Wildauer Maschinen Werke
LKW
Lern-, Forschungs- und Transferplattform für digitale Kompetenzen der TH Wildau

Wildauer Maschinen Werke

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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf unserer neuen Website. Die Wildauer Maschinen Werke ist die Lern-, Forschungs- und Transferplattform für digitale Kompetenzen der TH Wildau. Wir sind ein Netzwerk verschiedenster Studiengänge und Forschungsgruppen, die sich im Kontext einer Fahrzeugbaufirma zu einer virtuellen Fallstudie zusammenfassen.

Unser StandortBereich öffnenBereich schließen

Das Werksgeländer der Wildauer Maschinen Werke verteilt sich über das gesamte Gelände der TH Wildau. Einzelne Plakate über unsere bisherigen Arbeiten können Sie im Haus 14 begutachten. Kürzlich haben wir unser neues Labor im Haus 17-1023 eröffnet, in dem Studierende am Truck und an weiteren Projekten arbeiten.

Unsere Strategie / Unsere VisionBereich öffnenBereich schließen

Die Wildauer Maschinen Werke wurden 2017 als Lern-, Forschungs- und Transferplattform für digitale Kompetenzen der TH Wildau gegründet.

Ziel ist die Zusammenführung aller relevanten Akteure an der TH Wildau, um gerade im Bereich digitaler Aspekte eine gemeinsame, dauerhaft laufende Projektfallstudie zu entwickeln und gleichzeitig eine Marke mit hohem Identifizierungspotential zu schaffen.

Interne Mehrwerte sind beispielsweise gemeinsame Fallstudien in unterschiedlichen Vorlesungsmodulen. Für Studierende entsteht somit ein roter Faden über verschiedene Modulthemen. Durch die Beleuchtung der gleichen Fallstudie aus verschiedenen Modulblickwinkeln wird optimal auf reale Szenarien im späteren Berufsleben vorbereitet.

Externe Mehrwert ist die durchgängige und interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure. Für Kunden und Transferpartner lassen sich Forschungsergebnisse in kompletten Szenarien und nicht nur in Einzeldisziplinen transparent darstellen.

Als rahmengebende Klammer wurde das Geschäftsmodell eines Fahrzeugbauunternehmens gewählt, da sich in diesem Umfeld bereits mehrere Akteure an der TH Wildau zuordnen ließen. Reales Produkt sind die Modell-Trucks im Maßstab 1:14 aus dem Wirtschaftsingenieurwesen-Studiengang.

In der ersten Ausbaustufe werden relevante Geschäftsbereiche eines Fahrzeugbauunternehmens zu passenden Akteuren an der TH Wildau zugeordnet. Fehlende Themen werden fiktiv ergänzt. Weiterhin werden nun erste Vorlesungs- und Projektinhalte an die gemeinsame Rahmenstory der Wildauer Maschinen Werke angepasst.

WMW in der PresseBereich öffnenBereich schließen

Die Wildauer Maschinen Werke finden auch in der Presse zunehmend mehr Anerkennung. Hier finden Sie Artikel mit Bezug zu den WMW:

 

Unsere Geschäftsbereiche

Bildverarbeitung & SensorikBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Telematik

Entwicklung von Bildverarbeitungsalgorithmen für verkehrsrelevante Objekte

Weiterentwicklung von Sensortechnologien für Fahrerassistenzsysteme

Basisfunktionen im Bereich Kamera-basierter Ortungsverfahren

In der Vorlesung Bildverarbeitung werden wir das Bild- und Videomaterial vom autonomen Truck auswerten.

 

Ansprechperson:

Richard Fiebelkorn

Bildverarbeitung Sensorik
© Ralf Vandenhouten

Konstruktion & FertigungBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen

Fertigung des autonomen Trucks über CC-Maschinen und 3D-Druck.

Produktentwicklung und Produktplanung
Dokumentation, Fertigung, Montage
RP-Muster bis Serienfertigung

 

Ansprechpersonen:

Diplom-Ingenieur Detlef Nemak         

Prof. Dr. Eckart Wolf

 

Konstruktion Fertigung
© Detlef Nemak

IT Services & InfrastrukturBereich öffnenBereich schließen

@Hochschulrechenzentrum

Abbildung einer separaten IT-Infrastruktur mit separaten WMW-Mailadressen, Computer-Clients und WLAN-Umgebung.

