IMAP, IMAPS, POP3S

Der Dienst IMAP (Internet Message Access Protocol) wird vom Hochschulrechenzentrum für das Abrufen der hochschulinternen Email-Accounts zur Verfügung gestellt. Damit soll der Webmail Client entlastet werden, da Sie mit diesem Dienst die Möglichkeit haben mit Ihrem E-Mail-Client Ihre Mails auf dem Server zu lesen und zu verwalten.



Sie müssen, um diesen Dienst nutzen zu können, beim Einrichten des Email-Kontos lediglich statt des Servertyps „POP“ den Servertyp „IMAP“ angeben. Für verschlüsselte Übertragung des Passworts wurde ein Zertifikat für mail.tfh-wildau.de“ ausgestellt. Es sind sowohl Verbindungen mit TLS (Transport Layer Security) als auch SSL (Secure Sockets Layer) möglich. Der einzutragende Servername sollte also wieder mail.tfh-wildau.de sein. Die Installaton des Stammzertifikates der TH Wildau erleichtert den Umgang mit den Zertifkaten.



Der neu installierte Dienst übernimmt ebenfalls das Protokoll „POP3S“, den sicheren POP-Verkehr. „POP“ könnte ebenfalls von diesem Dienst getragen werden, was aber aus technischen Gründe noch nicht zu realisieren ist. [mehr lesen ...]



Da die Mails mit diesem Dienst auf dem Server verbleiben, mußte aus Kapazitätsgründen eine Speicherplatzbeschränkung eingeführt werden. Für Studenten sind das derzeitig 15MB, alle anderen Accounts 60MB. Die scheinbar ungerechte Aufteilung liegt daran, daß ca 3000 Studenten ca 500 andere Accounts gegenüberstehen.



IMAP - Ordner müssen abboniert werden. Die gängigen E-Mail-Clients übernehmen das für die wichtigsten Ordner selbständig. Es sei darauf hingewiesen, dass der Webmail Client der TH-Wildau auf die gleichen Dateien zugreift. Sie werden bei der Funktion „abbonieren“ einige Dateien mit der Endung .pag, .dir etc. angezeigt bekommen, die sich mit IMAP nicht öffnen lassen, da es keine Mail-Dateien sind. Diese Dateien verwendet der Webmail Client für eine Organisation. Deaktivieren Sie das Abbonement solcher Dateien/Verzeichnisse um sie auszublenden und Fehlermeldungen zu vermeiden.

 

 


Hinweis zur Authentifizierung



Der neue Serverdienst benutzt zur Authentifizierung den LDAP-Verzeichnisdienst. Dieser verwendet wiederum Kerberos als Basis für die Authentifizierung. Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, müßten Sie sich mindestens einmal auf der Seite zur Passwortänderung anmelden, um zu überprüfen, ob Sie im neuen Authentifizierungssystem vorhanden sind. Das wird Ihnen nach der Anmeldung angezeigt. Sie brauchen das Passwort nicht zwingend zu ändern.