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News zum Projekt startINN

Veranstaltungshinweise fürs Wintersemester vom Opp:Lab im Opp:LabBereich öffnenBereich schließen

Das Wintersemester ist bereits in vollem Gange, das Opp:Lab wird im Rahmen der Walk In Days [immer dienstags und donnerstags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr] bereits rege als Coworkingspace genutzt, und auch die ersten Workshops („Digitales Prototyping“, „Einfach Gründen“ und „Digitales Visualisieren“) haben mit großen Zuspruch in unserem Raum für Kollaboration, Kreativität und Innovation in der LOK21 stattgefunden.

Wir möchten den Zeitpunkt und die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle auf die aktuellen Veranstaltungen und Events im Opp:Lab hinzuweisen. Die Workshops sind so konzipiert, dass sie neben gründungsinteressierten und gründungswilligen Teilnehmenden auch Personen ansprechen, die an einer Softskill(weiter)entwicklung mit Schwerpunkt Entrepreneurial Mindset und dem Erlangen von potenziell relevanten Gründungskompetenzen interessiert sind.


Einen Überblick über die neue, vielfältige und inspirierende Opp:Lab-Veranstaltungsplanung für die nächsten Wochen und Monate bietet die nachstehende Auflistung:

Der Link zur Anmeldung ist im jeweiligen Veranstaltungstermin im Kalender hinterlegt oder aber man kann auch den Shortcut nehmen und sich hier direkt zur Anmeldung klicken. Schnell sein lohnt sich in jedem Fall, denn die Teilnehmendenzahl pro Workshop ist begrenzt.

Interessant sind auch unsere Netzwerkveranstaltungen (wobei Networking im Opp:Lab stets großgeschrieben wird und ohnehin fester Bestandteil eines jeden Workshops etc. ist). So wird es am 30.11. wieder ein entspanntes Get-together (Thema und Special Guest befinden sich aktuell in der finalen Abstimmung) geben und auch im Dezember ist ein Jahresausklangs-Networkingevent geplant, wofür man sich schon mal den späten Nachmittag des 14.12. freihalten kann. Weitere Infos dazu folgen hier in Kürze.

Wer das Opp:Lab bisher noch nicht kennt, kann sich hier schon mal einen ersten digitalen Eindruck verschaffen oder aber direkt vorbeikommen. Entweder ganz ohne Voranmeldung zu den Walk In Days [immer dienstags und donnerstags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr] oder aber, wenn das zeitlich nicht passen sollte, auch gern nach Vorabsprache zum Schnuppern außerhalb dieser beiden Tage. Das Opp:Lab ist in der 1. Etage in Halle 21 im Raum B1.24 zu finden.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bzw. Kennenlernen.

Bis dahin.
Das Opp:Lab Team in Zusammenarbeit mit dem Team des Startup Center

****

Opp:Lab – der Coworkingspace auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau
Schwartzkopffstraße 1
Halle 21, 1. OG, Raum B1-24

 

Ansprechperson für Fragen zum Opp:Lab, der Raumnutzung, den Walk In Days etc.: 
Martina Konieczny, Opp:Lab Managerin
Tel.: +49 3375 508 229
Mail: opplab(at)th-wildau.de


Ansprechperson für Fragen zum Veranstaltungsplan, den Workshops & Events: 
Sandra Jakob, Projektmitarbeiterin (Opp:Lab Administration & Event-Organisation)
Tel.: +49 3375 508 663
Mail: opplab@th-wildau.de


Weitere Infos rund ums Opp:Lab, Entrepreneurship und Gründung an der TH Wildau gibt es abschließend noch hier:

#Startup Center der TH Wildau
#startINN
#Startup Revier EAST

Kollaborative Roboter erlebenBereich öffnenBereich schließen

Trotz der Sommerpause im Opp:Lab, dem „on campus“ Coworkingspace der TH Wildau, fand am 05.09.2023, eine informative Workshop-Veranstaltung, zum Education Kit – LBR iisy 3 R760 Roboter von KUKA, initiiert durch das Tech:Lab, dem startINN-KI-Labor in der LOK21, statt.

Roboterfunktionen in realen Szenarien testen

Ziel der Veranstaltung war es, das Interesse von Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrkräften der TH Wildau für diese moderne Robotertechnologie in Forschung und Lehre zu wecken und den Blick dafür zu erweitern.

Der LBR iisy Roboter stand im Mittelpunkt des Workshops und wurde als effektives Lehr- und Demonstrationswerkzeug von den KUKA Außendienst- und Vertriebsmitarbeitern präsentiert. Die Teilnehmer*innen konnten den Roboter aus nächster Nähe erleben, ihn in praktischen Übungen testen und wurden von den Organisatoren des Tech:Labs und des Opp:Labs mit Kaffee und Gebäck verköstigt.

Der Workshop diente zur Evaluation des Nutzens des LBR iisy Roboters für Forschung und Lehre an der TH Wildau. Die Workshop Teilnehmer*innen erhielten Einblicke in mögliche Anwendungsbereiche und die aktuellen technischen Möglichkeiten die dieser kollaborative Roboter bietet.

Besonders attraktiv war die von KUKA erläuterte Möglichkeit, den LBR iisy Roboter für Testzwecke zu leihen, um mögliche Einsatzszenarien in eigenen Projekten zu erkunden. Dies eröffnete den Studierenden und Forschern die Gelegenheit, die Roboterfunktionen in realen Szenarien zu erproben und innovative Lösungen zu entwickeln.
 

 

Darüber hinaus konnten während des Workshops mögliche Projektszenarien im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (KI) und kollaborativen Robotern erörtert werden. Diese Projektszenarien verdeutlichten das beeindruckende Potenzial des Roboters für anspruchsvolle Forschungsarbeiten und betonten gleichzeitig die zunehmende Relevanz der kollaborativen Robotik in verschiedenen Anwendungsbereichen. Die Möglichkeit, KI und Bildverarbeitungskomponenten in diese Projektszenarien einzubeziehen, unterstrich die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses fortschrittlichen Schulungssystems.
 

Wenn auch ihr ein Arbeitstreffen, ein Meeting, einen Workshop oder ähnliches plant und nach einem geeigneten Ort mit technischer Ausstattung sucht, schreibt uns gern eine Mail an opplab(at)th-wildau.de und so sehen wir uns bald zu eurer Veranstaltung im Opp:Lab oder den regulären Walk In Days (Di/Do, 10-17 Uhr).

Wo genau liegt das Opp:Lab?
In der Lok21 (Halle 21) im Raum B1-24
Mehr über das Opp:Lab erfahrt ihr hier.

Wo genau liegt das Tech:Lab?
In der Lok21 (Halle 21) im Raum B1-21
Und eine Vorstellung des Tech:Labs gibt es hier.


Wir freuen uns auf euch!

Idee: Hebegurtsystemes für Großtiere - unterstützt durch KickStart StipendiumBereich öffnenBereich schließen

Mit der Idee eines Permanenthebegurtsystems für Großtiere konnte eine Studierendengruppe rund um Benjamin Jankowski zusammen mit ihrem Professor im Rahmen des KickStart@FH-Programms überzeugen und erhalten für den Bau eines Prototypen Unterstützungsleistungen bis zu 7.500 Euro. In diesem Interview erzählt er von dem Prozess wie sie darauf gekommen ist und was seine Idee so innovativ und wertvoll macht.

Julian Niedling und Benjamin Jankowski 

Hallo lieber Benjamin, erstmal vielen Dank, dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst und auch von uns nochmal herzlichen Glückwunsch an euer gesamtes Team zum Gewinn des KickStart Stipendiums. 

Ihr habt das Stipendium für die Weiterentwicklung und Umsetzung eurer Idee erhalten. Erkläre doch mal kurz was wir uns darunter vorstellen können und was sich hinter der Idee eines Permanenthebegurtsystems für Großtiere verbiergt?

Man hat vielleicht schon einmal im Fernsehen oder in den Sozialen Medien gesehen, wie ein Pferd oder ein Rind aus einem Graben geborgen wurde, aus dem das Tier sich nicht mehr mit eigener Kraft befreien konnte. Dies ist ein meist sehr aufwändiger Prozess, wobei typischer Weise eine größere Anzahl – idealerweise erfahrener – Helfer und ein schweres Gerät (Traktor mit Frontlader, Bagger etc.) zum Einsatz kommen. Ein Großpferd kann ohne Weiteres 700 kg und mehr auf die Waage bringen, das bringt man ohne technische Hilfsmittel aus solch einer unangenehmen Situation nur schwerlich wieder heraus. Wesentlich ist es auch, passende Gurte bzw. Hebesysteme zu haben, damit das Tier nicht während der Rettungsaktion herausrutscht. Es gibt zur Großtierbergung eine Reihe etablierter Gurtzeuge, ebenso auch solche mit denen Pferde nach einer Operation wiederaufgerichtet werden können und sogar mehrere Tage in der Krankenbox aufgehängt und somit auf den Beinen gehalten werden können.

