Neue Präsenzstelle in Luckenwalde - Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil übergibt Förderbescheid an die Technische Hochschule Wildau und an die Fachhochschule Potsdam
Präsenzstelle in Luckenwalde - Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil übergibt Förderbescheid an die Technische Hochschule Wildau und an die Fachhochschule Potsdam
02. Mai 2019 | Forschung und Transfer

Neue Präsenzstelle in Luckenwalde - Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil übergibt Förderbescheid an die Technische Hochschule Wildau und an die Fachhochschule Potsdam

Das Land Brandenburg fördert landesweit den Auf- und Ausbau von Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen, die Vernetzung mit Unternehmen vor Ort zu verbessern, den Wissenstransfer zu stärken, den Fachkräftebedarf gezielt zu sichern und die Studierneigung vor Ort zu erhöhen.

Aus diesem Grund überreichte die Wissenschaftsstaatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil am 26.04.2019 für den Aufbau und die Inbetriebnahme der Präsenzstelle am Standort Luckenwalde den beiden Betreibern Technischen Hochschule Wildau und Fachhochschule Potsdam einen Zuweisungsbescheid über 550.000 Euro. Ebenso ist die finanzielle Planungssicherheit für 2020 zugesichert.

Die Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil bezeichnete bei der Übergabe die neu entstehende Präsenzstelle als hervorragende Einrichtung zur Verzahnung von Wissenschaft und regionaler Entwicklung. Sie verwies dabei auf die Besonderheit dieser Einrichtung: „Mit der Präsenzstelle Luckenwalde wird zum ersten Mal eine Präsenzstelle in Kooperation zweier Hochschulen aufgebaut und betrieben. Die Technische Hochschule Wildau und die Fachhochschule Potsdam verbinden hier ihre hervorragenden Kompetenzen, spannende Forschungsthemen und hoch innovative Arbeitsformen.“

Der Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH Wildau Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer verwies bei der Übergabe auf den Standortfaktor: „Der von der Stadt Luckenwalde großzügig zur Verfügung gestellte Gewerbehof liegt sehr günstig. Hier wird es eine gute Adresse geben, um Menschen zu vernetzen und Innovationen zum Leben zu erwecken. An diesem Ort in Luckenwalde können die Bürger und Bürgerinnen sowie gesellschaftliche Gruppen angesprochen werden. Es können Brücken gebaut werden, um die Bedarfe innerhalb der Region in gesellschaftswissenschaftlicher und technologischer Hinsicht mit der Wissenschaft zu verbinden.“

In der Präsenzstelle, einem ehemaligen Gewerbehof mit aktuell 413 qm Büro-  und 800 qm Produktionsfläche, werden ein Maker Space zur Einbindung der Zivilgesellschaft, ein Co-Working Space als flexibler und individueller Arbeitsort für Freiberufler und Freiberuflerinnen, kleine Unternehmen sowie für Gründer und Gründerinnen entstehen. Ebenso ist ein Showroom für Ausstellungen bspw. wissenschaftlicher Exponate in Planung. Der Ausbau zu dem modernen regionalen Zentrum wird stufenweise erfolgen. Ab Oktober 2019 öffnen sich unter Federführung der TH Wildau die Türen der neuen Präsenzstelle gemäß der Grußworte der Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde Elisabeth Herzog-von der Heide: „Jedermann ist eingeladen, um sich mit neuen Technologien vertraut zu machen. Jedermann hat hier die Gelegenheit zur Begegnung und zum fachlichen Austausch. Gemeinsam oder im Team kann getüftelt und Ideen können entwickelt werden. Kontakte zu Hochschulen im Lande können hier geknüpft werden. Es ist möglich, Vorträgen zu lauschen, an Diskussionen teilzunehmen oder sie selbst zu initiieren.“

Präsenzstellen der Hochschulen:

Neben der neuen Präsenzstelle Luckenwalde gibt es die Präsenzstelle Prignitz der Technischen Hochschule Brandenburg, die Präsenzstelle Spremberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und die Präsenzstelle Schwedt/Uckermark der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Weitere Gründungen sind geplant.

 

Ansprechperson
Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer
Vizepräsident für Forschung und Transfer
Tel.: +49 3375 508 223
Mail: vp.forschung(at)th-wildau.de
 

Foto C. Krüger von l.n.r.: Prof. Dr. Michael Ortgiese (FH Potsdam), Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer (TH Wildau), Dr. Ulrike Gutheil (MWFK Brandenburg)