Nachhaltigkeit an der TH Wildau
Blick auf das Studierendenwohnheim und Haus 16
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Nachhaltigkeit an der TH Wildau

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Nachhaltigkeit an der TH Wildau

Seit Anfang 2020 ist die TH Wildau in der Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen mit den Bereichen Governance, Lehre, Forschung und Transfer vertreten (siehe rechte Spalte).
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit Beginn der gleichnamigen UN-Dekade (2005-2014) ein zentrales Handlungsfeld in der Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands.

NEWS

SAVE THE DATE: Symposium zu Nachhaltigkeit am Montag, den 25. OktoberBereich öffnenBereich schließen

Am Montag, den 25. Oktober findet von 10:00 - 14:30 Uhr das erste Symposium zu Nachhaltigkeit an der TH Wildau statt.

Nach einer Keynote und Impulsvorträgen von externen Experten, stellen Lehrende und Mitarbeitende der TH Wildau Beispiele aus den Bereichen Governance/Betrieb, Lehre, Forschung und Transfer vor.

Ausgerichtet wird das Symposium zu Nachhaltigkeit von der Arbeitsgruppe Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und der Arbeitsgruppe des Senats zu Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (NUK).

Start-up PFABO GmbH setzt auf eine nachhaltige ZukunftBereich öffnenBereich schließen

Im Mai 2020 erhielten die Geschwister Juliane und Adrian Spieker für ihre innovative Idee eines digitalisierten Mehrwegsystems für die Frischtheke im Einzelhandel den Zuwendungsbescheid für ein EXIST-Gründerstipendium - der offizielle Startschuss für die PFABO GmbH. Unter anderem mit Unterstützung des Startup Centers der TH Wildau ging es Schritt für Schritt voran. Im März erhielt das junge Unternehmen bereits den Red Dot Award im Bereich Packaging Design. In unserer Reihe „Fünf Fragen an …“ wollen wir wissen, was die nächsten Ziele sind.

Mehr dazu:

www.th-wildau.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/news/exist-stipendiaten-an-der-th-wildau-setzen-mit-start-up-pfabo-gmbh-auf-eine-nachhaltige-zukunft-1/

 

Workshop am 10.06.: "Integration von Nachhaltigkeit in Curricula"Bereich öffnenBereich schließen

Die Veranstaltung wird von der Brandenburgischen AG zur Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) angeboten. Es geht um die Integration von Nachhaltigkeit in Modulbeschreibungen und Curricula.

 

[LINK:]  Zukunftsfähige Curricula gestalten. Nachhaltigkeit, Internationalisierung, Durchlässigkeit Brandenburger Studiengänge

 

Donnerstag, 10.06.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

Zugang BigBlueButton: https://bbb.hnee.de/b/jen-jtp-eln-qhv  |   Zugangscode: 980274

Als Browser wird Google Chrome empfohlen. Testen Sie den Zugang gern im Voraus.

Anmeldung / Kontakt: Julian Reimann, Julian.Reimann(at)hnee.de

 

Wie können Studiengänge mit Blick auf Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung und auf Mobilitätsförderung (mit dem In- und Ausland) kompetenzorientiert und anerkennungsfreundlich (weiter-)entwickelt werden?

Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, Impulse zur Gestaltung zukunftsfähiger hochschulischer Curricula inkl. entsprechender Modulbeschreibungen zu geben und weitergehende Bedarfe zu identifizieren.  

