 

AG Roadmap

 

Aus einem internen Prozess zur strategischen Aufstellung im Themengebiet der digitalen Integration, der seit 2015 läuft, ist im Juli 2016 die Arbeitsgemeinschaft Roadmap (AG Roadmap) an der TH Wildau entstanden. Die AG Roadmap setzt sich aus Hochschul-ProfessorInnen und MitarbeiterInnen zusammen, die die Kompetenzen der einzelnen Forschungsfelder und –gruppen im Gebiet der digitalen Integration systematisch erfassen und in gemeinsame, hochschulweite Umsetzungsprojekte entwickeln. Die Ziele der AG Roadmap umfassen die Aufstellung der Kompetenzen im Bereich der digitalen Integration an der TH Wildau, die Erfassung von digitalen Schnittstellen, die Erarbeitung einer Roadmap zur digitalen Integration und die Realisierung von Umsetzungsprojekten zur Demonstration der Schnittstellenkompetenzen.

In der AG Roadmap engagieren sich zurzeit VertreterInnen aus den Schwerpunkten High Performance Computing in Life Sciences, Business Intelligence, Angewandte Informatik im Maschinenbau/Smart Production, Telematik, Logistikmanagement/-controlling, Sichere Objektidentität, Projektmanagement und Enterprise Resource Planning, Internationeles Marketing/Internationales Management sowie Wissens- und Technologietransfer.

 

Bei Fragen zur Arbeit und Beteiligungsmöglichkeiten bei der AG Roadmap wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Forschungsservice.

 

 

Pilotprojekt zur Vernetzung von Laboren und Entwicklung einer Testumgebung

 

Seit dem 15.10.2016 läuft unter der Koordination der Transferstellen der TH Wildau das „Pilotprojekt zur Vernetzung von Laboren und Entwicklung einer Testumgebung“. In diesem Projekt sollen vier Labore zu einem digital integrierten Testbed vernetzt werden. Es wird ein skalierbares Modell entwickelt, welches eine Vernetzung von Laboren und Laboreinheiten sowie eine geringe Anschlusshürde weiterer Bereiche zum Inhalt hat.

 

Hintergrund:

Die moderne Arbeits- und Lebenswelt zeichnet sich dadurch aus, dass zunehmend Prozesse miteinander verknüpft und automatisiert werden. Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind der Treiber dieser Entwicklung. Die Verknüpfung und Automatisierung von Prozessen mittels IKT wird vorliegend als digitale Integration verstanden. Sowohl die Hochschule wie auch ihre Kooperationspartner stehen in diesem Bereich vor großen Herausforderungen. Für die Transferstellen der TH Wildau ist es aus ihrer Sicht sinnvoll, diese Herausforderungen proaktiv anzugehen und Entwicklungen mitzugestalten. Als Partner für Unternehmen und Verwaltung kann die TH Wildau zur Innovations- und Testumgebung für die digitale Integration werden. Die TH Wildau als Testbed bietet neue und intensive Formen des Austauschs mit ihren Partnern und hebt die Transferaktivitäten der Hochschule auf eine neue Ebene.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses erweiterten Transferansatzes ist die Vernetzung der Labore. Die Idee dahinter ist, dass die Labore an der TH Wildau vernetzt werden sollen und so Prozesse der (digitalen) Integration sowohl intern als auch extern besser dargestellt und verstanden werden können. Im Rahmen der internen Zielvereinbarung sollen exemplarisch Labore aus den Bereichen Telematik (Prof. Vandenhouten), Automatisierung (Prof. Reiff-Stephan), Wirtschaftsinformatik (Prof. Kubica) und Logistik (Prof. Brandes, Prof. Gillert) vernetzt werden und die Möglichkeiten der Interaktion der Bereiche getestet werden. Aus Transfersicht besteht mit der Idee darüber hinaus die Möglichkeit, neue Transferaktivitäten an der TH Wildau anzubieten und bereits erfolgreiche Aktivitäten weiter professionalisieren zu können.

 

Bei Fragen zum Pilotprojekt wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Forschungsservice und des Transferservice.