Beim Einrichten des LDAP-Servers waren einige Festlegungen zu treffen, da sich strukturelle Änderungen im Verzeichnisdienst später nur bedingt durchführen lassen.
Der LDAP-Server wurde so konfiguriert, dass er die meisten Informationen über einen anonymen Bind zur Verfügung stellt. Das heißt die Informationen stehen ohne Authentifizierung über das LDAP-Protokoll zur Verfügung. Das verhindert das eigentlich nicht notwendige Versenden von Passwörtern durch das Netzwerk. Für die in Punkt 2 und 3 erwähnten vertraulichen Daten ist eine Authentifizierung notwendig.
Das dazu benötigte Passwort liegt nicht im Verzeichnisdienst selbst, sondern ist gegen Kerberos ausgelagert. Der Grund dafür ist, dass man das Feld Passwort erst einmal zum Lesen freigeben muss, damit man sich authentifizieren kann. Das ist, auch wenn die Passwörter verschlüsselt abgelegt werden, zu unsicher.