Es gibt kein „One size fits all“: der Tag der Lehre vom 30. Juni im Rückblick
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Es gibt kein „One size fits all“: der Tag der Lehre vom 30. Juni im Rückblick
  • 08.07.2021
  • Fachbereiche, Für Studierende, VP Studium und Lehre
  • Studium und Lehre , Aktuelle Entwicklung , Digitalisierung , Professionalisierung
  • Sebastian Stoye

Der seit 2014 jährlich stattfindende „Tag der Lehre“ beschäftigte sich am 30. Juni unter der Überschrift „Digitale Lehre - Quo vadis?“ mit diesen zwei Kernthemen: Vorstellung und Diskussion des neuen Leitbilds Lernen und Lehren der TH Wildau sowie der ergebnisoffenen Debatte zur Rolle der Digitalisierung in der Lehre im aktuellen und zukünftigen Hochschulalltag. Auch wenn die Pandemie alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt hat, waren sich doch alle einig, dass es gilt, diese Zeit auch als Chance für mehr Methodenvielfalt zu begreifen und die strikte Trennung von Online- und Präsenzlehre zu überdenken.

 

Rund 50 Teilnehmende, darunter Lehrende und Mitarbeitende der Verwaltung sowie Studierende, brachten sich in dem etwa dreistündigen Workshop ein.

Nach der Begrüßung durch Prof. Jörg Reiff-Stephan, Vizepräsident Studium und Lehre, wurde das neue Leitbild Lernen und Lehren in der Keynote vorgestellt. Die Redaktionsgruppe des Leitbilds bekam viel positives Feedback. Kritische Nachfragen zu einzelnen Schwerpunkten und der Reihenfolge einzelner Leitsätze sind ein wertvoller Beitrag für die abschließende Überarbeitung.

Impulsvorträge und Sessions

Es folgten vier Impulsvorträge, die in eine thematisch offene Diskussion in zwei parallel geführten Sessions mündeten.

  • Session 1: Konzepte und Formate des Digitalen Lehrens und Prüfens 
  • Session 2: Hochschulalltag nach Corona: Wie soll und kann das „neue Normal“ aussehen?
Tag der Lehre
© TH Wildau

Ergebnisse und Überlegungen

Grundsätzlich waren sich alle Beteiligten einig, dass die Fragen in diesem Umfeld differenzierte und zum Teil auch individuelle Antworten erfordern. Dr. Gregory Bond, Leiter des Sprachenzentrums, etwa bat darum, im Zuge der Überlegungen auch altmodische Prüfungsformen auf ihre Sinnhaftigkeit hin zu überprüfen: „Heutzutage müssen wir wissen, wie man Informationen findet und Aufgaben löst, und wie man Quellen und Hilfsmittel bewertet und verwendet. Anstelle des traditionellen Konzepts der Klausur ohne Hilfsmittel können wir viele Prüfungsformate verwenden, die diesem Umstand Rechnung tragen.“ Prof. Rainer Stollhoff, Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht, erinnerte daran, dass der Bologna-Prozess zu einer Flut von Prüfungen und Leistungsabfragen geführt habe. „Wichtig wäre jedoch, bessere Prüfungen statt zu vielezu haben.“ Prof. Heike Pospisil, Dekanin des Fachbereichs Ingenieur- und Naturwissenschaften, verwies auch auf die Zeit, bevor Studierende an die Hochschulen kämen: „In dem Zusammenhang ist wichtig, dass auch bereits in den Schulen ein Umdenken stattfindet.“

Zusammenfassend

Weder für Lehrende noch Studierende gibt es ein „One size fits all“. Es bringe nichts, in tradierten Mustern „online“ und „Präsenz“ getrennt oder als „Entweder-Oder“ zu denken. Auch Online-Lehre kann eine soziale Arbeit ermöglichen, Methodenvielfalt müsse sich nicht um einzelne Lehrende vereinen, sondern könne auch vom Kollegium als Ganzes gespiegelt werden.

„Fragen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit, der Umgang mit neuen und alten Lehr- und Prüfungsformaten, das ‚neue Normal‘ des Hochschulalltags zwischen online, hybrid und Präsenz, innovative Bildungskonzepte – diese Themen sind natürlich nicht nur für den Tag der Lehre relevant, sondern es handelt sich um zentrale Schwerpunkte von Studium und Lehre an der TH Wildau“, fasst Prof. Jörg Reiff-Stephan zusammen, und erinnert in dem Zusammenhang noch einmal an die Möglichkeiten, diese und andere Themen der TH Wildau aktiv mitzugestalten. „Damit der gemeinsame Austausch auch in neue strategische Überlegungen und praktische Umsetzungen mündet, möchte ich jeden ermutigen, sich in der Strategiekommission einzubringen. Hier bietet sich eine einmalige Gelegenheit, die TH Wildau der Zukunft mitzugestalten, egal ob man dabei das Jahr 2030, 2040 oder 2050 im Auge hat.“

Weitere Informationen

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	Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan

Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan

Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften

Tel.: +49 3375 508 418
Mail: joerg.reiff-stephan@th-wildau.de
Haus 15, Raum 2.16

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http://www.th-wildau.de/autec/
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http://www.th-wildau.de/forschung-transfer/ic3/

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