Der Studiengang

Die Logistik umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle des Material- und des zugehörigen Informationsflusses von der Beschaffung über die Produktion und Entsorgung bis hin zum Absatz. Ziel der Logistik ist es, alle unternehmerischen Ressourcen (Produktionsfaktoren) in logistischen Lieferketten und zunehmend in internationalen Netzen so einzusetzen, dass die richtige Menge am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt in der erforderlichen Qualität und zu niedrigen Kosten vorliegt. Logistiker sind oft an der Schnittstelle zwischen Fachdisziplinen wie Qualitätsmanagement, Entwicklung, Produktionsplanung, IT oder Finanzierung aktiv.

 

 

Systembild zur Charakterisierung der Lernmodule im Studiengang Logistik

 

 

Ausbildungsziele

 

Wir möchten, dass unsere künftigen Studierenden bestens auf die Ingenieurstudiengänge vorbereitet sind und bieten daher Brückenkurse zur Vorbereitung an. 

In einem kleinen Test können Sie prüfen, ob z.B. Ihre Mathematikkenntnisse ausreichend sind oder Sie besser noch einen Brückenkurs belegen.

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Das sagen Absolventen über das Studium

Kerst Pietsch

Logistikjahrgang an der TH Wildau: L06

Abschluss: Dipl.- Wirtsch.-Ing. (FH)

Aktuelle Tätigkeit: Projektmanager/Assistent der Geschäftsführung

Unternehmen: zapf umzüge AG, Berlin

 

Statement:

Mein Name ist Kerst Pietsch. Seit Anfang 2011 bin ich bei der zapf umzüge AG, einem mittelständischen Umzugsspediteur, in Berlin als leitender Projektmanager und Assistent der Geschäftsführung beschäftigt. Neben diversen planerischen Tätigkeiten bzgl. Kapazitäten- im Material, Equipment- und Personalbereich verantworte ich strategische sowie operative Entwicklungen in kaufmännischen Prozessen.

 

Der Weg zu meiner derzeitigen beruflichen Situation führte über mehrere Stationen schließlich zum Logistik-Studium an der TH Wildau inkl. Abschluss zum Dipl.-Wirtsch.-Ing im Zeitraum 2006 - 2010.

 

Wie und warum genau ich mich damals für den Schwerpunkt Logistik entschied ist recht einfach erklärt. Ich saß bei unseren Freunden mit den grünen Tarnuniformen im Zelt und wusste nicht was ich nach dieser Zeit machen wollte. Ich nahm also – schlicht gesagt – die erste Möglichkeit zur Immatrikulation wahr.

 

Das Grundstudium war geprägt von technischen bzw. betriebswirtschaftlichen Vorlesungen. Das Vorurteil des „Aussiebens“ im ersten Jahr durch das Abfordern von schnellem Verständnis komplexer Zusammenhänge die deutlich über dem damaligen Abiturlevel lagen kann ich weder bestätigen noch dementieren. Sicher war es hier und da recht anstrengend, aber die erlösende Immatrikulationsbescheinigung zum vierten Semester nach dem Bestehen aller Prüfungen erfüllte mich mit Stolz und wurde mit den Inhalten der darauffolgenden Semester belohnt.

 

Anschließend stand die Projektarbeit in diversen Bereichen im Vordergrund. Von der praktischen Anwendung logistischer Software, über erstaunliche Experimente im Bereich Personalwesen bis hin zur Entwicklung kompletter Produktionslayouts unter Beachtung innerbetrieblicher Informationsschnittstellen war alles dabei. Vor allem die beiden Praktika im fünften und sechsten Semester ermöglichten mir die erlernten theoretischen Kenntnisse auf Praxistauglichkeit zu überprüfen.

 

Wenn ich den gesamten Verlauf bis zur Abschlussarbeit nach heutigem Stand rekapituliere stelle ich fest, dass der Aufbau des Studiums – unabhängig von den einzelnen Inhalten – im Wesentlichen eine strukturierte Arbeitsweise vermittelte. Zu Beginn erlernte man eine logische Vorgehensweise in Bezug auf Problemstellungen die im Anschluss durch komplexere Zusammenhänge strukturiert wurde und schließlich während der Praktika erprobt werden konnte. Kurz gesagt:

 

Erkenne ein Problem – Finde die Ursache – Entwickle alternative Lösungen –

Entscheide dich für die Beste – Setze sie um – Kontrolliere das Ergebnis

 

Die im Studium erlernten Skills, das erprobte Teamwork und die Verknüpfung zwischen theoretischem Ansatz und praktischer Anwendbarkeit gipfelten schließlich Ende 2010 in der Diplomarbeit. Auch hier war die zuvor beschriebene Vorgehensweise grundlegender Faktor zum erfolgreichen Abschluss.

 

Der Einstieg ins Berufsleben ging unerwartet schnell über die Bühne. Der Partner des damaligen Unternehmens in dessen Auftrag ich die Abschlussarbeit im Bereich Outsourcing schrieb ist mein heutiger Arbeitgeber. Ich konnte sozusagen direkt loslegen und hatte den Vorteil, meine Fähigkeiten gegenüber meinen künftigen Vorgesetzten bereits unter Beweis gestellt zu haben.

 

Auch hier sehe ich die zuvor absolvierten Praktika als wesentlichen Vorteil. Die oben beschriebene Arbeitsweise wird entscheidend vom Faktor Mensch beeinflusst. Nicht selten weicht die Theorie stark von der Praxis ab und zwingt mich zur Entwicklung völlig neuer Lösungswege – also genau dem Vorgehen, das ich mir zuvor im Studium durch Kombination von „Hard- und Softskills“ erarbeitet habe.

 

Alles in allem erinnere ich mich nicht zuletzt aufgrund der angenehmen Atmosphäre in den Vorlesungen, als auch vorgegebener Lehr- und Vorlesungspläne und natürlich der Aktivitäten außerhalb der Räumlichkeiten gerne an die Studienzeit zurück und kann ein Logistikstudium an der TH Wildau uneingeschränkt empfehlen.

 

Mehr Erfahrungen unserer Absolventen finden Sie unter: Alumni