Wir freuen uns besonders auf die Beiträge unseren Referent*innen:

  • Nachhaltigkeit in der Studiengangkonzeption und –weiterentwicklung (Prof. Dr. Matthias Barth, Leuphana Universität Lüneburg und künftiger Präsident der HNEE)
  • Anerkennungsfreundliche Modulbeschreibungen sowie mobilitätsfördernde Curricula (Michaela Fuhrmann, Geschäftsführerin des Zentrums für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium, Universität Potsdam)

Zielgruppe:

Das Angebot wendet sich an alle Beschäftigten Brandenburger Hochschulen, die mit der Gestaltung von Studiengängen, der Erstellung von Modulbeschreibungen und Studien- und Prüfungsordnungen befasst sind.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://nachhaltigkeit-an-brandenburger-hochschulen.de/wp-content/uploads/2021/05/Zukunftsfaehige-Curricula-gestalten_Programm-10.06.2021-1-1.pdf

 

Woche der Umwelt 2021 ab 10.06.Bereich öffnenBereich schließen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) laden herzlich ein zur digitalen Woche der Umwelt. Unter dem Motto „So geht Zukunft!“ erwarten Sie am 10. und 11. Juni 2021 spannende Diskussionen und ein attraktives Fachprogramm zu wichtigen Zukunftsfragen. Ausstellende aus Wirtschaft und Technik, Forschung und Wissenschaft und aus der Zivilgesellschaft präsentieren online ihre innovativen Lösungen für die Zukunft.

Mehr Informationen zur Woche der Umwelt und zum Fachforum:

https://www.woche-der-umwelt.de/start

https://www.woche-der-umwelt.de/programmKonkret/296

Unser Beitrag: „Ressourceneffizienz durch Schließen von Kunststoff-Kreisläufen“Bereich öffnenBereich schließen

Woche der Umwelt – TH Wildau beteiligt sich mit Vortrag zum Thema Plastikrecycling beim Fachforum
„Ressourceneffizienz durch Schließen von Kunststoff-Kreisläufen“

Die „Woche der Umwelt“ steht dieses Jahr unter dem Motto „So geht Zukunft“. Dazu laden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein. Am 10. und 11. Juni 2021 ist ein umfangreiches virtuelles Programm geplant. In diesem Rahmen präsentiert sich die Technische Hochschule Wildau am 10. Juni mit ihrem in 2020 gestarteten ZIM-Projekt „RecoRD“ zum Thema Plastikrecycling im Fachforum „Ressourceneffizienz durch Schließen von Kunststoff-Kreisläufen“.

Die diesjährige „Woche der Umwelt“ präsentiert sich am 10. und 11. Juni 2021 mit einem umfangreichen virtuellen Programm. Die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) initiierte digitale Woche steht unter dem Motto „So geht Zukunft“.

Im Rahmen der Woche der Umwelt stellt die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) ihr in 2020 zusammen mit der Firma LLA Instruments GmbH aus Berlin gestartetes Projekt „Entwicklung eines Recycling-Systems auf Basis optischer Raman-spektroskopischer Detektion zur Erkennung und Sortierung von schwarzen Kunststoffen zur Anwendung auf Fließbändern von Sortieranlagen“ (RecoRD) vor. Es wird innerhalb des Themenschwerpunkts Plastikrecycling im Fachforum „Ressourceneffizienz durch Schließen von Kunststoff-Kreisläufen“ präsentiert. Ausrichter ist das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE). Im Fachforum am 10. Juni (16:15-17:15 Uhr) stellen VDI ZRE, DBU und verschiedene Unternehmen Best-Practice-Beispiele zum Thema Kunststoff und Recycling vor. Der Beitrag der TH Wildau trägt den Titel „Raman-Spektroskopie zur optischen Erkennung und Sortierung schwarzer Kunststoffe mittels maschinellen Lernens“. Im Anschluss werden mit den Referent/-innen des Forums die Chancen und Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette diskutiert.

Hintergrund zum Projekt RecoRD

Schwerpunkt des Vorhabens ist die Entwicklung eines optischen Verfahrens zur Sortierung von Plastiken, die eine Methode zur zweifelsfreien Identifizierung der Materialien voraussetzt. Hierfür gibt es bereits Ansätze mithilfe optischer Verfahren. Diese sind jedoch bisher nicht universell einsetzbar.