Diesen Systemen allen gemein ist, dass Sie nicht für lange Tragedauern konzipiert sind und dass sich das Pferd auch nicht frei bewegen kann, da es immer auf den Bereich der Aufhängung, typischerweise die Pferdebox, begrenzt ist. Professor Dreyer (Projektleiter) war Besitzer einer alten Stute Namens Tosca, mit einem Gewicht von knapp 700 kg. Aufgrund fortschreitender Verkalkungen der Sehnen und Bänder der Hinterhand hatte Sie zunehmend Schwierigkeiten beim Aufstehen und musste das eine oder andere Mal mittels Traktor aufgerichtet werden. Hierzu benötigt man idealerweise fünf Personen, einen Traktor mit Frontlader mit ausreichender Hubkraft und Gurte, die unter dem Bauch des Pferdes platziert werden. Letzteres ist oftmals nur mittels Drehen des Pferdes über seinen Rücken zu realisieren, was für Mensch und Tier nicht unbeträchtliche Risiken birgt.

Wenn nun ein Pferd regelmäßig (permanent oder temporär) eine solche Aufstehunterstützung benötigt, sei es aufgrund Alters, degenerativer Gelenkerkrankungen, neurologischer Defekte, in der Reha-Phase nach einer Operation, etc. wäre es wünschenswert ein Gurtzeug zu haben, welches permanent am Pferd verbleiben kann und mit dem sich das Tier ohne nennenswerte Einschränkungen komplett frei bewegen kann. Auch als Präventivmaßnahme vor Operationen wäre ein solches System von großem Nutzen. 

Der gesamte Prozess des Aufrichtens ließe sich mit einem Permanenthebegurt, welcher sich Tag und Nacht am Pferd befindet, stark vereinfachen, da das Tier in annähernd jeder Situation unabhängig von seiner Position an jedem Ort (auch an einer schlecht zugänglichen Wand liegend) mit sehr geringem Aufwand wiederaufgerichtet werden kann.

 

Könnt ihr euch noch an den Moment erinnern, wie ihr auf die Idee gekommen seid oder war das ein schleichender Prozess? 

Wie gesagt, Tosca hatte schon seit mehreren Jahren „Start- oder besser gesagt Aufstehschwierigkeiten“. Verkalkungen des Sehnen- und Bandapparates werden bei Pferden mit fortschreitendem Alter typischerweise stärker, so war es auch bei Tosca und die Häufigkeit, mit der sie Hilfe beim Aufrichten brauchte, nahm dementsprechend zu. Eines Tages – nachdem Tosca schon ein gutes Dutzend Mal auf die Beine gestellt wurde kam der Stallbesitzer auf Prof. Dreyer zu und meinte lapidar „Er solle sich mal Gedanken machen …“. Statt des befürchteten „ … das Pferd einschläfern zu lassen… “ kam „ … Gedanken machen, eine Pferdedecke mit Haken zu entwickeln.“ heraus, so dass man das Tier einfach nur an den Traktor einhängen müsse. Diese Idee reifte dann eine Weile und wurde von Prof. Dreyer im Sommer 2019 als Projektaufgabe im Rahmen des Profilspezifischen Projektes an fünf Master-Studenten des Maschinenbaus vergeben. Die fünf Studenten, von denen bisher kaum einer mehr mit Pferden zu tun hatte, als im Streichelzoo, schafften es mit Schwerlastgurten, Klettverschlüssen sowie Schnallen und Karabinerhaken aus dem Alpinsport und Militärshops auf Großmutters Nähmaschine einen Prototypen zu fertigen, mit welchem Tosca zur Weihnachtszeit mittels Frontlader in ersten Tests bereits vom Boden abhob. Die Projektarbeit wurde mit der Übergabe von Prototypen und Projektbericht im Januar 2020 abgeschlossen und vom Dozenten mit der Bestnote 1,0 bewertet.

 

Wie lange arbeitet ihr bereits daran? Wie ist das zeitlich mit der Arbeit/Studium zu vereinbaren?

Der erste Prototyp war naturgemäß noch nicht ausgereift und sowohl für das Pferd als auch für die anhebenden Menschen noch recht unergonomisch. So mussten anfangs noch 8 Schwerlastschlingen einzeln am liegenden Pferd eingefädelt wurden, bevor diese durch Karabinern aus Hochleistungsaluminium und Kletterschlaufen ersetzt wurden. Auch wurde der Gurt in der ersten Version durch einen Militärgürtel am Po des Pferdes am Verrutschen gehindert. Dennoch konnte Tosca mit diesem Prototypen beim ersten „Feldeinsatz“ mittels Frontlader auf Anhieb innerhalb von zwei Minuten auf die Beine gestellt werden.

Um diese Provisorien zu eliminieren und die Nähte, welche an neuralgischen Punkten nach mehreren Einsätzen nachgearbeitet wurden zu optimieren sowie um den Tragekomfort zu erhöhen, wurde eine Masterarbeit vergeben, welche in einen zweiten – verbesserten – Prototypen mündete. Um von Traktoren unabhängig zu werden, wurde noch eine weitere Projektarbeit zur Konzeptionierung eines geländetauglichen Portalkranes vergeben. So konnte der Personalaufwand von ursprünglich fünf auf zwei Personen (mit Traktor) bzw. auf eine Person (mit Portalkran) reduziert werden.

Ist solch ein Hebegurtsystem nicht störend bei dauerhafter Nutzung für die Tiere?

Das Hebegurtsystem ist so konzipiert, dass das Tier keine Einschränkungen durch das Tragen hat. Zur besseren Belüftung und Erhöhung des Komforts kann, insbesondere im Sommer, kann ein zusätzliches luftdurchlässiges Abstandsgewebe in Form einer Decke unter dem Gurt angebracht werden. Potenzielle Scheuerstellen sind mittels Neopren- oder Fellschonern ausgepolstert. Der Gurt ist gegen Verrutschen in alle Richtungen gesichert, so dass auch dadurch keine Einschränkungen entstehen. Das Hebegurtsystem ist ein wenig vergleichbar mit dem Tragen eines Sattels oder eher noch einer Winterdecke, welche auch ein ähnliches Gewicht hat. Daran sind die Tiere ja meistens gewöhnt, daher ergibt sich daraus kein Nachteil. Tosca trug das Hebegurtsystem permanent über mehr als 20 Monate hinweg und tolerierte es uneingeschränkt.

Könnt ihr einmal den aktuellen Stand eurer Umsetzungen für uns beschreiben.

Wir haben bisher zwei Prototypen gefertigt, welche beide wechselweise iterativ weiterentwickelt wurden, während jeweils einer immer am Pferd verblieb. Diese wurden bereits bei über 230 Hebevorgängen erfolgreich eingesetzt (zuzüglich geschätzten 50 Einsätzen als Sturzsicherung beim Schmied, beim Tierarzt etc.). Die Prototypen wiesen nur an einigen besonders beanspruchten Nähten kleinere Beschädigungen auf. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Stabilität des verwendeten Gurtmaterials unter den Witterungseinflüssen und eventuell dem Schweiß des Pferdes relativ stark gelitten hat, so dass einige Gurte ausgewechselt werden mussten. Insbesondere die im Halsbereich vernähten Gummibänder haben sich durch die permanente Wechselbelastung stark gelängt und in Ihrer Elastizität stark nachgelassen. Man sieht also es gibt noch genügend Optimierungsbedarf, bevor eine Markteinführung erfolgen kann.

Mit wem habt ihr die Idee umgesetzt? Freunde, Studenten, Kollegen, allein?

Die Idee wurde hauptsächlich von der aus den fünf Maschinenbau-Studenten bestehenden Projektgruppe und Professor Dreyer als Projektleiter entwickelt. Zusätzlicher Input kam vom Stallbesitzer, den Pferdewirtinnen des Reitstalls und den behandelnden Tierärzten. Tosca wurde engmaschig überwacht, unter anderem auch durch Zuhilfenahme eines Smartphones, welches anhand einer App, die den Neigungswinkel misst, feststellen konnte, wann das Pferd liegt und dann eine SMS versendete. 

Ich (Benjamin Jankowski) aus der Projektgruppe wurde nach erfolgreichem Master-Abschluss in der Arbeitsgruppe von Prof. Dreyer angestellt. Aufbauend auf den Ergebnissen der Projektgruppe fertigte ein weiteres Gruppenmitglied eine Masterarbeit zur Optimierung des Prototypen an.

Was habt ihr mit dem Stipendium KickStart vor? Wie wollt ihr es einsetzen? 

In diesem Projekt soll eine Optimierung bezüglich der Gurtmaterialien, Nahtkonzepte und Ergonomie sowie auch Untersuchungen und Überlegungen im Hinblick auf die Marktfähigkeit erfolgen. 

