Verfügungen der Präsidentin
Gebäude 13 TH Wildau

Verfügungen der Präsidentin

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Verfügungen 2020

Verfügung P05 – 2020

Im Rahmen Ihrer Leitungs-Kompetenzen nach § 65 BbgHG und § 7 TH Grundordnung verfügt die Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau aufgrund der Corona-Pandemie mit Wirkung vom 15.7.2020:

  • Bewerber/innen, die bis zum 31. August 2020 ihr Bachelorstudium noch nicht abgeschlossen haben, können zum WS 2020/21 vorläufig für einen Masterstudiengang an der Technischen Hochschule Wildau immatrikuliert werden, sofern maximal zwei nach der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung vorgeschriebene Module des letzten Fachsemesters sowie die Bachelor-Arbeit im Sommersemester 2020 nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Im Übrigen müssen sämtliche bis zum letzten Fachsemester des Bachelorstudiums vorgeschriebenen Prüfungs- und Studienleistungen - abgesehen von den genannten Ausnahmen – erfolgreich absolviert sein.
  • Voraussetzung ist ferner, dass die betroffenen Studierenden der Technischen Hochschule Wildau bis zum 31. August 2020 mit den jeweils zuständigen Lehrkräften eine zeitnahe Prüfung der noch offenen Module im WS 2020/21 vereinbaren und hierfür die Zustimmung des Prüfungsausschusses einholen. Die zwei offenen Modulprüfungen aus dem Bachelorstudium sollen spätestens bis zum 30.11.2020 erfolgreich abgeschlossen sein. Zudem muss bis zum 31. August 2020 die Bachelor-Arbeit angemeldet sein. Ergänzend kommen die sonstigen Regelungen über die Immatrikulation für ein Masterstudium nach dem BbgHG zur Anwendung. Generell gilt: Sofern der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiums bis zum 28. Februar 2021 nicht nachgewiesen wurde, entfällt die Immatrikulation für den Masterstudiengang rückwirkend.
  • Die Präsidentin weist im Einvernehmen mit dem Präsidium und den Prüfungsausschüssen die jeweiligen Lehrkräfte darauf hin, den betroffenen Studierenden im WS 2020/21 möglichst großzügig zusätzliche Prüfungstermine abweichend von der Rahmenordnung /Modulbeschreibung/Prüfungsschema anzubieten. Die Wirksamkeit dieser Verfügung ist auf das Wintersemester 2020/21 begrenzt und gewährt keine Ansprüche für spätere Zeiten.

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

 

Verfügung P04 – 2020
Ablauf des Sommersemesters 2020 im eingeschränkten Betrieb ab dem 04. Mai 2020

Auf Basis der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17.04.2020 sowie im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich als Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau hinsichtlich der weiteren Organisation des Sommersemesters 2020:

