Die TH Wildau entwickelt sich organisatorisch weiter
Die TH Wildau befindet sich in einem gezielten Entwicklungsprozess: Strukturen, Zusammenarbeit und Arbeitsweisen werden weitergedacht, um den wachsenden Anforderungen an eine moderne, handlungsfähige Hochschule gerecht zu werden. Ziel ist es, die Hochschule so aufzustellen, dass sie ihre strategischen Ziele – insbesondere Gesellschaftsgestaltung und Digitalisierung – wirksam umsetzen kann. Dafür braucht es nicht nur neue Konzepte, sondern auch Räume, Methoden und Kompetenzen, um Veränderung gemeinsam zu gestalten.
Der „Spielraum für profilgebende Methoden“ – Gestaltungskompetenz in einer lernenden Hochschule
Der Spielraum hilft dabei, die TH Wildau im Sinne ihrer strategischen Ziele und aus der Perspektive der Menschen weiterzuentwickeln, die hier lernen, lehren, forschen und arbeiten. Er unterstützt, Herausforderungen nutzer*innenzentriert zu betrachten: Was brauchen Studierende wirklich? Was erleichtert den Arbeitsalltag? Was funktioniert bereits gut – und was kann weiterentwickelt werden?
Darüber hinaus bietet der Spielraum durch die gezielte Anwendung von Innovationsmethoden und Facilitating Hilfestellung bei strategischer Entscheidungsfindung. In strukturierten Prozessen werden komplexe Fragestellungen gemeinsam analysiert, Handlungsoptionen entwickelt und Entscheidungen vorbereitet. Der Fokus liegt dabei auf Lösungsansätzen, die nicht nur kurzfristig tragfähig sind, sondern transformativ gedacht werden und langfristige Wirkung für die Hochschule entfalten.
Mitarbeitende gestalten Veränderungen aktiv von innen heraus und entwickeln gemeinsam tragfähige Lösungsansätze für die TH Wildau von morgen.
Wie wir arbeiten – unsere Grundprinzipien
Der Aufbau und die Ausgestaltung des Spielraums für profilgebende Methoden folgen klaren Prinzipien:
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Lernende Organisation
Kontinuierliches Lernen durch Reflexion, Erprobung und gemeinsames Weiterentwickeln. -
Nutzenden- und serviceorientiertes Denken
Konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen und Perspektiven der Nutzenden (z. B. Studierende, Lehrende, Mitarbeitende, externe Partner) sowie an der Gestaltung wirksamer, ganzheitlich gedachter Services. -
Offene Querschnittsstruktur
Keine klassische Organisationseinheit, sondern ein flexibler, hochschulweiter Raum mit möglichst geringen Zugangshürden. -
Arbeiten an echten Herausforderungen
Die Einsatzfelder werden nicht theoretisch festgelegt, sondern anhand konkreter Vorhaben erprobt und weiterentwickelt (z. B. Leitbildformulierung, Studiengang- oder Transferentwicklung, Lehrinnovation, Campusprojekte, ...). -
Enge Anbindung an wissenschaftliche Expertise an unserer Hochschule
insbesondere im Bereich Innovationsmanagement.
Was wir aufbauen – neue Strukturen für Innovation
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Aufbau eines internen Facilitator-Teams, das Entwicklungsprozesse methodisch sowie strategische Entscheidungsfindung begleitet
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Schrittweiser Aufbau einer Community of Practice, in der Mitarbeitende voneinander lernen, Methoden erproben und weiterentwickeln
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Nachhaltige Verankerung von Methodenkompetenz für Innovation in der Hochschule
Erste konkrete Aufgaben
Der Methoden-Spielraum startet mit klar definierten Vorhaben:
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Überarbeitung des Leitbildes
als Abschluss des Handlungsfeldes Selbstverständnis, idealerweise in einer AG mit Senatsbeteiligung -
Beauftragung einer Agentur
für Corporate Design und Kommunikationskonzept zur Stärkung von Profil und Verständlichkeit -
Systematisierung und Sichtbarmachung der Labs und Lernfabriken
als markenbildendes Element der TH Wildau – inklusive Identifikation von Entwicklungspotenzialen -
Aufbau des internen Facilitator-Teams
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Wer kann mitmachen?
Der Spielraum für profilgebende Methoden lädt alle mit Neugier, Offenheit und Gestaltungswillen zur Mitarbeit ein, um die TH Wildau aktiv mitzugestalten – in Lehre, Forschung, Verwaltung und Transfer und Organisation. Bei Interesse und weiteren Fragen wende dich gerne an das Kerteam im Methoden-Spielraum.