Was ist ein Blended Intensive Programme (BIP)?
Blended Intensive Programmes (BIP) fördern innovative Lern- und Lehrmethoden und bieten Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, eine kurze physische Gruppenmobilität (5-30 Tage) mit einer verpflichtenden virtuellen Phase (Dauer nicht vorgegeben) zu kombinieren.
Blended Intensive Programmes (BIP) und Kurzzeitmobilitäten für Outgoing-StudiereBereich öffnenBereich schließen
Informationen zur Bewerbung
Wenn Sie an einem BIP teilnehmen und sich um eine Erasmus+ Förderung bewerben möchten, richten Ihre Bewerbung bitte per E-Mail an die zuständige Lehrkraft im Fachbereich, die fachlich für die Entwicklung bzw. Durchführung des betreffenden BIPs verantwortlich ist. Für die Auswahl sind dabei i. d. R. folgende Kriterien entscheidend:
- gute bis sehr gute Studienleistungen (lt. aktuellem Notenspiegel)
- fachliche und persönliche Motivation
- gute bis sehr gute Englischkenntnisse
Förderung von BIPs und anderen KurzzeitmobilitätenBereich schließen
Studierende nehmen im Rahmen einer Short Term Blended Mobility zu Studienzwecken an einem BIP teil.
Der Mobilitätszuschuss setzt sich aus den folgenden Pauschalen zusammen:
- Individuelle Unterstützung (Tagespauschalen für Blended Short Term Mobility): 79 EUR/Tag (Tage 5 – 14) bzw. 56 EUR/Tag (Tage 15 -30)
- einmalige Reisekostenpauschale (in Abhängigkeit von der Distanz und Art des Reisens) (Link zu Erasmus-Förderung / allgemeine Informationen)
- (falls zutreffend) Aufstockungsbetrag für Studierende mit geringeren Chancen einmalig 100 EUR (Aufenthalte von 5 – 14 Tagen) bzw. 150 EUR (Aufenthalte von 15 – 30 Tagen)
- finanzierte Reisetage nach Bedarf/Notwendigkeit sowie ausreichender Verfügbarkeit von Mitteln
Für die Beantragung einer Zusatzförderung und/oder der Reisekostenpauschale für umweltfreundliches Reisen nutzen Sie bitte folgendes Formular: ehrenwörtliche Erklärung short-term.
Blended Intensive Programmes (BIP) – Informationen für Lehrende und MitarbeitendBereich öffnenBereich schließen
Die Teilnahme an BIPs an Partnerhochschulen im Ausland kann im Rahmen einer Erasmus+ Personalmobilität gefördert werden.
Aufgrund des begrenzten Budgets werden an der TH Wildau dabei vorrangig Lehrende bzw. Mitarbeitende gefördert, die gemeinsam mit Studierenden zu einem BIP an eine Partnerhochschule reisen (i. d. R. als betreuende Lehrkraft bzw. für LV im Rahmen des BIPs).
Individuelle BIP-Teilnahmen (an Angeboten für „staff members“ im Ausland, z. B. im Rahmen von International Weeks) sind zwar weiterhin möglich, jedoch ausführlich zu begründen (s. Informationen zu Auswahlkriterien für Personalmobilitäten (Link)).
Planung und Durchführung eines BIPs an der TH Wildau
Am Anfang steht oft eine konkrete Idee, etwa zu einem gemeinsam unterrichteten interdisziplinären Modul, das sich an eine bestimmte Gruppe Lernender richtet, z. B. an Bachelor- oder Masterstudierende eines bestimmten Studienganges.
In der weiteren Planung muss dann überlegt werden, wie sich die Inhalte des BIP sinnvoll auf virtuelle und Lehreinheiten in Präsenz aufteilen. Die Programmlinie macht weder zu Umfang noch zu Form der virtuellen Lehre bestimmte Vorgaben.
Die einzige Vorgabe besteht darin, dass das physische Aufeinandertreffen der Lernenden eine Mindestdauer von 5 bis max. 30 Tagen (Anreise- und Abreisetage werden nicht gezählt) haben muss.
Idealerweise findet sich an jeder teilnehmenden Hochschule eine administrative sowie eine akademische BIP-Koordination. Für die weitere Projektabwicklung ist es unabdingbar, Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche der Partner sowie innerhalb der beteiligten Hochschulen klar zu definieren.
Wenn die TH Wildau das BIP koordiniert (Präsenzphase an der TH Wildau), beantragt und verwaltet das International Office die BIP-OS-Mittel, um die anfallenden organisatorischen Kosten daraus zu zahlen (z. B. Arbeitsmaterialien, Rahmenprogramm, ÖPNV-Ticktes).
Aufgrund des begrenzten verfügbaren Budgets ist eine frühzeitige Nachfrage/Anmeldung des Bedarfs zwingend notwendig (Einreichung einer Antragsskizze (Link zum Formular) möglichst bis spätestens Ende Januar eines Jahres für geplante BIPs im WS oder SoSe des Folgejahres)
Die teilnehmenden Studierenden oder Lehrenden der TH Wildau erhalten KEINEN Erasmus+ Mobilitätszuschuss.
Die TH Wildau stellt allen BIP-Teilnehmenden entsprechende Teilnahmebescheinigungen und für die Studierenden aller beteiligten Hochschulen Transcripts of Records über mind. 3 ECTS aus.
BIP-Teilnahme an einer Partnerhochschule im Ausland
Wenn Sie eine bestimmte Studierendengruppe für ein BIP an einer Partnerhochschule anmelden möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Dr. Schubert. Bitte reichen Sie dazu spätestens 4 Monate vor dem Start des BIPs eine Liste der für das BIP ausgewählten Studierenden (i. d. R. max. 5) ein.
Studierende, die an dem BIP teilnehmen und eine Förderung erhalten möchten, reichen ihre Bewerbung bei der betreuenden Lehrkraft ein.
Die Auswahl der BIP-Teilnehmenden erfolgt im FB bzw. betreffenden Studiengang und möglichst durch mind. 2 akademisch verantwortliche Lehrkräfte bzw. Mitarbeitende.
Die teilnehmenden Studierenden und Lehrenden der TH Wildau erhalten einen Erasmus+ Mobilitätszuschuss für den Aufenthalt im Ausland.
Achtung: Die administrativen Bedingungen des Erasmus+ -Programms müssen eingehalten werden. Für die teilnehmenden Studierenden sind jeweils ein Learning Agreement, ein Certificate of Attendance sowie ein Transcript of Records vorzulegen. Die teilnehmenden Lehrenden bzw. Mitarbeitenden müssen ein entsprechendes Mobility Agreement (for Training (STT) bzw. Teaching (STA) abschließen und eine Teilnahmebescheinigung nachweisen.
Wie bewerbe ich mich?
Wenn Sie an der TH Wildau ein BIP organisieren oder aber mit eine Studierendengruppe an einem BIP im Ausland teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte Frau Dr. Schubert und teilen ihr alle erforderlichen Informationen mittels einer Antragsskizze (Link zum Formular einfügen) mit.
Was sind die Vorteile eines BIPs?
- Fachkenntnisse auf internationalen Niveau verbessern
- interdisziplinäre, interkulturelle Erfahrung
- Auslandserfahrung "schnuppern"
- Auf- und Ausbau eines internationalen Netzwerks
- Verbesserung der (Fach-) Sprachkenntnisse
- sehr gute Betreuung durch Lehrende auch während Präsenzphase im Ausland