Im Rahmen des Projektes sollen witterungsbeständige Materialien ausgewählt und erprobt werden, und unter Berücksichtigung einer späteren Zertifizierung (GS-Zeichen ö.Ä.) eine Vorzertifizierung des im Rahmen des KickStart Projektes zu fertigenden Prototypen durchgeführt werden.

Was sind die nächsten Schritte? Wenn ihr ein Jahr in die Zukunft blickt, wo soll eure Idee dann stehen?

Als erstes steht die Fertigung einer optimierten Version im Vordergrund. Diese soll, ggf. nach einer Weiterentwicklung, zertifiziert werden, damit man sie zum Kauf anbieten kann. Eine Ausgründung in Form eines Start-ups, eventuell unter Nutzung geeigneter Förderprogramme, wird auch in Betracht gezogen. Unser Wunsch ist es, dass wir auch anderen Tieren mit unserem Hebesystem helfen können. Unser Ziel ist es das Leben von schwachen und gesundheitlich beeinträchtigten Tieren zu erleichtern und zu verbessern. 

Beschreibt doch mal für die Leser*innen die Zielgruppe, welche euer Produkt anstreben soll?

Wir könnten uns denken, dass unser Produkt für Pferdebesitzer, Pferdehöfe, Gnadenhöfe, Tierärzte oder Tierkliniken aber auch Tierparks und Zoos sehr interessant sein kann. So kann z. B. die Lebenszeit von älteren und/oder gesundheitlich beeinträchtigten Pferden verlängert und verbessert werden. In Tierkliniken könnte Pferden vor einer OP das Hebegurtsystem angelegt werden, damit sie nach der OP eingehängt werden können um ein Festliegen in der Box zu vermeiden oder sich nach Festliegen einfach aufrichten zu können. Auf Pferde- und Gnadenhöfen könnte das System Pferden, die Hilfe beim Aufstehen benötigen, angelegt werden. Tiere die sich aus behandlungstechnischen Gründen eine definierte Zeit nicht hinlegen dürfen, können so unkompliziert stabilisiert werden.

 

Wir danken Benjamin und dem gesamten Team ganz herzlich für die Einblicke! Wir sind gespannt, wie es mit dem Projekt weitergeht und freuen uns, das fertige Permanenthebegurtsystem für Großtiere zu sehen.

Startup Summer Sprint 2023 an der TH Wildau–Next Level für deine GründungsskillsBereich öffnenBereich schließen

Der Summer Sprint 2023 bot vielfältige Workshops rund um das Thema Unternehmensgründung: von der ersten Idee bis hin zur Finanzierung. Wissenstransfer, viel Spaß und Networking standen dabei im Vordergrund, um den Entrepreneurial Spirit der Teilnehmer*innen auf die nächste Stufe zu heben. Die Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Wildau, dem BPW (Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg) und der BTU Cottbus-Senftenberg bescherte dem Opp:Lab einen bunten Strauß an unterschiedlichen Workshops mit tollen Coaches und Teilnehmer*innen.

 

Die erste Woche: Design Thinking, LEGO Serious Play und Pitchtraining
In den ersten drei Tagen durchliefen die Teilnehmer*innen in Teams einen kompletten 6-stufigen Design-Thinking-Innovationsprozess. Dabei ging es darum ein Problem zu verstehen, die Bedürfnisse der potenziellen Nutzer*innen zu erkennen und die Vision zu definieren, um anschließend eine Idee zu generieren und letztlich einen Prototyp zu entwickeln, der an der potenziellen Zielgruppe getestet werden konnte. Diese iterative Vorgehensweise schärft die Sicht der Unternehmer*innen und richtet den Fokus auf die Kund*innen.

Unter Nutzung der LEGO® Serious Play® Methode wurde das Geschäftsmodell dann von den Teilnehmer*innen spielerisch visualisiert. Diese Kreativitätstechnik bot die Möglichkeit, Konzepte im Anfangsstadium darzustellen und auch weiterführende Ideen zu reflektieren. Das Bauen machte allen Teilnehmenden sichtlich Spaß. Durch die spielerische und lockere Atmosphäre entstanden sehr unterschiedliche Ansätze. Die Präsentation der Ergebnisse gab Einblicke in die Denkweisen und bildete die Grundlage für weiteren kreativen Austausch.

Das Pitchtraining schaffte Raum für die Konkretisierung der eigenen Geschäftsidee und die Feedbackrunden halfen den Unternehmer*innen sich Unklarheiten bewusst zu machen. Oft befinden sich angehende Selbstständige in einem Tunnel, in dem für SIE jeder Schritt klar ist und da kann es sehr hilfreich sein, Feedback von außen zu bekommen, um den Blick zu schärfen und damit die Idee, für potenzielle Investor*innen, klarer und prägnanter zu kommunizieren. In verschiedenen Runden lernten die Teilnehmer*innen den Pitch zu verfeinern und ihre Idee auf den Punkt zu bringen - getreu dem Motto: Zeit ist Geld.

 

Die zweite Woche: Online-Marketing, rechtliche Grundlagen, Steuern und Finanzen
Die zweite Woche schaffte durch das Online-Format Raum eine ortsunabhängige Wissensvermittlung. Der Workshop zum Thema Online-Marketing zeigte den Teilnehmer*innen Möglichkeiten auf, über verschiedene Kanäle mit potenziellen Kund*innen in Kontakt zu treten. Anhand konkreter Beispiele wurde ein Überblick über die Möglichkeiten des Online-Marketings zur Erstellung von Zielgruppen und geeigneten Kanälen für deren Ansprache gegeben. Durch den Einsatz von Tools wurden die Grundlagen der Mediaplanung und Contentplanung vermittelt.  

Um die Teilnehmer*innen ganzheitlich auf die Existenzgründung vorzubereiten, durften rechtliche Grundlagen bezüglich der Wahl der Rechtsform und deren Vor- und Nachteile nicht fehlen. Auch Steuern spielen bereits in der Gründungsphase eine Rolle und wurden den Teilnehmer*innen nähergebracht.

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der Finanzen. Die richtige Finanzplanung ist neben der Geschäftsidee das A und O. Kosten, Kapazitäten, Preise, Rentabilität, Investitionen, Gründungskosten, Finanzierung und Liquidität wurden kalkuliert. Crowdfunding ist eine Möglichkeit, die bei der Gründung genutzt werden kann. Es wurde gezeigt, für welche Themenfelder es interessant ist und wie es umgesetzt werden kann.

Der Summer Sprint 2023 bot den Teilnehmer*innen ein umfangreiches Angebot an Workshops, um sowohl Ideen zu finden, zu vertiefen und sich selbst auszuprobieren. Es war geballtes Wissen, viel Spaß und eine großartige, lehrreiche Veranstaltungsreihe für alle Beteiligten.

 

Bildmaterial: Jennifer Wickert

Text: Jennifer Wickert, Martina Konieczny

Hidden Spot in unserer Region: der Coworkingspace „Opp:Lab“Bereich öffnenBereich schließen

Willkommen im „Opp:lab“ – einem aufregenden Coworkingspace, der vom Startup Center der TH Wildau ins Leben gerufen wurde! Das Opp:Lab ist ein innovativer Ort, der Studierenden, Kreativen und Visionären die Möglichkeit bietet, ihre Ideen zu verwirklichen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Mit modernster Ausstattung, inspirierendem Ambiente und einer lebendigen Gemeinschaft fördert dieser Coworkingspace die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen Menschen aus verschiedenen Fachbereichen. Lass dich von der Energie und dem Einfallsreichtum dieses einzigartigen Coworking-Ökosystems mitreißen und entdecke eine neue Dimension des Arbeitens und Netzwerkens. 

Die Auswirkung von Raumelementen – Einfluss auf unser Denken und Handeln

Eine Fülle von Forschungsergebnissen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen hat gezeigt, dass Orte und Räumlichkeiten, sei es physisch oder virtuell, einen signifikanten Einfluss auf unser Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln haben können. In diesem Zusammenhang spielen die verschiedenen Elemente eines Raums eine bedeutende Rolle, sei es einzeln oder in Wechselwirkung miteinander. Dieses Erkenntnis um die Wirkung von Raumelementen und -strukturen gewinnt aufgrund der Effekte der Globalisierung und Digitalisierung zunehmend an Bedeutung in der Gestaltung neuer Arbeitswelten und -formen, auch bekannt als New Work.

