Selbstlernendes Fördersystem für energieeffizientes Schüttgut-Handling
Selbstlernendes Fördersystem für energieeffizientes  Schüttgut-Handling
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Selbstlernendes Fördersystem für energieeffizientes Schüttgut-Handling

Beschreibung

Für den Standort Deutschland wird aktuellen produktionswirtschaftlichen Umbrüchen unter anderem durch die Bundesstrategie „Künstliche Intelligenz“ Rechnung getragen, um anhaltende Innovationsbereitschaft sowie die Bereitschaft der informationstechnischen Integration logistischer und fertigungstechnischer Prozesse zu fördern. Gemeinsam mit der Leitlinien Industriepolitik Brandenburg, den aktuellen Masterplänen der einzelnen Cluster und der Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025 und innoBB 2025 plus) wird mit Hochdruck an zügigen Lösungen zur Realisierung der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M), des Industriellen Internets der Dinge (IIoT) und cyberphysischer Produktionssysteme (CPPS) in Kombination mit der Künstlichen Intelligenz (KI) zur Stärkung der Wirtschaft avisiert. KI ist durch die Symbiose bestehender Technologien geprägt: Ein sinnvoller Fokus ist hierbei die Einbindung einer nachhaltigen und schlanken KI für das meist transportierte Hauptgut: Das Schüttgut.

Ob Pulver oder Granulat - erst das umfassende Wissen und das richtige Verständnis des komplexen Verhaltens von Schüttgütern versetzt Anlagenbauer in die Lage, zuverlässige und wirtschaftliche Schüttgutanlagen zu konzipieren. Schüttgüter stellen Anlagenbetreiber und -planer immer wieder vor Herausforderungen: Bei der Auslegung von Anlagen kommt es oft auf die Erfahrung des Planers an. Bestehen Zweifel, wird lieber etwas großzügiger dimensioniert, um böse Überraschungen im späteren Betrieb zu vermeiden. Sinnvoller wäre es natürlich die wesentlichen Anlagenteile bereits während der Planungsphase mit dem tatsächlichen Schüttgut zu testen. Dies lässt sich jedoch bei Bestandsanlagen selten umsetzen, außer sie werden komplett umgeplant bzw. auf einen einzigen Schüttguttyp ausgerichtet.

 

Die Ansprüche an moderne Schüttguttechnik und der Innovationsdruck steigen somit stetig an: Nicht allein die Effizienzsteigerung für gleichzeitig sorgsamem Umgang mit Energie und Ressourcen stehen im Mittelpunkt moderner Strategien. Auch die Absicherung der Prozesse um Menschen, Umwelt und Anlagen zu schützen, rücken angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in den Vordergrund. Mit dem Aufbau eines Experimentier- und Testfeld zum Transport und Dosieren von Schüttgütern, entsprechend der Abbildung 1, werden verschiedenste regionalpolitischen Ziele unterstützt und gefördert. Die Anlage dient dabei als Testfeld, da in ihr u.a. das natürliche Schüttgut „Mais“ von der Befüllung über die Dosierung bis zur thermischen Verarbeitung mittels Wirbelstromverfahren bis zum Endprodukt „Popcorn“ verarbeitet werden kann. Hierdurch sind bereits im frühen Stadium realitätsnahe Test und unmittelbare Bewertungen möglich. Wodurch zügig prototypische Anwendungen auf den Weg gebracht und Anwenderinnen und Anwender bereits im frühen Stadium Ideen und Prototypen aus erster Hand ableiten können.

Laufzeit

10/21 - 09/22

Gefördert durch:


	M. Eng. Norman Günther

Kontakt: M. Eng. Norman Günther M. Eng. Norman Günther

Tel.: +49 3375 508 782
Mail: norman.guenther@th-wildau.de
Haus 15, Raum 205

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