Besten-Ehrung 2026: Leon Eppinger holt Spitzenplatz in der beruflichen Erstausbildung
IK

#THinsights

Interne News der TH Wildau

Zur #THinsights Startseite
  1. Sie sind hier:
  2. Hochschule
  3. Organisation und Struktur
  4. Zentrale Einrichtungen
  5. Zentrum für Hochschulkommunikation
  6. Interne Kommunikation
  7. THinsights
  8. Besten-Ehrung 2026: Leon Eppinger holt Spitzenplatz in der beruflichen Erstausbildung

Besten-Ehrung 2026: Leon Eppinger holt Spitzenplatz in der beruflichen Erstausbildung

Großer Erfolg für die Nachwuchsförderung der Hochschulbibliothek: Mit herausragenden 94 Punkten und der Gesamtnote „sehr gut“ hat Leon Eppinger den 1. Platz des diesjährigen Abschlussjahrgangs im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste (FaMI) erzielt. Für diese Spitzenleistung wurde er im September 2026 mit einer Ehrenurkunde der zuständigen Stelle des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Im Kurzinterview spricht er über die gelungene Überraschung, gelebten Teamgeist und seine Pläne zwischen Hochschultresen und Game Design. +++ English version below +++

Leon Eppinger hat seine Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste mit 94 Punkten und der Bestnote „sehr gut“ abgeschlossen. Er teilt sich damit landesweit den 1. Platz mit zwei weiteren Absolvent*innen. Im Glückwunschschreiben des Landes Brandenburg heißt es anerkennend:

„Dieses Ergebnis spricht für das Können und die Motivation von Leon Eppinger. Es ist aber auch ein Beleg für die hervorragende Qualität der Berufsausbildung in der Hochschulbibliothek der TH Wildau, deren Absolventen wiederholt zu den Jahrgangsbesten zählten.“

„Große Freude und Beleg für gelebte Ausbildungsqualität“

In der Hochschulbibliothek ist die Begeisterung über den wiederholten Spitzenplatz ebenfalls groß. Bibliotheksleiter Dr. Frank Seeliger würdigt den Erfolg: „Wir freuen uns von ganzem Herzen und sind unheimlich stolz auf Leon! 94 Punkte und die Note ‚sehr gut‘ auf Landesebene sind eine beeindruckende Leistung. Sie spiegeln nicht nur Leons enormes Engagement, seine Auffassungsgabe und seine Begeisterung für moderne Bibliotheksarbeit wider, sondern sind auch ein schöner Beweis für die hohe Qualität unserer Ausbildung.

Ein ganz besonderer Dank gebührt unserer Ausbilderin Carolin Koch sowie dem gesamten Bibliotheksteam, die unsere Auszubildenden tagtäglich mit Fachwissen, Empathie und großem Einsatz begleiten. Dass unsere Hochschulbibliothek fast schon traditionell Jahrgangsbeste hervorbringt, bestätigt uns in unserem Anspruch, jungen Talenten Freiräume zum eigenverantwortlichen Lernen und Wachsen zu geben. Umso mehr freue ich mich, dass Leon uns auch nach seinem Abschluss erhalten bleibt. Für seinen weiteren Lebensweg, das anstehende Game-Design-Studium und alle kommenden Herausforderungen wünsche ich ihm im Namen des gesamten Teams nur das Beste und weiterhin so viel Freude und Neugier!“

Leon Eppinger im Interview

Lieber Leon, herzlichen Glückwunsch. Wie hast du von dieser Auszeichnung erfahren und was bedeutet dir dieser Erfolg persönlich?

Vielen Dank. Ich freue mich selbst sehr über die Ergebnisse. Meine (ehemalige) Ausbilderin hat mich an meinem Geburtstag mit der Auszeichnung und Urkunde überrascht. Da ich meine Ausbildung vorzeitig abgeschlossen habe, kannte ich meine Prüfungs- und Gesamtbewertung schon seit Februar. Die Auszeichnung ist für mich aber ein perfektes Ende für einen schönen Lebensabschnitt. Außerdem freue ich mich, die unbeabsichtigte „Tradition“ weiterzuführen, als Azubi der Hochschulbibliothek Jahrgangsbeste*r zu werden.

Was hat dir während deiner Ausbildungszeit besonders geholfen, solche Spitzenleistungen zu erzielen, und welche Aufgaben oder Projekte sind dir besonders in Erinnerung geblieben?