 

Die Erkenntnisse aus der Forschung zu diesen modernen Arbeitswelten und -formen ermöglichen wiederum präzisere Aussagen darüber, wie Räume gestaltet sein müssen, um optimale Bedingungen für effizientes, ergonomisches und kreatives Arbeiten, sowohl individuell als auch in der Zusammenarbeit, zu schaffen. Die gezielte Berücksichtigung von Raumelementen kann somit eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voll auszuschöpfen und eine inspirierende, produktive und angenehme Arbeitsumgebung zu schaffen. Durch die Synergie zwischen Forschungsergebnissen und Raumgestaltung konnte mit dem Opp:Lab die Grundlagen für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Arbeitswelt gelegt werden, die den sich stetig wandelnden Bedürfnissen und Anforderungen gerecht wird

Umsetzung im Opp:Lab – Ein vielfältiger Arbeits- und Sozialraum

Das Opp:Lab ist geprägt von einer klaren Umsetzung dieser Erkenntnisse und orientiert sich stark an den Prinzipien eines Coworkingspaces im Rahmen des 3-Ebenen/-Lab-Modells der TH Wildau. Als ein Raum für kreative Zusammenarbeit ermöglicht das Opp:Lab Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Zielen, in einer offenen und flexiblen Raumstruktur zu arbeiten. Ob fokussierte Einzelarbeit oder dynamische Gruppenarbeit, Ideenfindung oder Geschäftsmodellentwicklung, zwangloser Austausch oder ungeplante Kollaborationen, Teammeetings, Networking oder Wissensaustausch – das Opp:Lab bietet den idealen Rahmen für diverse Arbeitsformen und Bedürfnisse. Hier können sich Menschen entfalten und ihre Potenziale entdecken, während sie in einem inspirierenden Umfeld zusammenkommen. 

Gleichzeitig ist es ein Anliegen des Opp:Labs, die sogenannte „Digital Gap“ (digitale Kluft) zu verringern. Aus diesem Grund ist das Opp:Lab mit zeitgemäßer Hard- und Software ausgestattet, die modernes, digitales und/oder hybrides Zusammenarbeiten unterstützt. Besucher*innen können diese technologischen Ressourcen vor Ort flexibel nutzen, um ihre Arbeitsprozesse zu optimieren und den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. Das Opp:Lab steht für Offenheit, Zusammenarbeit und kreative Vielfalt. Es ist ein Ort, der das Beste aus der Coworking-Kultur und digitalen Innovationen vereint und Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführt. Im Opp:Lab werden Ideen geboren, Projekte umgesetzt und neue Horizonte eröffnet, während wir gemeinsam die Zukunft der Arbeitswelt gestalten. 

Überzeug dich selbst vom Opp:Lab im Rahmen der „Walk In Days". Als Hochschulangehörige*r kannst du immer dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr kostenlos und ohne Anmeldung vorbeikommen!

Das Zonierungskonzept im Opp:Lab – Gezielte Struktur für kreatives Arbeiten

Gemeinsam mit dem Objekt- und Büroeinrichtungsunternehmen Algonet wurde durch das Opp:Lab ein inspirierendes Ökosystem von 240 qm geschaffen. Dieser einzigartige Raum ist das Ergebnis einer cleveren Verbindung von „Räumen/Zonen“ und „Technologien“, die die vielfältigen Phasen und Aktivitäten von Kreativitätsprozessen unterstützen. Ein durchdachtes „Zonierungskonzept“ berücksichtigt die (1) Wechselwirkungen des kreativen Arbeitens, wie den Übergang zwischen multiperspektivischer Team- und reflektierter Einzelarbeit, (2) die Integration von Technologien, (3) räumliche Eigenschaften wie Privatsphäre, räumliche Nähe und die geeignete Körperhaltung für Einzel- und Teamarbeit sowie (4) die Förderung sozialer Beziehungen. In Einklang mit den Richtlinien des Arbeitsschutzgesetzes wurden fünf zentrale „Zonen“/Bereiche geschaffen, die im Opp:Lab verschiedene Arbeitsmodi ermöglichen und nahtlos ineinander übergehen.

Das Opp:Lab bietet somit eine maßgeschneiderte Arbeitsumgebung, die die Bedürfnisse von Einzelnen und Teams gleichermaßen berücksichtigt und eine inspirierende Atmosphäre für kreatives Arbeiten schafft. 

 

Fokus – Mit dem Ziel eines fest zugeordneten Bereichs für fokussiertes Arbeiten ist eine schallisolierte Raum-in-Raum-Lösung im Lab geschaffen worden. Sie ermöglicht die konzentrierte Einzelarbeit bzw. das Arbeiten „im Flow“ oder eben auch das ungestörte Telefonieren oder Teilnehmen an Webinaren/Videocalls. 

Projekt – Die drei verschiedenen Bereiche „Projekt“ zielen auf Austausch, Kollaboration und Brainstorming – je nach Schwerpunkt und Teamgröße können hier Meetings abgehalten, Ideen generiert oder Lösungen gemeinschaftlich erarbeitet werden. Projekt 3/Lounge bietet als Kombination aus Rückzug und Projekt somit auch die Möglichkeit der Erholung.

Zusammenarbeit – Dieser Bereich fokussiert das Arbeiten im Team, wobei sowohl konzentrierte Einzelarbeit als auch kreatives Schaffen zu zweit (oder mehr) parallel möglich ist; so bietet die Struktur dieser Zone die Chance für kurze Gespräche, Austausche von Ideen/Lösungen und Iterationen.

Netzwerk – Als offener und stark kommunikativer Bereich zielt „Netzwerk“ vor allem auf das Generieren und Teilen von Ideen und fördert spontane, ungeplante oder informelle Austausche. Zum Bereich „Netzwerk“ gehören auch „Empfang & Stauraum“ sowie das „Auditorium“. Letzteres ermöglicht zudem die Durchführung von geplanten oder ungeplanten Präsentationen, Events oder anderen wissensvermittelnden Formaten.

Rückzug – Diese visuell abgetrennten Bereiche sollen Regeneration oder Entspannung ermöglichen sowie die Neusortierung zwischen aktiver Gruppenarbeit / Ideenfindung und reflektierter Einzelarbeit / das Reifen von Ideen unterstützen.

Akustik und Biophilie im Opp:Lab: Harmonische Klangwelten und naturnahe Arbeitsumgebung

Im Opp:Lab wird nicht nur auf eine effiziente Zonierung geachtet, sondern auch auf die Schaffung einer angenehmen akustischen Umgebung und die Integration von biophilen Elementen. Um die Lärmentwicklung zu mindern und die Privatsphäre zu steigern, wurden akustische Elemente aus absorbierenden Materialien in das Design integriert. Darüber hinaus verfolgt das Opp:Lab ein biophiles Design, das sich der menschlichen Neigung zur Naturverbundenheit verschrieben hat. Im Kontext von New Work gewinnt die Gestaltung von Arbeitsplätzen mit Naturelementen zunehmend an Bedeutung. Jedoch geht es hierbei nicht nur um reine Dekoration. Die Integration von Pflanzen und Naturelementen in das Arbeitsumfeld geht Hand in Hand mit den regenerativen Eigenschaften, die nachweislich das Wohlbefinden, die Kreativität und die Produktivität der Menschen in Büros und an ihren Arbeitsplätzen steigern können. Diese positiven Effekte wurden bereits durch eine Studie aus dem Jahr 2015 im Human Spaces Report belegt. Durch die Kombination aus akustischen Elementen und biophilen Aspekten schafft das Opp:Lab eine inspirierende und förderliche Umgebung, die die Mitarbeiter dazu ermutigt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, ihre Ideen zu entfalten und in einem angenehmen und naturnahen Umfeld zusammenzuarbeiten. Dies trägt zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei, in der Kreativität, Innovation und Effizienz blühen können. 

Die Ausstattung

Touchboards | 5 High Performance Laptops | 10 Tablets (iOS und Android) | Mobile Beamer | Podcast Ausstattung | Eingabegeräte | Noise-Cancelling-Kopfhörer | Kleine Bühne | Gruppenarbeitstische | Fokusarbeitsplätze | Telephone Booth | Meeting-Tisch

Meld dich jetzt an! SUMMER SPRINT Juli 2023Bereich öffnenBereich schließen

Du möchtest diesen Sommer richtig durchstarten und deine Selbstständigkeit auf das nächste Level bringen? Oder dich rund um die Themen Ideenfindung, Gründungsfinanzierung oder Pitchtraining informieren und aktiv mitmachen? Dann bist du beim Startup Summer Sprint, welcher in Kooperation mit dem BPW (Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg) und der BTU Cottbus-Senftenberg stattfindet, genau richtig.

Die Workshop-Reihe ist für dich kostenfrei und findet im Rahmen der beiden Projekte startINN und Startup Revier EAST statt.

An 8 Tagen erhältst du geballtes Wissen, Input und Austausch rund um das Thema deiner Existenzgründung; von deiner Geschäftsidee bis hin zur Finanzierung.
 

Die Themen der ersten Woche 

Diese Workshops finden im Opp:Lab in der LOK21 statt.