 

Ansprechperson:

Diplom-Ingenieur Bernd Heimer

Entwicklung FahrerassistenzsystemeBereich öffnenBereich schließen

@Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Telematik, Verkehrssystemtechnik

Darstellung des gesamten Funktionsentwicklungsprozesses im Automobilbereich

Kooperation mit Volkswagen bezüglich kooperativer Assistenzfunktionen

Fahrzeug- und Infrastruktur für Entwicklung kooperativer und autonomer Fahrfunktionen (reale Versuchsträger und 1:14-Truck-Modelle)

Testfeld Autonomes Fahren (TAF) als Testbed-as-a-Service

 

Ansprechperson:

Prof. Dr. Stefan Kubica

Truck, LKW, autonomes fahren
© Stefan Kubica

Datenbanken & Business IntelligenceBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Wirtschaftsinformatik

Datenbank-Strukturen für Fahrzeug-, Mitarbeiter- und Kundendaten am Beispiel der WMW

Beispiele für Interaktives Reporting, Dashboards und Balanced Scorecard im WMW-Kontext

Vehicle Data Intelligence-Forschungsgruppe im Bereich prädiktiver Situationsanalyse durch Echtzeit-Data-Mining im Fahrzeug

 

Ansprechperson:

Prof. Dr. Stefan Kubica

Datenbanken, Business Intelligence
© Stefan Kubica

Smart ProductionBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Automatisierungstechnik

Am Beispiel der Wildauer Maschinen Werke (WMW) werden systemanalytische Ansätze von Produktionssystemen dargestellt.

Hierbei wird in den Studiengängen Bachelor „Automatisierungstechnik“ und Master „Automatisierte Energiesysteme“ mittels Übungen und Projekte jeweils im WMW-Ansatz die Auslegung und Entwicklung von Steuerungssystemen für die Fertigung von Einzel- und Systemkomponenten (Interoperabilität) projektiert.

Entlang der horizontalen und vertikalen IT-Vernetzung im produktionstechnischen Umfeld, lernen die Studierenden arbeitsorganisatorische Ansätze für moderne Produktionssysteme kennen.

Ein aktuelles Forschungsgebiet des Studiengangs Automatisierungstechnik liegt im Bereich von Predictive Applications für den dreier Ansatz Mensch, Technik und Organisation. Ziel ist es Predictive Applications mittels Machine Learning in verschiedene Systemansätze zu integrieren.

Neben der Ausbildung von Studenten wird in Zusammenarbeit zwischen den WMW und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus ein Planspiel generiert. Mit diesem wird den Teilnehmern der Mehrwehrt durch Digitalisierung und cyberphysischen Systemen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nähergebracht.

 

Ansprechpersonen:

M. Eng. Norman Günther

Prof. Dr. Jörg Reiff-Stephan

Automatisierung Montage
© Matthias Friel

LogistikBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Logisitik

Flurfördertheorie und Praxis
Grundlagen unterschiedlichster Kommissionierungsarten
Grundlagen und Anwendung von Automatischen Identifikationstechnologien
Beschaffungs- und Entsorgungslogistik (Lieferantenmanagement, Steuerung Zeitfenster, papierlose Lieferkette, -> Datenbanken, Telematik, Informatik, SCM, TUL, QM-SAP, SAP-ERP)
[Logistik/W-Ing/Telematik] digitale Lagerverwaltung und Teilebereitstellung (Inventur-Drohnen) -> Materialfluss, Produktions-,Fabrikplanung, Datenbanken, Simulation, Visualisierung, VR, Informatik)
[Logistik/W-Ing/Telematik] Transportnetze, Distributionspolitik (Tourenplanung, Track & Trace -> Güterverkehre, TUL, SCM, Datenbanken, Simulation, SAP-ERP)
Innovationsmanagement (Master)

 

Ansprechpersonen:

M. Eng. Sebastian Krautz

Prof. Dr. Frank Gillert

Logistik
© Stefan Kubica

Intelligente VerkehrssystemeBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Verkehrssystemtechnik

An der TH-Wildau werden in den Studiengängen Telematik, Verkehrssystemtechnik und Luftfahrttechnik u.a. anwendungsspezifische Grundlagen zu den Themen Kommunikations-, Ortungs- und Navigationstechnologien vermittelt und in Laboren, Abschlussarbeiten und im Rahmen des Proketes Testfeld Autonome Fahren erprobt und angewendet. Entsprechendes Fachwissen kann auch andernorts in Projekten eingebracht werden. Test- und Simulationsmöglichkeiten bieten sich am Campus dazu für den Straßen wie auch den Luftverkehrseinsatz. Einen wesentlichen Pfeiler bilden dabei Fahrzeugkommunikationstechnologien auf dem Car2X-Standard wie auch Sensorik und Algorithmen zur Fahrzeugumfelderfassung.

 

Ein weiteres Forschungsfeld bietet sich bei der Anwendung von Augmented Reality (AR) etwa im Bereich der Fahrzeugwartung und -montage wie auch bei der Fahrer- bzw. Pilotenunterstützung. Hier werden am Campus derzeit mit Partnern Anwendungsszenarien erarbeitet und exemplarisch mittels AR-Brillen erprobt. Beide Anwendungsfelder adressieren einerseits die Verbesserung der Verkehrssicherheit wie auch die Reduzierung von Wartungskosten und Fahrzeugausfallzeiten.

 

Ansprecherson:

Prof. Dr. Marius Schlingelhof

Verkehrssysteme
© Stefan Kubica

PersonalabteilungBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Wirtschaft und Recht

Die Personalabteilung der Wildauer Maschinen Werke ist eine künstliche Organisationsabteilung, die als HR Business Partern Organisation strukturiert ist. Dort werden die Tätgikeiten einer modernen HR Organisation beispielhaft zusammengefasst. Genutzt wird der angebotene Content im Rahmen der Lehrveranstaltungen. Studierende bekommen die Chance Stellenausschreibungen zu analysieren, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben und eingegangene Bewerbungen anschließend als Rekruitier in der Vorauswahl zu analysieren. Die ausgeschriebenen Stellen finden Sie auf unserer Recruiting-Seite.

 

Ansprechperson:

Prof. Dr. Marc Roedenbeck

Studentin an den Stellen-Aushängen während der Firmenkontaktmesse TH Connect
© Bernd Schlütter

FinanzenBereich öffnenBereich schließen

@Studiengang Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaft und Recht

Steuerlehre, Investitionsplanung, Investitionen und Finanzwirtschaft

Am Beispiel der Wildauer Maschinen Werke (WMW) werden im Rahmen des Studiengangs Wirtschaft und Recht diverse Bestandteile des Steuerrechts angewendet. Hierzu zählen steuerliche Behandlung von Gewinnausschüttungen an Anteilseigner, steuerliche Behandlung der Vergütungen an Gesellschafter der GmbH, steuerliche Verpflichtungen der GmbH gegenüber dem Finanzamt, sowie eventuelle Problematiken der verdeckten Gewinnausschüttung.

Ähnlich verhält es sich im Falle des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. Hier werden Bestanteile von Investitionen und Finanzwirtschaft am Beispiel der WMW wie Einzahlungen und Auszahlungen und deren Verhältnis zur Bilanz, Nutzwertanalyse am Beispiel von Firmenwagen, Finanzierung und Investitionsrechenverfahren, inkl. der  Beurteilung von Investitionen angewendet.

Ansprechpersonen:

Prof. Dr. Stefanie Kunze
Prof. Nikola Fee Budilov-Nettelmann

Die Abbildung veranschaulicht symbolisch den Geschäftsbreich Finanzen.
© Matthias Friel

Veröffentlichung von Forschungsdaten zu Fahrszenarien

Im Forschungsprojekt der Wildauer Maschinen Werke hat das Team zur Erstellung und Aufzeichnung der Fahrszenarien einen wichtigen Beitrag im Sinne der Forschung geleistet. Für die 1:14 Trikes nahm das Team Fahrzszenarien auf, die für die Entwicklung des autonomen Fahrens von Bedeutung sind. Diese Daten wurden in Form von Rosbags gespeichert und enthalten Daten zum Motor, zur Steuerung und zu Abstandsmessungen des Ultraschallsensor. 

Die Forschungsdaten stehen unter der Creative Commons-Lizenz - CC BY - 4.0 International Lizenz zur Verfügung.

Über folgenden Link können die Forschungsdaten abgerufen werden: https://opus4.kobv.de/opus4-th-wildau/default/license/index/licId/26

WMW - Testfeld autonomes Fahren Informationen und Projektinhalte

Unter Autonomem Fahren verstehen wir...

„...Fahrzeuge oder Transportsysteme, die sich ohne Eingriff des menschlichen Fahrers zielgerichtet fortbewegen.“ https://www.zf.com (abgerufen am 20.05.2020)

Was bieten wir an?

  • Eine Sammlung unterschiedlicher Ressourcen, die für Autonomes Fahren benötigt werden

  • Modelltrucks im Maßstab 1:14 und Freenove-Trikes, ausgestattet mit Sensorik und

    Software zur Implementierung, Steuerung und Auswertung (ROS, Node-RED, MathWorks Simulink)

 

Für wen bieten wir es an?

  • Studierende und Forschende der TH Wildau zum Lernen und Experimentieren

  • Unternehmenskooperationen (bisher VW und Nordsys) für Tests und Weiterentwicklungen

  • Forschungseinrichtungen zum Aufbau von Forschungskooperationen mit der TH Wildau und anderen im Innohub13 betei-

    ligten Institutionen

  • Schüler/innen bzw. der interessierten Zivilgesellschaft als niedrigschwelligen Zugang zu einem komplexen und hochaktuellen Themengebiet

Wie bieten wir es an?

  • Das reale Testfeld kann gemietet werden – Vorbereitung, Durchführung und Auswertung wird gemeinsam und individuell geplant und begleitet

  • Virtuelle Abbilder der Trucks können genutzt werden, um konkre Komponenten/Szenarien zu simulieren (Web-Interfaces, ROS-Bags, Container)

  • Reale Ressourcen können kontrolliert über einen Remote-Zugang genutzt werden

 

Warum ist das interessant?

  • Ein großer Pool an Hard- und Software zur Erprobung unterschiedlicher Szenarien ist bereits vorhanden

  • Umfangreiche Erfahrungen mit unterschiedlicher Technik können, um anderen den Einstieg zu erleichtern, anschaulich ge-

    teilt werden

  • Zeit und personelle Ressourcen durch Studierende der TH Wildau bieten Raum für Experimente, Neuentwicklungen, Proof

    of Concepts etc.

  • Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten bieten ein einzigartiges Angebot für eine Vielzahl von Zielgruppen

Agiles Projektmanagement - Scrum

Die Wildauer Maschinen Werke verfolgen im Sinne des agilen Projektmanagements aktiv den Scrum-Ansatz. Scrum ist ein Vorgehensmodell der agilen Softwareentwicklung innerhalb des Projektmanagements. Erstmals definiert wurde Scrum von Ken Schwaber und Jeff Sutherland im Scrum Guide. Schwaber und Sutherland definieren Scrum wie folgt: “Scrum ist weder ein Prozess noch eine Technik oder vollständige Methode. Vielmehr ist es ein Rahmenwerk, innerhalb dessen verschiedene Prozesse und Techniken zum Einsatz gebracht werden können”. [1]

Der Kerngedanke hinter der Scrum Vorgehensweise war der, dass Softwareprojekte generell eine hohe Komplexität aufweisen können und infolgedessen eine detaillierte Planung zu Beginn eines Projektes kaum realisierbar ist, sodass die Produktentwicklung iterativ vollzogen wird. [2] Scrum steht dabei für eine dauerhafte Kommunikation innerhalb des Projektteams, vor allem aber auch für eine aktive Kommunikation zwischen Auftraggeber und Projektteam. Ziel dieses Ansatzes ist es, bereits zu Beginn des Projektes etwaigen Fehlerquellen proaktiv entgegenzuwirken und durch eine stetige Kommunikation Differenzen zwischen Auftraggeber und Projektteam zu vermeiden. Durch diese Vorgehensweise soll ein bestmöglicher Entwicklungsprozess des Produktes gewährleistet werden. 

Innerhalb des Entwicklungsprozesses eines Softwareproduktes setzt Scrum einige Rahmenbedingungen. Zu Beginn eines Projektes wird die Gesamtheit aller Anforderungen im sogenannten “Product-Backlog” so detailliert wie möglich festgehalten. [3]

Der Entwicklungsprozess teilt sich in sogenannten Sprints auf. Ein Sprint dauert in der Regel zwei bis vier Wochen, in der das Entwicklungsteam auf Grundlage des Product-Backlogs einzelne Anforderungen innerhalb des Sprints abarbeitet. Abschließend nach jedem einzelnen Sprint folgt das “Sprint-Review”, indem das Projektteam die Arbeit beurteilt. In ständigem Austausch mit dem Auftraggeber (Product-Owner), Scrum-Master und Stakeholdern wird das Product-Backlog stetig verändert, um Verbesserungen vorzunehmen, kurzfristig auf Veränderungen und Probleme einzugehen und schrittweise die Fertigstellung des Endproduktes zu erreichen. 

 

[1] https://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v2017/2017-Scrum-Guide-German.pdf

[2] https://www.projektmagazin.de/glossarterm/scrum

[3] https://www.berlinerteam.de/magazin/der-scrum-guide-was-ist-scrum-und-wie-funktioniert-es/#Was_ist_Scrum_Die_Definition_das_Wichtigste_in_Kuerze

Arbeiten im HomeOffice - Bilderreihe

Zur aktuellen Situation ein kleiner Einblick in die Arbeitsweisen innerhalb der Lernfabrik der Wildauer Maschinen Werke in diesen besonderen Zeiten. Unsere Stundenten sind seit Wochen gezwungen ihre Arbeit von zu Hause aus zu verüben, nichts desto trotz machen sie das Beste aus der ungewohnten Situation. Wie ihr sehen könnt wird ebenso von zu Hause aus engagiert und produktiv am Projekt gearbeitet, selbst die tierischen Freunde haben sichtlich Spaß dabei.

HomeOffice, Corona
© Vanessa Klein, Berna Arslan, Albert Mahn

Testfeld Autonomes Fahren

Einen besonderen Schwerpunkt der Wildauer Maschinen Werke bildet das Testfeld Autonomes Fahren (TAF). Im Rahmen des Testfeldes werden die Modell-Trucks für assistiertes und kooperatives Fahren umgerüstet. Hierzu gehört die Ausstattung mit diversen Sensoriken zur Erfassung des Fahrzeugumfeldes in Echtzeit, als auch zur Kommunikation mit relevanten Verkehrspartnern (Fahrzeuge, Ampelanlagen, usw.). Weiterhin wird die Aktorik (Längs- und Querführung) der Trucks so umgebaut, dass über entsprechende Algorithmen innovative Fahrfunktionen programmiert und modelliert werden können.

Im Rahmen diverser Vorlesungen haben Studierende so die Möglichkeit, neue Ideen direkt „auf die Straße“ zu bringen. Für externe Industriepartner stehen die Trucks als „Testbed-as-a-Service“ zur Verfügung, um beispielsweise Machbarkeitsstudien mit wenig Aufwand durchführen zu können.

Der Truck ist mit folgenden technischen Komponenten ausgestattet:

- Front-Kamera (optional 3D)

- Heck-Kamera (optional 3D)

- Lidar-Sensor

- Front-Ultraschall (als Radar-Ersatz)

- 2 x Seiten-Ultraschall

- Fernsteuerungselektronik

- Car2X/GPS-Modul

- Akku + sonstige Hardware

- Motoransteuerung

- Servomotor Lenkung

- Embedded PC mit Bluetooth und Mobilfunk