Ab dem 04.05.2020 geht die TH Wildau vom bis dahin geltenden Präsenznotbetrieb in einen eingeschränkten Betrieb über. 
Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Das Sommersemester 2020 wird aufgrund der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie weiterhin ein überwiegend digitales Semester bleiben. Ziel ist, die persönliche Anwesenheit aller Hochschulangehörigen auf ein erforderliches Minimum zu reduzieren, um die Ansteckungsgefahr bestmöglich zu reduzieren. Alle Lehrveranstaltungen, die bislang in einem geeigneten digitalen bzw. E-Learning-Format durchgeführt worden sind, werden in diesem Format fortgeführt. 
  • Lehrveranstaltungen, die zwingend Präsenz erfordern (z.B. bei Laborarbeiten), können angeboten werden, wenn die erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) eingehalten werden. Diese haben u.a. zur Folge, dass ein Mindestabstand zwischen einzelnen Personen eingehalten und die Gruppengrößen den jeweiligen Raumgrößen angepasst werden müssen. Somit erhöht sich ggf. die Durchführungsfrequenz der betreffenden Lehrveranstaltungen entsprechend. Die Verantwortung für die Planung und Durchführung dieser Lehrveranstaltungen liegt bei den jeweiligen Laborleiterinnen und -leitern bzw. der Dekanin und dem Dekan.
  • Hochschulprüfungen, für die es keine zulässigen digitalen Varianten gibt, können vor Ort angeboten werden, sofern die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) sichergestellt ist. Die Verfügung P01-2020 zum Umgang mit Nichtanwesenheit bei Präsenzprüfungsterminen an der TH Wildau im Sommersemester 2020 gilt weiterhin.
  • Dringende Labortätigkeiten außerhalb des Lehrbetriebs (z.B. zu Forschungs- oder Wartungszwecken) können unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) durchgeführt werden.
  • Besprechungen, Gremiensitzungen und ähnliche Zusammenkünfte werden auch ab dem 04.05.2020 per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt und finden nur in Ausnahmefällen sowie unter strikter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) in Präsenz statt. 
  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt, dass ab dem 04.05.2020 weiterhin überwiegend im Homeoffice gearbeitet wird. Vor dem Hintergrund der kontrollierten Wiederaufnahme der vor Ort erforderlichen Tätigkeiten wird die zeitgleiche Anwesenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Organisationseinheit schrittweise erhöht. Auch hier gilt, dass die Arbeit unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) erfolgen muss. Die Verantwortung für die Organisation der schrittweisen Erhöhung der Anwesenheit obliegt den jeweiligen Vorgesetzten bzw. Sachgebietsleitungen. 
    • Grundsätzlich enden alle bisherigen im Kontext der Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie geschlossenen Homeoffice-Vereinbarungen zum 03.05.2020. Neue Homeoffice-Vereinbarungen sind zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der bekannten Form abzuschließen. Die Erreichbarkeit und Arbeitsfähigkeit der Organisationseinheiten sind grundsätzlich zu gewährleisten. Der Abschluss von Homeoffice-Vereinbarungen wird von der Hochschulleitung ausdrücklich begrüßt, insofern keine dienstlichen Gründe entgegenstehen. Die maximale Dauer der jeweils abgeschlossenen Vereinbarungen beträgt zwei Wochen. Verlängerungen sind möglich.
    • Die unter Punkt 6.a ausgeführten Regelungen betreffen entsprechend auch die Leihverträge für Geräte, die zu dienstlichen Zwecken ausgeliehen wurden.
  • Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Wichtigkeit sowie die Dringlichkeit sind bei der Beantragung zu begründen. Dienstreisen ins Ausland werden bis auf Weiteres nicht genehmigt.
  • Um derzeit laufende Berufungsverfahren möglichst zügig durchführen zu können, sind Berufungsvorträge bzw. Probelehrveranstaltungen unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10) vor Ort möglich, sofern alle Beteiligten einverstanden sind. Sollte keine diesbezügliche Zustimmung aller Beteiligten erfolgen, wird die Fortführung des jeweiligen Berufungsverfahrens für die Dauer des eingeschränkten Betriebs ausgesetzt. 
  • Die Hochschulbibliothek erweitert aufgrund der o.g. Verordnung bereits seit dem 27.04.2020 ihr Serviceangebot unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards (siehe Punkt 10). Weitere Details dazu sind auf der Webseite der Hochschulbibliothek zu finden. 
  • Die in den Punkten 1–9 genannten erforderlichen Hygienestandards für den eingeschränkten Betrieb vor Ort lauten wie folgt:
    • Einhaltung eines Mindestabstands zwischen einzelnen Personen von 1,5 m. Für den Fall, dass die Einhaltung des Mindestabstands z.B. aufgrund der räumlichen Situation oder der Art der Tätigkeiten nicht sicher gewährleistet werden kann, muss im Einzelfall geprüft werden, ob eine Kompensation durch erhöhte Schutzmaßnahmen möglich ist. Diese zusätzlichen Bedarfe sind über die Dekanin bzw. den Dekan an die Hochschulleitung zu melden. Die Hochschulleitung ist bestrebt, die Erfüllung dieser Anforderungen zu unterstützen. Sollten die gemeldeten Bedarfe jedoch z.B. aufgrund von Lieferengpässen nicht gedeckt werden können, kann die jeweilige Lehrveranstaltung bzw. Prüfung nicht vor Ort stattfinden und muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
    • Die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln erfolgt durch die Hochschule.
    • Innerhalb der Gebäude der Hochschule ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.

