Die Forschungsgruppe Telematik entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen vielfältige Projekte im Bereich der Telematik. Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stehen innovative Lösungen in der Bildverarbeitung, der Medizintelematik, mobilen Anwendungen, Augmented Reality, verteilten Systemen sowie der modellbasierten Softwareentwicklung.
Projekt FOIDAL
Zielgerichtete Nutzung von fluoreszenzoptischem Imaging in der Rheumatologie durch dedizierte Datenanalyse
Das fluoreszenzoptische Imaging ist ein junges Bildgebungsverfahren zur Diagnose rheumatischer Erkrankungen. Die Möglichkeiten der Datenanalyse sollen mit computerbasierten Methoden hinsichtlich der Bildanalyse wie der Diagnosestellung unter Einbezug weiterer klinischer Daten erweitert werden. Dabei wird insbesondere Rücksicht auf die unperfekte Datenlage in medizinischen Datenbanken genommen und Methoden des maschinellen Lernens entsprechend angepasst.
Projekt INROVO
Intermodale Routenassistenz und zentralisierte Routenoptimierung auf dem Vorfeld
INROVO widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung und Entwicklung von Lösungen zur Optimierung von Routen für Vor- und Rollfelds und der Analyse von Prozessen rund um den Flugbetrieb mit Hilfe von KI. Ziel des Projekts ist es, innovative Technologien und Strategien zu entwickeln, um den Stressfaktor und die Gefahrensituationen für Fahrerinnen und Fahrer auf dem Flughafen erheblich zu reduzieren.
Projekt AuReDaG
Augmented Reality für Datenkommunikation in Gebäuden - Entwicklung von Software zur Bestimmung der Ausrichtung und Position eines mobilen Endgeräts sowie Schnittstellen zu BIM-Datenbanken
In diesem Projekt soll eine Datenbank der Fachschale Glasfaser erstellt werden, mit der Planungen für die digitale Datenübertragungstechnik in Gebäuden möglich werden. Beteiligten sollen mit einer zu entwickelnden App auf diese Daten zugreifen können. Durch Einsatz von Augmented Reality sollen verschiedene Informationen zu Planungen im Gebäude oder auf der Baustelle wie zum Beispiel die Lage von Einbauten oder der Bautteilliste auf dem Smartphone sichtbar gemacht werden. Zusätzlich soll ein Soll-/ist-Vergleich möglich werden.