Dreiteiliger Workshop: Entwicklung einer Geschäftsidee und Einblicke in die Themenfelder Entrepreneurship, Design Thinking und Business Modelling

Visualisiere deinen Business Case einmal ganz anders.

Lerne den perfekten Investor*innen-Pitch für dein Startup vorzubereiten und zu halten!

Zu den Veranstaltungen der ersten Summer Sprint Woche kannst du dich hier anmelden.

 

Und darum geht es in der zweiten Woche

Diese Workshops finden im Online-Format statt.

Erhalte einen Überblick über die Möglichkeiten im Online Marketing zur Erstellung von Zielgruppen und geeignete Kanäle für deren Ansprache.

Erhalte einen Einblick in rechtliche und steuerliche Aspekte deiner Gründung.

Alles dreht sich um Finanzen.

Die Anmeldung zu den Online-Formaten der 2. Summer Sprint Woche erfolgt bitte hier über die Plattform des BPW.

 

Das Startup Center Team der TH Wildau freut sich auf eine rege Teilnahme und zwei spannende Wochen mit euch.

 

Ansprechperson für Fragen zum Startup Summer Sprint, den Workshops, der Organisation etc.: 
Martina Konieczny, Opp:Lab Managerin
Tel.: +49 3375 508 229
Mail: startinn@th-wildau.de


Und weitere Infos rund ums Opp:Lab, Entrepreneurship und Gründung an der TH Wildau gibt es abschließend noch hier:

#Startup Innovation Center der TH Wildau
#startINN
#Startup Revier EAST

SUMMER SPRINT Juli 2023Bereich öffnenBereich schließen

Du möchtest diesen Sommer richtig durchstarten und deine Selbstständigkeit auf das nächste Level bringen? Oder dich rund um die Themen Ideenfindung, Gründungsfinanzierung oder Pitchtraining informieren und aktiv mitmachen?

Dann bist du beim Startup Summer Sprint, welcher in Kooperation mit dem BPW (Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg) und der BTU Cottbus-Senftenberg stattfindet, genau richtig.

Die Workshop-Reihe ist für dich kostenfrei und findet im Rahmen der beiden Projekte startINN und Startup Revier EAST statt.

An 8 Tagen erhältst du geballtes Wissen, Input und Austausch rund um das Thema deiner Existenzgründung; von deiner Geschäftsidee bis hin zur Finanzierung.

Die Themen der ersten Woche

Diese Workshops finden im Opp:Lab in der LOK21 statt.

Dreiteiliger Workshop: Entwicklung einer Geschäftsidee und Einblicke in die Themenfelder Entrepreneurship, Design Thinking und Business Modelling

Visualisiere deinen Business Case einmal ganz anders.

Lerne den perfekten Investor*innen-Pitch für dein Startup vorzubereiten und zu halten!

 

 

Und darum geht es in der zweiten Woche

Diese Workshops finden im Online-Format statt.

Erhalte einen Überblick über die Möglichkeiten im Online Marketing zur Erstellung von Zielgruppen und geeignete Kanäle für deren Ansprache.

Erhalte einen Einblick in rechtliche und steuerliche Aspekte deiner Gründung.

Alles dreht sich um Finanzen.

Der Bau des 5 Achsen Lasercutters wird unterstützt vom KickStart StipendiumBereich öffnenBereich schließen

Julian Niedling und Karl Heinemann

Hallo lieber Karl, erstmal vielen Dank, dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst und auch von uns nochmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des KickStart Stipendiums. 

Du hast dieses Stipendium für deine Idee eines 5-Achsen-Lasercutters bekommen. Erkläre doch mal kurz was wir uns darunter vorstellen können.

Lasercutter sind bereits manifestiert in Makerspaces, weiteren Entwicklungs- sowie Kreativlaboren und stellen daher eine klassische Rapid-Prototyping Technologie dar. Allerdings können konventionelle Lasercutter das zu bearbeitende Werkstück nur orthogonal zur Ausrichtung des Rohmaterials schneiden. Somit sind Körper, bei denen die Seitenwände nicht rechtwinkelig zueinander stehen, nur schwer umsetzbar. 

Das Ziel dieses Projekts ist es, eine Lösung zu finden, um das Laserbauteil eines Lasercutters um zwei Drehachsen zu erweitern, sodass beispielsweise aus flachen Rohmaterialien, Werkstücke mit angewinkelten Kanten hergestellt werden könnten. Zusätzlich können Gravuren oder Schnitte auf runden Körpern präziser vorgenommen werden. Sobald ein erster Prototyp erschaffen ist und funktioniert, könnte geprüft werden, ob es möglich ist, den Laserkopf in der Bauhöhe so weit zu verringern, dass solch ein Laserkopf in jeden kommerziell erhältlichen Lasercutter einbaubar wäre. Dadurch wachsen die Anwendungsmöglichkeiten eines Lasercutters erheblich. Hierzu wird zuerst ein herkömmlicher 3 Achsen Lasercutter gebaut, sobald dieser zuverlässig funktioniert, kann der Umbau auf 5 Achsen starten. 

Kannst du dich noch an den Moment erinnern, wie du auf diese Idee gekommen bist oder war das ein schleichender Prozess?

Es war eher ein schleichender Prozess. Ich baue schon seit Jahren Lautsprecher selbst (nur für mich und Freunde, verkauft habe ich nichts) und somit kam irgendwann die Idee eine CNC Fräse zu bauen. Es ging mir dabei vor allem um die Erfahrungen, welche man bekommen würde, wenn man solch ein Gerät selber baut. Da es mir zudem sehr viel Freude bereitet und es sicherlich vorteilhaft ist sich direkt mit der Mechanik und den Komponenten im Bau auseinanderzusetzen, wollte ich eine solche Fräse umsetzen. CNC Fräsen haben aber den Nachteil, dass diese sehr viel Schmutz und Staub verursachen. 

Laser Cutter sind in diesem Fall deutlich angenehmer und haben nur geringe Nachteile, besonders in meinem Bereich für den Bau von Lautsprechern. Also hatte ich die erste grobe Idee einen Lasercutter zu bauen. Diese habe ich dann ca. ein Jahr reifen lassen, um mich noch etwas näher damit zu beschäftigen.

Als ich eine feste Idee hatte, wie ich einen Laser Cutter bauen könnte, ist die Idee aufgekommen, dass man mit der Maschine Gegenstände verkaufen könnte, um ein Teil der Investitionen zurückzubekommen. Dabei wurde mir ans Herz gelegt in meiner Hochschule zu schauen, ob es ein Startup Center gibt, welches mir bei der Gründung von einem Unternehmen für den Verkauf helfen kann. In meinem ersten Gespräch mit Marko (Gründungsberater des Startup Centers), hat er mir das KickStart Stipendiumvorgeschlagen. Da es mir größtenteils um den Bau und das Basteln ging, hat dies für mich sehr gut gepasst. Allerdings ist das Stipendium natürlich mit Innovation verbunden. Um die schwächen eines Laser Cutters gegenüber einer CNC Fräse auszugleichen, ist mir dabei die Idee gekommen, einen Laser Cutter um 2 Rotationsachsen zu erweitern, um somit etwas neues und innovatives zu generieren. 

 

Beschreib doch mal den aktuellen Stand deiner Umsetzungen.

Der ursprüngliche Plan war es, den Laser Cutter in den Semesterferien Sommer 2022 zu bauen. Jedoch gab es Lieferschwierigkeiten. Der Rahmen wurde erst im Oktober 2022 geliefert. Die Elektronik wurde erst Mitte Januar 2023 geliefert. Die Maschine sollte in der Werkstatt bei mir zu Hause gebaut werden. Die Werkstatt ist jedoch in der unbeheizten Garage. Im Sommer wäre das kein Problem, aber bei unter 5°C in der Werkstatt ist mir das zu kalt an den Händen. Somit nutze ich zurzeit jeden Tag, wo es etwas wärmer ist. Der Fortschritt ist allerdings ein wenig schleppend. Trotzdem bin ich aktuell mit dem Bau des eigentlichen Lasers zu ca. 85% fertig. Dieser Lasercutter besteht zunächst erst aus 3 Achsen, um ein solides Grundgerüst zu haben. Sobald dieser zuverlässig funktioniert möchte ich diesen, wie bereits beschrieben, um zwei weitere Achsen erweitern. Ein Teil der Elektronik muss noch verkabelt werden und Dinge wie die Verkleidung oder Absaugung müssen angebracht werden.

 

 

Zum Abschluss 5 Fragen und 5 kurze Antworten von uns an Karl:

1. Mit wem hast du die Idee umgesetzt? Freunde, Studenten, Kollegen, Alleine?

Eigentlich nur ich.

