Immatrikulationsordnung

§ 1 Immatrikulation

Die Immatrikulation erfolgt durch Einschreibung in die Immatrikulationsliste der Technischen Fachhochschule Wildau für einen Studiengang. Mit der Immatrikulation wird die Studienbewerberin oder der Studienbewerber Mitglied der Technischen Fachhochschule Wildau (gemäß § 58 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes).


§ 2 Frist- und Formerfordernisse

(1) Anträge auf einen Studienplatz sind für das Wintersemester bis zum 15.7. und für das Sommersemester bis zum 15.1. im Immatrikulationsamt einzureichen. In begründeten Ausnahmefällen ist dem Bewerber eine angemessene Nachfrist einzuräumen. Für zulassungsbeschränkte Studiengänge ist der 15.7. bzw. der 15.1. eine Ausschlussfrist.

(2) Der Immatrikulationsantrag ist nur auf dem von der Hochschule eingeführten Formular schriftlich zu stellen. Eine andere Antragsform ist nicht zulässig. Der Antrag muss enthalten:
1. Angabe über Namen, Anschrift, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit des Bewerbers sowie zum gewünschten Studiengang/Studienrichtung und Fachsemester,
2. Angaben über die Hochschulzugangsberechtigung (Art der HZB, Notendurchschnitt, Bundesland),
3. eine Erklärung darüber, in welchen Studiengängen und mit welchen Studienzeiten der Bewerber bereits an anderen Hochschulen immatrikuliert ist oder gewesen ist,
4. eine Erklärung darüber, ob in dem gewählten Studiengang eine Vor-, Zwischen- oder Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden ist.

(3) Dem Antrag sind beizufügen:
1. ein Passbild, ein tabellarischer Lebenslauf, eine Kopie der Geburtsurkunde,
2. Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung,
3. ggf. Nachweis über eine Berufsausbildung (Abschluss-/Prüfungszeugnis)
4. ggf. Nachweis über bisherige Studienzeiten und Studienleistungen,
5. Nachweis der Krankenkasse über die Erfüllung der Versicherungspflicht oder über die Befreiung von der Versicherungspflicht,
6. der Datenerhebungsbogen mit Angaben in der jeweils geltenden Fassung,
7. bei ausländischen Bewerbern eine beglaubigte Ablichtung der Aufenthaltsgenehmigung, ein Nachweis über eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung und ein Nachweis über die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber“ (DSH).
8. bei ausländischen Bewerbern für ein Fernstudium, die in der Bundesrepublik Deutschland eine Berufstätigkeit ausüben, ist ein beglaubigter Nachweis dieser Berufstätigkeit vorzulegen.

(4) Liegt kein begründeter Ausnahmefall § 2 Abs. 1 vor, gilt bei Nichteinhaltung der Fristen der Zulassungsantrag als nichtgestellt und wird zurückgesandt.

(5) Ausländische Bewerber erhalten einen vorläufigen Zulassungsbescheid, wenn die eingereichten Unterlagen erkennen lassen, dass ein Studium im gewählten Studiengang möglich ist, um ihre erforderlichen Anträge auf eine befristete Aufenthaltsgenehmigung einzureichen.


§ 3 Immatrikulationsvoraussetzungen

(1) Voraussetzung für die Immatrikulation ist der Nachweis
1. der Hochschulzugangsberechtigung oder der Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 25 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes,
2. über die Entrichtung der fälligen Studentenschafts- und Studentenwerksbeiträge sowie der fälligen Rückmelde- und Immatrikulationsgebühr,
3. der Zuweisung eines Studienplatzes, soweit für den Studiengang durch Rechtsvorschriften Zulassungsbeschränkungen bestehen,
4. der Exmatrikulation des/der Studierenden, der die Hochschule wechselt, von der anderen Hochschule.

(2) Ausländische Studierende (ausgenommen Bildungsinländer) haben darüber hinaus ausreichende Sprachkenntnisse durch eine Prüfung nachzuweisen (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und Studienbewerber - DSH).

(3) Die Absätze 1 bis 2 gelten auch für Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die bereits an der Technischen Fachhochschule Wildau oder einer anderen Hochschule studiert haben und die Hochschule oder den Studiengang wechseln bzw. den Studiengang an der TFH Wildau neu belegen wollen(§ 8 dieser Ordnung).


