Gemeinsam den Arbeitsalltag gestalten: Erste Einblicke in die Befragung zur Arbeitszufriedenheit 2026 an der TH Wildau
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Gemeinsam den Arbeitsalltag gestalten: Erste Einblicke in die Befragung zur Arbeitszufriedenheit 2026 an der TH Wildau

Im Frühjahr 2026 waren die Beschäftigten unserer Hochschule aufgerufen, ihre Rückmeldungen zum Arbeitsalltag, zu Rahmenbedingungen und aktuellen Entwicklungen zu teilen. Nach der Auswertung durch das Zentrum für Qualitätsmanagement (ZQM) und das Sachgebiet Personalentwicklung und -gewinnung (SG PEG) wurden die hochschulweiten Ergebnisse kürzlich im Präsidialkollegium vorgestellt. Das Stimmungsbild zeichnet das Bild einer engagierten Hochschulgemeinschaft mit hoher Motivation und starkem Teamgeist – zeigt aber auch klare Handlungsfelder für die Zukunft auf. +++ English version below +++

Mit einer Beteiligungsquote von rund 68 Prozent knüpft die Befragung 2026 nahtlos an den Erfolg der vorangegangenen Erhebung aus dem Jahr 2022 an und liefert eine solide, repräsentative Grundlage für die Weiterentwicklung der Hochschule. Beschäftigte aus Forschung und Lehre, Verwaltung, Technik und zentralen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven einzubringen.

Christine Heinrich (PEG) zieht ein positives erstes Fazit: „Unser Dank gilt allen Kolleg*innen, die sich die Zeit für die Teilnahme an der Befragung genommen haben. Die hohe Beteiligung ermöglicht aussagekräftige Ergebnisse und bietet eine verlässliche Basis, um Entwicklungen zu analysieren, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und gezielte Schritte einzuleiten.“

Starker Zusammenhalt, hohes Engagement und flexible Rahmenbedingungen

Die übergeordnete Bilanz bestätigt ein erfreulich stabiles Niveau: Rund vier Fünftel der Befragten äußern sich grundsätzlich zufrieden mit ihrer Tätigkeit an der TH Wildau. Als besonders tragfähig erweist sich das kollegiale Miteinander – die Zusammenarbeit im Team und mit Fachkolleg*innen erzielt durchweg Spitzenwerte. Ebenso bemerkenswert ist die ausgeprägte Identifikation mit der Hochschule: Arbeitsmotivation, -konzentration und die Bindung an die TH Wildau bewegen sich weiterhin auf einem erfreulich hohen Niveau.

Positiv hervorgehoben wurden zudem die etablierten Möglichkeiten des mobilen und flexiblen Arbeitens, die von einem großen Teil der Belegschaft aktiv genutzt und geschätzt werden. Auch die Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie die Initiativen im Nachhaltigkeitsbereich verzeichnen eine spürbar gestiegene Wertschätzung im Vergleich zu den Vorjahren.

Offener Blick auf Handlungsfelder und Weiterentwicklung

Neben den erfreulichen Konstanten liefert die Befragung wichtige Impulse für Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf gesehen wird. So zeigen die Rückmeldungen – insbesondere in den Fachbereichen –, dass Themen wie berufliche Entwicklungsperspektiven und die Transparenz bei Besetzungs- und Verlängerungsprozessen befristeter Stellen weiterhin Herausforderungen darstellen. Auch im Bereich der räumlichen und technischen Ausstattung sowie bei der Effizienz einzelner digitaler Prozesse wünschen sich viele Mitarbeitende Optimierungen.

„Uns war von vornherein wichtig, nicht nur Erfolge zu dokumentieren, sondern auch Potentiale für Verbesserungen zu finden, um die Arbeitszufriedenheit weiter steigern zu können“, betont Christine Heinrich. „Aus dem Grund nehmen wir die Rückmeldungen sehr ernst. Sie zeigen uns, an welchen Stellschrauben wir gemeinsam arbeiten müssen, um als attraktive Arbeitgeberin zukunftsfähig zu bleiben.“

Zukunftsthemen: Wandel, Strategie und KI-Kompetenz

Erstmals wurden 2026 auch vertiefende Fragen zu aktuellen strategischen Transformationsprozessen gestellt. Das Ergebnis zeigt eine beachtliche Offenheit für Veränderungen: Eine ausgeprägte „Veränderungsmüdigkeit“ ist an der TH Wildau nicht zu verzeichnen; die Mehrheit der Beschäftigten erkennt die Notwendigkeit von Weiterentwicklung an und trägt diesen Weg grundsätzlich mit. Auch der „Strategieprozess 2030“ wird von vielen als transparent und nachvollziehbar wahrgenommen, wenngleich der kontinuierliche Dialog und die Beteiligungsmöglichkeiten weiterhin aktiv gefördert werden sollen.

Ein erfreulich souveränes Bild ergibt sich beim Themenkomplex Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Die Befragten schätzen ihre eigene KI-Kompetenz überwiegend positiv und reflektiert ein, formulieren gleichzeitig jedoch den klaren Wunsch nach strukturierter, hochschulweiter Unterstützung und klaren Leitplanken für den praktischen Einsatz im Arbeitsalltag.