Dr. Joachim Bauer, TH Wildau: „Besonders für schwarze Kunststoffe gibt es bisher kein wirklich befriedigendes optisches Verfahren zur Erkennung. Hier setzt unser Projekt mit der Berliner Firma LLA GmbH an. Wir wollen zusammen mit unserem Projektpartner ein System entwickeln, welches gerade besonders auch für schwarze Kunststoffe funktioniert.“

Dazu arbeiten an dem Projekt die Arbeitsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien und die Gruppe Telematik der TH Wildau zusammen. Erstere entwickelt das laserbasierte optische System und die Spektrenanalyse. Das Team der Telematik entwickelt eine Datenbank unterstützte KI-Software für gelernte Ähnlichkeitsmaße und Korrelationsanalysen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Für die Zukunft wollen die Forscher/-innen das Thema Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft weiter ausbauen. Dr. Friedhelm Heinrich, TH Wildau: „Wir wollen hier zukünftig etwas breiter ansetzen und weitere Materialien und Rohstoffe miteinschließen. Auch das Thema Energieffizienz wird eine Rolle spielen, zu dem es bereits das ZIM-Projekt ‚Graphen-OptiMAT‘ der Arbeitsgruppe mit der Cottbusser Firma STG Combustion Control GmbH & Co KG gibt. Ziel ist es, ein bundesweites ZIM-Netzwerk aufzubauen, in dem Partnerunternehmen und -institutionen Kompetenzen zu Recyclingprozessen und photonikbasierter Umwelt- und Energieeffizienzanalytik bündeln, gemeinsame Strategien entwickeln und Projekte generieren." Sogar einen Namen gibt es bereits für das Netzwerk: „ECOPhotonics - Rückgewinnung von Rohstoffen für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz mittels intelligenter photonischer Verfahren“. Die dazugehörige Webseite www.ecophotonics.com befindet sich im Aufbau.

Mehr Informationen zur Woche der Umwelt und zum Fachforum:

https://www.woche-der-umwelt.de/start

https://www.woche-der-umwelt.de/programmKonkret/296

Mehr Informationen zum Projekt RecoRD der TH Wildau:

Das ZIM-Projekt „RecoRD- Entwicklung eines Recycling-Systems auf Basis optischer Raman-spektroskopischer Detektion zur Erkennung und Sortierung von schwarzen Kunststoffen zur Anwendung auf Fließbändern von Sortieranlagen“ Wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (FKZ: ZF4012248DF9, Laufzeit: 1. August 2020 bis 31. Juli 2022).

 

Fachliche Ansprechperson:

Christoph Zesch
AG Photonik, Laser- und Plasmatechnologien
TH Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau
Tel. +49 (0)3375 508 596
E-Mail: christoph.zesch(at)th-wildau.de

Ringvorlesung zu Global WarmingBereich öffnenBereich schließen

Wenn die Erde überkocht

VDI Berlin-Brandenburg unterstützt internationale Ringvorlesung

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat erst am 20. Mai seinen 30. bundesweiten Ingenieurtag zum Thema „1,5 Grad – Gemeinsam für das Klimaziel“ absolviert. 1,5 Grad Erderwärmung gelten als eine Temperaturschwelle, bei der Prozesse ausgelöst werden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Erde bereits in den nächsten 15 Jahren um 1,5 Grad, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter, erwärmen wird - deutlich früher als im Pariser Klimaabkommen 2015 avisiert.

Daher stellt sich die Frage, was eine beschleunigte globale Erwärmung für uns in den nächsten zehn Jahren bedeutet, welche Veränderungen eintreten und wie wir damit umgehen.

Konsequenzen, Risiken, Adaption: Ringvorlesung zu Global Warming

Um das Bewusstsein für die bevorstehenden Herausforderungen zu schärfen, entwickelten die Beuth Hochschule für Technik Berlin und der Universität Klaipėda (Litauen) eine offene Online-Vorlesungsreihe: „1.5 C global warming by 2030? Consequences – risk reduction - adaption“. In Zusammenarbeit mit dem VDI und der European University for Smart Urban Coastal Sustainability (EU-CONEXUS) werden hochrangige Expert*innen die verschiedenen Aspekte des beschleunigten Klimawandels beleuchten.