2. Wurde dabei eines unserer Labs genutzt…und wenn ja wofür? Hat dir die Beratung geholfen?

Ja, die 3D Drucker, um ein paar Halter zu drucken. Die Mitarbeiter des ViNN:Labs haben mich dabei tatkräftig unterstützt. Zudem hat mir die Beratung im Opp:Lab durch startINN Mitarbeiter*innen sehr dabei geholfen zu entscheiden, welchen Weg ich denn mit meiner Idee einschlagen sollte. Dies war auch einer der Hauptausschlagspunkte warum ich mich für das KickStart Stipendium beworben habe.

3. Was hast du mit dem Stipendium vor? Wie hast du es bereits eingesetzt? 

Das Stipendium hat die Bauteile für den Laser finanziert. Wenn ich mit dem Bau fertig bin, werde ich bestimmt auf Marko (Gründungsberater) zurückkommen, um möglicherweise das in Frage 2 genannte Unternehmen zu gründen. Bis Dahin wird das Stipendium wahrscheinlich bereits abgelaufen sein.

4. Beschreib doch mal für die Leser die Zielgruppe, welche dein Produkt anstreben soll?

Erstmal ist das nur ein Proof of Concept. Kann ein Laser-Cutter mit nur wenigen Modifikationen um zwei Achsen erweitert werden? Sobald dies funktioniert, ist es an quasi jeden gerichtet, der einen Laser-Cutter hat. Die Vision ist es mit wenig Aufwand die Möglichkeiten einer solchen herkömmlichen Maschine immens zu erweitern.

5. Was sind die nächsten Schritte? Was sind deine Ziele mit der Idee?

Fertig bauen. 

Zudem die Maschine auf Herz und Nieren testen und dann sehen ob man daraus ein Produkt entwickeln könnte, welches verkaufbar ist.

Wir danken Karl ganz herzlich für die Einblicke! Wir sind gespannt, wie es mit dem Projekt weitergeht und freuen uns, seinen fertigen 5-Achsen-Lasercutter zu sehen. 

Women's Entrepreneurship Day im Opp:Lab auf dem Campus der TH WildauBereich öffnenBereich schließen

Female Leadership Workshop

Der Tag wurde mit einem Workshop unter der Leitung von Corinna Fuchs vom DIALOGWERK eröffnet. Im Mittelpunkt stand die Frage, was es gegenwärtig bedeutet, eine Frau in einer Gründungs- oder Führungsposition zu sein. Die Teilnehmerinnen wurden in dem Workshop angeregt, ihren eigenen Führungsstil einzuordnen, diesen zu reflektieren und die Herausforderungen und Chancen zu erkennen, die mit ihrer Rolle in einer Gründungs- und/oder Führungsposition einhergehen. Die daraus entstandenen Erkenntnisse regten alle Teilnehmerinnen an sich zu diesem Thema tiefergehend auszutauschen.

 

Mittagspause

Mit neuen Eindrücken ging es dann in die wohlverdiente Mittagspause, in der sich alle stärken und in einer lockeren Atmosphäre weiterführend austauschen konnten.

 

Keynote Gründungsgeschichte und -erfahrungen, Christine Sehm (Treu-Refill):

Den zweiten Teil des Tages eröffnete die inspirierende Keynote von Christine Sehm – Mitgründerin von Treu-Refill.

Treu-Refill ist ein Unternehmen, das sich auf nachhaltige und biologisch abbaubare Produkte spezialisiert hat. Angeboten werden Bio-Pflegeprodukte in Pulverform, die Kund*innen mit Wasser mischen können, um Shampoo, Conditioner und Hand & Body Wash herzustellen. Die Produkte sind zudem vegan, tierversuchsfrei und fair in Deutschland hergestellt. Zudem wird das Unternehmen von drei Gründerinnen geführt.

Christine berichtete in ihrer Keynote über die Entstehungsgeschichte ihres nachhaltigen Unternehmens und natürlich auch über ihre persönlichen Erfahrungen als Unternehmerin. Mit einer unheimlich offenen und ehrlichen Art sprach Christine nicht nur über die Höhen, sondern auch über die Tiefen, die zur Entstehungsgeschichte von Treu-Refill gehört haben. Die Zuhörerinnen hatten während des Vortrages die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen für ihr eigenes Unternehmen oder ihre Arbeit mitzunehmen.

 

Networking und Ausklang des Tages

Der Tag endete mit einer Networking Session, die den Teilnehmerinnen die Möglichkeit bot, sich weiter auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

 

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der beiden Projekte Startup Revier EAST und startINN in Zusammenarbeit mit dem BPW (Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg) organisiert. Alles in allem war es ein spannender Tag mit viel Input, Erfahrungsaustausch, Inspiration und einer großen Portion Networking. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen dieser Art und danken allen Mitwirkenden für die inspirierenden Beiträge, die diesen Tag so besonders gemacht haben.

 

Bildnachweise: Alexander Rentsch

Text: Martina Konieczny

Stopover von "Creative Media & Game Technologies"-Studierenden der UAS RotterdamBereich öffnenBereich schließen

Am 13.04.23 kündigte sich am „Walk In Day“ im Opp:Lab ganz besonderer Besuch an. Eine Gruppe Studierender des Bachelor-Studienganges „Creative Media & Game Technologies“ der UAS Rotterdam aus den Niederlanden, die zu Besuch in Berlin waren und Interesse an unseren Campus zeigten, wurden von Prof. Dr. Alexander Stolpmann durch die startINN Labs geführt.

Die Studierenden, die an ihrer Hochschule selbst über „Coworkingspaces“ und einen „Makerspace“ verfügen, zeigten großes Interesse an den 3 Labs: Opp:LabTech:Lab und ViNN:Lab. Neben den startINN-Räumlichkeiten wurde u.a. auch die ScienceBox angesteuert.

Im Sinne der Ausweitung internationaler Kooperationen war dies eine gute Möglichkeit des Wissensaustausches und der Erweiterung der Mobilitätsangebote für Studierende. Die Rotterdam University of Applied Sciences bietet vielfältige englischsprachige Studienprogramme für Austauschstudierende.
 

Weitere Infos:
Zu den englischsprachigen Studienprogrammen für Austauschstudierende an der UAS Rotterdam: https://www.rotterdamuas.com/programmes/exchange/
Zum Coworkingspace, Makerspace und dem Projekt startINN sind auf der Projektwebseite https://www.startinn.de wissenswerte und interessante Informationen zusammengestellt.

Sie sind an einer Führung oder dem persönlichen Austausch interessiert? Dann sind das die richtigen Ansprechpersonen:

Martina Konieczny, Opp:Lab Managerin
Tel.: +49 3375 508 229
Mail: startinn(at)th-wildau.de

Eva Ismer, ViNN:Lab Managerin
Tel: +49 3375 508 757
Mail: creativelab(at)th-wildau.de

FinoX – die Stipendiaten des KickStart Stipendiums im InterviewBereich öffnenBereich schließen

Seit der Opp:Lab-Eröffnung am 05. Mai 2022 sind lediglich 301 Tage vergangen bis die 100. Opp:Lab-Membership vergeben wurde. Sebastian Stoye, Mitarbeiter im Zentrum für Hochschulkommunikation und zuständig für die interne Kommunikation der THWi, besuchte am vergangenen Donnerstag, 02.02.2023, das Opp:Lab, um in der Telefonbox eine Audioaufnahme einzusprechen. Dies und der Plan den Coworkingspace in Zukunft regelmäßiger zu nutzen waren der Anlass, ihm die 100. Membershipcard sowie ein prall gefülltes startINN-Goodie Bag mit allerhand nützlichen Utensilien für die tägliche Arbeit und seinen nächsten Besuch im Opp:Lab in der LOK21 zu überreichen.

Das Opp:Lab-Team freut sich auch an den letzten Tagen der vorlesungsfreien Zeit auf viele Nutzende und ist gespannt, an wenn die 111 Mitgliedschaftskarte mit all ihren Vorzügen ausgehändigt wird.

Wer sich das Opp:Lab einmal ansehen möchte oder aber direkt nutzen möchte, ist herzlich eingeladen, immer dienstags und donnerstags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr in die LOK21 (Halle 21) auf dem erweiterten Campus der TH Wildau in den Raum B1.24 zu kommen.

Weitere Informationen zum Coworkingspace und dem Projekt startINN sind auf der Projektwebseite https://www.startinn.de zusammengestellt.

Die 100. Opp:Lab-MembershipBereich öffnenBereich schließen

Seit der Opp:Lab-Eröffnung am 05. Mai 2022 sind lediglich 301 Tage vergangen bis die 100. Opp:Lab-Membership vergeben wurde. Sebastian Stoye, Mitarbeiter im Zentrum für Hochschulkommunikation und zuständig für die interne Kommunikation der THWi, besuchte am vergangenen Donnerstag, 02.02.2023, das Opp:Lab, um in der Telefonbox eine Audioaufnahme einzusprechen. Dies und der Plan den Coworkingspace in Zukunft regelmäßiger zu nutzen waren der Anlass, ihm die 100. Membershipcard sowie ein prall gefülltes startINN-Goodie Bag mit allerhand nützlichen Utensilien für die tägliche Arbeit und seinen nächsten Besuch im Opp:Lab in der LOK21 zu überreichen.

