Fotoausstellung "Verlassene und belebte Orte"
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27 Apr - 24 Mai
09:00 - 20:00 Uhr

Fotoausstellung "Verlassene und belebte Orte"

Art der Veranstaltung: Messe / Ausstellung / Vorführung, Fest / Kulturveranstaltung
Ort: Hochschulbibliothek
Veranstalter: Hochschulbibliothek

Zugang zur Fotoausstellung

Die Fotoausstellung "Verlassene und belebte Orte" findet vom 27. April bis zum 24. Mai 2022 in der Hochschulbibliothek statt. Sie kann ohne Anmeldung während der Öffnungszeiten der Hochschulbibliothek unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen besucht werden.

Für den barrierefreien Zugang zur Hochschulbibliothek steht ein Fahrstuhl zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass der Fahrstuhl in das Erdgeschoss gerufen werden muss. Nutzen Sie dafür die Außenklingel von Halle 10 (Klingel befindet sich am Eingang zu Halle 10 auf der linken Seite) oder die Durchsprechanlage am Fahrstuhl. Beim Verlassen der Bibliothek geben Sie einfach dem Bibliothekspersonal Bescheid, welches Sie mit dem Fahrstuhl in das Erdgeschoss lassen wird.

Die Fotos der Ausstellung

"Verlassene und belebte Orte" ist eine Zeitreise. Aus dem Heute blickt Klaus Kliem zurück und weist gleichzeitig nach vorn.

Die ehemalige Firma Bücker Flugzeugbau in Rangsdorf, nach 1945 Standort der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte, verfällt nach deren Abzug, bietet aber Kreativen die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Gleichzeitig holt sich die Natur ihr Terrain zurück.

Klaus Kliem stellt diese Aufnahmen dem geschäftlichen und gesellschaftlichen Leben auf dem ehemaligen Industriegelände der Schwartzkopf Werke Wildau gegenüber, deren Zentrum, die Technische Hochschule, für Innovation und Zukunftstechnologien steht.

Gastronomie, Gewerbe, wissenschaftliche Institute, Start-Up-Unternehmen, Sportstätten und Kleingewerbe prägen das ehemalige Werksgelände in Wildau.

Auch der Ausstellungsort selbst, die Bibliothek der TH Wildau, ist ein beredtes Beispiel einer zukunftsweisenden Nutzung vorhandener traditioneller Bausubstanz.

Der Fotograf Klaus Kliem

Klaus Kliem studiert Wirtschaftswissenschaften und Sprachen in Berlin, Posen und Krakau. Nach seinem Wechsel nach West-Berlin 1986 gründet er eine international tätige Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Personalberatung und Unternehmensansiedlung. Anfang 2000 zieht er sich aus dem Geschäftsleben zurück. Er lebt als Fotograf, Autor, Übersetzer und Herausgeber bei Berlin und ist als Dozent für Wirtschaft und Wirtschaftsrecht an verschiedenen Bildungseinrichtungen tätig.

Zu seinem 10. Geburtstag schenkt ihm ein Onkel einen Fotoapparat, den er noch heute benutzt. Seitdem beschäftigt er sich mit der Fotografie als Ausdrucksmittel. Als Schüler sucht er jede sich bietende Ausbildungsmöglichkeit. Ab Mitte der 1960 er Jahre ist er regelmäßiger Teilnehmer der Sommerkurse, die Edward Hartwig, der Nestor der polnischen Fotografie, in Krakau abhält. Klaus Kliem sieht sich in dessen Tradition. Anfang der 1980 er Jahre arbeitet er mit Robert Rehfeldt, dem Initiator der Mail-Art in der DDR. Ab 1987 dreht er im Auftrag des BM für Innerdeutsche Beziehungen mehrere Dokumentarfilme über das Leben von Minderheiten in Polen.

Heute orientiert sich Klaus Kliem an Michał Cała (Polen), Hugh Holland (USA) und Mary Strom (USA), deren Fotoband „Birds, Bears and other Beauties“ er 2021 herausgibt. Seit kurzem ist er Mitglied im Fotoclub Schwarz – Weiß e.V.

Klaus Kliem wurde für den Kunstpreis 2022 des Landes Brandenburg in der Sparte Fotografie nominiert.


Ansprechperson: Dr. Frank Seeliger
Tel.: +49 3375 508 155
Mail: frank.seeliger@th-wildau.de
Haus 10, Raum 2.13