§ 4 Immatrikulationsverfahren

(1) Die Immatrikulation ist persönlich oder durch eine bevollmächtigte Vertreterin oder einen bevollmächtigten Vertreter zu beantragen.

(2) Der Immatrikulationszeitraum für zulassungsbeschränkte und nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge beginnt zwei Wochen vor den Vorlesungen und endet drei Tage vor dem Vorlesungsbeginn. Die Immatrikulationsfrist für den jeweiligen Studiengang wird auf dem Zulassungsbescheid angegeben.

(3) Spätestens zur Immatrikulation müssen von jeder Studienbewerberin oder jedem Studienbewerber folgende Unterlagen vorliegen:
1. die Nachweise gemäß §§ 2 und 3, soweit sie nicht bereits mit dem Antrag auf Zuweisung eines Studienplatzes eingereicht werden mussten,
2. der Zulassungsbescheid,
3. der ordnungsgemäß ausgefüllte Immatrikulationsantrag,
4. der ausgefüllte Erhebungsbogen nach dem Hochschulstatistikgesetz (HStatG) in der jeweils geltenden Fassung.

(4) Die Immatrikulation erfolgt für einen Studiengang.

(5) Die Studierenden haben dem Immatrikulations- und Prüfungsamt der TFH Wildau Wohnungswechsel sowie Namensänderungen unverzüglich anzuzeigen.

(6) Studienanfängerinnen und Studienanfänger werden in der Regel nur zum Wintersemester eines jeden Jahres immatrikuliert.

(7) Eine gemeinsame Immatrikulation der Technischen Fachhochschule und einer anderen inländischen oder ausländischen Hochschule (Doppelimmatrikulation) ist zulässig, wenn diese
a) im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten vorgesehen ist;
b) sich auf - im Rahmen von durchzuführenden Kooperationsvereinbarungen mit Partnerhochschulen - Studierende der Partnerhochschulen an der Technischen Fachhochschule Wildau erstreckt.

Die Studierenden müssen für die Zeit der Doppelimmatrikulation erklären, an welcher Hochschule sie ihre Mitgliedsrechte wahrnehmen möchten. Im übrigen gilt § 2.


§ 5 Versagung der Immatrikulation

(1) Die Immatrikulation ist zu versagen, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber
1. einen Nachweis gemäß § 4 Abs. 3 nicht erbracht hat,
2. den Immatrikulationsantrag nicht fristgerecht im Immatrikulations- und Prüfungsamt eingereicht hat (§ 2 Abs. 1),
3. an einer anderen Hochschule- mit Ausnahme in den Fällen des § 4 Abs. 7 - immatrikuliert ist,
4. in einem zulassungsbeschränkten Studiengang nicht zugelassen ist bzw. die vorgegebene Aufnahmekapazität in den zulassungsfreien Studiengängen erschöpft ist,
5. im Fernstudium die vorhandenen Studienplätze bereits vergeben sind,
6. in dem Studiengang, für den die Immatrikulation beantragt wird, an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Abschlussprüfung oder eine Zwischenprüfung oder eine andere Studienleistung endgültig nicht bestanden hat,
7. gemäß § 30 Abs. 2 Nr. 4 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes vom Studium ausgeschlossen ist,
8. an einer Krankheit leidet, welche die Gesundheit andererStudenten/Studentinnen ernstlich gefährdet,
9. die Zahlung von Gebühren und Beiträgen, einschließlich der Sozialbeiträge zum Studentenwerk, nicht nachweist.

(2) Die Immatrikulation wird insbesondere versagt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber
1. die für die Immatrikulation vorgeschriebenen Formenund Fristen nicht eingehalten hat,
2. entmündigt ist oder unter vorläufiger Vormundschaft steht,
3. mit einem als gleichwertig anerkannten ausländischen Vorbildungsnachweis keine ausreichenden Kenntnisse in der deutschen Sprache nachweist.

(3) Ist die Studienbewerberin oder der Studienbewerber entgegen den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 immatrikuliert worden oder stellen sich nachträglich Immatrikulationshindernisse heraus, bei deren Bekanntsein die Immatrikulation hätte versagt werden müssen, so ist die Immatrikulation zu widerrufen. Das Gleiche gilt, wenn die Immatrikulation durch arglistige Täuschung, Zwang oder Bestechung herbeigeführt wurde.

