Die Mikrosystemtechnik wird im Rahmen der Ausbildung an der TH Wildau von Prof. Dr. rer. nat. Andreas H. Foitzik vertreten. Im Rahmen der Ausbildung dominieren in der Wildauer Mikrosystemtechnik hardware-orientierte Ausbildungsinhalte.

Die Mikrosystemtechnik beschäftigt sich mit der Herstellung von kleinen Bauteilen. Diese Bauteile können aus verschiedensten Materialien sein, wie z.B. Silizium oder Kunststoffe.
Anwendungen der Mikrosystemtechnik sind heute kaum weg zu denken, wie z.B.

Die biologische Mikrosystemtechnik befasst sich mit der Hardware für Life Science - mit den typischen Größen z.B. eines menschlichen Haars (0,12mm) oder einer Hefezelle mit ungefähr 10µm (also 1/10 eines Haars).
Um mit solch kleinen Organismen oder Stoffen zu arbeiten, werden verschiedene Verfahren und Techniken benötigt. Dafür nutzt die TH Wildau einen Reinraum (für Strukturen bis zum Nanometer) und das Kunststofflabor (für die schnelle Umsetzung von Prototypen).
Kunststoffe gewinnen durch ihre günstigen Preise immer mehr an Bedeutung, da gerade im Life Science Bereich Wegwerfprodukte im großen Maßstab benötigt werden - besonders, wenn mit Blut gearbeitet wird.
Dadurch fand die Mikrosystemtechnik in den letzten Jahren viele Anwendungen in den Bereichen der Biotechnologie, Pharmazie, Medizintechnik und Biosensorik - genau dort, wo mit kleinen Probenmengen gearbeitet werden muss.

Solche Life Science Produkte und Anwendungen sind u.a.
Also von mikrostrukturierte Reaktoren im Bereich der Medizintechnik bis hin zu unikalen Messtechniken für einzelne Zellen.
Kurz gesagt: die biologische Mikrosystemtechnik stellt die Hardware für die Life Science her.