Da muss ich mich vor allem bei meiner wunderbaren Ausbilderin Carolin bedanken. Sie hat mir bei allem geholfen und konnte mir jede Frage, die ich hatte, beantworten, aber auch das Bibliotheksteam, das engagiert die Ausbildungsinhalte vermittelt und mich bei allem unterstützt hat, spielte eine große Rolle. Das ist leider nicht überall der Fall, da bin ich glücklich, dass ich hier gelandet bin. An der Stelle muss ich aber auch zwei kleine Shoutouts geben: Zum einen an meine ehemalige Kollegin Michelle, die mit mir zwei Jahre lang jeden Spaß mitgemacht hat und mir viele Tipps und Tricks für die Ausbildung und Prüfungen mitgegeben hat. Ich hoffe, dass ich dieses Wissen auch an unsere Auszubildenden weitergeben kann. Zum anderen meine Co-Auszubildenden, die ich in der Berufsschule kennengelernt habe und mit denen der Berufsschulalltag immer unterhaltsamer war. Mit ihnen zusammen die Theorie zu lernen und zum Schluss sich auf die Prüfungen vorzubereiten, hat definitiv zu diesen Ergebnissen beigetragen.

Das Schöne, die FaMI-Ausbildung hier in der Hochschulbibliothek zu machen ist, dass man sehr viel praktische Erfahrung sammeln kann, die in den Prüfungen hilfreich ist. Das ist ein richtiger Vorteil, da man hier in alle Bereiche schauen und viele Aufgaben auch selbstständig bearbeiten kann. Wenn ich mich für einen Bereich entscheiden müsste, der mir am meisten in Erinnerung bleibt, dann ist das der Nutzungsbereich bzw. die Tresenarbeit; einfach, weil täglich so unterschiedliche Anfragen kommen und der Nutzer*innenkontakt mir am meisten Spaß macht.

Es gab viele Projekte und Aufgaben, die für mich besonders waren, wie zum Beispiel die Social-Media-Arbeit, die neue Regalbeschriftung zu entwerfen und gemeinsam mit unseren anderen Auszubildenden einen Artikel über Wilma zu schreiben und zu veröffentlichen. Der Arbeitstag ist deutlich vielseitiger, als ich vor meinem Ausbildungsbeginn gedacht habe.

Nach deinem herausragenden Abschluss arbeitest du nun weiterhin im Team der Hochschulbibliothek. Was hat den Ausschlag gegeben zu bleiben, und worin unterscheiden sich deine jetzigen Aufgaben von denen als Auszubildender?

Ich glaube es gab keinen einzelnen ausschlaggebenden Grund, sondern es hat alles einfach zusammengepasst. Zum einen mag ich die Arbeit in der Hochschulbibliothek und wollte nach der Ausbildung hier auch weiterarbeiten. Die Bibliothek und das Team sind mir einfach ans Herz gewachsen. Zum anderen war es das Übernahmeangebot, mit dem ich auch während meines Studiums weiterarbeiten und Geld verdienen kann. Das war für mich die perfekte Lösung. Inhaltlich unterscheiden sich meine Aufgaben nicht stark von denen, die ich am Ende meiner Ausbildungszeit gemacht habe, außer, dass ich nun mehr Verantwortung habe und mehr Aufgaben übernehmen kann, wie zum Beispiel Bibliotheksführungen. Für mich war dadurch der Übergang leichter und ich konnte mich direkt auf meine Projekte konzentrieren.

Welche Schwerpunkte oder Weiterbildungspläne reizen dich für deine berufliche Zukunft, und welchen Tipp gibst du neuen Auszubildenden mit auf den Weg, die gerade an der Hochschule starten?

Auch wenn ich die Bibliotheksarbeit liebe, verschlägt es mich dann doch in eine andere Richtung. Ich fange am 1. Oktober ein Game-Design-Fernstudium an und arbeite die erste Zeit noch weiter in der Bibliothek. Ich hoffe, dass ich später beide Berufe verbinden kann. 

Mein(e) Tipp(s) für neue Auszubildende an der Hochschule: Genießt den neuen Lebensabschnitt, auch wenn es mal mehr oder weniger gute Tage gibt, knüpft neue Kontakte und lernt neue Menschen kennen. Seid neugierig und stellt Fragen.

English Version (flip open)Bereich öffnenBereich schließen

2026 Top Performers Award: Leon Eppinger Takes Top Spot in Initial Vocational Training

A major success for the university library’s program to support young talent: With an outstanding score of 94 points and an overall grade of “very good,” Leon Eppinger took first place among this year’s graduating class in the state-recognized vocational training program for Media and Information Services Specialists (FaMI). For this outstanding achievement, he was awarded a certificate of honor by the relevant authority of the State of Brandenburg in September 2026. In a short interview, he talks about the pleasant surprise, the team spirit he experienced, and his plans that balance university library work with game design.