Organisiert wird die Reihe von Dr. Rainer Schneider, Professor für Physikalische Technik und Dekan am Fachbereich II, sowie Dr. Ingeborg Beckers, Professorin für Medizinphysik und Laborleiterin Optik und Lasertechnik, Fachbereich II, an der Beuth Hochschule. Koorganisiert wird die Serie an der Klaipėda University von Prof. Dr. Volker Wittpahl und Prof. Dr. Rima Mickevičienė, Dekanin der Faculty of Marine Engineering and Natural Sciences, sie vertritt auch den Hochschulverband EU CONEXUS. Am 13. Juli ist zudem Prof. Dr. Silke Köhler, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Beuth Hochschule beteiligt.

Die kostenlose und offene Ringvorlesung soll Ingenieur*innen, Forschenden und Studierenden dabei helfen, ein grundlegendes Verständnis der aktuellen Klimawandelsituation zu erlangen, um mögliche Forschungs- und Entwicklungsansätze für unser Leben in einer sich erwärmenden Welt zu verfolgen. Die Serie aus insgesamt fünf Vorlesungen startete am 25. Mai 2021 und wird bis zum 13. Juli fortgesetzt.

Der Vorsitzende des VDI-Landesverbands Berlin und Brandenburg, Prof. Hermann Mohnkopf, begründete die Unterstützung des Projektes durch seine Organisation:

„Die organisierten Ingenieure der Region fühlen sich dem Ziel verpflichtet, mit Ihrem technischen und naturwissenschaftlichen Wissen in der Gesellschaft aufzuklären und durch ihre Innovationen in der Forschung, Lehre, Entwicklung und in der Wirtschaft zum Erreichen des Klimaziels beizutragen.“


Programm der Ringvorlesung:

25. Mai 2021, 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einführung: Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Gesellschaft, VDI

Thema: „Accelerated global warming“

Referent: Prof. Dr. Volker Wittpahl, Leiter des Instituts für Innovation und Technik, Berlin

 

1. Juni 2021, 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einführung: Giedrius Jokubauskis, Erster Sekretär der Litauischen Botschaft in Berlin

Thema: „Six Degrees of Climate Emergency“

Referent: Mark Lynas, Autor „Our final Warning: Six Degrees of Climate Emergency”, UK

 

15. Juni 2021, 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einführung: Prof. Artūras Razbadauskas, Klaipeda Universität, Litauen

Thema: „Tipping Points and Consequences for Europe“

Referent: Andreas Walter, Zentrales Klimabüro, Deutscher Wetterdienst, Offenbach

 

29. Juni 2021, 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einführung: Prof. Hermann Mohnkopf, VDI Berlin Brandenburg

Thema: „Global Weather Attribution“

Referentin: Karin van der Wiel, Forscherin am Royal Netherlands Meteorological Institute (KNMI), Niederlande

 

13. Juli 2021, 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Silke Köhler, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Beuth Hochschule

Thema: „EU Strategy on Adaptation to Climate Change“

Referentin: Elena Visnar Malinovska, Referatsleiterin DG Climate Action, Europäische Kommission, Brüssel, Belgien

 

Die Vorlesungen erfolgen ausschließlich in englischer Sprache. Sie können unter folgendem Link verfolgt werden. player.bht-media.de/index.html

Anschließend können sich die Teilnehmer aktiv in die Diskussion einbringen.

