Die Technische Hochschule Wildau [FH] hat zum Wintersemester 2004/2005 als erste Fachhochschule des Landes Brandenburg die Chipkarte für Studierende eingeführt. Zunächst erhielten ab 01. September 2004 alle neu- und erstimmatrikulierten Studierenden diese Karte. An alle anderen Studierenden wurden bis Ende 2004 die Chipkarten ausgegeben.
Änderungen zum Wintersemester 2012/2013
Seit dem Wintersemester 2012/2013 werden Karten mit Mifare DESFire-Chip statt mit dem bisherigen Mifare Classic-Chip ausgegeben. Der DESFire-Chip zeichnet sich durch eine höhere Verschlüsselung aus. Die neuen Karten sind leider nicht mehr mit den Terminals kompatibel. Alle anderen Geräte unterstützen beide Kartentypen.
Die Authorisierung an den Selbstbedienungsterminals erfolgt ab Wintersemester 2012/2013 nicht mehr durch die Chipkarte sondern durch den TH-Account oder durch die Kombination Matrikelnummer und Geburtsdatum.
Die Aktualisierung des Semestertickets geschieht jetzt an den s.g. Validierungsstationen, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Terminals befinden. Dafür ist kein PIN mehr erforderlich.
Die Chipkarte für Studierende dient als:
Folgende Vorteile ergeben sich aus der Einführung der Chipkarte für die Studierenden:
Auch für die Hochschule ist die Chipkarte vorteilhaft:
Seit 2005 erhielten auch alle Mitarbeiter der Hochschule eine Chipkarte, mit der sie
Seit September 2007 wird die Bezahlfunktion der Karte genutzt.
Umgang mit der Chipkarte
Weiteres ist in der Benutzerordnung zum Umgang mit der Chipkarte für Studierende an der Technischen Fachhochschule Wildau festgelegt, erschienen als Amtliche Mitteilung Nr. 13/2004 vom 01.08.2004 [PDF, 43 KB]
Technische Informationen
Die Chipkarte ist eine Plastikkarte mit einem kontaktlos arbeitenden Chip (der sog. Mifare-Chip - 2004-2011 als Mifare-Classic, seit 2012 als Mifare-DESFire).
Der kontaktlose Mifare-Chip kann nur zusammen mit einem speziellen Kartenleser eingesetzt werden, der Strom und Daten liefert. Der Chip enthält eine Antenne, über die sowohl Strom als auch Daten übertragen werden. Er ist für eine Arbeitsentfernung von bis zu 10 cm zwischen Sender- und Empfangsantenne konstruiert.
Layout
Frontseite
1. Kontaktloser Chip (nicht sichtbar)
2. TRW-Folie
3. Name und Matrikelnummer der/des Studierenden
Rückseite
4. Bibliotheksnummer als Barcode
5. Bibliotheksnummer in Klarschrift
6. Mifare-Kennung
Datenschutz
Die Chipkarte nimmt keine personenbezogenen Daten auf, weder Geburtsdatum, noch Anschrift, Studiengang, Fachsemester oder die Noten.
Alle auf dem Chip gespeicherten Daten - mit Außnahme der werksseitigen Kartennummer - sind verschlüsselt abgelegt und können selbst mit einem teuren Mifare-Schreib-/Lesegerät weder in Klarschrift gelesen noch verändert werden.
Mit Ausnahme der Geldbörsendaten dienen die gespeicherten Daten nur der eindeutigen Identifizierung des Karteninhabers.
Nur die Daten des TRW-Streifens (Frontseite unten) sind mit einem Spezialdrucker wiederbeschreibbar, alle anderen optisch lesbaren Daten sind unveränderbar.
Der Abruf von personenbezogenen Daten wie Noten oder Anschriften an den SB-Terminals erfolgt über ein gesondert gesichertes Hochschulnetz und ist nicht durch Außenstehende einsehbar.
Alle von der Hochschule einsehbaren auf der Chipkarte gespeicherten Daten können an diesen Terminals vom Besitzer - nach Authentifizierung durch die PIN - ebenfalls abgerufen werden.
Bei Verlust einer Karte werden durch die Ausstellung einer neuen Karte alle Vorgängerkarten ungültig und können nicht mehr an den Terminals genutzt werden.
Die Kartenart und der verwendete Inhalt entsprechen dem Stand der Technik und den geltenden gesetzlichen Regeln. Solche Karten werden bereits an mehreren Hochschulen eingesetzt.