Sicher auf dem Campus: Selbstverteidigungskurs stärkt Beschäftigte der TH Wildau
Theoretisches Wissen und praktische Übungen: Wie der Workshop „Sicherheit ist erlernbar“ für mehr Selbstbewusstsein im Hochschulalltag sorgt und den Teilnehmenden zeigt, wie sie Gefahrensituationen frühzeitig einschätzen und entschärfen können. +++ English version below +++
Sicherheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz sind zentrale Bausteine für ein produktives Hochschulumfeld. Um die Beschäftigten der unserer Hochschule in ihrer persönlichen Sicherheit zu stärken, fanden im März insgesamt drei Workshops rund um das Motto „Sicherheit ist erlernbar“ statt. Darin lernten die Teilnehmenden, wie sie durch Prävention, Körpersprache und im Ernstfall durch effektive Techniken ihre eigene Sicherheit erhöhen können.
Praktische Übungen für den Ernstfall
In einem der hellen Seminarräume der Hochschule herrschte während des Kurses eine konzentrierte, aber gleichermaßen dynamische Atmosphäre. Wo sonst gelehrt und gelernt wird, übten die Kolleg*innen nun ganz praktische Handgriffe. Die Eindrücke vor Ort machten deutlich: Hier geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern um das Ausprobieren und Anwenden.
In Partnerübungen wurden verschiedene Szenarien durchgespielt. Dabei standen nicht nur körperliche Abwehrtechniken im Vordergrund, sondern vor allem die psychologische Komponente: Wie wirke ich auf andere? Wie setze ich klare Grenzen durch Mimik, Gestik und Stimme? Die Bilder aus dem Kurs zeigen, wie intensiv sich die Teilnehmenden mit den Übungen auseinandersetzten – von der Analyse der eigenen Körperhaltung in der Gruppe bis hin zum aktiven Training an den Trainingsmatten, wo gezielte Abwehrbewegungen einstudiert wurden.
„Sicherheit geht uns alle etwas an“
Der Kurs stieß bei den Teilnehmenden auf durchweg positive Resonanz. Michael Fink, Sekretärin der Präsidentin und aktive Teilnehmerin in dem Kurs, betont den praktischen Mehrwert der Veranstaltung: „Der Kurs ‚Sicherheit ist erlernbar‘ mit Trainer Frank Lupo von der WingTsun-Schule KW/Wildau hat richtig Spaß gemacht! Man lernt auf verständliche und praktische Weise, wie Frau sich notfalls verteidigen kann – und geht am Ende mit einem deutlich sichereren Gefühl nach Hause.“
Dieses Gefühl der Selbstsicherheit ist ein wichtiger Aspekt, der über den Kursraum hinaus in den Arbeitsalltag wirkt. Die Initiative für solche Angebote unterstreicht das Engagement der Hochschule für ihre Mitarbeitenden.
Maren Bauduin, Referentin des Kanzlers, hebt die Relevanz des Themas für die gesamte Hochschule hervor: „Ich denke, Sicherheit auf dem Campus geht uns alle etwas an. Und wir schaffen mit diesem Angebot die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter lernen, sich selber zu schützen und Gefahren gut einschätzen können.“
Prävention als Schlüssel
Ein zentraler Bestandteil des Trainings war die Gefahrenerkennung. Oft beginnt Selbstverteidigung schon lange vor einer körperlichen Auseinandersetzung. Frank Lupo vermittelte den Teilnehmenden, wie sie durch Aufmerksamkeit und eine bewusste Wahrnehmung ihres Umfeldes potenzielle Konfliktsituationen frühzeitig erkennen und deeskalieren können.
Der Workshop „Sicherheit ist erlernbar“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die TH Wildau den Austausch und die Weiterbildung ihrer Beschäftigten fördert – auch über rein fachliche Themen hinaus. Das Ziel ist klar: Ein Campus, auf dem sich alle Hochschulangehörigen sicher und bestärkt fühlen können.
Und deswegen wird es in diesem Jahr nach den Sommerferien ein weiteres Kursangebot zu diesem Thema geben.
Safety on campus: Self-defence course empowers staff at TH WildauBereich öffnenBereich schließen
Theoretical knowledge and practical classes: How the workshop “Safety Can Be Learnt” boosts confidence in everyday university life and shows participants how to assess and defuse dangerous situations at an early stage.
Safety and well-being in the workplace are key building blocks for a productive university environment. To enhance the personal safety of our university’s staff, a total of three workshops took place in March under the motto “Safety Can Be Learnt”. In these sessions, participants learnt how to increase their own safety through prevention, body language and, in an emergency, effective techniques.
Practical classes for emergencies
During the course, a focused yet equally dynamic atmosphere prevailed in one of the university’s bright seminar rooms. In a space usually dedicated to teaching and learning, colleagues were now practising very practical techniques. The atmosphere on the ground made it clear: this is not just about theoretical knowledge, but about trying things out and putting them into practice.
Various scenarios were run through in partner exercises. The focus was not only on physical self-defence techniques, but above all on the psychological aspect: How do I come across to others? How do I set clear boundaries through facial expressions, gestures and tone of voice? The photos from the course show how intensively the participants engaged with the practical classes – from analysing their own body language in the group to active training on the mats, where specific defensive movements were practised.
“Safety is everyone’s business”
The course received a consistently positive response from participants. Michael Fink, the President’s Secretary and an active participant in the course, emphasises the practical value of the event: “The ‘Safety Can Be Learned’ course with trainer Frank Lupo from the WingTsun School KW/Wildau was really fun! You learn in a clear and practical way how women can defend themselves if necessary – and go home feeling much safer at the end.”
This sense of self-confidence is an important aspect that extends beyond the classroom into everyday working life. The initiative to offer such courses underlines the university’s commitment to its staff.
Maren Bauduin, the Chancellor’s advisor, highlights the relevance of the topic for the entire university: “I think safety on the campus concerns us all. And with this programme, we’re giving staff the opportunity to learn how to protect themselves and assess risks effectively.”
Prevention is key
A central component of the training was hazard recognition. Self-defence often begins long before a physical confrontation. Frank Lupo taught the participants how to recognise and de-escalate potential conflict situations at an early stage through attentiveness and conscious awareness of their surroundings.
The workshop “Safety Can Be Learnt” is another example of how TH Wildau promotes exchange and continuing education for its staff – even beyond purely technical topics. The aim is clear: a campus where all members of the university community can feel safe and empowered.
And that is why there will be another course on this topic this year after the summer holidays.
Fachliche Ansprechperson
Dipl.-Sportwissenschaft Arne Sippel
Hochschulsport
Leiter Hochschulsport
Tel.: +49 3375 508 111
Mail: arne.sippel@th-wildau.de
Web: http://www.th-wildau.de/hochschulsport
Haus 13, Raum 157
Redaktionelle Ansprechperson
Sebastian Stoye
Zentrum für Hochschulkommunikation
Interne Kommunikation & Referent der Präsidentin
Tel.: +49 3375 508 340
Mobil-Tel.: +49 15679 158557
Mail: sebastian.stoye@th-wildau.de
Web: https://www.th-wildau.de/interne-kommunikation/
Haus 21, Raum A102
Präsidium: https://www.th-wildau.de/hochschule/praesidium