TGA-GC-MS
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EFRE-StaF Projekt

TGA-GC-MS

Thermogravimetrische Analyse und Gasspeicher zur Kombination mit einer Gaschromatografie-Massenspektrometrie Methodenkopplung (TGA-GC-MS)

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  8. Methodenkopplung (TGA-GC-MS) - Thermogravimetrische Analyse und Gasspeicher zur Kombination mit einer Gaschromatografie-Massenspektrometrie

Förderprogramm der Investitionsbank Land Brandenburg

Förderprogramm:                   Innovation in Brandenburg - IiB

Maßnahme:                            TGA-MS - Aufbau eines Arbeitsplatzes zur Methodenkopplung von
                                              Thermogravimetrie mit Massenspektrometrie

Antragsnummer:                    86002343

Durchführungszeitraum:         vom                                  bis

                                              04. November 2024          30. November 2025

Hochdruckflüssigkeitschromatographie-Massenspektrometer-Kopplung

TGA-MS - Aufbau eines Arbeitsplatzes zur Methodenkopplung von Thermogravimetrie mit Massenspektrometrie

Das Vorhaben “ Aufbau eines Arbeitsplatzes für thermogravimetrische Analyse und Gasspeicher zur Kombination mit einer Gaschromatografie-Massenspektrometrie Methodenkopplung (TGA-GC-MS)” dient der Erweiterung und dem Ausbau unseres Analytiklabors zu einem hochmodernen Analytiklabor für polymerchemische Analysen. Um erfolgreich Duromere und deren Recycling zu optimieren, spielen auch die thermischen Eigenschaften eine wichtige Rolle. Von erheblicher Bedeutung ist daher, zu wissen, bei welcher Temperatur chemische Abbauprozesse stattfinden, die die Integrität der Kunststoffe negativ beeinflussen. Den dabei auftretenden Gewichtsverlust des Materials kann die thermogravimetrische Analyse (TGA) bestimmen. Neben dem Nachweis des chemischen Abbaus lassen sich mit dieser Methode auch Rückschlüsse auf den Füllstoff- oder Faservolumengehalt ziehen, indem man das Gewicht nach der thermischen Zersetzung bewertet.

 

Um die Art der austretenden Gase zu bestimmen, sollen Proben mittels einer Gasentnahmeschleife entnommen und über eine Kopplung aus Gaschromatografie und Massenspektrometrie (GC-MS) treffsicher analysiert werden. Das Wissen über diese Gase ist wichtig, um thermische Abbauprozesse besser zu verstehen und gezielt Kunststoffe für den High-Performance-Bereich zu entwickeln. Zudem kann die Bestimmung giftiger Gase während des thermischen Abbaus helfen, Materialien zu entwickeln, die auch im Brandfall sicher sind, oder kritische Materialien zu identifizieren. Schließlich lässt sich auch das Ausgasungsverhalten von Additiven untersuchen.

Projektleiter der Hochschule

Prof. Dr. rer. nat. Christian Dreyer

Büro: Haus 14, Raum 210
Telefon: +49 3375 508 858
Mail: christian.dreyer(at)th-wildau.de
Web: www.th-wildau.de/christian-dreyer

 

Ansprechpartner:

Dr. Felix Behrendt (akademischer Mitarbeiter)

Telefon: +49 3375 2152 297
Mail: felix.behrendt(at)th-wildau.de