(4) Die Immatrikulation ist zurückzunehmen, wenn ein Student/eine Studentin dies innerhalb von zwei Monaten nach Semesterbeginn schriftlich beantragt. Er/Sie wird aus der Immatrikulationsliste gestrichen. Eine Erstattung der Studentenschafts- und Studentenwerksbeiträge erfolgt dann nur auf schriftlichen Antrag, wenn dieser innerhalb von zwei Wochen nach der Immatrikulation gestellt wurde. Die Immatrikulation ist ferner auf schriftlichen Antrag des Studenten zurückzunehmen, wenn er sein Studium im ersten Semester nach der Immatrikulation gegen Ableistung einer Dienstpflicht im Sinne des § 34 HRG nicht aufnehmen oder nicht fortsetzen kann. Die Antragstellung ist nur bis zum Schluss des betreffenden Semesters zulässig. In diesen Fällen gilt die Immatrikulation als von Anfang an nicht vorgenommen. Der Studentenausweis und die Studienbescheinigung sind dem Antrag beizufügen.


§ 6 Immatrikulationsentscheidung

(1) Die Studienbewerberin oder der Studienbewerber ist an der Technischen Fachhochschule Wildau für einen Studiengang zu immatrikulieren, wenn keine Versagungsgründe nach § 5 vorliegen. Über die Immatrikulation, die Rücknahme der Immatrikulation und ihre Versagung entscheidet nach Abstimmung mit dem Immatrikulations- und Prüfungsamt der Präsident. Die Rücknahme und die Versagung sind durch den Präsidenten zu begründen.

(2) Die Studienbewerberin oder der Studienbewerber erhält einen Studentenausweis. Der Verlust ist dem Immatrikulations- und Prüfungsamt unverzüglich schriftlich anzuzeigen.


§ 7 Rückmeldung

(1) Die Studierenden, die an der Technischen Fachhochschule Wildau ihr Studium fortsetzen wollen, haben sich zu dem zweiten und jedemweiteren Semester form- und fristgemäß beim Immatrikulationsamt zurückzumelden. Der Rückmeldetermin wird vom Immatrikulations-und Prüfungsamt hochschulintern veröffentlicht.

(2) Die Rückmeldung erfolgt persönlich oder durcheine bevollmächtigte Person. Bis spätestens zum veröffentlichten Rückmeldetermin sind im Immatrikulations- und Prüfungsamt einzureichen:

1. das ordnungsgemäß ausgefüllte Rückmeldeformular,
2. der Nachweis über die Entrichtung der gültigenStudentenschafts- und Studentenwerksbeiträge sowie der Rückmelde-und Immatrikulationsgebühr,
3. ggf. der ausgefüllte Datenerhebungsbogen nach dem Hochschulstatistikgesetz (HStatG) in der jeweils geltenden Fassung,
4. ggf. der aktuelle Nachweis der Krankenversicherung,
5. für ausländische Studierende eine aktuelle und beglaubigte Kopie der Aufenthaltsgenehmigung.
Ohne diese Nachweise gilt die Rückmeldung als nicht erfolgt (§ 10 (5) 3. dieser Ordnung).


§ 8 Wechsel des Studienganges

(1) Der Student/die Studentin kann den Studiengang innerhalb der Fachhochschule wechseln, wenn
- er/sie mindestens ein Semester an der Fachhochschule in dem Studiengang abgeschlossen hat, zu dem er/sie zugelassen wurde,
- ausreichende Kapazität für den Studiengang vorhanden ist,
- wenn die Exmatrikulation über den bisherigen Studienzeitraum und der neue Immatrikulationsantrag fristgerecht im Immatrikulations- und Prüfungsamt vorliegen.

(2) Anträge auf Wechsel des Studienganges sind spätestens zum 15.7. für das Wintersemester bzw. zum 15.1. für das Sommersemester an das Immatrikulations- und Prüfungsamt zu richten. Ein Wechsel während des Semesters ist nicht möglich.

(3) Grundsätzlich entscheidet der für den neuen Studiengang zuständige Fachbereich, in welchem Semester der/die Studierende sein/ihr Studium fortsetzen bzw. beginnen kann unter der Berücksichtigung, dass eine Immatrikulation möglich ist. Der Fachbereich gibt dem Antragsteller die Entscheidung bekannt.

(4) Die anzuerkennenden Studienleistungen für den neuen Studiengang sind im zuständigen Prüfungsausschuss einzureichen. Der Prüfungsausschuss teilt dem Studenten/der Studentin und dem Prüfungsamt schriftlich mit, welche Studienfächerfür welche Semester mit welcher Note anerkannt bzw. nicht anerkannt werden.