Diese Verordnung tritt am 29.04.2020 in Kraft und gilt bis auf Widerruf bzw. sofern neue rechtliche Vorgaben keinen engeren Rahmen setzen. 

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

 

Verfügung P03–2020
Rückerstattung der Rückmelde- und Immatrikulationsgebühr an der TH Wildau im Sommersemester 2020

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich als Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, dass Studierenden, welche ihr Studium im Wintersemester 2020/2021 bis zum 30. Oktober 2020 abschließen, die Rückmeldegebühr auf Antrag erstattet wird. Voraussetzung ist, dass sich die Absolventinnen und Absolventen auf eigenen Antrag mit Datum des Abschlusses, spätestens jedoch zum 30. Oktober 2020 exmatrikulieren. Ausgenommen hiervon sind Studierende, die für ein weiterführendes Studium an der TH Wildau vorläufig immatrikuliert sind.

Im Übrigen gelten die bisherigen Regelungen über die Erstattung von Rückmeldegebühren, die auf der Homepage der TH Wildau veröffentlicht sind.

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

 

Verfügung P02-2020
Verlängerung der Bearbeitungszeit von Bachelor- und Masterarbeiten an der TH Wildau im Sommersemester 2020

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich als Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, dass die Bearbeitungszeit für sämtliche im Sommersemester 2020 begonnenen, andauernden oder zu beendigenden Bachelor- und Masterarbeiten generell um zwei Monate verlängert wird. Einer gesonderten Antragstellung bedarf es nicht.

Bereits bis zum 25. März 2020 vom Prüfungsausschuss genehmigte Verlängerungen sind auf den Zwei-Monats-Zeitraum nicht anzurechnen. Die Betreuerinnen und Betreuer haben gegebenenfalls die Studierenden über den Verlängerungszeitraum von Amtswegen zu informieren.

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

 

Verfügung P01-2020
Umgang mit Nichtanwesenheit bei Prüfungsterminen an der TH Wildau im Sommersemester 2020

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich als Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, dass bis einschließlich dem 31.08.2020 aufgrund der Corona-Pandemie bei einer Abwesenheit von Studierenden in Präsenzprüfungsterminen diese Abwesenheit nicht im Sinne des § 22 Abs. 1 Nr. 1 Rahmenordnung der TH Wildau als mit „nicht ausreichend“ bewertet wird. Die/der jeweilige Studierende gilt als entschuldigt, einer Prüfungsverhinderungsanzeige bedarf es nicht.

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

Verfügungen 2019

Verfügung P01-2019
Gestaltung der Brückentage im Jahr 2020

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich, dass der nachfolgend aufgeführte Brückentag an der Technischen Hochschule lehrveranstaltungsfrei ist:

22. Mai 2020 Tag nach Christi Himmelfahrt

Prof. Dr. Ulrike Tippe
Präsidentin
der Technischen Hochschule Wildau

Verfügungen 2018

Verfügung P02–2018
Gestaltung der Brückentage im Jahr 2019

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich, dass die drei nachstehend aufgeführten Brückentage an der Technischen Hochschule Wildau lehrveranstaltungsfrei sind: 
 
31.05.2019 Tag nach "Himmelfahrt" 

04.10.2019 Tag nach "Tag der deutschen Einheit"

01.11.2019 Tag nach „Reformationstag“   

 

Verfügung P01–2018
Gestaltung der Brückentage im Jahr 2018

Im Rahmen meiner gesetzlichen Kompetenzen verfüge ich, dass die zwei nachstehend aufgeführten Brückentage an der Technischen Hochschule Wildau lehrveranstaltungsfrei sind:

30.04.2018 Tag vor dem "Maifeiertag"

11.05.2018 Tag nach "Himmelfahrt"