 

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Kontakt:

Michael Diehl
VDI Berlin-Brandenburg

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. +49 30 34703189, Mobil: +49 172 391 3461

E-Mail: diehl@vdi-bb.de

2nd German-West African Conference on SustainableBereich öffnenBereich schließen

Decentralized systems as a key factor in clean energy production for locations with limited infrastructure

Renewable energy systems have become indispensable for dealing with the worlds current climatic situation by reducing green house emissions and fossil fuel consumption, yet they also provide great alternatives for energy production in remote regions of the world. Every day newer and smarter solutions are being developed enabling for new technologies to arise. By addressing these trough research and education, new solutions can be expected for the current and future energy concerns. The SusRES Conference encourages the scientific and pedagogic knowledge exchange by providing a platform in which a proactive and environmentally concerned audience can share its ideas.

MORE: en.th-wildau.de/research-transfer/events-rd/susres-2021/
DE: www.th-wildau.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/news/regenerative-energie-fuer-die-subsahara-region-westafrikas-zweite-erfolgreiche-konferenz-zur-nachhal/

food4future: Smart Nutrition & Tragbare Sensoren und DigitalisierungBereich öffnenBereich schließen

Im Rahmen des Agrarforschungsprojekts "food4future" bearbeitet die Forschungsgruppe Telematik das Teilprojekt "Smart Nutrition & tragbare Sensoren und Digitalisierung II".

Darin wird basierend auf Sensordaten aus einer Probandenstudie, die zusammen mit dem Projektpartner DIfE durchgeführt wird, eine Healthcare App zur Ernährungsberatung entwickelt. Für die Datenerfassung wird eine IoT (Internet of things) Infrastruktur aufgebaut. Die Datenauswertung erfolgt mit Methoden der KI (Künstliche Intelligenz) und wird in eine App für mobile Endgeräte integriert, die dem/der Nutzer/in abhängig von seiner/ihrer Konstitution Tipps zu optimierten Nahrungsauswahl, -zeitpunkt und -menge gibt.

Weiterführende Informationen zu unserer Arbeit und dem Projekt food4future allgemein finden Sie auf der Projektwebsite unter food4future.de

Nachhaltige Kommunalentwicklung – Kooperationsvetrag TH Wildau und Baruth/MarkBereich öffnenBereich schließen

Am 21. September 2020 besuchte eine Delegation der Technischen Hochschule Wildau die Stadt Baruth. Hintergrund des Treffens war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zum Thema Nachhaltigkeit. Baruth/Mark und die TH Wildau wollen zukünftig Synergieeffekte nutzen, beim Technologietransfer und dem Bildungsbereich enger zusammenarbeiten sowie Verwaltungsprozesse in der Stadt nachhaltig gestalten.

Mehr Informationen zum Kooperationsvereinbarung

Bestandsaufnahme zur Nachhaltigkeit an der TH Wildau

Von der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der TH Wildau:
Prof. Marcus Frohme
/Lars Radke (Forschung), Susanne Lutz (Lehre), Ole Peters (Governance) und Annette Vossel/Anne Hirsch (Transfer)
Stand: Oktober 2020

Die Technische Hochschule Wildau hat das Thema Nachhaltigkeit seit längerer Zeit in ihrem Leitbild verankert. In der überarbeiteten Version von 2019 wurde übergreifend formuliert, dass wir anwendungs- und zukunftsorientiert lehren und forschen und unser Angebot an aktuellen Entwicklungen ausrichten. Wichtig ist die Idee der Vernetzung von Lehr-, Forschungs- und Transferaktivitäten. Hierbei ist explizit die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Einbeziehung von Belangen der Nachhaltigkeit in unsere Tätigkeiten genannt.

Der Senat der TH Wildau hat Ende 2019 eine Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (NUK) gegründet. Ihre strategische Aufgabe ist die Analyse der Situation und die Empfehlung von Handlungsanleitungen.

Als Teil des Projektes "Bildung für nachhaltige Entwicklung an Brandenburger Hochschulen" engagiert sich die TH Wildau in der Arbeitsgruppe BNE. Ziel dabei ist, die Entwicklung von Vision und Zielen zur landesweiten Verankerung von BNE bis 2023, unter Berücksichtigung hochschulübergreifender und –spezifischer Maßnahmen, voranzutreiben.