Das Opp:Lab-Team freut sich auch an den letzten Tagen der vorlesungsfreien Zeit auf viele Nutzende und ist gespannt, an wenn die 111 Mitgliedschaftskarte mit all ihren Vorzügen ausgehändigt wird.

Wer sich das Opp:Lab einmal ansehen möchte oder aber direkt nutzen möchte, ist herzlich eingeladen, immer dienstags und donnerstags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr in die LOK21 (Halle 21) auf dem erweiterten Campus der TH Wildau in den Raum B1.24 zu kommen.

Weitere Informationen zum Coworkingspace und dem Projekt startINN sind auf der Projektwebseite https://www.startinn.de zusammengestellt.

Welcome back - ab dem 17. Januar wieder Walk In Days im Opp:LabBereich öffnenBereich schließen

Probiere es aus - das Arbeiten im Opp:Lab. Ab dem 17. Januar kannst du immer dienstags und donnerstags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr ohne Voranmeldung im Opp[ortunity]:Lab allein oder auch im Team in kreativer Umgebung in der LOK21 (1. OG Raum B1-24) arbeiten.

Und wenn du bereits Opp:Lab Member bist - dann welcome back.
 

Für alle, die das Opp:Lab noch nicht kennen

Das Opp:Lab ist der „on campus“ Coworkingspace der TH Wildau und steht allen – Beschäftigten, Dozierenden und Studierenden der TH Wildau – an unseren Walk In Days (Di/Do, 10-17 Uhr) kostenfrei für eine Nutzung zur Verfügung. Das Opp:Lab ermöglicht durch seine offene Raumstruktur und seinen unterschiedlichen Arbeitsbereichen viel Flexibilität für Kollaboration, Kreativität und Innovation. Ob zur fokussierten Einzel- oder Gruppenarbeit, zur Ideenfindung oder Geschäftsmodellentwicklung, für zwanglosen Austausch, Teammeetings, zum Networking oder Wissensaustausch. 
 

Was gibt es noch zu beachten?

Eigentlich nicht viel. Beim ersten Besuch erhält jeder neue Member alle wichtigen Informationen zur Nutzung und ein kleines „Willkommensgeschenk“, inkl. unserer Opp:Lab Member-Card. Zudem stehen weitere Geräte und Materialien für das kreative und/oder konzentrierte Arbeiten bereit (bspw. ANC-Headphones, Laptops, Powerbanks, Post-It’s etc.).

Eine Anmeldung ist auch in diesem Jahr nicht notwendig.
 

Außerdem:

Im Opp:Lab finden auch Veranstaltungen zur Entwicklung des Entrepreneurial Mindsets statt; das heißt, Aktivitäten, die die eigene Kompetenz stärken, in unterschiedlichen Lebensbereichen – nicht nur in der Arbeitswelt – unternehmerisch zu denken und zu handeln.

Weitere Infos rund ums Opp:Lab, Entrepreneurship und Gründung an der TH Wildau gibt es hier:

#Startup Innovation Center der TH Wildau

#startINN

#Startup Revier EAST
 

Ansprechperson: 

Martina Konieczny, Opp:Lab Managerin
Tel.: +49 3375 508 229
Mail: startinn@th-wildau.de

Rückblick – Die offizielle Eröffnung der LaboreBereich öffnenBereich schließen

Ein langer und steiniger Weg, der sich lohnte!

Nach zwei Jahren Pandemie, Workshops, viel Planung, zahlreichen Meetings und Baubegehungen war es endlich so weit. Die Labore Opp:Lab und Tech:Lab im Gebäude der LOK21 auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau, wurden feierlich eröffnet. 

Im Rahmen dieses Beitrags bedanken wir uns für alle Besuchenden, Workshopteilnehmenden und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die es uns ermöglichten eine erfolgreiche Eröffnung zu feiern!

Workshops gemäß den Method Days

Neben der Vorstellung des Projekts startINN und dessen Labs, die nochmal herausstellte was das genaue Konzept der neuen innovativen Labore ist, wurden unterschiedliche Workshops angeboten. Diese orientierten sich an den Method Days und gaben einen Einblick in den zukünftigen Veranstaltungskalender des Projekts:

Die durchgeführten Workshops

  • #OpportunityRecognition: Das „Wallet Project“ – Einführung in das Design Thinking
  • #AISession: Einführung in das Deep-Learning Framework Tensorflow mit MNIST
  • #HumanFactor Session: Yoga@CoffeeTime – Yoga gegen das Nachmittagstie
  • #Business Session Geschäftsmodellentwicklung – Vom Planen zum Testen

Ab sofort findet ihr alle Workshops und weitere Events in unserem Veranstaltungskalender. Wollt ihr dabei sein, so meldet euch direkt über die Anmeldeseite des Startup Centers an. 

Sollte euch ein Thema fehlen oder habt ihr Interesse an speziellen Gründungstopics, so gebt uns gerne Bescheid. Wir freuen uns auf euch!

Opening Day 05.05.22: DIE 2 neuen Labs auf dem Campus der TH Wildau in der Lok21Bereich öffnenBereich schließen

Die zwei neuen Labs - Opp:Lab und Tech:Lab* - bieten zukünftig die Möglichkeit, kreativ im Team zu arbeiten, Ideen weiterzuentwickeln, Meetings abzuhalten und/oder mit neuester KI- und High-End Hardware Berechnungen oder Simulationen durchzuführen.

Am 05.05.22 fällt der Startschuss zur Nutzung der neuen Labs mit einer kleinen Feier. Hierfür werden neben Getränken und Kleinigkeiten zum Verzehr auch „Goody Bags“ bzw. „Starterpakete“ bereitstehen, die die Besuche in den Labs mit kleinen Überraschungen verschönern sollen (aber Achtung, schnell sein lohnt sich: Die ersten 20 Interessierten enthalten noch einen extra Bonus).

Weiterhin werden Lab-Führungen und unterschiedliche Sessions – von Design Thinking über Yoga bis hin zu Deep-Learning Inhalten – durchgeführt, die einen Einblick in die vielfältigen Veranstaltungen und Workshops geben, die in Zukunft zur Stärkung der unternehmerischen Kompetenzen – des Entrepreneurial Mindsets – angeboten werden. Zudem wird in einer Einführungssession die Idee hinter dem Konzept der innovativen Labs der TH Wildau erklärt.

Eine Anmeldung zu diesen Sessions ist erforderlich und die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Labs ohne Voranmeldung zwischen 12 und 16 Uhr zum flexiblen Arbeiten zu nutzen, an der zweiten Lab-Führung des Tages teilzunehmen und/oder sich an den zwei #InfoPoints „ViNN:Lab“ und „Startup Center“ zu den Möglichkeiten der Nutzung des Makerspaces der TH Wildau, zur Selbstständigkeit und/oder zum Angebotsportfolio des Startup Centers zu informieren.

What's next?

Nach der Lab-Öffnung, konkret ab dem 10.05., werden immer dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr die Türen des Opp:Labs für TH Wildau Angehörige offen stehen: An den sogenannten „Walk In Days“ können Gründungsinteressierte ohne Voranmeldung (und auch ohne eine spezifische Gründungsidee im Hinterkopf) einfach vorbeikommen und allein oder im Team vor Ort arbeiten.

Wo befinden sich die Labs genau?

Auf dem Campus der TH Wildau in dem Gebäude LOK21. Im 1. Obergeschoss in den Räumen B1-24 (Opp:Lab) sowie B1-21 (Tech:Lab).


*Das Opp:Lab und Tech:Lab sind 2 der insgesamt 3 Projekträumlichkeiten von startINN. Weitere Informationen zum Projekt, dem Raumkonzept, den dortigen Möglichkeiten und den geplanten Veranstaltungen etc. findet man unter www.startinn.de

Ein Raum für Kollaboration und InnovationBereich öffnenBereich schließen

Wir sind der festen Meinung, dass Räume kreatives Denken und innovative Ideen fördern. Vor diesem Hintergrund ist bereits 2014 unser Makerspace, das ViNN:Lab, an der TH Wildau entstanden – als Ort für kreatives Arbeiten mit innovativen Technologien. Schon damals hat uns das Konzept als solches sowie die Verknappung der Komplexität von Wirkungseffekten von Räumen auf Kreativitäts- und Innovationsprozesse mit der Formulierung des Konzeptnamens „Enabling Spaces“ (Peschl/Fundneider 2014) begeistert: Orte, die „ermöglichen“. Auch unser startINN-Gründungskonzept baut auf diesem Ansatz, denn unsere Labs und Aktivitäten verfolgen das übergeordnete Ziel, Kollaboration, Kreativität und Innovationen zu ermöglichen und Menschen zu befähigen – eben zu „enable-n“.

