Prof. Dr. László Ungvári
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Prof. Dr. László Ungvári

Präsident a. D. der Technischen Hochschule Wildau

Kurzvita

geb. am 24. Mai 1955 in Cegléd/Ungarn

verheiratet / zwei erwachsene Kinder

Universitätsstudium in Leningrad (heute: St. Petersburg/Russland), Abschluss mit dem akademischen Grad „Diplomwirtschaftsinformatiker“

1989: Promotion zum Dr. oec. zum Thema „Beiträge zur Berücksichtigung der Wirkungen des Zufalls in der Wirtschaft“

1989 - 1992: Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie Berlin (später: Hochschule für Technik und Wirtschaft)

ab 1993: Lehrtätigkeit an der Technischen Fachhochschule Wildau

1994: Berufung an die Technischen Fachhochschule Wildau für eine C3-Professur, Fachgebiet Produktionswirtschaft/Informatik

1996 - 1999: Vizepräsident der Technischen Fachhochschule Wildau

1997 - 1999: Vorsitzender des Verwaltungsrates des Fernstudienverbundes der ostdeutschen Länder (FVL)

1997 - 1999: Wissenschaftlicher Leiter der Fernstudienagentur des Fernstudienverbundes der ostdeutschen Länder

1999 – 2017: Präsident der Technischen Fachhochschule / Technischen Hochschule Wildau

seit 2007: Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deutsch-Kasachischen Universität zu Almati (Kasachstan)

seit 2012: Präsident der deutsch-ungarischen Dennis Gabor Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Zusammenarbeit e.V. mit Sitz in Berlin

InternationalisierungBereich öffnenBereich schließen

Als Präsident der Technischen Hochschule Wildau setzte sich Prof. Ungvári in besonderem Maße für die Internationalisierung in Lehre und wissenschaftlicher Arbeit ein. Auf diesem strategischen Feld ging es ihm um die aktive Vermittlung der Erkenntnis, dass die Achtung und Aufgeschlossenheit für andere Kulturen und Lebensweisen sowie Interkulturalität innerhalb der Hochschule und in ihrem regionalen Umfeld eine Bereicherung des eigenen Lebens darstellen.

Ziel war es, möglichst alle Studierenden und Mitarbeiter für einen aktiven Beitrag an der qualitativen Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Internationalisierungsprozesse im Hochschulalltag zu gewinnen. Wichtige Aspekte waren dabei die Verbesserung der Fremdsprachenkompetenz, der Ausbau der Kontakte zu ausländischen Partneruniversitäten, der Studierenden- und Dozentenaustausch, der Export von innovativen Studiengängen und die grenzüberschreitende Forschungskooperation.

VeröffentlichungenBereich öffnenBereich schließen

1. Hochschullehrbuch: Körth, H.; Dück, W.; Kluge, P.-D.; Runge, W.; Ungvári, L.; Tiedt R.-P.: Wirtschaftsmathematik, (Hochschullehrbuch, Kapitel „Mathematische Statistik), Verlag Die Wirtschaft, 1993.

2. Studienbriefe für das Fernstudium auf den Gebieten „Beschaffungs- und Produktionswirtschaft“ und „Produktionsmanagement“
(vgl. www.aww-brandenburg.de/special/Netz-Themenkatalog-2009.pdf,S. 44 und 53)
Die Studienbriefe aus den Jahren 2000 bis 2005 werden an den Mitgliedshochschulen des Hochschulverbunds Distance Learning (HDL) eingesetzt.

3. Vorträge unter anderem zu den Themen:

  • „Logistik, Telematik und Globalisierung“, zum Beispiel Zittau (2007)
  • „Technology and Know-how Transfer in European Perspective: Zittau (2007
  • Potentials and Possibilities with EU Accession of South- Eastern European Countries“, zum Beispiel Belgrad (2006), Budapest (2012), Abu Dhabi (2013)
  • „Angewandte Forschung und Technologietransfer – ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal deutscher Fachhochschulen“, zum Beispiel: Budapest (2009), St. Petersburg (2010), Almaty (2010), Siofok (2013)
  • „Modernes Management von Hochschulen und Bildungseinrichtungen“, zum Beispiel: St. Petersburg (2009), Budapest (2010), Zielona Góra (2011), Budapest (2013), Ekaterinburg (2014)
  • „Integrated Education“ Module based on REC „Transport Logistics“, Ekaterinburg (2014), Innotrans
  • „Modernes Bildungsmanagement“,  Vortrag in Tbilisi, 2015
  • "Management des Technologietransfers", Vortrag in Budapest, 2015
  • „Duale Ausbildung“, Vortrag in Schanghai, 2016
  • „Duale Ausbildung“, Vortrag, Unternehmerverband der Republik Ungarn, Cegléd, Ungarn, 2016
  • „Möglichkeiten für Leistungsanreizsysteme im Rahmen der W-Besoldung in der Bundesrepublik Deutschland“ Vortrag, Budapest, 2016

Gesellschaftliches EngagementBereich öffnenBereich schließen

  • Präsident der Dennis Gabor Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Zusammenarbeit e.V., einer deutsch-ungarischen Vereinigung mit Sitz in Berlin, die sich die Zusammenführung und Bildung eines fachübergreifenden Netzwerks von hochqualifizierten ungarischen, deutschen und internationalen Akademikerinnen und Akademikern zum Ziel gesetzt hat.
  • Vorsitzender des Verwaltungsrates der Fonds der Deutsch-Kasachischen Universität zu Almati, einer internationalen Universität in der zentralasiatischen Region, die ihre Studiengänge in enger Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen auf der Grundlage der Prinzipien des Bologna-Prozesses gestaltet.

AuszeichnungenBereich öffnenBereich schließen

  • Ehrendoktorwürden und Ehrenprofessuren (Ungarn, Russland, Kasachstan, Slowakei)
  • 2013: Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn
  • 2015: Ehrenbürger der Hochschulstadt Wildau