Als Grundlage für das weitere Vorgehen an der TH Wildau wurde eine Bestandsaufnahme durch eine hochschulweite Umfrage durchgeführt. Abgeschlossene und laufende Maßnahmen - die sich in das weite Feld der Nachhaltigkeit eingruppieren lassen haben wir nach folgender Gliederung aufgenommen:

1. Governance/Betrieb

2. Lehre

3. Forschung

4. Transfer

1. Governance / BetriebBereich öffnenBereich schließen

 

1.1 Hochschulgebäude / bauliche Maßnahmen

  • energiesparende Beleuchtung, Bewegungsmelder in den Gängen und WC, Hinweisschilder, wasserlose Urinale, abschaltbare unabhängige Stromkreisläufe, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen und Erdspeicher (Haus16), solarthermische Anlagen für Warmwasserbereitung an den neuen Studentenwohnheimen, Installation von Photovoltaikanlagen (Haus 15; Haus 100),
  • Mülltrennung; Müllvermeidung, z.B. Stoffhandtücher auf den Toiletten; Sensibilisierung für dieses Thema, z.B. vermittelt International Office den international Studierenden die Mülltrennung in Deutschland
  • Umweltmonitoring mit photonischen Sensoren

1.2 Außenanlagen

  • viele Grünflächen, Regenwasserversickerung vor Ort, automatische Beregnung der Grünflächen

1.3 Mobilität

  • Förderung der Auto-Alternativen durch fahrradfreundliche Infrastruktur, Firmen-/Semesterticket, Förderung von Fahrgemeinschaften
  • Betreiben eines GreenLab: ein energetisch sparsames Büro
  • Nutzen von Solar in verschiedenster Weise, z.B. Solaranhänger in der WMW-Truckflotte oder Solarboot-Team

1.4 Mensa

  • Umweltfreundliche Maßnahmen in der Mensa/Cafeteria, z.B. finanzieller Vorteil bei Mehrwegbecher, im HaSi Papierverpackungen anstatt Plastik, Aushändigen eines Deckels/Löffels nur bei Bedarf, gesundes Essen(auch vegetarisch und vegan)

1.5 Verwaltung/Prozesse

  • Umstellung der Verwaltungsprozesse auf digitale Lösungen
  • Gründung der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (NUK) im Jahr 2019

  • Partizipative Entwicklung eines Leitbilds Lehre (2020)

  • Zusammenfassung der Steuerorgane zum Umweltmanagement im Bereich „Bauangelegenheiten, Technische Haus- und Betriebsverwaltung“
  • Umweltbezogene Arbeits-und Forschungsgruppen (z.B. sO2lutions)
  • Erstellung des Umweltberichts 2015

2. LehreBereich öffnenBereich schließen

 

2.1 Lehrinhalte

Eine von sieben Stiftungsprofessuren zum Thema Radverkehr ist an der TH Wildau im Studiengang Verkehrssystemtechnik angesiedelt. Damit möchte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Interessen von Radfahrerinnen und Radfahrern künftig noch stärker berücksichtigen.

Weitere Lehrinhalte zu BNE finden sich in folgenden Modulen/Projekten/Studiengängen:

  • „Kooperationsmanagement“ in BWL und WI
  • „Gebäudetelematik I“ mit dem Schwerpunktthema „Energieeffizienz im Gebäude“
  • „Basics of Management“ in EM
  • „Einführung in die Politik- und Verwaltungswissenschaften“ in ÖVBB
  • „Antriebstechnik“
  • Verschiedene Projekte in Automatisierte Energiesysteme
  • „Physikalische Technologien/Energiesysteme“
  • Regenerative Energiesysteme in Studiengängen: B. Physikalische Technologien/Energiesysteme, M. Maschinenbau, M. Automatisierte Energiesysteme
  • „European Economic Policies“
  • „Photonik“
  • „Nachhaltigkeit in der Logistik“
     

2.2 Zusammenarbeit und Teilhabe (Partizipation)

An der Entwicklung eines Leitbilds zur Lehre konnte neben den üblichen Stakeholdern auch die gesamte Studierendenschaft teilhaben. In einem eigens zu diesem Zweck realisierten Tags der Lehre NUR für Studierende konnte in Zusammenarbeit mit dem StudierendenRat deren Meinung eingeholt werden, welche in die weitere Entwicklung des Leitbilds Lehre mit einfließt.