 

Wie genau unser größtes und wohl am stärksten auf Zusammenarbeit fokussierte Lab, unser Opportunity:Lab (kurz Opp:Lab), als „Enabler“ für Ideen gestaltet ist, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Wirkung von Elementen im Raum

Eine Vielzahl von Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen zeigen, wie Orte/Räumlichkeiten (sowohl physisch als auch virtuell) unser Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln beeinflussen können. Dabei spielen unterschiedliche Elemente eines Raums eine wichtige Rolle – einzeln oder im Zusammenspiel miteinander. Dieses Wissen um die Wirkung von Raumelementen und -strukturen findet aufgrund von Effekten der Globalisierung und Digitalisierung auch zunehmend Eingang in die Gestaltung neuer Arbeitswelten und -formen (#NewWork); und wiederum ermöglichen Forschungsergebnisse zu diesen neuen Arbeitswelten und -formen präzisere Aussagen dazu, wie Räume gestaltet sein müssen, um die besten Voraussetzungen für effizientes, ergonomisches und kreatives (miteinander) Arbeiten zu schaffen.

Umsetzung im Opp:Lab

Unser Opp:Lab basiert und nutzt diese Erkenntnisse und ist als der Arbeits- und Sozialraum unseres 3-Ebenen/-Lab-Modells stark an Coworkingspace-Prinzipien ausgerichtet: Das Opp:Lab ermöglicht Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Zielsetzungen in einer offenen Raumstruktur flexibles Arbeiten – in fokussierter Einzel- oder Gruppenarbeit, zur Ideenfindung oder Geschäftsmodellentwicklung, für zwanglosen Austausch oder ungeplante Kollaborationen, Teammeetings, Networking oder zum Wissensaustausch. Da es uns ebenso ein Anliegen ist, den „Digital Gap“ (die digitale Kluft) zu verringern, befindet sich im Opp:Lab entsprechende Hard- und Software für zeitgemäßes, digitales und/oder hybrides (Zusammen-)Arbeiten, die ebenfalls von den Besucher*innen vor Ort flexibel genutzt werden können.

Unsere Ausstattung

  • Touchboards
  • 5 High Performance Laptops
  • 10 Tablets (iOS und Android)
  • Mobile Beamer
  • Podcast Ausstattung 
  • Eingabegeräte
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer
  • Gruppenarbeitstische
  • Fokusarbeitsplätze
  • Telephone Booth
  • Kleine Bühne
  • Meeting-Tisch

Zonierungskonzept

In Zusammenarbeit mit dem Objekt- und Büroeinrichtungsunternehmen Algonet ist mit dem Opp:Lab ein 240 qm großes Ökosystem entstanden, das durch die geschickte Verbindung von „Räumen/Zonen“ und „Technologien“ die verschiedenen Phasen und Aktivitäten von Kreativitätsprozessen unterstützt. In einem „Zonierungskonzept“ wurden sowohl die (1) Spannungsfelder kreativen Arbeitens, wie bspw. der Wechsel zwischen multiperspektivischer Team- 

und reflektierter Einzelarbeit, (2) Technologien als auch (3) räumliche Eigenschaften, wie Privatsphäre, räumliche Nähe oder Körperhaltung für die Einzel- und Teamarbeit, sowie (4) Aspekte sozialer Beziehungen vereint. Unter Beachtung des Arbeitsschutzgesetzes sind so fünf zentrale „Zonen“/Bereiche entstanden, die unterschiedliche Arbeitsmodi im Opp:Lab zulassen und fließend ineinander übergehen:

„Fokus“ – Mit dem Ziel eines fest zugeordneten Bereichs für fokussiertes Arbeiten ist eine schallisolierte Raum-in-Raum-Lösung im Lab geschaffen worden. Sie ermöglicht die konzentrierte Einzelarbeit bzw. das Arbeiten „im Flow“ oder eben auch das ungestörte Telefonieren oder Teilnehmen an Webinaren/Videocalls.

„Projekt“ – Die drei verschiedenen Bereiche „Projekt“ zielen auf Austausch, Kollaboration und Brainstorming – je nach Schwerpunkt und Teamgröße können hier Meetings abgehalten, Ideen generiert oder Lösungen gemeinschaftlich erarbeitet werden. Projekt 3/Lounge bietet als Kombination aus Rückzug und Projekt somit auch die Möglichkeit der Erholung.

„Zusammenarbeit“ – Dieser Bereich fokussiert das Arbeiten im Team, wobei sowohl konzentrierte Einzelarbeit als auch kreatives Schaffen zu zweit (oder mehr) parallel möglich ist; so bietet die Struktur dieser Zone die Chance für kurze Gespräche, Austausche von Ideen/Lösungen und Iterationen.

„Netzwerk“ – Als offener und stark kommunikativer Bereich zielt „Netzwerk“ vor allem auf das Generieren und Teilen von Ideen und fördert spontane, ungeplante oder informelle Austausche. Zum Bereich „Netzwerk“ gehören auch „Empfang & Stauraum“ sowie das „Auditorium“. Letzteres ermöglicht zudem die Durchführung von geplanten oder ungeplanten Präsentationen, Events oder anderen wissensvermittelnden Formaten.

„Rückzug“ – Diese visuell abgetrennten Bereiche sollen Regeneration oder Entspannung ermöglichen sowie die Neusortierung zwischen aktiver Gruppenarbeit / Ideenfindung und reflektierter Einzelarbeit / das Reifen von Ideen unterstützen.

Akustik und Biophilie

Neben der Integration von akustischen Elementen aus absorbierenden Materialien zur Minderung der Lärmentwicklung und Steigerung der Privatsphäre zeichnet sich das Zonierungskonzept des Opp:Labs zudem durch ein biophiles Design aus. Biophilie umschreibt dabei die Neigung des Menschen, der Natur nahe zu sein. Im Zuge von New Work gewinnt biophiles Gestalten von Arbeitsplätzen zunehmend an Bedeutung; doch die Integration von Naturelementen in das Arbeitsumfeld ist nicht nur bloße Dekoration: Die regenerativen Eigenschaften von Pflanzen bzw. Naturelementen steigern nachweislich das Wohlbefinden, die Kreativität und Produktivität von Menschen in Büros bzw. an ihren Arbeitsplätzen (bspw. zeigte dies bereits eine Studie aus 2015: Human Spaces Report).

Wenn du dich einmal selbst überzeugen willst, wie das biophile Design und die unterschiedlichen „Zonen“ des Opp:Labs deine Art zu arbeiten und kreativ zu sein beeinflussen, dann nutze unsere „Walk In Days“: Ab 10.05.2022 steht dir das Opp:Lab im Rahmen der „Walk In Days“ immer dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr zur freien Nutzung zur Verfügung.

Die Website zu dem Projekt startINN ist liveBereich öffnenBereich schließen

Der Projektname startINN steht für „Innovative startups through enabling infrastructure and activities“. Damit sind auch schon die Ziele umrissen, die das Projekt verfolgt: Das Gründungsgeschehen an der Technischen Hochschule Wildau durch Räumlichkeiten, Infrastruktur und Wissensvermittlung zu stärken. In drei Laboren werden Angebote rund um Coworking, Prototyping und digitale Projekten geschaffen, die einen ganzheitlichen Zugang zu Entrepreneurship ermöglichen.
 
Am 15.03.2021 ging die Website zu dem Projekt live und bietet schon jetzt viele interessante Inhalte. Neben allen Informationen zu dem Projekt und den drei Laboren, finden Sie spannende Blogbeiträge auf der Website, die Sie rund um Entrepreneurship und über unsere Aktivitäten informieren. Digitale Wissensvermittlung ist ein zentraler Baustein des Projekts. Neben den Beiträgen, die Sie bereits jetzt auf der Website finden, veranstalten wir regelmäßig Workshops und Tutorials und veröffentlichen weitere Lehrformate wie Videos und Podcast.

Ansprechpartner/innen:

Bianca Baumann
Tel.: +49 3375 508 657
Mail: bianca.baumann(at)th-wildau.de

Marko Berndt
Tel.: +49 3375 508 742
Mail: marko.berndt(at)th-wildau.de

Projektleiterin

Prof. Dr. rer. pol. Dana MietznerBereich öffnenBereich schließen

Tel.: +49 3375 508 199
Mail: dana.mietzner(at)th-wildau.de
Web: http://www.th-wildau.de/mietzner
Haus 16, Raum 2077

Projektkoordinatorin

Bianca BaumannBereich öffnenBereich schließen

Tel.: +49 3375 508 657
Mail: bianca.baumann(at)th-wildau.de
Web: http://www.th-wildau.de/fg-innovation
Haus 16, Raum 2085