Willkommen auf der Website der TH Wildau zum Forschungsprojekt "RegioGuard-PRO | KI-gestütztes Cockpit für das regionale Bevölkerungsschutz-Management".
Wie können Kommunen und Behörden in Krisensituationen schneller und fundierter entscheiden?
Im Forschungsprojekt RegioGuard-PRO arbeitet die TH Wildau gemeinsam mit Partnern an einem
KI-gestützten Cockpit für den Bevölkerungsschutz. Ziel ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen zu bündeln, Lageentwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit von Einsatz- und Sicherheitskräften zu unterstützen.
Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Vorhaben stärkt Kommunen und Behörden bei der Vorbereitung auf und Bewältigung von Krisenlagen.
Akute Einsatzlagen
KI-gestützte Lagebilder und Empfehlungssysteme unterstützen schnelle Entscheidungen im Einsatz.
Einsatz- und Alarmplanung
„Was-wäre-wenn“-Szenarien helfen dabei, Entwicklungen besser zu antizipieren und Planungen zu optimieren.
Strategische Resilienz
Das System unterstützt die langfristige Planung zur Stärkung der kommunalen Widerstandsfähigkeit.
Das Projekt baut auf den Vorgängerprojekten AKRIMA (KI-gestütztes Krisenmonitoring für Logistik) und HERAKLION (Datenraum für kommunale Resilienzanalyse) auf und überführt diese in eine praxisnahe Plattform für den Bevölkerungsschutz
Aktuelles
05. Februar 2026 - RESKON in den "TH Themen" von radioSKW
Wie können sich Städte und Verwaltungen besser gegen Krisen wappnen? Im aktuellen „TH Themen“-Interview der TH Wildau bei radioSKW geben Projektkoordinator Jan Seitz und der Wildauer Bürgermeister Frank Nerlich Einblicke in die praktische Umsetzung vor Ort und sprechen über den Begriff und die Bedeutung von Resilienz im Alltag einer Kommune/Stadt. Jan Seitz erläutert auch, wie im Forschungsprojekt RESKON messbare Lösungen für eine nachhaltige Resilienzerhöhung mit den Projektpartner*innen entwickelt werden. Das Interview gibt es zum Nachhören als Podcast bei radioSKW und Spotify.
Konsortialtreffen des Projektes am 27. November 2025 in Berlin
Projektumriss
Hintergrund und ProblemstellungBereich öffnenBereich schließen
Krisen wie Starkregen, Waldbrände oder Infrastrukturausfälle stellen Kommunen und Behörden zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Relevante Daten liegen oft verteilt vor und lassen sich nur schwer zu einem schnellen, konsistenten Lagebild zusammenführen.
Ziele und Aufgaben des VorhabensBereich öffnenBereich schließen
Lagebildintegration
Zusammenführung verteilter Datenquellen zu einem konsistenten, gemeinsamen Lagebild für das Krisenmanagement.
KI-basierte Analyse
Entwicklung von Verfahren zur automatisierten Auswertung von Daten sowie zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungen und Kaskadeneffekten.
Entscheidungsunterstützung
Aufbau digitaler Werkzeuge zur Unterstützung von Kommunen und Behörden bei schnellen und fundierten Entscheidungen in Krisensituationen.
Systemarchitektur
Konzeption einer modularen, interoperablen Architektur zur flexiblen Anbindung unterschiedlicher Systeme und Datenquellen.
Validierung in Szenarien
Erprobung und Bewertung der entwickelten Lösungen anhand realistischer Anwendungsszenarien.
Transfer in die Praxis
Aufbereitung der Ergebnisse für die praktische Anwendung in Verwaltung und Krisenmanagement.
Aufgaben der TH Wildau in RegioGuard - ProBereich öffnenBereich schließen
AP1 – Anforderungen & Use Cases
Ableitung von Anforderungen für das Lastenheft aus Praxis-Use-Cases
Identifikation relevanter Einrichtungen, KRITIS und Ressourcen für Kaskadenszenarien
Erhebung von Alarmierungs-, Einsatz- und Führungsstrukturen
Definition zentraler Bausteine für den Wissensgraphen
AP2 – Datenintegration & Wissensgraph
Konsolidierung bestehender AKRIMA-Daten
Integration mit HERAKLION-Datenkatalog (Demo-Regionen)
Entwicklung einer Methode zur Datenqualitätssicherung (z. B. Aktualität, Vollständigkeit, Vergleichbarkeit)
AP3 – Plattform (unterstützend)
Mitarbeit bei Schnittstellen- und Datenquellenanalyse
Unterstützung bei der Entwicklung flexibler Daten-Adapter für unterschiedliche Szenarien
AP6 – Demonstrationszentren
Aufbau des Demonstrationszentrums in Wildau
Bereitstellung technischer Infrastruktur (Leitstand, Rechenserver, Testumgebung)
Durchführung von System- und Skalierungstests
AP7 – Validierung & Transfer (Leitung durch TH Wildau)
Entwicklung von Testfällen, Workshops und Übungen (z. B. Hochwasser, Waldbrand)
Definition von Bewertungskriterien für Entscheidungsunterstützung
Durchführung von Praxistests mit Anwendern
Transfer in Hochschullehre, Kommunen und Industrie
Aufbau von Kommunikations- und Verwertungskonzepten
Projektbeteiligte / -partner*innenBereich öffnenBereich schließen
Projektpartner*innen (Verbundprojekt)
Technische Hochschule Wildau (TH Wildau)
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (EMI)
Deutsches Rotes Kreuz Rheinland-Pfalz (DRK)
Assoziierte Projektpartner*innen
Landratsamt Lörrach
Emschergenossenschaft & Lippeverband
LogistikNetz Berlin-Brandenburg e.V.
Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft gGmbH
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (Team Mobilität)
MittelgeberBereich öffnenBereich schließen
Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms:
Forschung für die Zivile Sicherheit - Sicherstellung und Verbesserung der Handlungsfähigkeit von Staat und Verwaltung bei krisenhaften Ereignissen
Laufzeit: 29.02.2028
Gesamtzuwendung des Kooperationsprojektes: 2.715.022 €
Weiterführende Informationen und ProjektergebnisseBereich öffnenBereich schließen
tba