Prof. Fred Lisdat zum Präsidenten der „Bioelectrochemical Society“ gewählt
IK

#THinsights

Interne News der TH Wildau

Zurück zu #THinsights
  1. Sie sind hier:
  2. Hochschule
  3. Organisation und Struktur
  4. Zentrale Einrichtungen
  5. Zentrum für Hochschulkommunikation
  6. Interne Kommunikation
  7. THinsights
  8. Prof. Fred Lisdat zum Präsidenten der „Bioelectrochemical Society“ gewählt
Prof. Fred Lisdat zum Präsidenten der „Bioelectrochemical Society“ gewählt
  • 17.02.2022
  • Ingenieur- und Naturwissenschaften
  • Mensch im Mittelpunkt , Vereinigung von Lehre, Forschung und Transfer , Wissenswertes
  • Sebastian Stoye

Der Inhaber der Professur für Biosystemtechnik und Leiter der AG Biosystemtechnik an der TH Wildau, Prof. Fred Lisdat, wurde im Januar 2022 zum Präsidenten der Bioelectrochemical Society (BES) gewählt. Er hat das Ehrenamt vorerst für zwei Jahre inne.

 

Die AG (Arbeitsgruppe) Biosystemtechnik an der Technischen Hochschule (TH Wildau) hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Bereich der Bioelektrochemie einen Namen gemacht und sich sehr aktiv mit Beiträgen, bspw. Vorträgen oder Postern, an den Fachkonferenzen dieser und anderer Gesellschaften beteiligt. Zudem wurden viele Aufgaben im Rahmen der Vorbereitung und Organisation von Tagungen übernommen.

„Die neue Position möchte ich auch dafür nutzen, sinnvolle Verbindungen zu anderen Aktivitäten der AG Biosystemtechnik herzustellen. Insbesondere trifft dies auf die Symposienserie ‚European Biosensor Symposia (EBS)‘ zu. Diese ist aus den Deutschen Biosensorsymposien hervorgegangen und wird nicht nur regelmäßig von der AG mit Beiträgen besucht, sondern auch mitorganisiert“, sagt Prof. Lisdat.

Eine Besonderheit ist hierbei auch, dass Masterstudierende der TH Wildau bereits während ihres Studiums der Biosystemtechnik/Bioinformatik Einblicke in das Tagungsgeschehen bekommen können. 2021 wurde das 3. EBS an der TH Wildau als Online-Veranstaltung durchgeführt.

Der Präsident der Bioelectrochemical Society fungiert nicht einfach nur als Repräsentant der Gesellschaft, sondern er beeinflusst maßgeblich die Entwicklungsrichtung in diesem Fachgebiet. Insofern ist die Wahl in eine solche Position auch ein Vertrauensbeweis.

 

„Für die nächsten Jahre stehen einige Herausforderungen auf der Tagesordnung“, so Prof. Lisdat. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaftskommunikation müssen schrittweise überwunden und international neue Formate der Gesellschaftstreffen erprobt werden. Zudem werden wir uns den Jungwissenschaftlern stärker zuwenden, die nach ihrer Promotion einen unabhängigen Weg einschlagen.“

Neben der inhaltlichen Arbeit in der Gesellschaft und für das entsprechende Fach geht durch die Funktion auch eine höhere Sichtbarkeit der TH Wildau einher. „In dem Zusammenhang möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen der Hochschule für die fortwährende Unterstützung auf verschiedenen Ebenen danken. Ohne sie wäre dieser Erfolg, den ich insbesondere als Wertschätzung unserer gemeinsamen Arbeitsgruppe sehe, nicht möglich“, ergänzt Prof. Lisdat.

 

Über die Bioelectrochemical SocietyBereich öffnenBereich schließen

Die Bioelectrochemical Society (BES) ist eine internationale Wissenschaftsorganisation. Sie wurde als interdisziplinäre Gesellschaft 1979 in Frankreich gegründet.

Inhaltlich wird hier ein großer Bogen von Sensoren, Biobrennstoffzellen, Enzyme, Nukleinsäuren, Elektroporation bis hin zu Mikroorganismen, Biokorrosion und Bioelektrosynthese gespannt. Wesentliche Aspekte der Arbeit der Gesellschaft sind die Kommunikation unter den verschiedenen Wissenschaftler/-innen und den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Über die AG BiosystemtechnikBereich öffnenBereich schließen

Die AG Biosystemtechnik beschäftigt sich mit verschiedenen bioanalytischen Nachweissystemen, der Entwicklung von Biosensoren oder Point-of-Care-Tests sowie unterschiedlichen biohybriden Systemen, die zum Beispiel für die Energiewandlung Bedeutung haben (Biobrennstoffzellen sowie artifizielle Photosynthese).

Hierbei wird nicht nur mit Firmen zusammengearbeitet, sondern auch mit verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsgruppen. Als Förderinstitutionen tritt deshalb neben dem BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) und dem BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) auch die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) auf.

Fachlicher Ansprechpartner

Prof. Dr.rer.nat.habil. Fred Lisdat

Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften

Tel.: +49 3375 508 456
Mail: fred.lisdat@th-wildau.de
Haus 15, Raum 226

Zum Profil

Redaktioneller Ansprechpartner


	Sebastian Stoye

Sebastian Stoye

Hochschulmarketing

Tel.: +49 3375 508 340
Mail: sebastian.stoye@th-wildau.de
Web: https://www.th-wildau.de/interne-kommunikation/
Haus 13, Raum 219

Zum Profil


Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

* Diese Felder sind erforderlich