
Ziel
Ziel des Projektes ist es, im nördlichen Teil des Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors die Qualität der Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, innovative Logistikkonzepte zu entwickeln und regionale Wirtschaftspotenziale besser mit logistischen Lösungen zu verknüpfen. Der SCANDRIA-Korridor reicht von dem Nordic Triangle entlang der Öresund Region und Mecklenburg-Vorpommern bis hin zur Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und knüpft dort an die Nord-Süd und Ost-West-Transporte, die im Central Europe-Zwillingsprojekt SoNorA (South-North-Axis) implementiert und optimiert werden, an. In dem beschriebenen Korridor sollen durch SCANDRIA Transportzeiten zwischen den Großstädten verkürzt, effiziente und multimodale Logistikketten geschaffen und die Attraktivität des Korridors für Industrie und Dienstleister verbessert werden.
Schwerpunkte
Das Projekt konzentriert sich auf drei Arbeitspakete:
1. Qualität der Transport Infrastruktur (AP 3)
Fall- und Machbarkeitsstudien sollen das Potential der Bahn- und Straßenverbindungen für Passagiere und Güter untersuchen und werden mit bedeutenden länderübergreifenden Transportverbindungen und Standortentwicklungen zusammen geführt. IT-Lösungen sowie die Anwendbarkeit alternativer Energien zur Verringerung des Treibhauseffekts werden erprobt. Alle Erkenntnisse und Beobachtungen werden in der „Investitionsstrategie SCANDRIA“ zusammengeführt
2. Innovative Logistiklösungen (AP 4)
Im Rahmen der „Logistic Business Development Strategies“ werden verschiedene Business Cases für Logistikangebote, wie z.B. neue Produktketten und multimodale Ganzzü-ge, ausgearbeitet und getestet.
3. 3. Gemeinsame Strategie der Funktionalität des Korridors
(AP 5, unterstützt durch AP 2)
Alle Aspekte der Entwicklung des SCANDRIA Transportkorridors sollen mit Blick auf die TEN-T in konkret im “Action Programme on the Development of the SCANDRIA Corridor” wiedergegeben werden. Dieses Programm soll Langzeit-Studien enthalten, die den öko-nomischen Bedürfnissen folgen und auch auf politischer Ebene abgestimmt sind. Es soll gemeinsam durch Wirtschaft, Wissenschaft und Politik entwickelt (Triple Helix) und durch die "Multimedia Communication Strategy" kommuniziert werden.
Kooperationspartner
Projektbearbeitung
Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag (Projektleitung)
Dipl.-Ing. Philip Michalk (Projektbearbeitung)
Technische Hochschule Wildau [FH], Forschungsgruppe Verkehrslogistik
Bahnhofstraße
15745 Wildau
Mail: mailto:philip.michalk@th-wildau.de, +49 3375 508 201
Projektvolumen
3.773.500 EUR (davon Anteil der TH Wildau: 200.000 EUR)
Projektflyer