E-Learning Netzwerk Brandenburg [eBB]
Lebhafte Diskussion beim Workshop

E-Learning Netzwerk Brandenburg [eBB]

E-Learning Netzwerk Brandenburg [eBB]

Im Herbst 2011 haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Supporteinrichtungen und Projekten von drei Brandenburger Hochschulen zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Veranstaltungsreihe rund um das Thema E-Learning an Hochschulen zu gestalten. Dieses Netzwerk erweiterte sich bald thematisch auf Beratung und Weiterbildung in den Bereichen E-Learning und Mediendidaktik an Hochschulen.

Im Netzwerk "E-Learning Brandenburg - eBB" arbeiten die Mediendidaktik- und E-Learning-Ansprechpartner/-innen der Hochschulen zusammen, um sich über aktuelle Themen und Herausforderungen in den Arbeitsbereichen und im Land Brandenburg gegenseitig zu informieren.

Auch gemeinsame Herausforderungen werden gemeinschaftlich gelöst, wie beispielsweise die kooperative Qualifizierung studentischer E-Learning-Berater/-innen (QELB).

Ziel des Netzwerks ist der Austausch von Erfahrungen, das Ausarbeiten von Lösungen und die Identifizierung bevorstehender Herausforderungen. eBB ist ein informeller und selbstorganisierter Zusammenhang, der aus dem Bedarf nach Vernetzung und Austausch entstanden ist.
Es beruht nicht auf einer zentralen Initiative und arbeitet ohne finanzielle Förderung.

Hochschulübergreifende Qualifizierung studentischer E-Learning-Berater/-innenBereich öffnenBereich schließen

Die Netzwerkteilnehmer Fachhochschule Potsdam, Technische Hochschule Wildau, Europa-Universität Viadrina und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg führten 2013 zum ersten Mal eine hochschulübergreifende Qualifizierung von studentischen E-Learning-Berater/-innen durch.

In den darauffolgenden Jahren wurde das Konzept gemeinsam modifiziert und erneut von diesen vier und weiteren Partnerhochschulen des Netzwerkes im bewährten Blended-Learning-Format durchgeführt: Innerhalb von sechs Wochen machen die Teilnehmenden in einem Mix aus Präsenzzeiten an den beteiligten Hochschulen und dazwischenliegenden betreuten Online-Phasen eigene Erfahrungen mit der eingesetzten Lehr-/ Lernumgebung. Diese Erfahrungen in den Bereichen Mediendidaktik, Medientechnik, Beratungskompetenz und Medienrecht bilden die Grundlage für die Reflexion ihrer Rolle als zukünftige studentische E-Learning-Berater/-innen. Die Evaluation der Weiterbildung, die Nachfrage der Lehrenden nach Unterstützung durch E-Tutor/-innen und die Evaluation der studentischen Beratungseinsätze bestätigen den Erfolg der Qualifikation.

(Details zur kooperativen Qualifizierung)

Die Erfahrungen aus diesem Projekt wurden u.a. auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW 2016) im Workshop “Hochschulübergreifende technologiebasierte Kollaboration zur Qualifizierung studentischer E-Tutor/inn/en“ von Dr. Martina Mauch (FH Potsdam) und Susanne Lutz (TH Wildau) vorgestellt.

Die Zielsetzungen für die kommenden JahreBereich öffnenBereich schließen

  • Die Weiterführung der E-Tutoren-Qualifizierung in modularisierter Form
  • Die Weiterentwicklung des Weiterbildungskonzepts für Hochschullehrende im Bereich E-Learning
  • Das Ausloten von Kooperationsmöglichkeiten für Themen, in denen sich eine hochschulübergreifende Zusammenarbeit anbietet. Diese könnte beispielsweise in folgenden Bereichen stattfinden:
    • E-Assessment / Prüfungsordnungen
    • Urheberrecht / Medienrecht, Urheberrecht, Rahmenvertrag, landesweite Clearing-Stelle
    • Deputat-Regelung
  • Ein engerer inhaltlicher Austausch zwischen themengleichen oder themennahen Projekten und Initiativen aus den Hochschulen. Dies könnte bspw. in folgenden Bereichen stattfinden
    • Digitalisierungstrategien der Lehre
    • Evaluation, interne Qualitätssicherung für E-Learning Angebote
    • OER
    • Learning Analytics
    • Online-Selfassessment
    • Archivierung digitaler Prüfungsleistung

AnsprechpersonenBereich öffnenBereich schließen

Sprecher für das Netzwerk eBB (seit 02/2021):

  • Jörg Hafer, Universität Potsdam
    Leitung Bereich Lehre und Medien

Stellvertretende Sprecherin für das Netzwerk eBB (seit 02/2021):

  • Mirella Zeidler, Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde
    Digitale Lehre, Geodatenmanagement und Projekt PEPGIS


Alle kooperierende Hochschulen und deren Ansprechpersonen:

  • Universität Potsdam
    Jörg Hafer und Marlen Schumann - Bereich Lehre und Medien des Zentrums für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium
  • TH Wildau
    Susanne Lutz und Susann Schulz - Service Lernen und Lehren [SeL²] des Zentrums für Qualitätsentwicklung
  • FH Potsdam
    Julia Lee - Leiterin der Zentralen Einrichtung Digitale Lehre (ZEDI)
  • BTU Cottbus - Senftenberg

    Dr. Claudia Börner - Leiterin des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ)

  • Europa-Universität Viadrina

    Gina Henry - Zentrum für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen (ZSFL)

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
    Mirella Zeidler - Digitale Lehre, Geodatenmanagement und Projekt PEPGIS
  • Technische Hochschule Brandenburg
    Martha Damus -  Referentin für Digitalisierung in der Lehre

  • Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
    Sylvius Lack

  • Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
    Anja Penßler-Beyer

  • Fachhochschule für Finanzen Königs Wusterhausen
    Michael Töpfer und Andreas Hain - Didaktisches Zentrum