Joint Lab TH-Wildau [FH] - IHP

TH Wildau Studenten arbeiten an der Molekularstrahlanlage des IHP

Mit der Innovations for High Performance Microelectronics GmbH Frankfurt/Oder, IHP, Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik, besteht eine enge Zusammenarbeit im Jointlab.

Das gemeinsame Forschungs- und Ausbildungszentrum wurde 2006 gegründet. Die Forschungsschwerpunkte des Jointlabs sind die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeits-Elektronik und Photonik. Ein weiteres zentrales Arbeitsgebiet ist die gemeinsame Lehre und Ausbildung auf dem Gebiet der Mikroelektronik und die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeits-Elektronik und Photonik. Von besonderem Interesse ist Graphen für die Entwicklung von Höchstfrequenzbauelementen und deren Anwendungen. Im Joint Lab wurden Verfahren zur Erzeugung von Graphenschichten untersucht. Gemeinsam werden Anstrengungen unternommen, diese Schichten zum Erreichen höherer renzfrequenzen bis in den Teraherz- Bereich zu nutzen und damit neue Anwendungen in der Sensorik und Medizintechnik zu erschließen.
In dem BMBF-Projekt „Neuartige Lichtquellen und Komponenten für Silizium-Photonik – Silicon Light“ arbeiten die Projektpartner THW, IHP, das Joint Lab IHP / BTU, die Technische Universität Berlin, die Firma MergeOptics GmbH Berlin, sowie das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle an der Entwicklung von Lichtquellen auf Siliziumbasis, an aktiven und passiven Komponenten für die Silizium-Photonik sowie an der Untersuchung von Möglichkeiten zu deren Systemintegration. Eine Masterarbeit zum Thema „DUV-Technologie zur Herstellung von Bragg-Gittern auf Silizium-Wellenleitern“ wurde im IHP durchgeführt und von Wissenschaftlern der TU Berlin und der THW betreut. Eine Diplomarbeit zur Verbesserung der Übertragungseigenschaften der Wellenleiter wird durchgeführt.
Die gemeinsame Berufung auf die Professur „Halbleitertechnologie“ in der Studienrichtung Physikalische Technik der THW, verbunden mit der Leitung des Joint Lab IHP / THW, hat einen stimulierenden Einfluss auf die laufenden Arbeiten. Die Wissenschaftler des IHP haben eine Vorlesungsreihe zur modernen Halbleitertechnologie, einschließlich neuester Diagnostikverfahren, der Photolithographie und dem Plasmaätzen ausgearbeitet. Im Anschluss an die Vorlesungen bietet das IHP für die Studenten der THW interessante Praktikumsplätze im Rahmen der Veranstaltung „Chip Processing“ an.
Aus den gemeinsamen Aktivitäten bei der Ausbildung sind mehrere sehr erfolgreiche Master- und Diplomarbeiten entstanden. Eine Reihe von Absolventen hat nach Abschluss der Ausbildung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ihre Tätigkeit am IHP fortgesetzt. Damit wurde ein Beitrag geleistet, um gut ausgebildete junge Ingenieure in der Region zu halten.

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