TH Change Lab – gemeinsam Lösungen entwickeln
Studierende stehen vor Pinnwänden mit Plakaten und geben über bunte Klebepunkte Feedback zu verschiedenen Bereichen

TH Change Lab – gemeinsam Lösungen entwickeln

Nicht jedes Problem braucht mehr Ressourcen – manchmal braucht es einfach einen anderen Blick.

  1. Sie sind hier:
  2. Hochschule
  3. Spielraum für Innovation
  4. TH Change Lab

Was ist das TH Change Lab?

Die TH Wildau verändert sich – wie wir zusammenarbeiten, miteinander sprechen, lehren, forschen und lernen. Ziel ist eine Hochschule, die zugänglicher ist, besser vernetzt und im Austausch mit der Gesellschaft steht – und die auf neue Anforderungen reagieren kann. Das TH Change Lab unterstützt dabei: Es bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und hilft, Lösungen zu entwickeln, die im Alltag wirklich tragen.

Wo wir helfen können

Viele kennen die Situation: Ein Prozess kostet zu viel Zeit, ein neues Angebot trifft nicht den Bedarf, eine Entscheidung braucht mehrere Perspektiven, ein digitaler Service funktioniert nicht wie gedacht.

Genau hier setzen wir an. Wir hören den Betroffenen zu, entwickeln Lösungsansätze und testen sie früh – bevor viel investiert wird. Das spart Zeit, reduziert Risiken und erhöht die Chance, dass am Ende etwas entsteht, das wirklich ankommt.

Manchmal geht es auch nicht um einen Prozess, sondern um eine Person: Wer weiß, wo er steht, kann besser mitgestalten. Wir begleiten Menschen dabei, sich im Wandel zu orientieren und ihre Rolle aktiv zu gestalten.

Wie wir arbeiten

Das TH Change Lab bringt Methoden und Werkzeuge mit, die helfen, einen Schritt zurückzutreten und Angebote oder Abläufe aus der Perspektive der Menschen zu betrachten, die sie nutzen. Wir haben keine fertigen Antworten – aber einen Werkzeugkoffer, der beim gemeinsamen Perspektivwechsel hilft.

Bevor wir über Lösungen sprechen, schauen wir auf die Hindernisse. Wir machen sichtbar, wie Prozesse und Angebote im Alltag erlebt werden, und entwickeln ein gemeinsames Bild davon, für wen wir gestalten. Erst wenn klar ist, worum es eigentlich geht, testen wir erste Ideen.

In der Praxis bedeutet das meist: ein gut vorbereiteter Workshop, ehrliche Gespräche mit den Beteiligten – und Schritt für Schritt wird klarer, was wirklich gebraucht wird.

Für wen

Du hast ein Entwicklungsthema in deinem Team oder suchst Orientierung im Veränderungsprozess? Wir sind die richtige Anlaufstelle.

Du willst dich austauschen, Methoden kennenlernen und von anderen lernen, die ähnliche Themen bearbeiten? Melde dich jederzeit – wir bauen dafür gerade ein Netzwerk auf.

Was wir anbieten

vom XS- zum XL-PaketBereich öffnenBereich schließen

XS – Orientierungsgespräch Ein erstes Gespräch, um eine Herausforderung zu verstehen und zu klären, ob und wie das Change Lab helfen kann. 60 Minuten, kein Aufwand, kein Commitment.

S – Workshop Ein halber oder ganzer Tag, um eine konkrete Frage gemeinsam zu bearbeiten – Hürden sichtbar machen, Perspektiven zusammenbringen, Entscheidungen vorbereiten.

M – Begleiteter Entwicklungsprozess Mehrere Termine über vier bis acht Wochen. Wir begleiten ein Team dabei, eine Herausforderung zu verstehen, Lösungsansätze zu entwickeln und erste Schritte zu gehen.

L – Nutzerzentrierte Entwicklung Ein strukturierter Prozess über zwei bis vier Monate. Wir erforschen, was gebraucht wird, entwickeln Lösungen und testen sie – bevor viel investiert wird. Geeignet für Studiengänge, digitale Services oder neue Angebote.

XL – Transformationsprozess Begleitung eines größeren Veränderungsvorhabens über sechs bis zwölf Monate. Mit Nutzerforschung, Prozessvisualisierung, Prototyping und Kompetenzaufbau im Team.

Wir arbeiten mit Personas

Was ist eine Persona?Bereich öffnenBereich schließen

Statt abstrakt über "die Studierenden" oder "die Lehrenden" zu sprechen, entwickeln wir mit Hilfe von sogenannten Personas ein konkretes Bild davon, für wen wir gestalten. Eine Persona macht eine Zielgruppe greifbar – mit Namen, Alltag und echten Herausforderungen.

Ein Beispiel ist Lukas: Er ist 23 Jahre alt, studiert Wirtschaftsinformatik im 5. Semester, jobbt bei Media Markt im A10 Center und kam ohne großen Plan an die Hochschule. Er kämpft mit Prokrastination, erledigt Dinge meist knapp vor der Deadline – und verliert bei unübersichtlichen Prozessen oder unklaren Ansprechpartnern schnell den Anschluss.

Entstanden ist Lukas im Service-Design-Lab im Interdisziplinären Modul. Bei Entwicklungsfragen stellen wir uns seitdem immer wieder die Frage: Was würde Lukas hier brauchen? So entstehen Entscheidungen, die nicht für eine abstrakte Zielgruppe gedacht sind, sondern für Menschen wie Lukas.

Was wir bereits tun

Unsere bisherigen AktivitätenBereich öffnenBereich schließen

Wir bauen unsere methodische Kompetenz für partizipative Entwicklungsprozesse systematisch auf. Angefangen haben wir mit verschiedenen Workshopformaten während des Strategieprozesses bis zur gemeinsamen Entscheidung für das Hochschulnarrativ. Unsere aktuellen Entwicklungsthemen sind:

  • die partizipative Entwicklung des neuen Leitbildes der TH Wildau,
  • die Konzeptfindung für Bachelor und Master Made in Wildau,
  • die Zusammenarbeit mit StuRa und StuPa beim Aufbau einer starken Studierendengemeinschaft,
  • die Weiterentwicklung von Sprache, Tonalität und visuellem Erscheinungsbild.

Den Entwicklungsweg der TH Wildau tragen wir auch nach außen

  • zum Beispiel beim University Future Festival, bei den Service Design Drinks, im Masterstudiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (MBA) an der Hochschule Osnabrück.
Kernteam für den neuen Spielraum für profilgebende Methoden

Unser Kernteam

Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Tippe
Präsidentin der TH Wildau


Monika Molin
Referentin der Präsidentin (Strategie)
Referentin für Interdisziplinarität (ZSL)


Ahmet Enes Gozukucuk
Student Masterstudiengang European Business Management