§ 9 Beurlaubung

(1) Die Studierenden können sich frühestens nach Ablauf des ersten erfolgreich abgeschlossenen Studiensemesters mit Angabe von Gründen für bis zu höchstens zwei aufeinanderfolgende Semester beurlauben lassen. Eine Beurlaubung darüber hinaus kann nur aus wichtigen Gründen gewährt werden.

(2) Wichtige Gründe im Sinne des Absatzes 1 sind z. B.
1. Ableistung einer Dienstpflicht im Sinne des § 34 HRG,
2. gesundheitliche Gründe des Studenten,
3. Tätigkeit in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung.


(3) Die Beurlaubung ist beim zuständigen Fachbereich schriftlich zu beantragen. Der Fachbereich prüft, ob ein Wiedereinstieg in ein niederes Semester möglich ist (Erfüllung der erforderlichen Studienleistungen und Beachtung der Kapazitätsvorgaben).

(4) Über die Beurlaubung entscheidet der Präsident auf Vorschlag des Dekans. Die Entscheidung wird dem/der Antragsteller/-in, dem Fachbereich und dem Immatrikulations- und Prüfungsamt mitgeteilt.

(5) Während der Beurlaubung behält der Student/die Studentin seine/ihre Rechte als Mitglied; er/sie ist nur im Sonderfall berechtigt, in dieser Zeit Lehrveranstaltungen zu besuchen und Leistungsnachweise bzw. Prüfungen zu erbringen. Die Entscheidung hierüber trifft der zuständige Fachbereich. Seine/ihre studentische Beitragspflicht wird durch die Beurlaubung nicht berührt.

(6) Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester.


§ 10 Exmatrikulation

(1) Die Studierenden sind auf ihren schriftlichen Antrag an das Immatrikulations- und Prüfungsamt jederzeit zu exmatrikulieren.

(2) Dem Antrag sind bei vorzeitiger Exmatrikulation folgende Unterlagen beizufügen:
1. Studentenausweis,
2. Studienbescheinigungen.

(3) Die Exmatrikulation erfolgt zu dem beantragten Zeitpunkt oder - soweit nichts anderes beantragt ist - zum Ende des laufenden Semesters. Eine rückwirkende Exmatrikulation ist dabei ausgeschlossen. Im Falle des Diplomabschlusses wird die Exmatrikulation mit dem Tag der letzten Prüfung vollzogen.

(4) Die Exmatrikulation erfolgt ohne Antrag, wenn die Studierenden die Diplomprüfung ihres Studienganges bestanden oder die Leistungsbewertung eines Studienfaches oder das praktische Studiensemester bzw. das Grundstudium oder die Diplomprüfung im vorgesehenen Studienzeitraum nicht abgeschlossen bzw. endgültig nicht bestanden oder den Prüfungsanspruch nach der entsprechenden Prüfungsordnung verloren haben.

(5) Der Präsident kann die Studierenden ohne deren Antrag exmatrikulieren, wenn
1. nach der Immatrikulation Tatsachen bekannt werden oder eintreten, die zur Versagung der Immatrikulation geführt hätten,
2. diese nach der Immatrikulation entmündigt oder unter vorläufige Vormundschaft gestellt werden,
3. sie die für das Rückmeldeverfahren vorgeschriebenen Fristen versäumt haben,
4. das Grund- bzw. das Hauptstudium gemäß der Rahmenprüfungsordnung nicht erfolgreich beendet wurde,
5. die Zulassung zum praktischen Studiensemesternicht erfolgt ist, 6. kein Nachweis der Krankenkasse über die Erfüllung der Versicherungspflicht vorliegt bzw. die Verpflichtungen gegenüber der Krankenkasse auf Grund des Fünften Buches Sozialgesetzbuch nicht erfüllt sind,

7. der Studiengang, für den sie eingeschrieben sind, nicht fortgeführt wird und gewährleistet ist, dass sie seinen Studienumfang an einer anderen Hochschule des Landes fortführen kann.

(6) Die Exmatrikulation setzt voraus, daß die Studierenden von rechtlichen Verpflichtungen gegenüber der Technischen Fachhochschule Wildau frei sind.