2.3 Transformative Lehr-Lern-Umgebungen

Die für die Bildung Nachhaltiger Entwicklung (BNE) erforderliche Transformation von Lehr-Lern-Umgebungen wird beispielsweise durch inter- und transdisziplinäre Formate unterstützt.

2.4 Entwicklung eines Moduls zur Interdisziplinären Projekt-Arbeit (IPA)

Die aktuell laufenden Reformprojekte beider Fachbereiche bieten die einmalige Chance, interdisziplinäre Studiengang-übergreifende Konzepte gemeinsam zu denken und in die neuen Curricula zu integrieren. Weiterhin steht mit der digitalen Lernfabrik "Wildauer Maschinen Werke" (WMW) eine bisher Bottom-Up umgesetzte interdisziplinäre Plattform mit anwendungsnahen Beispielen zur Verfügung.

Kernpunkt ist ein Interdisziplinäres Modul, das überfachliche Aspekte wie Technikfolgenabschätzung, Ethik in der Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Meeting-Kultur/-Techniken beinhaltet.

2.5 Lebenslanges Lernen

Das Thema „Lebenslanges Lernen“ erfährt u.a. Unterstützung durch regelmäßige Veranstaltungen der Formate Kinderuni und Seniorenseminar (siehe auch Transfer).

2.6 Weitere Angebote an Studierende, die ihre Befähigung zum/zur „change agent“ unterstützen

3. ForschungBereich öffnenBereich schließen

Nachhaltigkeit in der Forschung wird sehr stark extrinsisch getriggert, denn Forschungsprogramme adressieren häufig Konsistenz-Strategien. In Forschungsanträgen muss oft auch auf Nachhaltigkeit eingegangen werden, was meist bedeutet, dass die Effizienz (eines Gerätes, eines Prozesses etc.) adressiert wird.

Entsprechend bringen sich die Forschenden an der TH Wildau fallweise in Forschungsprogrammen im Bereich Energie ein. Herausragend in Bezug auf Konsistenz-Strategien ist die Abteilung Regenerative Energietechnik, die ein breites Spektrum von der nachhaltigen Energieerzeugung über die Speicherung/Steuerung bis zu Verbrauchern (bspw. Lichtquellen) beforscht. In der Bioprozesstechnik wird dies um die Algenbiotechnologie ergänzt, welche Algen als Energie- und Lieferanten von wertvollen Naturprodukten untersucht.

In der Physikalischen Technik wird eher punktuell das Thema Nachhaltigkeit berührt. In mehreren Projekten werden energieeffizient arbeitende Bauelemente (CMOS-Chips, Sensoren), Energieeffizienz in Prozessen (Herstellung von Turbinen und Gleitlagern) oder die Entwicklung von Bauteilen für das Umweltmonitoring (Nitratsensor, Gewässerüberwachung, Schadstoffe in der Atmosphäre) bearbeitet.

In der Abteilung Molekulare Biotechnologie gibt es die thematischen Säule “Umwelt” in der Themen wie die Reduktion von Methanemmissionen von Deponien und Schadstoffmonitoring in Baustoffen und in Boden beforscht werden. Verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte (Massentierhaltung, Ökolandwirtschaft und “fairer” Handel) werden im Rahmen von Projekten in der thematischen Säule Food/Landwirtschaft mit bearbeitet. In der Abteilung gibt es einen Beauftragten für Umweltschutz und Nachhaltigkeit der nach innen, jedoch auch auf die Industriepartner Einfluss nehmen soll. 

