Alpenwanderung 2026: Was könnte eine „mobile Datenpause“ in den Alpen bedeuten?
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Alpenwanderung 2026: Was könnte eine „mobile Datenpause“ in den Alpen bedeuten?

Die diesjährige Sommerwanderung führte eine Gruppe von Mitarbeitenden zahlreicher Abteilungen der Hochschule in die Österreicher Ostalpen. Ein Statement von elf Wandernden, die sich mit ihren Sieben-Meilen-Stiefeln in die Schladminger Tauern begaben und anschließend noch gut ‘riechen’ konnten.

Am Montag inmitten des August brachte die Seilbahn elf Mitarbeiter*innen der TH Wildau zur Bergstation Hochwurzen, von der aus man hätte mit einem Gokart sieben Kilometer mühelos hinuntersausen können. Aber sie entschieden sich für die wandersportliche Einlage von knapp fünfzig Kilometer in fünf Etappen und Tagen mit insgesamt beinahe fünftausend Höhenmetern auf der Anzeige.

Die zweite Auflage der Marke „TH-Alpenwanderung“ gestaltete sich deutlich anspruchsvoller als die erste im letzten Jahr. Der Einstieg für untrainierte Wandernde forderte einiges ab, da man in der Regel direkt nach dem Frühstück um circa 8 Uhr startete und erst knapp vor dem Dinner an der nächsten Alpenvereinshütte zum Ziel und damit zur Schwere-Beine-Ablage kam.

Es waren also lange „Arbeitstage“, die aber stets von bester Laune, viel Sonne, alpiner Zone und mitreißenden Berg-Tal-Eindrücken geprägt waren. Distanzen wurden systematisch ab- und Sympathien aufgebaut. Gemüter konnten in den Bergseen gekühlt werden. Mit guter Kondition, Trittsicherheit, kleinen Kletterpassagen an Seilen, Leitern und Eisenklammern auf „schwarz“ gekennzeichneten Wanderwegen war man gut gefordert.

Wer noch Luft nach oben hatte, konnte sich dem „Expeditionskader“ am späteren Nachmittag anschließen, um weitere Gipfel, wie den Hochgolling mit knapp 2.900 m, zu erklimmen, ein verlassenes Bergwerk als Lost Place zu besichtigen oder am Tourenende den Ramsauer Klettersteig entlangzukraxeln.

Kein Empfang auf der Hütte - dafür Pausen mit Digitalzugang

Und was waren die persönlichen Noten? Sich bei Wassermangel zur Vorbereitung auf das Matratzenlager mit dem Waschlappen und kaltem Nass zu putzen, das redliche Miteinander, das immer wieder neue Auflösen solcher Abkürzungen für Abteilungen wie das ZFT, aromatische Zirbenliköre, gemütlich getäfelte Gaststuben mit ihren vielfältigen Bergsteigermenüs bis hin zu dem Phänomen, dass weniger auf den Bergstuben als mehr „auf der Strecke“ immer mal wieder mobile Daten verfügbar waren, sodass zusätzlich zum Picknick eine digitale Rast gehalten wurde.

Ob off- oder online, mit dem nächsten Jahr wird es auf jeden Fall eine dritte Alpenwanderung geben und man kann, so die Erfahrung, nicht früh genug anfangen, sich darauf vorzubereiten

Redaktionelle Ansprechperson


    Bettina Rehmann

Bettina Rehmann

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Interne/Externe Kommunikation

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Mail: bettina.rehmann@th-wildau.de
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