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DKU-Studierende im Dialog mit Vertreter*innen aus der Politik in Berlin

Jedes Jahr wirbt das Projektbüro an der TH Wildau Stipendien für Studierende der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) beim DAAD ein. Dank dieser finanziellen Unterstützung können die leistungsstärksten DKU-Studierenden im Rahmen von Doppelabschlussprogrammen an einer deutschen Partnerhochschule studieren. Am 7. und 8. Juni trafen sich DAAD-Stipendiaten zum Erfahrungsaustausch und zu Gesprächen mit Vertretern aus der Politik in Berlin. +++ English version below +++

Das DKU-Projektbüro an der TH Wildau hatte für das Studienjahr 2025/26 DAAD-Stipendien, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amts, eingeworben. Mit dieser Förderung konnten die besten DKU-Studierenden im Rahmen von Doppelabschlussprogrammen an eine der deutschen Partnerhochschulen gehen: HAW Hamburg, HS Mittweida, HS Rhein-Waal, HS Schmalkalden, TH Wildau oder HS Zittau/Görlitz. Im Herbst reisten 11 DKU-Studierende nach Deutschland, darunter eine Studentin an die TH Wildau.

„Unsere Doppelabschlussprogramme sind ein Paradebeispiel für lebendige Kooperation“, betont Projektleiter Prof. Dr. Jens Wollenweber. „Die Studierenden wachsen fachlich über sich hinaus und agieren als wichtige Brückenbauer zwischen unseren Ländern.“

Nachdem diese Studierenden nun mehr als ein Semester an ihrer Hochschule absolviert hatten, wurden sie zu einem Treffen nach Berlin eingeladen. Dieses wurde von dem DKU-Projektteam der TH Wildau organisiert und fand am 7. und 8. Juni 2025 statt.

Da parallel an der TH Wildau ein zweiwöchiger Sprachkurs für DKU-Studierende aus tieferen Semestern stattfand, wurde der erste Veranstaltungstag gemeinsam durchgeführt. Die Doppelabschluss-Studierenden berichteten von ihren Erfahrungen in Deutschland und tauschten sich mit den Studierenden aus den jüngeren Jahrgängen aus.

Diese zeigten großes Interesse an den Doppelabschlussprogrammen. Im Anschluss gingen alle Teilnehmer zusammen ins Futurium, ein Museum, das sich mit Zukunftsfragen auseinandersetzt.

Am Folgetag stand die Außenwissenschaftsdiplomatie Deutschlands im Fokus. Die Doppelabschluss-Studierenden nahmen an einer Gesprächsrunde mit Christian Görke, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Parlamentariergruppe Zentralasien, teil. Dieser berichtete von der politischen Zusammenarbeit mit der Region Zentralasien. Anschließend waren die Studierenden in das Auswärtige Amt eingeladen.

Neben einer Führung durch das Haus hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Anke Reiffenstuel, der Beauftragten für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie auszutauschen. Dabei ging es um die Erfahrungen im Studierendenalltag und die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan.

„Der Austausch mit der Spitzenpolitik zeigt den Studierenden den hohen Stellenwert ihrer Ausbildung“, so Prof. Wollenweber. „Das motiviert uns, diesen Weg partnerschaftlich weiterzugehen.“

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Every year, the Project Office at TH Wildau applies to the DAAD for scholarships for students at the German-Kazakh University (DKU). Thanks to this financial support, the highest-achieving DKU students are able to study at a German partner university as part of dual-degree programmes. On 7 and 8 June, DAAD scholarship holders met in Berlin to share their experiences and hold discussions with political representatives.

The DKU Project Office at TH Wildau had secured DAAD scholarships for the 2025/26 academic year, funded by the Federal Foreign Office.

This funding enabled the best DKU students to study at one of the German partner universities as part of dual degree programmes: HAW Hamburg, Mittweida University of Applied Sciences, Rhine-Waal University of Applied Sciences, Schmalkalden University of Applied Sciences, TH Wildau or Zittau/Görlitz University of Applied Sciences. In the autumn, 11 DKU students travelled to Germany, including one student who went to TH Wildau.

“Our dual-degree programmes are a prime example of dynamic cooperation,” emphasises project manager Prof. Dr Jens Wollenweber. “The students excel academically and act as important bridge-builders between our countries.”

Having now completed more than one semester at their respective universities, these students were invited to a meeting in Berlin. This was organised by the DKU project team at TH Wildau and took place on 7 and 8 June 2025.

As a two-week language course for DKU students in earlier semesters was taking place at TH Wildau at the same time, the first day of the event was held jointly. The double-degree students spoke about their experiences in Germany and exchanged views with students from the lower years.

The younger students showed great interest in the dual-degree programmes. Afterwards, all participants went together to the Futurium, a museum that explores questions about the future.

The following day, the focus was on Germany’s science diplomacy. The dual-degree students took part in a round-table discussion with Christian Görke, a Member of the Bundestag and Chairperson of the Central Asia Parliamentary Group. He spoke about political cooperation with the Central Asian region. Afterwards, the students were invited to the Federal Foreign Office.

As well as a guided tour of the House, the participants had the opportunity to exchange views with Anke Reiffenstuel, the officer for Education and Science Diplomacy. The discussion centred on everyday student life and diplomatic relations between Germany and Kazakhstan.

“Engaging with leading politicians demonstrates to the students the high value placed on their education,” said Prof. Wollenweber. “This motivates us to continue along this path in a spirit of partnership.”

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Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften

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    Sebastian Stoye

Sebastian Stoye

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