(7) Die Exmatrikulation wird durch Streichung aus der Immatrikulationsliste vollzogen. Der Exmatrikulationsbescheid wird zugestellt und im Falle des Bestehens der Abschlussprüfung das Diplomzeugnis und die Diplomurkunde ausgehändigt.

(8) Nach erfolgter Exmatrikulation ist ein Ablegen von Prüfungen nicht mehr möglich.

(9) Mit der Exmatrikulation endet die Mitgliedschaft an derTechnischen Fachhochschule Wildau.

(10) Das Exmatrikulationsschreiben wird durch das Immatrikulations- und Prüfungsamt in Abstimmung mit dem zuständigen Fachbereich veranlasst.


§ 11 Nebenhörerinnen, Nebenhörer; Gasthörerinnen, Gasthörer

(1) Auf schriftlichen Antrag beim Immatrikulations- und Prüfungsamt können, soweit die Rechtsvorschriften über die Zulassungsbeschränkungen und die Studiensituation dieses erlauben, für die Dauer jeweils eines Semesters Studierende anderer Hochschulen als Nebenhörerinnen oder Nebenhörer zu einzelnen Lehrveranstaltungen zugelassen werden. Der Besuch von Lehrveranstaltungen darf nicht eingeschränkt sein.

(2) Auf schriftlichen Antrag beim Immatrikulations- und Prüfungsamt können, soweit die Studiensituation dieses erlaubt, für die Dauer jeweils eines Semesters Bewerberinnen oder Bewerber, die nicht Studierende sind, als Gasthörerinnen oder Gasthörer zu einzelnen Lehrveranstaltungen zugelassen werden. Der Besuch von Lehrveranstaltungen darf nicht eingeschränkt sein.

(3) Für die Entscheidung nach Absatz 1 ist ein Nebenhörerantrag auf dem von der Hochschule eingeführten Formular schriftlich zu stellen. Der Antrag muss enthalten:
1. Angaben über Namen, Anschrift, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit des Bewerbers sowie zum gewünschten Fachbereich, zum Studiengang und zu den Lehrgebieten,
2. Angaben über die Hochschulzugangsberechtigung (Jahr, Art der HZB, Bundesland bzw. Ausland),
3. Zeitraum der Nebenhörerschaft,
4. Angaben über die Hochschule, in der der Nebenhörer als Haupthörer registriert ist.

Dem Antrag sind beizufügen:
1. Nachweis über die Studentenschaft als Haupthörer (Immatrikulationsbescheinigung oder Studentenausweis),
2. zwei Passbilder,
3. Nachweis der Krankenkasse über die Erfüllung der Versicherungspflicht oder über die Befreiung von der Versicherungspflicht,
4. bei ausländischen Bewerbern eine bestätigte Ablichtung der Aufenthaltsgenehmigung,
5. der Datenerhebungsbogen mit Angaben in der jeweils geltenden Fassung,

(4) Für die Entscheidung in Bezug auf Gasthörerinnen oder Gasthörer nach Absatz 2 ist ein Antrag mit folgenden Daten:

Name,
Vorname
Anschrift
Geschlecht
Geburtsdatum und -jahr
Staatsangehörigkeit
Studiengang
Fachrichtung
Bezeichnung der Hochschule

einzureichen und eine nach Maßgabe der Gebührenordnung für Gasthörer festgesetzte Gebühr zu entrichten.

(5) Die Entscheidung über den Antrag trifft der Fachbereich, der für die gewählte Lehrveranstaltung zuständig ist.

(6) Die Entscheidung wird durch einen Nebenhörer- bzw.Gasthörerschein vom Immatrikulations- und Prüfungsamt bestätigt.


§ 12 Bachelor-/Masterstudiengänge

Die Immatrikulationsordnung ist analog für  für die Bachelor-/Masterstudiengänge anzuwenden. Das Grund- und Hauptstudium sowie das praktische Studiensemester sind für die Studiengänge nicht definiert. Als Analogie für die Diplomprüfung wird die Bachelor-/Masterprüfung genannt.


§ 13 In-Kraft-Treten; Außer-Kraft-Treten

Die Immatrikulationsordnung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Die Immatrikulationsordnung vom 27 Januar 1998 tritt außer Kraft.




Wildau, den 08.02.2001
Der Präsident
Prof. Dr. L. Ungvári

* letzte Änderung am 22.12.2010 AM 38/2010

 

Die Leseversion nach der letzen Änderung Amtliche Mitteilung AM 38/2010 finden Sie hier.