Neue Impulse zur Digitalisierung für Industrie und Land
Industriekonferenz Brandenburg 2019 an der  TH Wildau
04. Juni 2019 | Industriekonferenz Brandenburg & Konferenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Neue Impulse zur Digitalisierung für Industrie und Land

Mit neuen industriepolitischen Leitlinien will sich das Land Brandenburg den Herausforderungen eines digitalisierten Industriezeitalters stellen. Als Grundlage dieses Prozesses will die Landesregierung den kontinuierlichen Dialog mit relevanten Akteurinnen und Akteuren auf allen Ebenen herstellen.
Zu diesem Anlass hat das brandenburgische Landesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit der Technischen Hochschule Wildau zur Veranstaltung „Industriekonferenz Brandenburg 2019“ geladen. Die „Konferenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus“ schloss sich unmittelbar an die Industriekonferenz an. Beide Veranstaltungen fanden in der letzten Mai-Woche auf dem Campus der TH Wildau statt.

 „Eine moderne Industriepolitik berücksichtigt Megatrends wie die Digitalisierung und neue Debatten über globale Standortfaktoren, Handel und Energie sowie die Verortung von Wertschöpfungsketten“, hieß es vorab in einem gemeinsamen Statement von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Jörg Steinbach und Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau und Gastgeberin der Industriekonferenz. Vor diesem Hintergrund stellte Minister Steinbach zu Beginn der Konferenz die gemeinsam entwickelten Leitlinien einer zukünftigen Industriepolitik vor, die anschließend auf dem Podium und mit den Gästen rege diskutiert wurden.

An der Podiumsdiskussion zu den „Industriepolitischen Leitlinien des Landes Brandenburg“ nahmen neben Wirtschaftsminister Steinbach, außerdem Sven Weickert (Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg) und Oliver Höbel (Bezirksleiter IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen) teil. Die Industriekonferenz bot insgesamt den Rahmen für verschiedene Dialogformate, die sich mit den Themen Innovation und Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Ausbau von Wertschöpfungsketten sowie den Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen beschäftigten.

Direkt im Anschluss an die „Industriekonferenz Brandenburg 2019“ startete die „Konferenz des Mittelstands 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus“, die Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer (Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH Wildau) eröffnete. Auch hier war die Digitalisierung in der Industrie Thema Nummer Eins. Es wurde deutlich, dass sich bereits viele Brandenburger Unternehmen den Herausforderungen der „Wirtschaft 4.0“ stellen. Es wurde deutlich, wie zunehmend wichtig Themen, die Impulse für konkrete Lösungen heutiger Unternehmensaufgaben liefern - darunter Fachkräftequalifikation, IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz - für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden.

Der Tag mit zwei Konferenzen an der TH Wildau zeigte, dass das Land Brandenburg die Industrie als wichtigen Motor für Fortschritt und Wohlstand stärken will und muss. Neben den traditionellen Zentren prägt die Industrie den Wirtschaftsstandort insbesondere über ihre mittelständische Struktur und regionale Verflechtung. Mit einer seit Jahren positiven Entwicklung leistet sie unverzichtbare Beiträge zur Wertschöpfung. Wichtig ist, dass sich gerade die kleinen und mittleren Unternehmen der Digitalisierung in der Industrie stellen. Denn nur dann können sie sich auch künftig erfolgreich im Wettbewerb behaupten.

Fachliche Ansprechperson

Norman Günther
Tel.: +49 3375 508 782
Mail: norman.guenther(at)th-wildau.de
 

Bildinhalt: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Jörg Steinbach auf der Podiumsdiskussion der Industriekonferenz Brandenburg 2019 / Foto: Christine Krüger