4. TransferBereich öffnenBereich schließen

Hochschulen als öffentliche Einrichtungen sind zunehmend mit Forderungen aus der Gesellschaft konfrontiert, Beiträge zum Gemeinwohl zu leisten. Die Politik erwartet solche Beiträge von Hochschulen in Lehre, Forschung und Third Mission und schreibt sie in Hochschulverträgen fest. Solche Aktivitäten können als Transfer von Hochschulen aufgefasst werden. Darunter wird der wechselseitige und kooperative Austausch von Wissen, Ideen, Dienstleistungen, Technologien und Erfahrungen zwischen Hochschule und externen AkteurInnen aus Wirtschaft, Politik, öffentlichem Sektor, Kultur und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe verstanden. Transfer schafft einen Mehrwert bei den beteiligten PartnerInnen und in der Gesellschaft. Wenn es um Transfer von Hochschulen für nachhaltige Entwicklung geht – kurz: Nachhaltigkeitstransfer – dann ist eine explizite Positionierung der Aktivitäten und AkteurInnen für Nachhaltigkeit erforderlich. Das Ziel von Nachhaltigkeitstransfer ist ein Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in der Gesellschaft. (aus Projekt HOCH N)

 „Die TH Wildau legt bei der vorliegenden Strategie ein breites Transferverständnis zugrunde. Transfer wird verstanden als die wechselseitigen Interaktionen zwischen der Hochschule mit ihrer Umwelt. Dieses Verständnis von Transfer steht im Einklang mit der Dritten Mission, welche die Hochschulen neben der Forschung und Lehre verfolgen. Das bedeutet, Transfer ist mehr als der reine Technologietransfer, und nicht nur Unternehmen, sondern auch Institutionen, z.B. Verbände, öffentliche Einrichtungen und Non-Profit-Organisationen sowie die Öffentlichkeit als Ganzes können Partner des WTT sein. Gleichwohl besitzt der Technologietransfer für die TH Wildau als technische Hochschule eine herausgehobene Bedeutung.“ (Aus der Wissens und Technologietransferstrategie der TH Wildau, Stand 05/2017)

 

Methoden für einen Nachhaltigkeitstransfer

4.1 Öffentliche Veranstaltungen/Veranstaltungsreihen:

  • Kinderuni
  • Seniorenseminar
  • Jährliche Wissenschaftswoche mit populärwissenschaftlichen Veranstaltungen
  • Medizinische Sonntagsvorlesungen
  • Nawitex-Schülerlabore: PhystecLAb: Workshops für Schüler aus den Bereichen der regenerativen Energien wie PV, Wind, Wasserstoff
  • Veranstaltungen des Wildauer Netzwerkes - Künstliche Intelligenz (WinKI)

 

4.2 Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis durch

  • Studentische Projekte
  • Fachübergreifende Projektarbeit (WMW)
  • FuE-Anfragen/Problemstellungen der Praxispartner werden z.B. in Abschlussarbeiten bearbeitet und die Ergebnisse fließen zurück an Praxispartner
  • FuE Projekte zwischen TH Wildau und Unternehmen

 

4.3 Darstellung der Potentiale der Hochschule: 

  • Transferpass
  • Transfersteckbriefe
  • InnoRadar 

 

4.4 Darüber hinaus findet der Austausch mit Akteuren (Unternehmen/ Forschungseinrichtungen/allgemeinen Gesellschaft) statt mit

  • Konferenzbeiträgen
  • Populärwissenschaftlichen Publikationen
  • wissenschaftlichen Veröffentlichungen

 

sowie durch die

  • Präsenzstellen der TH Wildau in den regionalen Wachstumskernen (Luckenwalde, Finsterwalde, Fürstenwalde)

Zu BNE bei der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit