In der Anwendung der IT-Technologie geht es heute nicht mehr nur um die Automatisierung von Prozessen, sondern um die Kommunikation zwischen interagierenden Partnern. Der RFID-Einsatz in Bibliotheken vereinfacht und optimiert alle wesentlichen Arbeitsabläufe, sofern das System individuell auf die Anforderungen der jeweiligen Einrichtung und die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Besucher zugeschnitten ist.
Hintergrund
RFID – Radiofrequenz-Identifikation – ist eine Technologie, die in den kommenden Jahren die Geschäfts- und Produktionsprozesse in vielen Branchen erheblich verändern und beschleunigen wird. Sie ermöglicht es, Daten berührungslos zu übertragen bzw. aus Transpondern oder TAG’s auszulesen. Damit können Objekte, z. B. Transportverpackungen, Bücher und Akten, identifiziert, verwaltet und verfolgt werden. Das eröffnet Optimierungspotentiale im Bereich Controlling/Abrechnung, Sicherheit und Produktionsoptimierung. Gegenwärtig sind die Branchen Logistik, Handel, öffentliche Verwaltungen und Automotive Vorreiter bei der Einführung dieser neuen Technologie.
Veranstaltungsziele
Das Symposium will Input zur RFID-Technologie in der Industrie und im Bibliotheksbereich geben und den Austausch von Erwartungen und Erfahrungen zwischen den Teilnehmern anregen. Dazu werden Erfahrungen aus der Industrie präsentiert und Konzepte zur Einführung von RFID im Bibliothekswesen zur Diskussion gestellt. Eingebettete technische Vorführungen und Gespräche mit Hardware-Anbietern sollen Hemmschwellen von Nicht-Technikern abbauen. Das Symposium gibt ebenfalls der Vorstellung von Praxiserfahrungen mit RFID im Bibliothekswesen Raum (siehe auch Bibliotheksportal knb zum Thema RFID).
Zielgruppe
Zielgruppe des Symposiums sind Entscheidungsträger und technischer Support im Bibliotheks-, Verlags- und Archivbereich, RFID-Anwender aus Industrie, Handel und Logistik sowie Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen.