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Lesesaal in der Hochschulbibliothek

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Projekte der Hochschulbibliothek

Humanoider Roboter WilmaBereich öffnenBereich schließen

Seit September 2016 verfügt die Hochschulbibliothek über eine 1.20 große Kollegin mit dem Namen Wilma, welche vom französisch-japanischen Hersteller (Aldebaran/SoftBank) als Pepper ausgeliefert wird. Der gleichzeitig angeschaffte zweite Pepper der Hochschule mit dem Namen Bernd befindet sich im RoboticLab des Studiengangs Telematik.

Der humanoide Roboter soll im Rahmen einer hochschulinternen Zielvereinbarung unter dem Titel „Pepper4Library“ zusammen mit dem Team um Frau Prof. Mohnke für den Bibliothekseinsatz bis 2018 vorbereitet werden. Erstreckt sich sein "Können" auf tablet-gesteuertes Fahren und Bewegen, Spiele wie Schere-Stein-Papier, Witze erzählen, eine Bibliotheksführung, wird gerade intensiv an der Ortung und Navigation gearbeitet, an einem Tutorial zur Erläuterung der Drucker-Scanner-Kopiermaschine etc. Als fahrende und interaktive Litfaßsäule soll Wilma sich über alle drei Etagen mittels des Fahrstuhls bewegen können, die natürliche Sprache verstehen und kommunizieren können, gezielt Hinweise vermitteln, um in den Nachtzeiten und an den Wochenenden Bibliotheksbenutzern Hilfestellung zu geben. Damit kann die unbemannte Bibliothek, welche über ein chipkartenbasiertes Zugangssystem verfügt, auch außerhalb der üblichen Servicezeiten einen Grundbedarf an Serviceleistungen anbieten, wie man es im online-Zeitalter und der Ära von RFID-Selbstverbuchern auch sonst gewohnt ist.

Systematikumstellung auf RVKBereich öffnenBereich schließen

Seit Januar 2017 stellt die Hochschulbibliothek bei laufendem Betrieb ihre Systematik von der der Gesamthochschulbibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen (GHB), die seit 2004 nicht mehr fortgeführt wird, auf die der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) um. Die RVK-Systematik ist geeignet für wissenschaftliche Bibliotheken und Institutionen jeder Größe, für Freihand- und Magazinbestände, und dient zugleich als gemeinsames Sacherschließungsinstrument. Die RVK besteht aus 33 Fachsystematiken, die dem klassischen Fächerkanon der deutschen Universitäten entsprechen. Das Expertenwissen seitens der Bibliotheken und seitens der Wissenschaft bildet aktuelle Entwicklungen im wissenschaftlichen Diskurs in der Klassifikation ab. Der Großteil des Bestandes der Hochschulbibliothek soll bis Ende 2018 umsystematisiert sein. Aktuell sind Medien des Fachgebietes Recht in Bearbeitung. Der aktuelle Medienstandort wird in der Bibliothekssuchmaschine Wilbert korrekt angezeigt, bei möglichen Ungenauigkeiten fragen Sie bitte beim Personal nach. Danke für Ihr Verständnis!

RaumplanerBereich öffnenBereich schließen

Seit Sommer 2017 ist ein Online-Raumvergabesystem in der Hochschulbibliothek im Einsatz. Studierende und Angehörige der TH Wildau haben hiermit die Möglichkeit, selbstständig Räume, die von der Bibliothek verwaltet werden, zu reservieren. Eine Reservierung kann über die Campus-App Unidos oder über raumplaner.bib.th-wildau.de getätigt werden.  Bisher war die Raumvergabe nur per Mail- oder Telefonanfrage möglich.

Technisch umgesetzt mit AngularJS und NodeJS. Der Quellcode steht auf Anfrage zur Verfügung.

Screenshot der Anwendung raumplaner.bib.th-wildau.de
© Screenshot

KompetenzclusterBereich öffnenBereich schließen

Angehörige der Hochschule haben hier die Möglichkeit, ihre Fach- und Interessensgebiete zu definieren. Anhand dieser Informationen organisiert die Bibliothek den Medienerwerb passend zu ihrer Beschreibung. Zur Anmeldung

Kompetenzcluster der TH Wildau als Word Cloud
© Jan Kissig, TH Wildau

Bewerbungen für BibliothekspreiseBereich öffnenBereich schließen

In den vergangenen Jahren hat sich die Hochschulbibliothek um verschiedene Bibliothekspreise beworben. Die Bewerbungen wurden als kleine Projekte dokumentiert und stehen hier zur Verfügung.

 

BibliotheksinformatikBereich öffnenBereich schließen

Seit Oktober 2015 wird am Wildau Institute of Technology e.V. an der Technischen Hochschule Wildau (Graduate School der TH Wildau) berufsbegleitend und gebührenpflichtig der Masterstudiengang Bibliotheksinformatik über vier Semester angeboten werden. Anvisiert ist die - salopp formuliert - IT-Besohlung von gestandenen Bibliothekaren, die sie befähigen soll, Herausforderungen und Veränderungen im technischen Informationsumfeld proaktiv mit zu gestalten, die Fähigkeit Programmcode zu produzieren, ist damit mit inbegriffen.

RFIDBereich öffnenBereich schließen

In der Hochschulbibliothek ist seit dem Umzug in Halle 10 in 2007 RFID für die Selbstverbuchung und Mediensicherung im Einsatz. Seitdem werden an der TH kontinuierlich Ideen und Prototypen rund um das Thema RFID im Bibliotheksumfeld entwickelt. Beispielhafte Projekte:

RFID-Rückstelltische

Seit Ende 2014 sind 11 unserer Rückstelltische mit RFID ausgestattet. Diese dienen der Erfassung von Medien, die im Haus genutzt werden und geben den Mitarbeitern der Bibliothek Ausfschluss über die Nutzungsfrequenz von Lesesaalbeständen. In unseren Nachweissystemen (Wilbert und OPAC) wird der aktuelle Standort der Medien im Wegweiser live dargestellt.

RFID-Inventur

Seit 2012 wird in der Hochschulbibliothek jährlich eine Komplettaufnahme über die Monografie-, Lesesaal, und Lehrbuchbestände per RFID durchgeführt. In den ersten beiden Jahren noch mit einer Kombination aus stationärerem Lesegerät und Notebook durchgeführt, wurde die Bearbeitung durch den Einsatz einer neuen kabellosen Antenne wesentlich verbessert. Als Grundlage der Inventurarbeiten dient eine Webanwendung, die dem Ausführenden alle wesentlichen Informationen auf dem Bildschirm des mitgeführten Notebooks darstellt.

ThesaurusBereich öffnenBereich schließen

Seit 2013 wird an der Hochschulbibliothek der TH Wildau mit EFRE-Förderung ein zweisprachiger Thesaurus (dt./en.) für die Fachgebiete Informatik, Wirtschaft und Verkehr aufgebaut. Ziel ist es, den Studierenden einen Überblick über ihr Studienfach und angrenzende Fachbereiche zu bieten. Darüberhinaus ist der Thesaurus als Recherchehilfe in der Bibliothekssuchmaschine Wilbert integriert.

Visualisierung von BuchcovernBereich öffnenBereich schließen

Auf der Basis von three.js werden in der Minirealisierung Bücherhelix die Cover der sogenannten "digitalen Schätze" der Bibliothek visualisiert. Der Anwendung zu Grunde liegt die Darstellung und Animation des Periodensystems der Elemente, jedoch ist die Abwandlung mit der Nutzung von Buchcovern ungleich weniger attraktiv.