Ausblick: Dezentrale Auswertungen und Präsentation im Januar 2027

Mit der Vorstellung im Präsidialkollegium ist der Prozess nicht abgeschlossen. In den kommenden Wochen erhalten die einzelnen Struktureinheiten und Teams ihre spezifischen Auswertungen, um in dezentralen Workshops konkrete Maßnahmen für den jeweiligen Arbeitsbereich zu erarbeiten. Flankiert wird dies durch vertiefende Treiber- und Facettenanalysen.

Für die hochschulweite Öffentlichkeit wird aktuell eine ausführliche Präsentation der Ergebnisse und Ableitungen vorbereitet. Als zentrales Forum hierfür ist die nächste Hochschulversammlung angedacht, die nach derzeitigem Planungsstand im Januar 2027 stattfinden wird. Dort erhalten alle Kolleg*innen Gelegenheit, die Ergebnisse detaillierter kennenzulernen und gemeinsam über die nächsten Schritte zu diskutieren.

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Shaping our working lives together: Initial insights from the 2026 job satisfaction survey at TH Wildau

In spring 2026, staff at our university were invited to share their feedback on their day-to-day working lives, working conditions and current developments. Following analysis by the Centre for Quality Management (ZQM) and the Staff Development and Recruitment Department (SG PEG), the university-wide results were recently presented to the University Executive Board. The overall picture paints a picture of a committed university community with high levels of motivation and a strong team spirit – but it also highlights clear areas for action in the future.

With a response rate of around 68 per cent, the 2026 survey builds seamlessly on the success of the previous survey from 2022 and provides a solid, representative basis for the university’s further development. Staff from research and teaching, administration, engineering services and central departments took the opportunity to share their perspectives.

Christine Heinrich (PEG) draws a positive initial conclusion: “We would like to thank all our colleagues who took the time to take part in the survey. The high participation rate enables meaningful results and provides a reliable basis for analysing developments, identifying areas for improvement and taking targeted action.”

Strong cohesion, high levels of commitment and flexible working conditions

The overall findings confirm a pleasingly stable level: around four-fifths of respondents expressed general satisfaction with their work at TH Wildau. Collegial relations proved particularly strong – collaboration within teams and with specialist colleagues consistently achieved top scores. Equally noteworthy is the strong sense of identification with the university: work motivation, concentration and loyalty to TH Wildau remain at a pleasingly high level.

The established opportunities for mobile and flexible working were also highlighted positively; these are actively used and valued by a large proportion of the workforce. The workplace health management programmes and sustainability initiatives have also seen a noticeable increase in appreciation compared with previous years.

An open-minded look at areas for action and further development

Alongside these encouraging constants, the survey provides important insights into areas where there is a need for improvement. The feedback – particularly from the faculties – shows that issues such as career development prospects and transparency in the recruitment and contract renewal processes for fixed-term posts continue to present challenges. Many staff would also like to see improvements in terms of physical and technical facilities, as well as the efficiency of individual digital processes.
“From the outset, it was important to us not only to document our successes but also to identify areas for improvement so that we can further increase job satisfaction,” emphasises Christine Heinrich. “For this reason, we take the feedback very seriously. It shows us which areas we need to work on together to remain a sustainable and attractive employer.”

Key issues for the future: change, strategy and AI expertise

For the first time in 2026, in-depth questions were also asked about current strategic transformation processes. The results reveal a remarkable openness to change:

There is no sign of pronounced ‘change fatigue’ at TH Wildau; the majority of staff recognise the need for further development and generally support this direction. The ‘Strategy 2030’ process is also perceived by many as transparent and comprehensible, although continuous dialogue and opportunities for participation should continue to be actively encouraged.

A pleasingly confident picture emerges regarding the topics of digitalisation and artificial intelligence: respondents assess their own AI competence predominantly in a positive and reflective manner, whilst at the same time expressing a clear desire for structured, university-wide support and clear guidelines for practical application in their day-to-day work.

Outlook: Decentralised evaluations and presentation in January 2027

The process is not concluded with the presentation to the Executive Board. In the coming weeks, the individual organisational units and teams will receive their specific evaluations so that they can develop concrete measures for their respective areas of work in decentralised workshops. This will be accompanied by in-depth driver and facet analyses.

A detailed presentation of the results and conclusions is currently being prepared for the wider university community. The next University General Meeting is envisaged as the central forum for this; according to current plans, it is due to take place in January 2027. There, all staff members will have the opportunity to familiarise themselves with the results in greater detail and to discuss the next steps together.

Fachliche Ansprechperson


    Dipl.-Jur. Christine Heinrich

Dipl.-Jur. Christine Heinrich

Sachgebiet Personalentwicklung
Leiterin Sachgebiet Personalentwicklung und -gewinnung

Tel.: +49 3375 508 394
Mail: christine.heinrich@th-wildau.de
Web: https://www.th-wildau.de/hochschule/hochschulverwaltung/personal-haushalt-un..
Haus 13, Raum 131

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Redaktionelle Ansprechperson


    Sebastian Stoye

Sebastian Stoye

Zentrum für Hochschulkommunikation
Interne Kommunikation & Referent der Präsidentin

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