Vorbemerkung

Für die Bereitstellung von zentralen Nutzerverzeichnissen wird das AFS (Andrew-File-System) eingesetzt. Dieses Filesystem wurde ausgewählt, da dafür Anbindungen an die meistverwendeten Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

 

In diesem Filesystem werden derzeit 250 MB für jeden Nutzer bereitgestellt. Das sind insgesamt inclusive Backup ca. 1,5 Terrabyte. Dieser Platz ist nicht das Homeverzeichnis des Nutzers, sondern dient separat für das Speichern von Übungdateien, zum Verteilen von Lehrmaterialien in digitaler Form etc.

Struktur des AFS

Struktur des AFS an der TFH Wildau

 

Die AFS Zelle heißt tfh-wildau.de. In ihr gibt es derzeitig 4 Unterverzeichnisse.

  • materials
    Auf dieses Verzeichnis haben Studententen lesenden und Lehrkräfte sowie Mitarbeiter schreibenden Zugriff. Dieses Vezeichnis ist für die Bereitstellung von Vorlesungsunterlagen etc. gedacht. Es wurde vorerst 1 GB bereitgestellt.
  • staff
    In diesem Verzeichnis befinden sich die persönlichen Ordner der Mitarbeiter. Auf diesen persönlichen Ordner hat nur der jeweilige Nutzer vollen Zugriff. Der Speicherplatz ist auf 250 MB beschränkt.
  • students
    Damit nicht alle ca. 3.500 Accounts in einer Liste erscheinen, wurden hier noch eine Unterteilung vorgenommen. Studenten wechseln zunächst in das Verzeichnis mit dem ersten Buchstaben ihres Logins und finden dann dort ihr persönliches Verzeichnis, auf das wiederum nur der jeweilige Nutzer Vollzugriff hat. Der Speicherplatz ist pro Nutzer auf 250 MB beschränkt.
  • temp
    Dieses Verzeichnis ist zum Austausch von Dokumenten untereinander gedacht. Es stehen derzeit 100 MB zur Verfügung und alle angemeldeten Nutzer haben lesenden und schreibenden Zugriff. Das heißt allerdings auch, dass jeder aus diesem Verzeichnis löschen kann. Für vertauliche Dokumente ist dieses Verzeichnis ungeeignet!

Fazit

Das Andrew File System bietet, in Kombination mit einem zentralisierten Login Laboringenieuren, die Möglichkeit Windows und Linux Maschinen unter Verwendung der zentralen Hochschulaccounts bereitzustellen. Der Aufwand der Nutzeradministration zu Beginn von neuen Semestern entfällt damit komplett.
Windows Domänen Funktionalität wird damit nicht bereitgestellt. Die einzelnen Verantwortlichen der Labore müssen selbst entscheiden, ob sie die Möglichkeit des Single-SignOn nutzen können oder nicht.