Wofür steht CenRES, wer sind wir und was haben wir vor?
CenRES steht für Center for Renewable Energy Systems bzw. Zentrum für erneuerbare Energiesysteme.
Regenerative Energien sind für die Region südlich der Sahara ein wichtiger und zukunftsweisender Wirtschaftsfaktor. Wo kein Strom, da wenig Licht und noch weniger Möglichkeiten auf Bildung und Kultur in der Savannen-Region Westafrikas. Finanziert durch den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) wurde von der TH Wildau das Projekt HAW.International gestartet, um die Möglichkeiten der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft mit der Region zu schaffen. Im Rahmen des Vorhabens wird Unterstützung von deutschen Experten an der Universität von Kara ein Zentrum für nachhaltige, regenerative Energiesysteme entstehen. Die Stadt Kara ist die drittgrößte Stadt des Togos und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren in der Region.
Unsere Partner
DAAD: Deutscher Akademischer AustauschdienstBereich öffnenBereich schließen
Das Teilprojekt Vernetzung Westafrika ist Bestandteil des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst Dienstes (DAAD) geförderten Gesamtvorhabens HAW.International und fokussiert das Bilden sowie die Verstärkung von Kooperationen zwischen der Technischen Hochschule Wildau und westafrikanischen Hochschulen der Subsahara Region in Lehre und Forschung. Durch die Vergabe von Stipendien ermöglicht der DAAD die akademische Mobilität von Promovierenden und Studierenden zwischen Deutschland, Benin und Togo.
Technische Hochschule WildauBereich öffnenBereich schließen
Die 1991 gegründete Technische Hochschule Wildau hat rund 3.700 Studierende, rund 70 Professor*innen sowie 31 ingenieurtechnische, wirtschafts-, rechts- und verwaltungswissenschaftliche Studiengänge. Ihre Schwerpunkte liegen im Maschinenbau, in der Automatisierungstechnik, den Biowissenschaften, der Logistik, der Luftfahrttechnik und der Verwaltungswissenschaft. Die Hochschule wird seit 2017 von Prof. Dr. Ulrike Tippe geleitet.
Fachliche Ansprechperson:
Prof. Dr. Jörg Reiff-Stephan
Technische Hochschule Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau
Tel.: +49 3375 508 418
E-Mail: joerg.reiff-stephan(at)th-wildau.de
WeB. en.th-wildau.de/research-transfer/events-rd/susres-2020/
Pressekontakt TH Wildau:
Mike Lange
Mareike Rammelt
Hochschulring 1, 15745 Wildau
Tel.: +49 (0) 3375 508 211
E-Mail: presse(at)th-wildau.de
www.th-wildau.de/presse
Université de KaraBereich öffnenBereich schließen
Die Universität von Kara (UK) ist eine westafrikanische Universität in Kara, im Norden Togos. Sie ist nach der Universität von Lomé die zweite öffentliche Hochschule in Togo.
Als öffentliche Einrichtung mit wissenschaftlichem und kulturellem Charakter und Rechtspersönlichkeit wurde die Universität Kara am 23. Januar 2004 feierlich mit 1.537 Studenten eröffnet.
Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und beträgt momentan 21.455 Studierende, die sich auf Campus Nord (außerhalb der Stadt Kara, in Pya) und Campus Süd (innerhalb der Stadt Kara) verteilen.
Die Universität besteht heute aus fünf verschiedenen Fakultäten:
- Fakultät für Literatur- und Humanwissenschaften (FLESH)
- Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaften (FDSP)
- Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Management (FaSEG)
- Fakultät für Naturwissenschaften und Technik (FAST)
- Fakultät für Gesundheitswissenschaften (FSS)
Fachliche Ansprechperson:
Dr. Elias Massimlawè HARAKAWA
Leiter der Abteilung für angewandte Fremdsprachen
400 BP: 291 KARA - TOGO
Tel. (00228) 93 42 98 18 (00228) 97 93 61 15
Email: eliasharakawa@yahoo.fr
Unsere Vision
Wir streben langfrsitig an, unser Netzwerk in Westafrika weiter auszubauen und die Kompetenzen verschiedener Universitäten zu bündeln, um gemeinsam das Potenzial erneuerbarer Energien noch stärker auszuschöpfen. Die Universität Kara in Togo soll dabei weiterhin das Zentrum in der Region bilden und es sollen Kooperaionen mit bis zu 35 Wissenschaftsstandorten aus 8 Ländern entstehen.
Eröffnung des Zentrums für Regenerative Energiesysteme
Einen Höhepunkt stellte die Eröffnung des Zentrums für Regenerative Energiesysteme (cenRES-Zentrum) dar. In seiner Ansprache betonte der deutsche Botschafter in Togo, S.E. Matthias Veltin, die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region: „(...) um dem Klimawandel wie auch der Armut ein wirksames Mittel entgegenzusetzen. Erneuerbare Energien, vor allem elektrische Energie, bringen Licht, Kommunikation und Antriebskraft für Maschinen in die Region. Sie tragen damit zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur gesellschaftlichen Teilhabe bei.“
Universität Kara zukünftig Anlaufstelle für Ausbildung und Forschung im Bereich der regenerativen Energien in Westafrika
Gemeinsam mit den Akteur/-innen aus Deutschland will die Universität in Kara zukünftig eine Anlaufstelle für Ausbildung und Forschung im Bereich der regenerativen Energien sein und damit eine Plattform für gemeinsame Lösungsansätze bieten.
Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan, Projektkoordinator auf deutscher Seite und Vizepräsident für Studium und Lehre an der TH Wildau, führte im Rahmen seiner Keynote stellvertretend für das Veranstaltungsteam aus: „Erneut hat sich die Idee der nachhaltigen Nutzung von Energie als Zugpferd für eine intensive wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie dem studentischen Austausch gezeigt. Insbesondere für die Subsahara-Region Westafrikas wird das Wissen um den richtigen Umgang mit erneuerbaren Energieträgern eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Weiterentwicklung und wirtschaftlichen Aufschwung. Wir danken hier im Besonderen seiner Exzellenz, Botschafter Matthias Veltin, für seine Impulse für die Veranstaltung und Unterstützung zum Aufbau des cenRES-Zentrums.“