Leon Eppinger completed his vocational training as a Media and Information Services Specialist with 94 points and the top grade of “very good.” He thus shares first place statewide with two other graduates. The congratulatory letter from the State of Brandenburg acknowledges:

“This result speaks to Leon Eppinger’s skill and motivation. But it is also a testament to the outstanding quality of vocational training at the TH Wildau university library, whose graduates have repeatedly ranked among the best in their class.”

“A Source of Great Joy and Proof of Quality Training in Action”

At the university library, there is also great enthusiasm about this repeated top ranking. Library Director Dr. Frank Seeliger praises the achievement: “We are delighted from the bottom of our hearts and incredibly proud of Leon! 94 points and a ‘very good’ grade at the state level are an impressive accomplishment. They not only reflect Leon’s tremendous dedication, his quick grasp of concepts, and his enthusiasm for modern library work, but are also wonderful proof of the high quality of our training program.

Special thanks go to our instructor Carolin Koch and the entire library team, who support our trainees every day with expertise, empathy, and great dedication. The fact that our university library has a near-tradition of producing the top student in each graduating class reaffirms our commitment to giving young talents the freedom to learn and grow independently. I am all the more delighted that Leon will remain with us even after he has obtained his degree. On behalf of the entire team, I wish him all the best for his future path, his upcoming degree programme in game design, and all the challenges ahead—and hope he continues to find as much joy and curiosity as he has so far!”

Interview with Leon Eppinger

Dear Leon, congratulations. How did you find out about this award, and what does this success mean to you personally?

Thank you very much. I’m very pleased with the results myself. My (former) instructor surprised me with the award and Examinations Certificate on my birthday. Since I completed my apprenticeship early, I’ve known my exam and overall grades since February. For me, however, the award is the perfect ending to a wonderful chapter in my life. I’m also happy to continue the unintentional “tradition” of being the top-performing trainee at the university library.

What helped you the most during your apprenticeship to achieve such outstanding results, and which tasks or projects do you remember most vividly?

First and foremost, I have to thank my wonderful mentor, Carolin. She helped me with everything and was able to answer every question I had. But the library team, which was dedicated to teaching the curriculum and supported me in everything, also played a major role. Unfortunately, that’s not the case everywhere, so I’m happy that I ended up here. But I’d also like to give two quick shout-outs: First, to my former colleague Michelle, who joined me in all the fun for two years and gave me lots of tips and tricks for the training and exams. I hope I can pass this knowledge on to our trainees as well. Second, to my fellow trainees, whom I met at vocational school and who always made everyday life there more enjoyable. Learning the theory together with them and preparing for the exams at the end definitely contributed to these results.

The great thing about doing the FaMI training here at the university library is that you can gain a lot of practical experience, which is helpful for the exams. That’s a real advantage, since you get to explore all areas here and can handle many tasks on your own. If I had to pick one area that stands out most in my memory, it would be the user services area—or working at the service desk— simply because such a wide variety of requests come in every day and I enjoy interacting with users the most.

There were many projects and tasks that were special to me, such as social media work, designing the new shelf labels, and writing and publishing an article about Wilma together with our other trainees. The workday is much more varied than I had imagined before I started my training.

After obtaining an outstanding degree, you’re now continuing to work on the university library team. What made you decide to stay, and how do your current responsibilities differ from those you had as a trainee?

I don’t think there was any single decisive reason—it just all fell into place. For one thing, I enjoy working at the university library and wanted to continue working here after my training. I’ve simply grown fond of the library and the team. On the other hand, it was the job offer that allows me to continue working and earning money even while I’m on my degree programme. That was the perfect solution for me. In terms of content, my responsibilities don’t differ much from the ones I had at the end of my apprenticeship, except that I now have more responsibility and can take on more tasks, such as giving library tours. This made the transition easier for me, and I was able to focus directly on my projects.

What tracks or plans for further education appeal to you for your professional future, and what advice would you give to new trainees who are just starting at the university?
Even though I love library work, I’m heading in a different direction.

I’m starting a distance learning program in game design on October 1 and will continue working at the library for the time being. I hope to be able to combine both careers later on.
My tip(s) for new trainees at the university: Enjoy this new chapter in your life—even if there are good days and not-so-good days—make new contacts, and get to know new people. Be curious and ask questions.

Fachliche Ansprechperson

Leon Eppinger

Hochschulbibliothek

Mail: leon.eppinger@th-wildau.de

Zum Profil

Redaktionelle Ansprechperson


    Sebastian Stoye

Sebastian Stoye

Zentrum für Hochschulkommunikation
Interne Kommunikation & Referent der Präsidentin

Tel.: +49 3375 508 340
Mobil-Tel.: +49 15679 158557
Mail: sebastian.stoye@th-wildau.de
Web: https://www.th-wildau.de/interne-kommunikation/
Haus 21, Raum A102

Präsidium: https://www.th-wildau.de/hochschule/praesidium

Zum Profil